Warum zu Rauchen aufhören

Hallo,

ich hab vor ~ 6 Monaten zu rauchen aufgehört.

Wozu eigentlich?

Wenn die Seele ja ohnehin weiter lebt und wieder hier auf die Erde kommt,
warum soltle es mich dann stören dass ich wegen des Rauchens sterben könnte?

Ich mein ich hab schon aufgehört weils ungesund ist, und ich länger und gesünder leben will.

Aber eigentlich stellt sich die Frage - wozu?
Wie seht ihr das?


lg

Chris
Weil das einfach zu teuer ist - Heute mehr denn je.
..und weil sich andere an deiner *sucht* dadurch bereichern....

Ich hab damals ca. 300.- DM im monat verqualmt.

Ich hab dann 1984 aufgehört zu qualmen, weil die packung von 3 auf 4 DM teurer wurde, um den nato-doppelbeschluß - ihre pershings - damit zu finanzieren.

Da war für mich entgültig schluß denen mein sauer verdientes geld durch diese blöde qualmerei in den rachen zu schmeißen.
die bescheißen einen ja sowieso auch noch anderweitig, wo es nur geht.

Ansonsten ist gegen rauchen nix zu sagen
...bringt aber sonst irgendwie auch nix.

Motto:
Alkohol und nikotin rafft die halbe Menschheit hin....
....aber ohne Suff und Rauch stirbt die andere Hälfte auch

In diesem sinne :D
 
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Nun oute ich mich. Ich bin Raucherin und ich rauche gerne. Allerdings hörte ich ein paar mal auf für jeweils 2 bis 3 Jahre wegen Schwangerschaften. Danach hats mich wieder gepackt. Ja, man kann sagen ich bin süchtig. Ich rauche aber nur auf dem Balkon. Ob ich dadurch früher sterben werde ist mir ehrlich gesagt wurscht. Es gibt leute die trinken nicht, rauchen nicht, machen sehr viel Sport und sterben viel zu früh. Es gibt aber auch raucher die werden 80. Wenn der zeitpunkt kommt wo ich aufhören will/muss/soll, werde ich das auch wieder packen. Trotzdem mache ich mehrmals die Woche Sport und ich trinke keinen Alkohol. :D
 
Rauchen ist eine Sucht. Ich finde, dass jede Sucht einen Menschen "bindet", d.h. ihn unfrei macht in seinen Entscheidungen und in seinem Sein... Die Sucht bestimmt sein Denken und Handeln.. Dadurch ist der Mensch nicht der, der er ohne Sucht sein würde oder der, zu dem er sich entwickeln könnte. ...




Hallo,

ich hab vor ~ 6 Monaten zu rauchen aufgehört.

Wozu eigentlich?

Wenn die Seele ja ohnehin weiter lebt und wieder hier auf die Erde kommt,
warum soltle es mich dann stören dass ich wegen des Rauchens sterben könnte?

Ich mein ich hab schon aufgehört weils ungesund ist, und ich länger und gesünder leben will.

Aber eigentlich stellt sich die Frage - wozu?
Wie seht ihr das?


lg

Chris
 
Wenn die Seele ja ohnehin weiter lebt und wieder hier auf die Erde kommt, warum soltle es mich dann stören dass ich wegen des Rauchens sterben könnte?
Das ist natürlich auch eine Sichtweise, aber mit dem Rauchen schadest du nicht deiner Seele sondern deiner irdischen Hülle, sprich deinem Körper.

Mag ja sein, dass es dir nicht so wichtig ist wie lange du hier lebst, aber das langsame Sterben an Lungenkrebs ist ne ganz ekelhafte Geschichte und endet meist mit Ersticken.

R.
 
Ich als Nichtraucher sage: Rauchen stinkt bestialisch.
Ich würde z.B. nie mit einem Mädel zusammen kommen können, daß Raucherin ist.

Letztens saß eine Nachbarin bei uns im Garten und ich habe im 1. Stock das Fenster aufgehabt: Ich konnte nach dem Schließen des Fensters den Qualm immer noch riechen. Der zieht leider überall rein (Gardine, Bettzeug, und das nach nur 10 Minuten). Daher ist Rauchen draußen in der Natur aus meiner Sicht Luftverpestung.
Wenn ich bei nem Bekannten bin und ein Buch mitbringe, dann stinkt das Buch nach einem Tag, wenn ich wieder zuhause bin, bestialisch nach Zigarettenqualm. Derjenige kann das gar nicht nachvollziehen, weil Raucher das eben nicht riechen. Dabei hat derjenige immer auf dem Balkon geraucht (macht er immer so bei Besuch). Das heißt, das Buch ist lediglich mit dem vorhandenen, mehrere Stunden alten Qualm trotz lüften in Berühung gekommen. Für mich ist immer noch unglaublich, wieviel der menschliche Körper an Schadstoffen aushält! Und das Jahrelang!

Die Frau vom meinem Cousin war Raucherin und hat es dann aufgrund einer Schwangerschaft drangegeben. Ihr Mann raucht aber weiter, darf dies aber nur noch draußen tun, zum Schutz des Kindes (sieht das aber genauso und ist damit einverstanden). Jedenfalls riecht die Frau nun auch, wie Zigarettenqualm stinkt und fragt sich die Ganze Zeit, wie sie das früher aushalten konnte. Sie sagt halt, daß man das als Raucher nicht wahrnehmen würde, weil das überall drinstecken tät: Auf der Haut, in der eigenen Kleidung, an den Möbeln, im Papier, in den Vorhängen.

Ich kann verstehen, wieso Süchtige sich dieses Aspektes gar nicht bewußt sind. Sie sollten aber denjenigen ruhig mal mehr Vertrauen entgegen bringen, die ihnen davon erzählen.
Daher halte ich das Argument zum aufhören mit dem Rauchen "wegen der Gesund" für ein Schlechtes, weil die Gesundheit nicht unmittelbar betroffen ist, sondern erst über Jahre hinweg. Das beste Argument, damit aufzuhören, sehe ich in zwei Punkten:
1. Kostet unheimlich viel Kohle.
2. Es stinkt bestialisch; der Geruchssinn wird ohne Rauchen sehr viel feiner. Es entgeht einem dadurch eine ganz eigene Welt.

PS: Mein Vater hat seit meiner Geburt in unserem Haushalt geraucht. Vor 10 Jahren ist er gestorben und wir alle sind nun sehr sensibel, was das Rauchen anbelangt. Wir riechen sofort, wenn irgendwo mal wer gequalmt hat. Wenn meiner Mutter von ihrer Arbeit kommt, dann stinken ihre Sachen, als wär sie in einer Kneipe gewesen. Dabei hängen ihre Sachen in einem Spint neben dem Aufenthaltrraum, in dem die Angestellten rauchen. Was ich nur sagen will ist, daß ich durchaus jahrelang in einem Raucherhaushalt gelebt habe und selber nicht gerochen habe, wie sehr das stinkt. Erschreckend, dabei ist eigentich das Passiv"rauchen" gefährlicher als das, was der Raucher durch seinen Filter einatmet.
 
Ich habe mir hier einige Postings durchgelesen, dabei ist mir vor allem aufgefallen dass Nichtraucher offenbar wesentlich agressiver sind, als Raucher.
Besonders manche Ex-Raucher benehmen sich plötzlich als so genannte "Retter der Menschheit" ... was ich absolut lächerlich finde.

Übrigens ... ich gehöre zu den berühmten Gelegenheitsrauchern aber es geht mir wie Fist, wenn ich z. B. zum Kaffee ein Zigarette rauche, genieße ich das auch. :banane:
Daran können auch die ganzen militanten Nichtraucher nix ändern und wenn diese unbedingt die Menschheit retten wollen,
sollen sie sich gefälligst ein anderes Betätigungsfeld suchen, denn Auswahl gibt es diesbezüglich ja eh genug.
 
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Meine Güte! In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich? Manchmal hab ich echt keinen Bock mehr auf diese Spießer(pl)attitüden. Marionetten!
Als wären Kippen das einzige, was auf dieser Welt stinkt. Ich kenne Nichtraucher en masse, die hat es nie gestört und stört es auch heute nicht. Doch deren Kopf ist nicht auf "Ach, was bin ich doch für ein Übersendibelchen, diese Welt bringt mich um" gepolt. Ich kenne sogar welche, die noch niemals geraucht haben, die das ernsthaft gerne riechen. Soll es geben.

Abba was mach ich mit den ganzen Käsefüßen und nach altem ranzigen Moschuss müffelnden Individuen oder denen, die den ganzen Tag in der Pommesbude rackern?
Und wenn das Thema schon in diesem Forum steht: letztlich gehen die meisten von uns eh irgendwann in Rauch auf. :D
 
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