Warum JA zum bedingungslosen Grundeinkommen?

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Ich denke natürlich auch als arbeitender mensch der in Vollzeit ist

Da es für alle sein soll, muss man auch an diejenigen denken, die nicht arbeiten können, die nicht viel arbeiten können (gesundheitlich) oder die die Zeit brauchen, um herauszufinden, was sie wirklich gut und gerne machen können.
Um mich mache ich mir keine Sorgen, ich habe Arbeit, aber ich weiss auch, wie es ist, mit wenig Geld leben zu müssen und da würden heute 800 Euro inkl. Miete nicht ausreichen!
 
doch, es wäre Zwang - weil das Geld hinten und vorne nicht reichen würde. Und wenn man davon dann noch die Krankenversicherung zahlen muss, dann könnte man sich gleich die Kugel geben. :wut1:

Ich weiß nicht, auf wen Du Dich da beziehst... Ich habe immer betont, dass ich nicht für Zwang sei, weshalb ich auch niemanden mit in die Obdachlosigkeit führenden Totalsanktionen bedrohen würde...

Mein Modell beinhaltet, dass sowohl die Mietkosten als auch die Heizkosten, die Betriebskosten, die Sozialversicherungsleistungen finanziert werden - im Grunde bedingungslos. Gewiss hält sich die Transferleistung zum Ausgeben in Grenzen. Anderenfalls wären ja auch keine ausreichenden Anreize gegeben...
 
Ich weiß nicht, auf wen Du Dich da beziehst... Ich habe immer betont, dass ich nicht für Zwang sei, weshalb ich auch niemanden mit in die Obdachlosigkeit führenden Totalsanktionen bedrohen würde...
Es geht hier doch um ein Grundeinkommen, was jeder bekommt. Dann gibt es keine Sanktionen mehr.
Ich rede davon, dass 800 Euro inkl. Miete in manchen Regionen nicht zum Leben reichen und man deswegen gezwungen ist, irgendeine Arbeit anzunehmen. Und das ist Zwang. Freiheit bedeutet, wenn man die Zeit hat, sich zu entscheiden, bevor man verhungert ist.
Mit 800 Euro kann man in meiner Gegend nicht lange leben - schon alleine, weil die Mieten zu hoch sind.

im Grunde bedingungslos. Gewiss hält sich die Transferleistung zum Ausgeben in Grenzen. Anderenfalls wären ja auch keine ausreichenden Anreize gegeben...
Wozu Anreize? Zu was? Dass er sich wieder irgendeinem unterbezahlten Malocherjob hingeben muss, statt sich (z.B.) ehrenamtlich um seine Mitmenschen zu kümmern?
Für solche freiwilligen Aktivitäten soll doch gerade der Freiraum geschaffen werden. Wenn man wieder irgendeinen Sch***-Job machen muss, damit man überleben kann, bleibt das Soziale auf der Strecke. Das sieht man ja heute auch schon. :wut1:
 
Es gibt Leute die arbeiten für 800 Euro Netto und bezahlen auch alles selber...ab 750 Netto bekommst du keine Transfährleistungen mehr

Je nach Region bekommt man Mietbeihilfe.
Ich habe hier auch einige kennengelernt, die das so machen. Die wissen teilweise nicht, wie sie den nächsten Tag finanzieren können, die Gesichter sprechen von Sorgen - kein Wunder, denn die Münder sprechen von Geldsorgen.
Eine Gesellschaft voller Sorgen möchte ich nicht. Diese Utopie können andere haben, für mich wäre das kein Fortschritt.
 
Mit 800 Euro kann man in meiner Gegend nicht lange leben - schon alleine, weil die Mieten zu hoch sind.

Konsequenz? Sozialistische Verstaatlichung von Wohnungen oder wie?

Wozu Anreize? Zu was? Dass er sich wieder irgendeinem Malocherjob hingeben muss, statt sich (z.B.) ehrenamtlich um seine Mitmenschen zu kümmern?

Woher kommt Deine absolute Feindlichkeit gegenüber der Erwerbsarbeit? Man kann das Eine tun, ohne das Andere zu lassen. Das vollbringen viele. Und ich bin der Meinung, dass jemand, der erwerbstätig ist und damit seinen Beitrag zur Gesellschaft leistet, genug für seine Mitmenschen tut. Das ist ehrbar, was Du vielleicht nicht erkennst.

Für solche freiwilligen Aktivitäten soll doch gerade der Freiraum geschaffen werden.

Ja, es sind freiwillige Aktivitäten. Niemand drängt jemanden dazu. Niemand hindert Dich daran, Deine Freizeit so zu gestalten, wie Du es für richtig hältst.
 
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Wozu Anreize? Zu was? Dass er sich wieder irgendeinem Malocherjob hingeben muss, statt sich (z.B.) ehrenamtlich um seine Mitmenschen zu kümmern?
Für solche freiwilligen Aktivitäten soll doch gerade der Freiraum geschaffen werden. Wenn man wieder irgendeinen Sch***-Job machen muss, damit man überleben kann, bleibt das Soziale auf der Strecke. Das sieht man ja heute auch schon. :wut1:
...da siehste das für viele ein bedingungsloses leben gar nicht mehr vorstellbar ist, sie stellen innerlich schon automatisch forderungen...vor allem an sich selbst, sie wüssten sich ohne aufgaben der struktur gar nicht mehr zu leben...traurig aber war, die viel zulange manipulation lässt sich oft nicht mehr wegdenken, manche klagen ja sogar im urlaub das ihnen am ende schon fad wurde...sie können sich selbst nicht mehr leben.
 
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