Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Vertrauen - Urvertrauen - Angst - Urangst

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von mdelajo, 15. August 2010.

  1. Constantin

    Constantin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2010
    Beiträge:
    9.470
    Ort:
    Ludwigsburg(BW)
    Werbung:
    sehe ich genauso...
    Doch es liegt auch daran, (das bekomme ich vermehrt mit, wenn ich Menschen begleite auf ihrem Lebensweg, das die Menschen gar nicht wirklich wissen wohin sie wahrnehmen sollen um zu wissen was sie wirklich empfinden und Denken, geschweige denn wahrnehmen können, was ihr Gegenüber empfindet und denkt.

    Sie wollen einfach nur glücklich sein und wissen gar nicht wie das wirklich geht...und was glücklich sein überhaupt ist.


    an dem hier auch ...sicher zu wissen....wann es was ist...

    ...
    ist dies nun meine Wunschempfindung oder meine wahre Empfindung?
    Ist das nun mein Wunschgedanke oder mein wahrer Gedanke?
    Ist dies meines Gegenübers sein Wunschgedanke, Wunschempfindung oder sein-ihr wahrer Gedanke--Empfindung?

    Wessen Gedanken und Empfindungen sind es die ich jetzt wahrnehme, sind es meine Eigenen oder die eines Anderen?

    :)g*constantin
     
  2. nizuz

    nizuz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2008
    Beiträge:
    12.322
    Da du ja immer wieder behauptest, du seist BEWUSSTHEIT, die *ohne sehen, hören, fühlen* OBJEKTIV WAHRE Informationen/Schwingungen eines anderen aufnehmen kann, machen wir doch mal die Probe aufs Exempel:

    Schreib doch mal, was du da KONKRET empfängst.

    Was hab ich heute Nachmittag gegessen und was hab ich tagsüber hauptsächlich gemacht ?

    Wär ein klitzekleiner Anfang von der Theorie zur Praxis.

    :)
     
  3. Jetzt nehmen wir noch Deinen Speisplan auseinander, juhuiii, vieleicht findet man was raus, weshalb Du manchmal so merkwürdig reagierst. Vieleicht irgendwelche komischen Pilze oder sowas? :D
    lg
    Cyrill
     
  4. mdelajo

    mdelajo Guest


    Veto. Frag mal Schizophrene als Beispiel wie sicher sie sich ihrer Wahrnehmungen sind. Nein, da gehe ich nicht mit.




    Genau das ist ein gutes Beispiel. Ich vertiefe das mal. Jemand bringt seine persönliche Situation, seine Vergangenheit, seine Gegenwart nicht mehr zusammen. Er hat ein Bild von sich selbst, welches nicht mit der tatsächlichen Realität (und bitte jetzt keine Philosophie a´la "was ist denn Realität eigentlich?") übereinstimmt. Es driftet immer mehr ab, geht sogar soweit, daß Erfahrungen eines anderen Menschen aus seiner Umgebung mit den eigenen vermischt werden und mit etwas weiterem Beiwerk nun als die seinen ausgegeben werden.

    Dieser Mensch ist aber zu 100% überzeugt davon, daß es so war, wie angegeben und er verhakt und verstrickt sich immer mehr. Also "Sicherheit der Empfindung" ist bestimmt kein Garant für deren Richtigkeit.

    Keinesfalls. Da betreten wir den Bereich der Störungen und glaube mir, die Betroffenen sind sehr überzeugt von dem, was sie subjektiv erleben oder meinen erlebt zu haben.

    :morgen:
     
  5. Faydit

    Faydit Guest

    Ich verknüpfe das mal ein wenig mit dem Ausgangsthema:

    Eine Theorie: Nehmen wir Urangst und Urvertrauen einmal nicht polar. Sondern als verschiedene Möglichkeiten.

    So wäre das Urvertrauen in gewisser Weise das Herüberbringen, Mitnehmen des Geborgenheitsgefühls des Ungeborenen im Mutterleib durch die Geburt hindurch ins Leben. Was aber auch bedeuten würde, dass die, in gewisser Weise mit einer Todeserfahrung vergleichbare Geburt als Erlebnis zumindest etwas verdrängt wird. Todeserfahrung deshalb, weil das "Ungeborene im Mutterleib" ja danach nicht mehr existiert. Dafür ein ganz im Leben befindliches Baby. Wem Todeserfahrung zu heftig ist, kann es auch als Metamorphose, Abschluss einer Stufe, Neubeginn einer anderen, sehen. Das Baby schließt also von den erlebten, pränatalen, positiven Erfahrungen auf weitere positive, die noch folgen.

    Wenn jetzt bereits in der vorgeburtlichen Phase, oder während der Geburt diese Geborgenheit nicht so überzeugend rüberkommt, wahrgenommen wird, wegen verschiedener Störfaktoren, fehlt bereits ein wenig an Sicherheit, die Geburt selbst kann dann bereits als lebensbedrohend, als Gefahr, zumindest als unangenehm, schmerzhaft wahrgenommen werden. Und nach der Geburt wird ein solches Kind sich an das hängen, was es als emotional stärkste Erfahrung erlebt hat: Die Geburt, und damit seine eigene (Todes-)Angst.

    Dann wäre die Festlegung dieser ersten Grundprogrammierung, ob auf Grundlage von Vertrauen, oder auf der von Angst, in beiden Fälle ein Ankern, festmachen an der jeweils intensivsten erlebten Situation.

    Worauf ich hinaus will, letzlich sind beide Programmierungen illusionär. Eigentlich die erste, große Illusion des Lebens, über das Leben. Denn auch das Kind, das vertraut, wird erleben, dass dieses Vertrauen nicht immer gerechtfertigt sein wird, nicht immer erfült wird. Nur wird es auf der Grundlage des eigenen Vertrauens mit diesen Negativerfahrungen besser umgehen können. das leichter wegstecken können als das ängstliche. Bewegt sich also quasi vom Urvertrauen über die Differenzierung im Leben hin zur Urangst, hin zum eigenen Tod.

    Das Kind, das bereits mit der Angst hier ankommt, wird vermutlich trotz seiner Angst auch erleben, dass eine Menge schön und positiv ist. Das Problem ist aber, wie weit es dem vertrauen soll, wie lange das hält, was danach kommt,... Ein Misstrauen bleibt. Das Kind bewegt sich also eher von der Urangst über die Differenzierung hin zum Urvertrauen, das allerdings, wenn es nicht als Baby existierte, später schwer, vermutlich kaum völlig herstellbar ist. Womt das Urvertrauen als Unmöglichkeit im Leben "verlagert" wird: Auf die Ebene hinter dem Tod. Die Sehnsucht nach "Erlösung" (von der eigenen Angst) wird zur Sehnsucht nach einem nicht irdischen Paradies.

    Es entstehen also zwei grundlegend verschiedene Weltbilder. Die nunmal so sind. Dass Urangst letzlich auch eine gewisse, wenn auch nie völlig leidlose Entfaltung erfahren kann, zeigen "positiv-kreative" Beispiele wie z.B. Poe oder Bernhard...

    In beiden Fällen dient das Leben letztlich wohl dazu, den Bezug zur "anderen Seite" zu finden, zur Balance zwischen Vertrauen und Angst. Den Ausgleich herzustellen, einmal von der einen Seite ausgehend, einmal von der anderen.
     
  6. birgit1

    birgit1 Guest

    Werbung:

    ist es nicht so, dass jeder Mensch mit eigenem Charakter geboren wird, dass dieser sich je nach Erziehung weiterentwickelt, gegebenenfalls verändert und doch wieder so ist wie er vorher war?

    ich habe schon oft erlebt, dass Menschen sich gezwungenermaßen verändern, in ein anderes Lebensschema als das eigene pressen lassen, dann irgendwann ist das Maß voll und sie brechen aus,

    dann werden sie das, was sie eigentlich immer schon waren...

    sie entdecken eigene Bedürfnisse und Begabungen wieder und leben diese auch endlich für sich selbst aus, im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten...

    die Wahrnehmung entwickelt sich auch weiter, verschärftes Bewusstsein nach verschiedenen Erfahrungen.......

    das eigene Urvertrauen wächst wieder in der Selbstständigkeit, verlässt sich nur auf sich selbst....

    je nach individueller Lebenseinstellung........

    in meiner intuitiven Lebensquelle steht vieles geschrieben, was ich lange nicht erfahren durfte, heute weiß ich selbst, wohin ich gehe.....

    lg Birgit
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.461
    Ich beobachte es immer wieder bei meiner Mutter: Kriegskind, Bonbemnnächte, Urvertrauen als 3-jähriges Kinder verloren. Es entsteht daraus im Falle meiner Mutter ein Mensch aus Sorge, der unbegründete Angst hat vor allem und jedem, was die bestehenden Verhältnisse gefährdet. Genährt aus Urangst.

    Im Vergleich dazu ich selber: Urvertrauen intakt, aber Vertrauen mit 7 Jahren zum Teil verloren, als mein Vater starb. Daher angstvoll nur in Bezug auf das, was ich tue und nicht auf das, was sonst so passieren könnte.

    lg,
    Trixi Maus
     
  8. mdelajo

    mdelajo Guest


    Stimmt Trixi, jetzt wo du es sagst. Kriegskind, Bomben, ja das erklärt einiges, auch in meiner Familie.




    Verlust des Vaters, ja. Wenn die Rolle eines Elternteils fehlt, zieht das mitunter einiges nach sich. Ich habe gerade gestern (spannend, daß das jetzt erwähnt wird) über diese Thematik und Kompensationsmechanismen länger nachgedacht.


    @Constantin: Genau diese Geschichten sind es, die ich gerne nicht vertiefen würde. Es gibt Parameter, wenn jemand beispielsweise von ... bis ... zur Schule gegangen ist und jetzt behauptet, er wäre gar nie zur Schule gegangen, sondern hätte gleich einen Schulabschluß gemacht als 8-Jähriger, dann entsteht da gerade ein Problem. Also die Diskussion über Realitäten und die vielen Varianten von "das ist aber meine Wahrheit und ich weiß ganz genau, daß ich nicht zur Schule gegangen bin, sondern nur für die Klausuren und danach gleich mit 12 studiert habe", die ist jetzt irgendwie kontraproduktiv. Falls du verstehst.

    :morgen:


    Ich denke, dann könnten wir uns alle zusammen gleich einweisen lassen .....

    :D
     
  9. maria45

    maria45 Guest

    Faydit: Lemminge bewegen sich in Richtung Küste. Oder Urlauber. Beides ergibt nicht immer die positivsten Resultate.

    das sind ein typisches Beispiel von jemand, der eben lieber kein Urvertrauen genießt, der auf keinen Fall sein lieb- und leid-gewonnnenes Weltbild aufgeben mag:
    "Da bleib ich lieber bei meiner Sehnsucht und meinen Ängsten, da weiss ich was ich habe."
     
  10. Constantin

    Constantin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2010
    Beiträge:
    9.470
    Ort:
    Ludwigsburg(BW)
    Werbung:
    deshalb schrieb ich ja...

    Doch es liegt auch daran, (das bekomme ich vermehrt mit, wenn ich Menschen begleite auf ihrem Lebensweg, das die Menschen gar nicht wirklich wissen wohin sie wahrnehmen sollen um zu wissen was sie wirklich empfinden und Denken, geschweige denn wahrnehmen können, was ihr Gegenüber empfindet und denkt.

    Heißt kein Mensch hat eine sichere Wahrnehmung.

    Doch es kann zu einer sicheren Wahrnehmung führen.

    Indem angefangen wird mit dem Wahrnehmen von sIch Selbst, indem gelernt wird wie das überhaupt wirklich geht um unterscheiden zu können von was ist Fiction was Realität was Wirklichkeit.

    Das schreibe ich auch immer, das subjektive Empfindungen j.E. Menschen seine Wahrheiten sind...seine eigene Realität.
    Das diese Wahrnehmung von sich Selbst überprüft werden kann, indem folgende Fragen beantwortet werden, die ich gepostet habe. Dieses führt langsam zur Wahrnehmung die wirklich.

    fast alle Menschen sind betroffen.

    *g constantin
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden