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ich lebe in einem anderen bild - oder besser, ich lebe ein anderes bild.Ich glaube, dass das daran liegt, dass wir nicht gewohnt sind, zu Ende zu denken. Mir kam da mal ein Metapherbild: Das Schöpfungswissen wäre ein Dreieck, sagen wir, einen Meter hoch. Oben ist All-Wissen. Wir sitzen irgendwo weiter unten, vielleicht zehn Zentimter, egal. Beim Ergründen gehen wir, verallgemeinernd hinauf, entdecken was und sagen Oh, DAS ist es jetzt. Sind aber vielleicht auf 20cm. Wenn man von dort ein formgleiches Drieeck nach unten zeichnet, dann wird man mit der erlangten Erkenntnis diese Fläche erfassen. Aber nicht all das andere daneben (was im großen Dreieck ist). Wem andern geht es mit seinem Dreieck ähnlich, die Spitze ist aber horizontal wo anders. Wenn DA jeder sagt, ich hab Recht, dann kann das nur schiefgehen. Also: versuchen, zu Ende zu denken, also weiter hinaufzukommen, als gleich beim ersten Erfolg Hurra ich habs zu schreien.
ja, dem kann ich zustimmen.Sich in Wahrnehmung zu üben, wann man im Fluss ist und wann nicht. Früher dachte ich mal, es wäre Entwicklung, aber die ist sozusagen ein Abfallprodukt.
ich versuche an hand des nächstens absatzes zu erklären was ich unter transformation verstehe - jetzt mal abgesehen davon, dass es auch gilt alle negativen empfindungen zu transformieren.Transformieren? Du meinst, die Dreiecke puzzlegleich zusammenzusetzen? Deckt natürlich mehr ab, aber Lösung ist es auch keine wirkliche. 20cm. Oder 50. Je mehr gegen 100, desto zwar allgemeiner, aber auch allgemeingültiger.
du sprichts das karma an - wiedergeburt usw.Sorry, das war von mir verschwurbelt. Sollte heißen, dass es einen übergeordneten Sinn ebenso gibt, wie auch generelle Gründe, wie wir zu unserem Leid kommen, was die Worte richtig und falsch tatsächlich bedeuten, wie Zufälle geschehen, warum wir uns üblicherweise nicht an Vorleben erinnern und vieles mehr. Dem entgegen steht das Individuelle, sozusagen das Fleisch, mit dem wir das überall und immer vorhandene Gesetzgerüst bunt füllen.
ja, dachte schon, dass du das resonanzgesetz meinst -Deiner Aussage stimme ich voll zu, gemeint habe ich es etwas anders. Zum Beispiel ist das Resonanzgesetz ein Schöpfungsgesetz. Gilt für jeden (=allgemein, Gesetz). Wirkt sich aber für jeden völlig anders aus (=individuell > komplex).
ja, dem stimme ich zu.Ja, unbedingt, Wissen vs. Kopf. Wobei ich finde, dass es egal ist, wann und wie etwas zu uns kommt. Wenn es passt, dann ist es ein Wort, eine Geste, ein Absatz, ein Geruch und wir dürfen ein neues Stückchen Wissen in uns begrüßen.
ja, mit den offen-lernenden augen eines kindes zu sehen, gepaart mit den erfahrungen eines lebens.Deswegen eben lernen, wahrzunehmen. Damit werden u.a. auch solche Konflikte sichtbar und man kann entgegenwirken.
das gebe ich jetzt zurück und hoffe nicht zu lang geworden zu sein.Einen schönen Abend und später nicht vergessen:(Zähneputzen
)
... sollte man denken, aber ich sehe das nicht so. Leid ist sozusagen eine menschliche Erfindung, wurde mir mal klar. Denn sonst müsste ja jemand leiden wie Sau, wenn er sich viel gefreut hat. Oder nach langem Leid ganz lange freuen ... nee.Niemand wüsste, was Freude ist, wenn er das Gegenteil davon - das Leid - nicht auch erfahren hätte. Freud und Leid gehören zusammen. So wie Regen und Sonnenschein.
ich glaub schon, auch ohne selbst Leid erlebt zu haben kann man Freude empfinden. Es gibt ja noch den Intellekt und individuell geprägte Gemütsverfassung.
Seh ich auch so. Wäre ja schlimm, wenn man sich Freude erleiden müssteich glaub schon, auch ohne selbst Leid erlebt zu haben kann man Freude empfinden.


Jim Knopf schrieb:Leid ist sozusagen eine menschliche Erfindung, wurde mir mal klar. Denn sonst müsste ja jemand leiden wie Sau, wenn er sich viel gefreut hat.
Warum brauche ich Leid, um Freude zu erkennen? Es genügt doch auch Birne zu kennen, um zu wissen, dass es nicht Apfel ist. Dafür brauche ich aber nicht Hunger kennen.Um Freude erkennen zu können, muss man doch die andere Seite erfahren haben - das Leid, die Trauer und ähnlich negative Gefühle. Wie kannst du Freude erkennen, wenn du nur Leid kennst? Und umgekehrt.
Hm ... das sind Tatsachen, ja. Aber was hat das mit der eigentlichen Frage zu tun?Ich glaube kaum, dass es einen Menschen gibt, der ohne Leid/Traurigkeit durchs Leben geht, aber auch niemanden, der noch keine Freude erlebt hat. Diese beiden Gefühle/Emotionen sind doch zutiefst menschlich. Gibt es denn jemanden, der nur lacht und einen anderen, der nur weint? Nein. Beides gehört zum Menschsein und wird im Wechsel erlebt.
Jim Knopf schrieb:Warum brauche ich Leid, um Freude zu erkennen? Es genügt doch auch Birne zu kennen, um zu wissen, dass es nicht Apfel ist. Dafür brauche ich aber nicht Hunger kennen.
Hm ... das sind Tatsachen, ja. Aber was hat das mit der eigentlichen Frage zu tun?