Konsequenz? Sozialistische Verstaatlichung von Wohnungen oder wie?
Nein, das ist auch ein völlig anderes Thema und hat nichts mit dem BGE zu tun.
Woher kommt Deine absolute Feindlichkeit gegenüber der Erwerbsarbeit?
Ich habe nichts gegen Erwerbsarbeit, solange sie
freiwillig geleistet wird.
Wenn man, nur weil man überleben will, irgendeinen Job annehmen muss, dann hat das mit Freiwilligkeit nichts zu tun.
Ich lehne es ab, Menschen zu etwas zu zwingen. Noch mehr lehne ich es ab, wenn der Zwang politisch gefördert wird.
Ja, es sind freiwillige Aktivitäten. Niemand drängt jemanden dazu. Niemand hindert Dich daran, Deine Freizeit so zu gestalten, wie Du es für richtig hältst.
Ich rede nicht von mir. Ich rede davon, dass ein Mensch, der 40 Stunden in der Woche einen ungeliebten Beruf ausübt, dann keine Kraft mehr hat, sich um andere zu kümmern.
Dann ist das, was er eigentlich tun möchte, nicht mehr möglich, weil er keine Ressourcen mehr übrig hat.
Ich gehe mal davon aus, dass Du bisher keiner ungeliebten Arbeit mit 40 Stunden in der Woche mehrere Wochen oder gar Monaten nachgegangen bist?
Natürlich kannst Du dann nicht wissen, wie sehr das an den Kräften zehrt. Doch sei bitte so schlau und höre den Menschen zu, die das kennen und die wissen, wie es sich anfühlt, Dinge tun zu müssen, um zu überleben, die ihnen keine Freude bereiten.