Wahrnehmung und Stimmigkeit

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Einige werden jetzt beleidigt sein, weil ich wieder diese Argumentation mit Einhoernern und dem Weihnachtsmann vergleiche. Sie ist aber nunmal auf diese Hypothesen uebertragbar.
So, wie es angeblich irgendwo auf der Welt einen Auraseher, Astrologen oder was weiss ich was fuer einen Koenner geben koennte, so koennte es eben auch irgendwo auf der Welt ein Einhorn geben. Auch die Existenz des Weihnachtsmannes kann man nicht kategorisch absolut ausschliessen.

Die wichtige Frage ist: Warum sollte man es verstaerkt in Betracht ziehen?
 
Einige werden jetzt beleidigt sein, weil ich wieder diese Argumentation mit Einhoernern und dem Weihnachtsmann vergleiche. Sie ist aber nunmal auf diese Hypothesen uebertragbar.
So, wie es angeblich irgendwo auf der Welt einen Auraseher, Astrologen oder was weiss ich was fuer einen Koenner geben koennte, so koennte es eben auch irgendwo auf der Welt ein Einhorn geben. Auch die Existenz des Weihnachtsmannes kann man nicht kategorisch absolut ausschliessen.

Die wichtige Frage ist: Warum sollte man es verstaerkt in Betracht ziehen?

Na wegen den Geschenken zur Weihnacht.
Wenn du auf deine verzichten willst, gerne. :D
 
Warum sollte man es verstärkt nicht in Betracht ziehen, dass manche Menschen aurasichtig sind?

Und warum sollte man den Weihnachtsmann, eine nachweisliche Erfindung von Coca Cola und Symbolfigur, mit einem aurasichtigen Menschen vergleichen?

Außer wenn man ein Thema immer wieder ins Lächerliche ziehen will natürlich, dann sucht man vielleicht ganz gezielt nach solchen Symbolfiguren.

Lg
Any
 
Wenn ich sagen würde, es gibt ein "weir34909v04kfküs3", wie viele würden daran glauben?

Dazu backe ich noch ein Kuchen und sage: "Das ist "weir34909v04kfküs3"" und auf einmal hätte ich was Neues erfunden und mit einem eigenen Namen benannt. Das gäbs dann wirklich.
Wer will mir da widersprechen, wenn ich den Kuchen vorhalte?

Funktioniert das mit den Quanten nicht genau so: Erst legt man sich eine sog. wahrscheinliche Idee zurecht, dann glaubt man fest daran und schaut es im Geiste an.....und nach ein paar Jährchen.....haben die Quanten das Ei gelegt und der Physiker sagt: "Das Experiment hat die Hypothese bestätigt!!!!" *halleluja* :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum sollte man es verstärkt nicht in Betracht ziehen, dass manche Menschen aurasichtig sind?

Die Aura als "Energiefeld" (und dass die Hypothese so geglaubt wird, bestaetigt u.a. Benjamin direkt hier im Thread) ist eine Zusatzannahme - d.h. das ist erst einmal eine wissenschaftlich unplausible Behauptung.

Dass es Menschen gibt, die eine Aura wahrnehmen, bestreitet niemand. Es sind die Schlussfolgerungen, die diese Menschen (und weitere) aus diesen Wahrnehmungen ziehen - der Realitaetsgehalt der Wahrnehmungen - die bezweifelt werden.

Und warum sollte man den Weihnachtsmann, eine nachweisliche Erfindung von Coca Cola und Symbolfigur, mit einem aurasichtigen Menschen vergleichen?

Nicht mit einem Aurasichtigen Menschen, sondern mit der Existenz der Aura als reales "feinstoffliches Energiefeld" (oder so aehnlich), was da angeblich sein soll und von diesen Menschen in ihre Wahrnehmungen reininterpretiert wird. D.h., dass es dieses Energiefeld wirklich in der Form wie behauptet gibt, und dass es irgendwo auf der Welt dann einen Menschen gibt, der es wirklich sieht... das ist die Hypothese, die moit "koennte doch sein... Beweis mir das Gegenteil" ebenso krampfhaft wahr oder moeglich gehalten werden kann, wie die Existenz von Einhoernern.

Der Weihnachtsmann ist uebrigens keine Erfindung des besagten Getraenkekonzerns.

http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsmann

wikipedia schrieb:
Dargestellt wird er als dicklicher und freundlicher alter Mann mit langem weißem Rauschbart, roter und mit weißem Pelz besetzter Kutte; Attribute sind sein Geschenkesack und (häufig) eine Rute. Dass diese Darstellung bereits im 19. Jahrhundert existierte, beweisen zeitgenössische Postkarten.[2] Die Coca-Cola Company nutzte ab 1931 alljährlich zur Weihnachtszeit diese Darstellung für eigene Werbekampagnen.

Das nur nebenbei.

Außer wenn man ein Thema immer wieder ins Lächerliche ziehen will natürlich, dann sucht man vielleicht ganz gezielt nach solchen Symbolfiguren.

Die Argumentation "irgendwo kann es doch jemanden geben, der es wirklich kann..." ist nunmal auf diese laecherlichen Hypothesen uebertragbar. Das macht die Argumentation ja gerade angreifbar.

Da koennte man wenigstens wie Tommy den Mumm haben und sinngemaess sagen: "Ja, der Weihnachtsmann ist danach auch streng genommen moeglich - ebenso wie Einhoerner".
 
Zuletzt bearbeitet:
Au weia... feinstofflich ist ein Begriff aus der Esoterik für etwas, das nicht physisch messbar ist. Sonst wäre es nicht feinstofflich sondern grobstofflich = materiell.

Ist es nicht ein wenig sehr kurzsichtig darauf zu pochen, etwas Nicht-Messbares unbedingt belegen zu wollen? Und welchen Sinn hätte das?

Gar keinen, wenn ihr mich fragt.

Interessant hingegen finde ich, das Phänomen Aurasichtigkeit an sich zu untersuchen und wissenschaftliche Modelle gibt es. Die sogar sehr plausibel daherkommen. Das Ei des Kolumbus sozusagen... was mich zu Ockham bringt: die einfachste Erklärung ist häufig (nicht immer) die richtige Erklärung.

Warum also sollte ich mich in eine fremde Weltsicht begeben, um dort fremde Begrifflichkeiten mit meiner dann wissenschaftlichen Weltsicht ergründen zu wollen?

Das ist so, als nähme ich ein ausländisches Wort her und versuchte dem fremden Wortlaut eine deutsche Bedeutung abzuringen, anstatt es ordnungsgemäß (einfach und logisch) übersetzen zu lassen. Beispiel: kitchen = Knast. :D

Man sollte also Esosprech zuerst verstehen lernen, bevor man versucht, es in Wissenschaftsprech wörtlich übernehmen zu wollen. Und dann korrekt übersetzen. Anders kommt da doch nur Unfug bei rum.

Lg
Any
p.s. eine Darstellung eines Symbols. Ein Symbol ist keine real existierende Figur. Das sollte man wissen, bevor man versucht, den Weihnachstmann als reale Lebensform hinzustellen.

aus Wikipedia:
Der Terminus Symbol (aus dem Griechischen: „Kennzeichen, Merkmal“) oder auch Sinnbild wird im Allgemeinen für Bedeutungsträger (Zeichen, Wörter, Gegenstände, Vorgänge etc.) verwendet, die eine Vorstellung bezeichnen (von etwas, das nicht gegenwärtig sein muss). Welche Vorstellung dann mit dem Wort „Symbol“ konkret assoziiert (verbunden) werden soll, wird in den verschiedenen Anwendungsgebieten im Einzelnen speziell definiert.

und am ehesten der Mythologiebedeutung des Wortes anwendbar

Laut Campbell enthält die Bildsprache von Mythos und Religion selbst keine absolute Wahrheit, sondern verweist auf eine Wahrheit jenseits von Bildern, Bedeutungen, Ideologien, Theologien und Konzepten. Insofern ist das mythische Symbol ein Hilfsmittel, um das Bewusstsein zu transformieren und zu erweitern im Hinblick auf Transzendenz.

Beim Weihnachtsmann wäre das u.a. die Güte, die Funktion der Überprüfung ob wer brav war und die Geschenke als Belohnung. Wenn dann wer sagt, er glaubt an den Weihnachtsmann ist der Symbolgehalt gemeint. Keine reale Person.
 
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Wenn ich sagen würde, es gibt ein "weir34909v04kfküs3", wie viele würden daran glauben?

Dazu backe ich noch ein Kuchen und sage: "Das ist "weir34909v04kfküs3"" und auf einmal hätte ich was Neues erfunden und mit einem eigenen Namen benannt. Das gäbs dann wirklich.
Wer will mir da widersprechen, wenn ich den Kuchen vorhalte?

Funktioniert das mit den Quanten nicht genau so: Erst legt man sich eine sog. wahrscheinliche Idee zurecht, dann glaubt man fest daran und schaut es im Geiste an.....und nach ein paar Jährchen.....haben die Quanten das Ei gelegt und der Physiker sagt: "Das Experiment hat die Hypothese bestätigt!!!!" *halleluja* :D

Ja, nur, dass es den Weihnachtsmann und Einhoerner im allgemeinen Sprachgebrauch schon gibt, und fast jeder davon zumindest wage Vorstellungen verbindet.

Und, wenn Menschen im Esoterik-Kontext behaupten, eine Aura zu sehen, dann meinen sie damit im allgemeinen ein "feinstoffliches Energiefeld" (oder so aehnlich) und nicht, dass sie Migraene haben, Synaesthetiker sind oder der starke Helligkeitskontrast auf ihrer Netzhaut nachbilder erzeugt, die um die gegenstaende herum "rauswabern". D.h. der begriff Aura, wie er da allgemein gemeint ist, ist schon ziemlich konkret.
 
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