Wann tritt Griechenland aus den Euro aus?

Und ansonsten rate ich dir
du schreibst genauso verquer, wies dir durch den Kopf geht.
Und ständig diese Floskeln: "ich rate dir", "sagt das den...", "beginn mal zu denken", "lass das meine Sorge sein", "wie oft muss ich das noch schreiben"....
Ewig dieses leere Füllmaterial um deine hart sozialistische linke Denkweise zu rechtfertigen. Diese ideologische, aber keineswegs realistische, politische Richtung akzeptiere ich - nur bitte fordere andere nicht zum nachdenken auf und Ratschläge brauchen wir diesbezüglich auch keine.
Sozialismus funktionier in keinem Land.

Ich würde mir ein EU-Referendum wünschen, ob wir Griechenland weiter mit Geld versorgen und die europafeindlichen Machenschaften der griechischen Politik weiterhin finanzieren oder nicht. Die griechischen Bürger durften ja auch Abstimmen. Den EU-Bürgern müsste das doch auch zustehen.

Ich bin nicht unbedingt ein CSU-Anhänger, aber inzwischen gefällt mir der Klartext von Generalsekretär Andreas Scheuer: "Diese linken Geisterfahrer haben Griechenland auf einen unverantwortlichen Crashkurs gelenkt."
 
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Gabi0405 schrieb:
du schreibst genauso verquer, wies dir durch den Kopf geht.
Und ständig diese Floskeln: "ich rate dir", "sagt das den...", "beginn mal zu denken", "lass das meine Sorge sein", "wie oft muss ich das noch schreiben"....
Ewig dieses leere Füllmaterial um deine hart sozialistische linke Denkweise zu rechtfertigen.

Gleich mal vorweg, ich rechtfertige gar nichts. Wozu auch? Jeder hat seine Meinung, und das darf sein. Auch meine. Ich sehe sie als Gegengewicht zu den Aussagen, die 100% Schuld am heutigen Dilemma den Griechen draufpacken. Nicht mehr und nicht weniger, obs dir passt oder nicht.

Gabi0405 schrieb:
Ich bin nicht unbedingt ein CSU-Anhänger, aber inzwischen gefällt mir der Klartext von Generalsekretär Andreas Scheuer: "Diese linken Geisterfahrer haben Griechenland auf einen unverantwortlichen Crashkurs gelenkt."

Ja, haben sie. EU samt (Ex-)Troika haben ihren gar nicht so kleinen Anteil daran. Das wird immer so gerne ausgeblendet. Ist ja toll, wenn man endlich mal einen Schuldigen gefunden hat, auf den man einprügeln kann (und wenns auch nur verbal ist).

Gabi0405 schrieb:
Den EU-Bürgern müsste das doch auch zustehen.

Das ist vom Zeitaufwand her schlicht unmöglich, für so flexibel halte ich diesen Riesenapparat EU nicht. Aber du kannst ja gerne ein Blog einrichten und so Ja/Nein Stimmen sammeln.
 
In Polen lauten die Kommentare in den Medien eher im Sinne von EU-Granden. Kommunismus ist nachwievor ein Begriff, der ausschließlich negativ besetzt ist. Viele polnische Rentner verfügen über eine Rente unter 400 Euro. Zloty verlor gestern kurzzeitig an Wert, erholte sich aber am Nachmittag wieder.
 
du schreibst genauso verquer, wies dir durch den Kopf geht.
Und ständig diese Floskeln: "ich rate dir", "sagt das den...", "beginn mal zu denken", "lass das meine Sorge sein", "wie oft muss ich das noch schreiben"....
Ewig dieses leere Füllmaterial um deine hart sozialistische linke Denkweise zu rechtfertigen. Diese ideologische, aber keineswegs realistische, politische Richtung akzeptiere ich - nur bitte fordere andere nicht zum nachdenken auf und Ratschläge brauchen wir diesbezüglich auch keine.
Sozialismus funktionier in keinem Land.

Ich würde mir ein EU-Referendum wünschen, ob wir Griechenland weiter mit Geld versorgen und die europafeindlichen Machenschaften der griechischen Politik weiterhin finanzieren oder nicht. Die griechischen Bürger durften ja auch Abstimmen. Den EU-Bürgern müsste das doch auch zustehen.

Ich bin nicht unbedingt ein CSU-Anhänger, aber inzwischen gefällt mir der Klartext von Generalsekretär Andreas Scheuer: "Diese linken Geisterfahrer haben Griechenland auf einen unverantwortlichen Crashkurs gelenkt."

Der Witz ist ja, dass Du da auf die griechische Regierung schimpfen kannst wie Du möchtest, sagen die seien europafeindlich. Wenn Du dann traurig hinzufügst, uns müsse doch auch ein Referendum zustehen... aber erkennen musst, dass das nicht kommen wir und auch in der Vergangenheit nicht gefragt wurden, dann bleibt paradoxerweise eines unterm Strich: Die "europafeindliche" griechische Regierung beweist, dass sie Wert auf direkte Demokratie legt. Die Eurokraten beweisen seit Beginn an, dass sie genau das nicht wollen sondern fürchten.

Und paradox ist das, weil dann die Frage auftaucht: Sind hier echt die Demokraten europafeindlich? Oder sind es vielleicht jene, die zwar laufend von Solidarität und Alternativlosigkeit und Friedensprojekt quatschen, dann aber beweisen dass sie Demokratie fürchten, Politik für die Märkte machen, Solidarität v.a. mit Banken beweisen, und dabei einen Spaltpilz in die EU pflanzen der nicht mehr ignoriert werden kann, so sehr sie es auch versuchen.
 
Ich habe mittags zufällig ein kurzes Statement aus Portugal gesehen, wie die zum Referendum in GR stehen. Sie beglückwünschen und bewundern die Griechen, dass sie eine Regierung haben, die für die Menschen etwas macht. Selber haben die portugiesischen Rentner im Schnitt 300 Euro pro Monat, und wenn nicht ein dichtes Netz an Suppenküchen und Lebensmittelspenden vorhanden wäre, würden viele hungern.

Seitens der EU wird Portugal gerne als Erfolgsgeschichte verkauft, sie seien wieder auf einem guten Weg. Von denen, die ganz unten sind, redet keiner......
 
Warum hat man hier - und auch im anderen Griechenland-Thread - stets das Gefühl, dass sich alles wiederholt? Und noch einmal im Kreis herum und noch einmal im Kreis und noch...............Hallo????:rolleyes:


Lg
U.
 
Urajup schrieb:
Warum hat man hier - und auch im anderen Griechenland-Thread - stets das Gefühl, dass sich alles wiederholt? Und noch einmal im Kreis herum und noch einmal im Kreis und noch...............Hallo????:rolleyes:

Ja, warum wohl? ;)
 
Die "europafeindliche" griechische Regierung beweist, dass sie Wert auf direkte Demokratie legt.

also der Schluß ist schon sehr an Haaren herbeigezogen. Tsipras weiß, was beim Volk im Moment zieht und griechische antieuropäische (antideutsche) Stimmung blüht ohnehin nicht mal im Verborgenen. Zudem konnte die Regierung geradezu unauffällig den kontraproduktiven Varoufakis entsorgen.Wieweit dies Demokratie und nicht simpelster manipulativer Kalkül ist...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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also der Schluß ist schon sehr an Haaren herbeigezogen. Tsipras weiß, was beim Volk im Moment zieht und griechische antieuropäische (antideutsche) Stimmung blüht ohnehin nicht mal im Verborgenen. Zudem konnte die Regierung geradezu unauffällig den kontraproduktiven Varoufakis entsorgen.Wieweit dies Demokratie und nicht simpelster Kalkül ist...

Er ist damit ein sehr hohes Risiko eingegangen. Denn wenn die Griechen mehrheitlich mit "ja" gestimmt hätte, und zwischendurch sah es mal danach aus, wäre er möglicherweise jetzt schon dabei seine Nachfolge zu regeln. Dass Wahlen immer etwas mit Kalkül zu tun haben ist klar... aber ich glaube ihm in diesem Fall, dass er sich weder in der Lage sah einen Vertrag mit der Eurogruppe zu unterschreiben der voll gegen das geht weshalb er gewählt wurde, sich ebenfalls nicht in der Lage sah den abzulehnen, da er weiß das die Mehrheit der Bevölkerung nicht den Grexit will. Insofern war das Referendum meiner Ansicht nach wirklich richtig und wirklich demokratisch. Kalkül und Strategie hat es auch beinhaltet, aber auch so viel Risiko abgewählt zu werden, dass er es sich hätte viel leichter machen können.

Und Varoufakis... der hat schon auch seinen eigenen Teil der Verantwortung. Meiner Ansicht nach hat er sachlich bei allem Recht gehabt was ich bisher von ihm hörte. Aber sein Stil war unterirdisch, denn er hat der Gegenseite und den Medien beständig Munition geliefert um Stimmung gegen Griechenland zu machen. Und in der Hinsicht hat er einfach zu viele Fehler gemacht.
 
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