Warum Leid existiert

ja, ich bin sowieso der auffassung, dass sich die verdrängung nicht gelebter anteile irgendwann somatisiert.

Das weiss ich nicht. Ich gehe eher davon aus, dass es individuell auch in anderen Formen zu tage treten kann, wie auch immer....manche werden vielleicht auch erst beim Sterben selbst damit konfrontiert.
 
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Ich hab da nicht so ein Augenmerk drauf, weil ich werd ja eh wahrgenommen. Also was man hat, das vermisst man vielleicht nicht so ..

Trotzdem möchte ich gerne als Mensch und nicht als Esoterikerin wahrgenommen werden. Weil ich möchte auch geachtet werden, deshalb diese Bemerkung von mir....(möchtest du nicht auch...)

Ich hab nicht das Gefühl, außer hier jetzt, dass mich die Menschen als oberflächlich empfinden. Die meisten tun das nicht. Viele kennen mich halt länger und besser oder können vielleicht auch besser verstehen ...

Das lass ich nun nicht auf mein Verstehen abschieben. Ich bin ja eigentlich das Verständnis in Person, das sehen hier auch Menschen, die mich nicht mal kennen. Hat wohl eher mit mangelnder Sympathie zu tun, und das ist wohl auch wechselseitig, dann kann man mit Verstehen/Verständnis schon an seine Grenzen kommen.

Ich agiere sehr achtsam, ich versuche immer höflich zu bleiben, aber ich sag halt was dagegen, wenn ich anderer Ansicht bin.
Ich bin zumindest in 10 Jahren noch nie gesperrt worden ... :D

Höflich ja, das habe ich schon gemerkt. Die Höflichkeit hat ja auch den Vorteil, dass man am Schluss dann doch noch gut dasteht!:D
Höflichkeit ist auch sowas gesellschaftlich codiertes, ist auch o.k...
Aber Achtsamkeit ist was anderes. Hat nicht nur mit Selbstwahrnehmung zu tun, sondern auch, wie der andere wahrgenommen und geachtet wird. Generalisierungen bspw. und Abwertungen sind ganz bestimmt kein Ausdruck von Achtsamkeit. Und die findet man in deinen Beiträgen noch und noch.

Ich rate ungern. Ich kann Beispiele bringen, wie ich es mache, aber bei anderen funktioniert das halt nicht, kann es ja gar nicht - schon wegen einer ganz anderen Grundeinstellung.

Naja, warum tust du's dann, wenn du weisst, dass es nicht funktioniert, ist das etwa logisch?

Und ja, das Ego wird hier in die Ecke gestellt - ich verteidige eben gerne Minderheiten.

In der Gesellschaft ist das Ego keine Minderheit. Und hier ist eigentlich auch nur Gesellschaft, alles Menschen...

Ich kenn meinen Schreibstil - und manche können damit umgehen, dahinter blicken und manche können es eben nicht. Aber ganz im esoterischen Stil - das ist nicht mein Problem, damit kann man oder auch nicht, sich auseinandersetzten ...

Nochmals, ich lass es nicht auf mein Verstehen abschieben! Klar, manche können einfach besser damit, und davon kriegst ja auch deine Bestätigung. Das Ganze hat nichts mit esoterisch oder unesoterisch zu tun, sondern eben mit Achtsamkeit.

Und mir ist es ganz wirklich schnurzegal, ob das jemand tut.
Ich könnt ja auch schreiben, wie arm ich bin und wie tragisch mein Leben verlaufen ist, dann hätt ich vielleicht alle Sympathien hier, aber muss ich mich dafür entschuldigen, dass es mir gut geht? Das passst hat vielen nicht und die versuchen halt immer wieder mich anzugreifen - in 10 Jahren ganz oft passiert. Wir leben halt in einer Neidgesellschaft ...
Ich kenn das nicht nur von hier.

Nein, das brauchst du nun wirklich nicht, weiss auch gar nicht, wie du auf diese Idee kommst.
Weisst du, die Neidgesellschaft lebt von Neid, und Neid ist eben eine Angelegenheit des Egos. Wir leben in einer Ego-Gesellschaft. Und Neid wird vom Ego auch gerne provoziert, ob nun bewusst oder unbewusst. Das kann wahrlich ein seltsames Manöver sein, besonders wenn es eigentlich gar nicht gelingt. Ich kenne das von Frauen in meinem Leben, die auch gerne Neid provozieren. Aber wenn ich wirklich mal auf jemanden neidisch bin, dann kann ich auch gut damit umgehen, weil ich eh andere Werte habe als die Person.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kein Mensch kann nur Freude aushalten! 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche!
Und das stimmt auch nicht, ich strebe zum Beispiel nicht permanent nach Freude, so wie du es ausdrückst.
Es gibt auch sicher andere Menschen, die sich gern in was Neutralem befinden, die aber dann auch mal lachen oder weinen können und wollen, das Traurigsein, Leid usw. gehört genauso zum Leben mit dazu!

Vielleicht verstehst du unter Freude etwas anderes als ich hier meine.
Freude muss nicht heißen "in Ekstase zu sein" und wie wild herum zu springen. In der Tat ist Freude - so wie ich es hier meine - zumeist still und leise, wie beim Anblick einer schönen Landschaft oder beim Liegen in einem warmen Bett.
 
Also Derjenige wo sich noch dringend frägt „ warum es Leid gibt“ der tut mir leid, vermutlich ist er noch von geistiger Umnachtung umgeben!?

In der Regel ist es so, dass nur wer leidet, oder am Leid anderer mitfühlt, nach dem Sinn dahinter fragt. Es ist meines Erachtens mehr ein Zeichen geistiger Umnachtung nichts zu hinterfragen.
 
Kein Mensch kann nur Freude aushalten! 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche!
Und das stimmt auch nicht, ich strebe zum Beispiel nicht permanent nach Freude, so wie du es ausdrückst.
Es gibt auch sicher andere Menschen, die sich gern in was Neutralem befinden, die aber dann auch mal lachen oder weinen können und wollen, das Traurigsein, Leid usw. gehört genauso zum Leben mit dazu!

:thumbup:

“Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeit haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann.”
~ Tseng-Kuang
 
Leid gibt es darum, weil wir nie gelernt hatten was der richtige Umgang miteinander wäre.

Und wer so trotzig ist und meint, ein Mensch bräuchte außer sich selbst nichts zum Leben, der ist abgehoben..irgendwann knallt man wieder auf der Erde zurück..mal früher..mal später:D
Mag mir nicht vorstellen, was es dann wohl hieße

Allein die Tatsache, dass wir zum leben Sauerstoff brauchen, und es ohne pflanzliche Existenz keinen Sauerstoff geben würde, klärt auf, dass ein Individuum nicht alleine sein kann.
 
Vielleicht verstehst du unter Freude etwas anderes als ich hier meine.
Freude muss nicht heißen "in Ekstase zu sein" und wie wild herum zu springen. In der Tat ist Freude - so wie ich es hier meine - zumeist still und leise, wie beim Anblick einer schönen Landschaft oder beim Liegen in einem warmen Bett.

Wenn ich eine schöne Landschaft sehe, dann "lache" ich nicht (= Freude) ...
wenn ich ins Bett gehe, lache ich auch nicht, ... aber ich bin froh darüber, ein Bett zu haben - vielleicht.
Ansonsten fühle ich mich "wohl", falls du das meinst. Bei einer schönen Landschaft komm ich eher ins Träumen und will diesen Moment geniessen.
Das hat für mich nichts mit "Freude" zu tun.

Freude = eine helle/heitere Stimmung

Vielleicht meinst du was anderes "hier", als generell unter "Freude" zu verstehen ist ... ;):D
 
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Niemand wüsste, was Freude ist, wenn er das Gegenteil davon - das Leid - nicht auch erfahren hätte. Freud und Leid gehören zusammen. So wie Regen und Sonnenschein. Oder wie meine Großmutter - pragmatisch wie sie war - einmal zu mir sagte: "Wer hat dir versprochen, dass immer die Sonne scheint? Niemand!";)

In diesem Sinne

Lg
Urajup
 
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