Wahrhaftigkeit

Sorry, verwechselst du Demut mit Ehrfurcht?

Ehrfurcht = große Achtung vor Etwas/Jemanden haben und hat auch mit Achtsamkeit zu tun.

Demut = dienstwillig sein und das ist sicher keine so erstrebenswerte Angelegenheit. Demut ist das unterwürfige Verhältnis eines Untergebenen zu seinem Herrn. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Meister sowas will.

ja, Du hast recht, ich meinte wohl Ehrfurcht, denn dienstwillig und unterwürfig bin ich keineswegs... (was mich an beiden Begriffen ein wenig stört und etwas "verwirrt" ist: In dem Wort "Demut" steckt "Mut" und im Wort "Ehrfurcht" steckt "Furcht")...
 
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Und aus welchem Grund? Drücken Begriffe nicht eh schon Das aus, was sie ausdrücken sollen?

Im Grunde ja, nur werden sie halt oftmals unterschiedlich interpretiert. Hier wird zB über den Begriff "Wahrhaftigkeit" diskutiert, den offensichtlich ja auch sämtliche Beteiligten für sich interpretieren und differenziert sehen bzw. unterschiedlich auffassen; genauso, wie Weisheit.. wenn hier alle der Meinung wären, dass diese Begriffe eindeutig dies oder jenes bedeuten, müsste hier nicht über deren Bedeutung diskutiert werden...
 
Ich zweifle es ebenfalls an.
Man kann sich nämlich ehrlich eingestehen, dass man ein schlechtes Gewissen hat, ohne seine Handlungsweise zu ändern.

Das wäre aber meiner Meinung nach unlogisch, weil, wenn ich etwas getan hab, das mir ein schlechtes Gewissen bereitet, dann bereue ich es ja, vielleicht tut´s mir sogar leid, weil sonst hätte ich kein "schlechtes" Gewissen; was heisst, es ist mir bewusst geworden, dass ich etwas gemacht habe, das nicht richtig war und da würde ich nicht nochmal das gleiche machen, sondern werde ich dann eher versuchen, es wieder gutzumachen oder in Hinkunft darauf achten, das ich (für mein Gewissen) richtig handle.
 
Das Gewissen meldet sich aufgrund von Verhaltensnormen, was man darf oder was man nicht darf

hm, sehe ich etwas anders, ich kann auch absichtlich etwas machen, das "man nicht darf", ohne ein schlechtes Gewissen zu haben... das schlechte Gewissen ist ein rein persönliches Empfinden, nämlich jenes wenn es sich im Nachhinein nicht gut anfühlt...
 
Wenn Gott Alles ist und beinhaltet, so auch den Menschen. Und wenn du Gott verehrst und ihm gegenüber Demut (oder Allem was ist, wie du selbst schriebst = Gott/Universum) empfindest, wie du selbst schriebst, so schließt das Alles, was Gott ist, ein und da der Mensch nicht außerhalb steht, Den ebenso. Außer du stellst den Menschen außerhalb von Gott und dualisierst, was Blödsinn wäre.

Der Begriff "demütig" ist mehr oder weniger ein Kompromiss.
Ich empfinde Staunen, Ehrfurcht, ja, aber nicht im Sinne von unterordnen.
Und es schließt tatsächlich alles ein.
Dh, wir sind ausnahmlos alle Teile von Gott.

Außer halt Dies und Das und vllt. noch was Anderes und den Menschen. Is ja eh egal ob du nun Demut empfinden kannst oder nicht. Nur widersprich dir nicht: indem du sagst, dass du "Alles was ist=Gott" gegenüber eine demütige Haltung einnimmst, wenn du es nicht tust, da du ausklammerst und dualisierst.;)

Hast recht, war wirklich der falsche Begriff...
 
Wie oft wiederholst du dich noch? Du kannst damit nix anfangen, also wird es durch Wiederholung auch nicht anders. Da du weder daran interessiert bist deine Haltung dazu zu ändern, noch Andere nachvollziehen willst, frage ich mich, was du hier noch willst? Vllt. Andere missionieren, damit sie deine Haltung einnehmen?


Öhm - du hast einen Beitrag vom April letzten Jahres rausgepickt.
Meines Wissens hab ich das nicht besonders oft wiederholt.
Andere zu missionieren liegt mir fern.
Mir liegt einzig daran, dem, was ich selbst denke, fühle und glaube, Ausdruck zu verleihen.
Wem 's nicht gefällt, der kann 's ja ignorieren.
Andersrum lasse ich selbst mich aber auch nicht missionieren.
Und wenn ich den Eindruck habe, jemand will mir meine Wahrheit ausreden, dann stehe ich zu ihr.
That 's all.
Überzeugen lasse ich mich dann, wenn mir jemand Argumente bringt, die mir einleuchten, wenn ich zB einen wichtigen Aspekt übersehen habe.
Dafür bin ich sogar dankbar. :)
 
Ja, @NuzuBesuch , Weisheit existiert auch ohne Menschen. Das ganze Universum ist Weisheit. Alles was geschieht ist weise, einschließlich Ursache- Wirkung-Ursache-Wikung-Ursache- Wirkung...................... Weisheit ist keine Wesenheit sondern eine Entität.


Der Mensch ist nicht die einzige Wesenheit.
Selbstverständlich existiert Weisheit auch ohne uns Menschen, nicht nur wir können weise sein.
Und dass das Universum weise ist, ja - es ist die Gesamtwesenheit.
 
Das wäre aber meiner Meinung nach unlogisch, weil, wenn ich etwas getan hab, das mir ein schlechtes Gewissen bereitet, dann bereue ich es ja, vielleicht tut´s mir sogar leid, weil sonst hätte ich kein "schlechtes" Gewissen; was heisst, es ist mir bewusst geworden, dass ich etwas gemacht habe, das nicht richtig war und da würde ich nicht nochmal das gleiche machen, sondern werde ich dann eher versuchen, es wieder gutzumachen oder in Hinkunft darauf achten, das ich (für mein Gewissen) richtig handle.

Dann bist du aber sehr konsequent und isst zB nie etwas, das ungesund ist.
 
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