Warum JA zum bedingungslosen Grundeinkommen?

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Hättest du zu deinem nettoverdienst noch 800 dazubekommen, was dann? Ich rede 800 für alle, wer arbeitet hat die 800 noch zusätzlich

schön dann hätte ich kein 30m² loch gehabt sondern hätte eine wohnug gehabt wo ich auch einen tisch zum essen oder ein sofa darin platz gehabt hätte - vielleicht wäre dann ein fernseher auch noch drin gewesen *g*
hätte mich gesünder ernähren können und ein soziales gesellschaftliches leben ohne risiko führen können
die chance ist hoch dass ich vielleicht meinen job auf 30 h reduziert hätte - sicher sogar - was in dem fall dazu geführt hätte das ich den job wohl noch immer hätte ... weil die kündigung ein kostenfaktor war

grüße liebe
daway
 
das mit der mehrwertsteuer so generell zu behaupten, ist nicht ganz richtig.

lebensnotwendiges wird nicht überbesteuert. das brot, die eier, etc. das bleibt in normalen rahmen.
luxus wird ordentlich besteuert. dann kostet der lachs eben nicht 2,90 sondern 9,90. dann kostet eine stereoanlage eben ordentlich, ein fernseher, musik-cds, etc. - alles, was nicht zum leben gebraucht wird, kostet ordentlich.
und die, die sich sowas kaufen möchten, die gehen dann natürlich arbeiten, weil sie mit dem grundeinkommen sich das eben nicht kaufen können.
und die leute wollen fernseher, stereoanlagen, musik-cds, ihren lachs und auch ihren kaviar. so sind menschen nämlich.
der unterschied zusätzlich ist aber auch ... eine krankenschwester, pflegepersonal, etc. - die werden nicht mehr unterbezahlt sein, sondern ihren leistungen entsprechend bezahlt - weil sie den job sonst nicht machen müssen.
sklavenlöhne und sklavenhaltung wird damit beendet.
und mit der erhöhten mehrwertsteuer auf luxusgüter kann das alles auch finanziert werden, einfach, weil die leute solche sachen wollen.

:)
 
Gehe ich recht in der Annahme, dass Dich dieser Zustand lähmt und am Handeln eher hindert als Dich zum Handeln animiert?

es macht krank - dazu gibts angeblich schon studien ... für die dies nicht erleben dürfen:rolleyes:

die pschologen und die pharmabranche reibt sich die hände
die kliniken sind voll :thumbup::ironie:
 
Ja!
Kurz und bündig.
Sogar am Denken, wie ich handeln könnte und am Erkennen von Möglichkeiten.

Ging mir damals, als ich arbeitslos war, ähnlich. Ich konnte gar nicht das gesamte Potential in mir ausschöpfen, weil mir da immer ein "Du solltest dies....Du solltest jenes....Du darfst jenes nicht..... Du musst....." im Weg stand.

In manchen Bereichen gibt es heute schon die Möglichkeit eines Sabbatjahres, wo man bei vollem Gehalt wirklich die Möglichkeit hat, Dinge zu tun, die einem wichtig sind. Sei es eine Weltreise, eine Neuorientierung, oder was auch immer.
In den meisten Berufen ist das leider nicht möglich. In meinem leider auch nicht. Dafür würde ich auch gerne die 6 Jahre davor ein wenig mehr arbeiten. Mein Arbeitgeber lässt das allerdings nicht zu.

Ich glaube, dass jeder Mensch im Laufe seines Erwerbslebens so eine Zeit für sich bräuchte. Heute - so wie es jetzt ist - ist das in den meisten Fällen nicht möglich.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen, mit dem man normal überleben kann, würde diesem Bedürfnis entgegenkommen.
 
Das Ziel der Mächtigen ist es, ihre Macht zu erhalten. Eine vom Existenzdruck befreite Bevölkerung ist nicht in ihrem Interesse. Wer würde sich dann noch in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder unterbezahlten Jobs ausbeuten lassen? Keiner würde sich mehr unterordnen wollen und die Drecksarbeit machen. Aus diesem Grund glaube ich nicht, dass das Grundeinkommen jemals mehr sichern wird als das nackte Überleben. Auch das ist bereits ein Riesenfortschritt im Vergleich zu anderen Zeiten und anderen Ländern.
Vom Standpunkt der Gerechtigkeit aus wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen richtig. Dann hätten alle die Mittel ihren eigenen Interessen nachzugehen. Ich glaube sehr wohl, dass ein Großteil arbeiten würde. Allerdings würden wohl auch einige dem Dolce far Niente verfallen und ihre Talente erst recht verkümmern lassen. Damit hätte dann die Durchschnittsbevölkerung die gleichen Möglichkeiten wie die reich Geborenen. Diese beschimpft ja auch niemand wegen ihrer Faulheit, wenn sie nichts tun als ihren Reichtum zu genießen.
 
du meinst das hier?


das sind keine vorschläge, noch nicht mal gegenargumente sondern nur deine - nicht untermauerten, weil uninformiert entstandenen - schlüße über das grundeinkommen.

das eigene gelesen und verstanden, magdalena?

:lachen:

z.b.

https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3354185&postcount=34

und im übrigen bete ich nicht die ansichten anderer nach, sondern vertrete meine eigenen ansichten.
wem's nicht passt, der kann auf ignor drücken.:D

persönlich wäre ich höchst interessiert an der mindestsicherung - würde meine eigenpension von eur 200.- ordentlich aufpeppen -

und die sorge um den sohn, der lieber nicht arbeitet, solange er nicht etwas findet, das seinen fähigkeiten und interessen entspricht, wäre ich auch los.

und wenn ich denke, wie zusätzlich grausam es war, ständig um das geld für einen psychisch kranken betteln zu gehen, dann müsste ich erst recht dafür sein.

sehr viel besser wäre es allerdings gewesen, wenn meine intensiven bemühungen um einen geschützten arbeitsplatz früchte getragen hätten.
aber nein - noch nicht mal als gärtnergehilfe wollte man einen hochintelligenten maturanten haben, bloß weil er eine psychiatrische DIAGNOSE hatte.
als tierpfleger wollte ich ihn auch unterbringen - nö geht nicht - so jemanden kann man den armen tieren nicht antun.

empathie und wertschätzung allem leben gegenüber, wäre sehr viel wertvoller als die utopie einer finanziellen gleichmacherei.

dass ich nach 30 jahren ehe ohne krankenversicherung dagestanden bin, war auch nicht lustig -
arbeiten konnte ich nicht, da die betreuung meines kranken sohnes ein 24 stunden job war.

aber, wie gesagt - mein weg liegt darin, um menschliches verstehen zu werben.
 
Das bedingungslose Grundeinkommen kostet weniger als eine einzige "notleidende Bank", mein Wort darauf!

'notleidende' banken werden im allgemeinen gerettet, damit sparer ihr geld nicht verlieren.

wieso banken überhaupt in not geraten, steht auf einem anderen blatt -
ein problem, das mit einer mindestsicherung wohl kaum zu beheben ist.:rolleyes:

es sei denn, dass dann keiner mehr was hat, das er zu einer bank tragen könnte.....
 
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Das bedingungslose Grundeinkommen kostet weniger als eine einzige "notleidende Bank", mein Wort darauf!

Es tut mir Leid, dir das so sagen zu müssen, aber dein Wort scheint nichts wert zu sein.

"Allein die Rettung der IKB vor der Pleite kostete den Staat rund 9,6 Milliarden Euro"
http://www.welt.de/wirtschaft/article8712973/Bankenrettung-kostet-Staat-bis-zu-52-Milliarden.html

Die Rettung "einer einzigen notleidenden Bank" kostet also etwa 10 Mrd. Bedingungsloses Grundeinkommen für ein Jahr in Deutschland kostet (gehen wir von etwa 900 EUR pro Person aus) etwa 80 Mrd, also das 8-fache - PRO JAHR. Please try again.

Und, zum Rest deines Beitrages vonwegen Gefängnis und so:
Der ehemalige Vorstandssprecher der IKB, Stefan Ortseifen, ist zu einer zehnmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden.
 
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