Schon interessant, sehr impulsiv.
@Bibo @taftan
Nur eine Sache sehe ich etwas anders, das Thema habe ich mit
@Laerad vor kurzem besprochen. Es geht da um die Bedingtheit des ichs.
Ich halte es für einen Fehlschluss ihm die "Existenz" abzusprechen.
Alles was man sieht, ohne Ausnahme und Absolut, hatte eine vorangegange Ursache. Entweder von der Natur, oder von Menschen geschaffene Objekte. In beiden findet sich Kreativität.
Wenn man denn Wesenskern der Identität sucht, finden auch Neurologen ihn nicht. Es ist kein Punkt im Gehirn auffindbar, wo man den Finger drauf legen könnte und wüsste, äh, da ist der Wesenskern.
Im Gehirn liegt er nicht. Liegt er im Bauch? Bin ich mein Bauch? Mein Gehirn? Meine Arme?
Ich ist dort nicht zu finden. Ich Ist ebenfalls in Abhängigkeit entstanden und damit nicht aus sich selbst hetaus existent. Ich ist aber existent.
Nur weil es nicht aus sich selbst heraus existiert, bedeutet es nicht das es nicht existiert.
I'm Alltag ist es so unglaublich deutlich. Eine enorme Existenz besitzt es.
Auf einer Bewusstseins Ebene hat es also absolute Berechtigung.
Man würde die Umstände und die Realität misinterpretieren wenn man es nicht anerkennen wollte.
Es werden auch oft Nirwana, ein geistiger positiver Geisteszustand im Alltag möglich und die Wurzelillusion vermischt.
Das lösen der Wurzelillusion führt zum durchbrechen des Rads der Wiedergeburt. Das Nirwana ist wie gesagt, auch im Alltag möglich.
Die Wurzelillusion zu lösen ist das vollkommene Verständnis über die Abwesenheit einer aus sich selbst heraus existierenden Wesenheit. Intellektuell schwer zu begreifen, schlägt selbst der Dalai Lama diesen Weg nicht ein.
Das ist mir persönlich wichtig, denn wie ich im Alltag mit dem Potenzial umgehe ist Ausschlaggebend für die Zukunft.