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Vertrauen - Urvertrauen - Angst - Urangst

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von mdelajo, 15. August 2010.

  1. Constantin

    Constantin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2010
    Beiträge:
    9.470
    Ort:
    Ludwigsburg(BW)
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    Ja in der Realität eines j.E. sieht es düster aus:). Was spricht die Wirklichkeit?
    Wie sieht es in Wirklichkeit bei j.E. Lebewesen aus, wie siehts mit der Wahrnehmungsfähigkeit von sIchSelbst aus, wie mit der Wahrnehmungsfähigkeit deines Gegenübers?
    J.E. spult seine eigene Realität nieder und versucht diese dem Gegenüber überzustülpen. Doch wem ist wirklich bewußt was das Gegenüber wirklich empfindet und denkt?

    was beinhaltet denn für dich das Urvertrauen?
    hat es für dich nichts mit Wahrnehmung zu tun?

    Wieso nimmst du an das Lebewesen nicht fähig sind, eine stabile Wahrnehmung aufzubauen die wirklich weiß was mit einem Selbst ist und was mit dem Gegenüber?

    Welche Voraussetzung besteht für dich für das aufbauen von Urvertrauen?

    *g constantin
     
  2. Sadivila

    Sadivila Guest


    Natürlich hat es mit Wahrnehmung zu tun.

    Stabile Wahrnehmung aufbauen....genau das ist es !
    Auch eine Mutter muss erst mal in die "Mutterrolle" hineinwachsen.

    Da hast du aber was falsch verstanden, ich nehme sehr wohl an das wir Menschen fähig sind eine stabile Wahrnehmung aufzubauen.

    Es ist doch im Leben so das wir in einem Alter Kinder bekommen, wo wir UNS selbst noch nicht in allen Bereichen gefunden haben. Wir sind jung und selbst noch im werden und finden usw.

    Ich möchte sagen, das eben unter diesen Vorraussetzugen des "Nicht perfekt seins" die Eltern das Grundvertrauen auch übermitteln können.
     
  3. Mipa

    Mipa Guest

    Sehr interessante diskussion hier, toll!

    Habe aus zeitgründen noch nicht alles gelesen und kann allen schreibenden irgendwo zustimmen.

    Noch kurz indirekt zu einem beitrag von Faydit:
    Schläge, missbrauch etc. sind schrecklich und unverzeihlich. Ich möchte aber ganz kurz die "waffe" der ignoranz einwerfen. Sie persönlich betrachte ich als schwersten missbrauch.
    Das kind gar nicht wahrnehmen, ignorieren und anschweigen betrachte ich als fatal. Ich denke, es gibt nichts, was das vertrauen nachhaltiger und gründlicher entzieht, als diese verhaltensweise und dadurch eine subtile angst schafft.

    In liebe angenommen zu sein, das ist es, was wir uns wünschen.

    Nicht mehr wahrnehmen eines menschen ist der totale liebes-entzug.
    Denn letztlich lernen wir unsere eigene wahrnehmung auch wieder über die wahrnehmung, die andere von uns haben.
    Zumindest teilweise.

    Dies nur kurz und ich hoffe, ich habe nicht jemanden wiederholt.:)
     
  4. mdelajo

    mdelajo Guest


    Deswegen habe ich ganz bewusst in der Überschrift unterschieden zwischen Vertrauen und Urvertrauen, Angst und Urangst.


    Und ja, sehr interessante Diskussion hier. Gehe sicher noch auf das eine oder andere zu gegebener Zeit ein.

    :)
     
  5. Constantin

    Constantin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2010
    Beiträge:
    9.470
    Ort:
    Ludwigsburg(BW)
    Eine Mutter weiß instinktiv was zu tun ist.
    Dies hat mit dem körperlichen Alter nichts zu tun.
    Es hat damit was zu tun ob das Kind wirklich gewollt war von beiden Elternteilen oder nicht, also wiederum mit der Selbstwahrnehmung der Mutter von sIchSelbst....und der Wahrnehmung des Vaters....*
    Haben die Mutter und der Vater nicht wahrgenommen ob ein Kind Jetzt gewollt ist, nimmt diese Basis ihren Lauf und wirkt sich auf das Wohlergehen der Mutter und des Vaters aus.
    Diese Emotionen und Gedanken wirken sich auf das Kind aus. Dies Kind empfindet sich unerwünscht und wertlos. Doch diese Empfindung MUSS nicht automatisch vom Kind übernommen werden, denn es sind die Emotionen der Eltern, nicht die des Kindes.
    Ob das Kind diese Emotionen und Gedanken als ihres Eigenes übernimmt liegt wiederum an der Urstabilität des Kindes, ob das Urvertrauen stabil oder nicht,.siehe mein erstes Post. Ist das Urvertrauen nicht vorhanden lernt das Kind durch die Übernahme der Fremdemotionen und Gedanken des Umfelds erkennen wo es an Stabilität mangelt.
    Es geht immer um Resonanzen, diese machen uns aufmerksam auf uns Selbst.
    So lernen wir j.E. uns Selbst zu erkennen. j.E. hilft j.E. sich Selbst zu erkennen.
    Ist ein natürlicher Prozess der Evolution das sich nach Einheit mit sIchSelbst sehnt.

    ist die Wahrnehmung stabil ist 100% Urvertrauen vorhanden. Heißt die Lebewesen(Eltern) können wohl 100% dieses Urvertrauens 24 Std. am Tag leben.
    Es ist keine Mühe dabei wenn die Wahrnehmung stabil ist.

    *g constantin
     
  6. Sadivila

    Sadivila Guest

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    Finde ich gut deine Erklärung mit dem Urvertrauen.


    Nur das mit der stabilen Wahrnehmung verstehe ich noch nicht so ganz?

    Sind da auch Emotionen drinnen, die zB. aus monatelangem Schlafmangel entstehen auch inbegriffen?
     
  7. urany

    urany Guest


    Ich weiss nicht...ich würde Urvertrauen nicht daran Festmachen, ob und wie ein Kind auf Muttis Rufe reagiert.

    Hier geht es ja auch um den Instinkt vor einer realen Gefahr. Gut möglich, dass Mutters Reaktion aus Erfahrung und Fürsorge einfach nur schneller ist, als das Experimentieren des Kindes. In diesem Fall geht es für mich mehr um das Erlernen von Angst und Vertrauen (ohne das Ur :)), und dies ist dann abhängig von der Häufigkeit und den Situationen - ob das Kind ständig verhindert wird, seine Erfahrungen zu machen und vor allem, ob es daran gehindert, seine wirklich wertvollen Erfahrungen zu machen.
     
  8. urany

    urany Guest


    Ja, so sehe ich das auch.

    Heute sah ich eine Karikatur in der Zeitung:

    Ein Kind im Kinderwagen, es versucht nach dem Spielzeug zu greifen, das vorne am Dach des Wagens aufgehängt ist...
    Daneben steht die Mutter, mit Blick zum Vater. Sie sagt: "Es hat google gesagt!" Und der Vater? Er steht da mit seinem i-pod oder was auch immer und googelt!

    Tja, witzig, aber auch wieder nicht, denn es zeigt genau das mit der Wahrnehmung der Eltern vom Kind, von der du schreibst!

    :)
     
  9. mdelajo

    mdelajo Guest


    Ja,

    man könnte an dieser Stelle auch davon ausgehen, daß emotionale Muster und Blockierungen nicht im grossen Maße aufgetreten sind oder wenn doch, trotzdem noch leichter aufzulockern sind, als mit 30, 40, 60 Jahren z.B. Denn die emotionalen Muster und Blockierungen sowie Glaubenssätze sind es ja, die die Wahrnehmung behindern.

    Aber woran machst du eine "stabile Wahrnehmung" fest? Es kann auch etwas äußerst stabil wahrgenommen werden, was einer (Wunsch-)Idee über sich selbst entspringt und sich zunehmend verfestigt und verselbständigt. Diese "Wahrnehmung" kann sehr stabil sein, so stabil, daß eine Abspaltung oder Entfernung dieser Idee über sich selbst vom eigentlichen Selbst stattfindet und doch ist die "Wahrnehmung" darüber so stabil, daß sie nichts anderes zulässt.

    Mhm, versteht einer, was ich sagen will?

    :morgen:
     
  10. birgit1

    birgit1 Guest

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    meiner Ansicht wird ein Kind mit Urvertrauen geboren, es lehnt sich einfach an, ohne zu wissen, warum....

    bis es lernt, dass man es allein lässt oder verletzt...

    daraus entstehen Urängste, besonders wenn diese in einem Alter eingeprägt werden, wo sie am leichtesten verdrängt werden, im Kleinkindalter......

    braucht man sich nur umzusehen, was mit Kindern geschieht, kein Wunder, wenn die Menschen voller Ängste sind....

    Vertrauen kann ja wieder aufgebaut werden, bis zur nächsten Enttäuschung, wovon jedes Mal eine Narbe auf der Seele zurückbleibt....

    lg Birgit
     
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