vom suender zum licht?

Als Kinder von Menschen sind wir Menschen.
Als Kinder von Gott sind wir Gott.
Es ist nun die Frage, womit wir uns identifizieren mögen.

Haben wir gerne ein schlechtes Gewissen, machen uns gerne klein, sehen wir uns gerne als Sünder, so haben wir die Freiheit, das zu tun.

Wollen wir uns unserem innersten Wesen bewusst werden, wollen wir unsere wahre Größe erfahren, so haben wir die Freiheit das zu tun.

Es erübrigt sich fast zu sagen, dass ein System das auf Ersteres abzielt, den Menschen gerne klein haben möchte um selbst darüber zu stehen. Es ist letztlich ein monarchisches System und versteht sich als Mittler zum Göttlichen.

Ebenso ist alles, was uns das Zweite vermittelt dazu da, uns unsere Selbstverantwortung auf dem Weg zu Gott (also dem Wiederentdecken Dessen, was wir verloren zu haben glaubten) aufzuzeigen, ohne uns die Kompetenz dazu abzusprechen.
 
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Nehmen wir aber den Lebenserhaltungstrieb als Richtlinie für alles was geschieht,
sieht es gleich wesentlich anders aus.

Für die Theorie, wir kommen aus einer Geborgenheit, und kehren dahin zurück, spielt das weniger eine Rolle, denn belanglos kann man da auf Ereignisse reagieren, in den verschiedensten Reaktionen. Entscheidungen können emotional einmal mit JA und einmal mit NEIN beantwortet werden, und dann wieder umgekehrt.

Sieht man jedoch unser Leben als das Einzige an, dann wird man auf materielle Werte nur mit JA antworten, immer bestrebt sein dafür zu sorgen, dass dieses Leben erhalten bleibt und mit den entsprechenden Reserven die man bilden kann, dadurch eine Verlängerung erfährt.

Kommt es dann in einer Reduzierung im seelischen Bereich zu einer zweiten Auflage, so bleiben diese Richtlinien auch hier erhalten. Erneut finden die lebenserhaltenden und lebensverlängernden Interessen eine ungeteilte Zustimmung, werden jeweils mit JA JA behandelt, alles dem Lebenserhaltungstrieb untergeordnet, sogar in einer noch stärkeren Konzentration, denn man ist doch bereits einmal gestorben, und diese zweite Möglichkeit ist im geringeren Sein die offensichtlich letzte Gelegenheit.

Erkennt man nun diese zweifache und doppelte Ausführung, besteht die Chance dieses Leben das wir heute kennen ein wenig verächtlich und vernachlässigt zu betrachten, denn es gibt da noch diese Reserve, diese zweite Entfaltungsphase. Erst dann in diesem Danach werden wir alle gleich reagieren und das Leben sehr behütend und bewahrend behandeln, stellt es doch die letzte bekannte Form von unserem Leben dar.

Fast ist man geneigt zu sagen, diese saloppe Behandlung unseres Lebens aus einer Erkenntnis, dass danach noch etwas Zusätzliches kommen werde, bietet den Nährboden dafür, überhaupt von einer unendlichen und dauernden Lebenssituation zu sprechen oder zu vermuten. Denn im Gegensatz zu einer Periode nach diesem Entwicklungszeitraum Leben, gibt es für eine unendliche oder ewige Ausrichtung für das Leben keinerlei Bestätigungen oder Indizien.
Wenn man es exakt betrachtet, ist sogar das Gegenteil der Fall.

Ganz ähnlich verhält es sich mit der Bezeichnung „Kinder Gottes“, sie kommt genau so aus diesen gewonnenen Erkenntnissen eines menschlichen Jenseits. Aus einer Abhängigkeit von Stufenelementen im gesamten System, und dieses Kind-sein ist am ehesten dem Ahnenkult und seiner Bedeutung zuzuordnen. Während das gesamte zu beachtende System hier mit einer Verzweigung in Form von Gliedern oder Organen eher der Wirklichkeit gerecht werden könnte. Zum Beispiel für das Leben der Daumen und für den Menschen der Zeigefinger.

Passt hier diese „Hand“ nicht mehr ins System, ist das zwar schmerzlich, aber sie wird entfernt. Und die gegebenen Möglichkeiten bieten daneben noch andere und ähnliche Gegebenheiten in der gleichen Weise, wie wir das an den Dinos sehr schön erkennen dürfen, und an unserer eigenen Entwicklung.

Damit verliert sich aber auch dieses zwanghafte und ersehnte Eltern – Kinder – Verhältnis, dem wir wahlweise die verschiedensten Rechte uns gestatten zu entnehmen.

Gelegentlich wird der Mensch zu dem kleinen schwarzen Stück Dreck unter dem Fingernagel.
Er ist nicht unbedingt erforderlich, erfüllt keine Notwendigkeit, und wenn er nicht da ist, geht er keinen ab, sondern das gesamte System wird dadurch sogar verbessert!


und ein :weihna1
 
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