Visionen

M

Mara

Guest
Vision

Es ist schon etwas her, als ich meine hatte ... 8 Jahre vielleicht ...

Plötzlich lag neben mir im Bett ein Wesen. Es war relativ klein. Unförmig, der Kopf groß wie ein Ballon. Keine Augen, keinen Mund - nur ein unförmiger Fleischkloß. Die Haut war viel zu groß, für das kleine Wesen, dass da drin steckte. Sie lag in Falten wie bei einem Schwein.
Ich habe mich geekelt und bin abgerückt, doch dann spürte ich dieses Wesen in mir. Es schrie nach Liebe. Es war verzweifelt. Häßlich. Einsam ...

Also nahm ich es in die Arme.

Dann erschien ein Bild an der Wand. Es war ein Indianer. Er war reich geschmückt. Er sah mich an, lächelte und grüßte mich, indem er eine Hand zu seinem Herzen führte ...

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Ein anderes Mal, war ich plötzlich in einem Mann, der gerade ein Pferd zu Tode quälte. Ich fühlte seine Qual, seine Verzweiflung und diesen unbändigen Zwang, seine eigene Qual sichtbar zu machen, indem er dieses Tier quälte und so sein innerstes Gefühl mit dem Tier zu teilen ... für jeden sichtbar zu machen ...


Seitdem kann ich niemanden mehr verurteilen ...



Ich habe die Botschaft meiner Vision so gedeutet, dass ich hier bin, um das häßliche in uns Menschen zu umarmen, anzunehmen ...
In meinem Haus finden die Menschen Obdach, die gefallen sind, die von der Gesellschaft verurteilt worden sind ... die, die nicht perfekt sind ... die Fehler gemacht haben ... , die die anders sind. Außenseiter der Gesellschaft ... sie sind mir willkommen ...

Denn niemand ist ohne Schuld ...
 
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F

Filippo

Guest
Das hast Du wunderbar geschrieben. Ich hoffe, ich komme auch bald an diesen Punkt, die Dinge nicht nur so zu sehen, sondern auch komplett so zu leben.

Liebe Grüße, Phil :)
 
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