Vergewaltigung und die Schuld der Frau

Yeah, je mehr "Waffen" desto besser !!!
Wenn man sie immer mit nimmt, Spray, Messer oder Pistole - dann denkt man gar nicht mehr so an einen möglichen Angriff. Der ist dadurch komplett ausgeblendet.
Somit verhält man sich total natürlich selbstbewusst und so - gell ? :whistle:

Deine Zeit beim Militär (?) hat dich ziemlich geprägt, kann dass sein ?

Pfefferspray dabei zu haben mag in manchen Gegenden vermutlich wirklich nützlich sein, ist auch einfach zu bedienen und auch (je nach "Sorte") legal. Ist schon ein guter Tip.

Man macht sich natürlich nicht mitschuldig, wenn man keins hat, aber sowieso klar.
 
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Wie kommst du von meiner Aussage darauf, dass das was ich schrieb: doch wieder im Kontext gesehen "die Schuld des Christlichen" sei?. Steht doch was ganz anderes da.

Da steht, dass ich Handlungen weder aus dem christlichen noch dem katholischen Kontext beurteile und bewerte. Kannst du das akzeptieren?
[/QUOTE]

Ich kann deine Meinung akzeptieren, dass Du meinst es nicht zu tun. Alleine deine Aussagen sagen etwas anderes.

Gesellschaftlichen Regeln sind in allen Religionen und Traditionen niedergeschrieben odr überliefert worden und klar ist, dass jede Gesellschaft ihr eigenes Grundsetting hat, genauso wie sie Regeln haben kann, die weder mit Religion noch mit Tradition zu tun haben müssen und das nennt man dann "allgemeine" Gesetze. Und die wiederum können in vielen Punkten konträr zu Regeln irgendwelcher Religion oder Tradition sein, wie sie ebenso nicht immer richtig und gerecht sein müssen, oder vllt. sogar nicht genutzt werden, obwohl sie es sollten.

Grundsätzlich einverstanden.

Und es unterliegt auch nicht jeder Europäer einem christlich moralischen Grundsetting. Das kannst du ebensowenig pauschalisieren. Und ich glaube kaum, dass du das verifizieren kannst.

Nun, manche in Europa in Minderheiten vorkommende Konfessionen und Sichtweisen nicht. Wobei die Grundlagen trotzdem sehr ähnlich sind, weil sie sich eben auf allgemeine Regeln des gesellschatflichen Zusammenlebens beziehen.

Da bist du wieder auf dem falschen Dampfer. Die christliche Sichtweise ist genau das Gegenteil davon, was du hier behauptest. Lt. ursprünglichem Christentum ist Christus gekommen um alle Menschen von ihrer Schuld zu erlösen. Dafür starb er quasi am Kreuz. Die Grundaussage des Christentums ist/wäre Erlösung von der Schuld. Sozusagen auch "Entschuldung". Daher kommt auch die Aussage: Vergib allen deinen Feinden.

Katholizismus......usw.....blabla

Also eigentlich ist Jesus dahergekommen, um den Glauben der Juden wieder auf seine Wurzeln (im vedisch/brahmanischen) zurückzuführen. Dass die Phlosophie des NT besser angekommen ist als die des AT und der Thora liegt lediglich darin, dass der jüdische Glaube "arabisert" wurde, was mit dem Gedankengut in der nördlichen Hemisphäre eher weniger kompatibel war. Und letztlich ja auch die Kirche den genialen Schachzug entwickelt hat, den Glauben an die Sitten und Gebräuche der "Barbaren" anzupassen.

Aber ... Jesus ist nie gekommen, um irgendwen von irgendeiner "Schuld" zu erlösen, sondern nur um die damals noch sehr eng mit der Religion verwobenen politischen Verhältnisse zu verbessern. Weshalb er letztlich ja auch von den Juden ans Kreuz genagelt wurde.

Alles was mit Erbsünde, mit Schuld etc. zu tun hat, wurde erst später von der römischen Kirche dazuerfunden, um die Gläubigen zu kontrollieren. Und vor allem um Cash zu machen.

Merkst du überhaupt, wie du argumentierst?

Danke, ja.

Du sagst quasi, dass der Täter nicht schuld sei, wenn er keine Schranke hat, weil...... und das Opfer dieses Täters aber selbst schuld sei, weil es sich VIELLEICHT nicht genug selbst geschützt hat, oder nicht alles bedacht hat, was überhaupt so möglich wäre zu bedenken, aber auch in jeden Fall Mitschuld hat!

Das bedeutet, du sprichst dem/jeden Täter jede eigene Verantwortung für sein Handeln ab, und jeder Täter ist quasi nicht in der Lage selbst zu denken und ist nur durch seine Triebe, Erziehung oderund Nichtsozialisierung oderund ein Trauma gesteuert. Und jedes Opfer ist aber selbst verantwortlich?

Darin stecken 2 Grundaussagen. 1. - die Welt ist wie sie ist. Und 2. - Jeder Mensch wird erzogen. Und Defizite die er in seiner Erziehung erhält oder die er im Leben aufsammelt ... wessen Schuld sind sie?
Zu 2. könnte man natürlich sagen ... ja, selber schuld, der Täter könnte ja in eine Therapie gehen. Aber warum sollte er das tun, was alle Menschen nicht tun? Wo jeder meint, die Welt in der er geistig lebt (so kompatibel oder inkompatibel sie mit seiner Umwelt sein mag) ist "die Welt" - so ist sie halt. Ohne es genauer zu hinterfragen ....

Und das ist, sorry, ein totaler Blödsinn. Abgesehen davon ist deine Aussage reines pauschalisieren. Die Erfahrung zeigt eindeutig, dass dem nicht so ist. Es gibt genug Menschen, denen Gewalt angetan wurde und die trotzdem keinem Anderen Gewalt antun. Es gibt genug Menschen, die in nicht so guten sozialen Verhältnissen aufwuchsen und trotzdem Niemandem Gewalt antun. Es gibt genug Menschen, die traumatisiert sind und trotzdem Keinem Gewalt antun. Wenn Einem irwas, der eigenen Ansicht nach, Schlechtes wiederfahren ist, kann das keine Rechtfertigung und auch keine Entschuldung dafür sein, es irgendwem Anderen ebenso anzutun. Auch wenn man früher ein Opfer war, ist es keine Rechtfertigung und Entschuldung, Andere, daran Unschuldige und Unbeteiligte (vllt. noch nicht mal Geborene), zu Opfern zu machen. Man kann höchstens mildernde Umstände für den Täter geltend machen, wenn ein Täter selbst schlimmes wiederfahren ist und ersie aus diesen Gründen gewalttätig wurde. Was aber im Gegenzug NICHT bedeutet, ein Opfer hätte prinzipiell (wie du behauptest) irgendeine irgendwie gartete Mit.- od. Teilschuld. Ausnahmen gibt es auch hier, wenn ein "Opfer" selbst grob fahrlässig handelte (zb. trotz besseren Wissens, sich bewußt in eine Gefahr begibt oder eine offensichtliche Gefahr selbst banalisiert). Nur dann kann man eine Teilschuld zuschreiben.

Kein Mensch kann sich gegen sein psychisches Setzting wehren. Das gilt für das Opfer genauso wie für den Täter.
Aber letztendlich reduziert sich alles auf eine einzige Frage. Nämlich den Fakt, dass ich weiss, dass es auf der Welt böse Dinge gibt. Und es liegt in meiner eigenen Verantwortung mich dagegen zu schützen, entsprechend dem, wie ich die Risiken für mich bewerte. Denn ist eine Tat einmal passiert, dann kann ich nichts mehr daran ändern.
 
Genial ... es gibt auch Trainings wie man mit Pfefferspray umgehen kann. Und die wenigsten Vergewaltiger haben Pfefferspray mit, dafür ein sehr probates Mittel bei potentiellen Opfern. Auch wieder ein bisschen Denken und sich bewaffnen, für den Fall das Falles, um nicht zum Opfer zu werden.
Pefferspray ist verboten, denn wenn der Angreifer Verletzungen davon trägt, hat der Pfeffersprayer die Kosten zu tragen.

Ein Polizist gab mir den Tipp, sollte ich es einmal anwenden zu sagen ich habe Angst vor Hunden und daher trage ich es bei mir, da ist es erlaubt.
 
Yeah, je mehr "Waffen" desto besser !!!
Wenn man sie immer mit nimmt, Spray, Messer oder Pistole - dann denkt man gar nicht mehr so an einen möglichen Angriff. Der ist dadurch komplett ausgeblendet.
Somit verhält man sich total natürlich selbstbewusst und so - gell ? :whistle:

Deine Zeit beim Militär (?) hat dich ziemlich geprägt, kann dass sein ?
Nicht wirklich.
Als ich damals mit der Schreckschusspistole rumlief, hatte ich praktisch an jeder Ecke gedacht, wenn Jetzt einer Kommt und mir was will, dann benutze ich das Ding auch. Ich war plötzlich immer in Erwartung eines Angriffes.

Als ich sie mal abfeuern wollte, wenn man eine hat will man auch schiessen, klemmte die Patrone im Lauf. Im Falle eines Angriffes, hätte ich schön blöd dagestanden.
Ohne fühlte ich mich dann wieder sicherer bzw freier, weil ich eben dann nicht mehr an jeder Ecke eine Gefahr sah
 
Ich bin mir sicher dass, besonders beim Thema Vergewaltigung Männer sich besser auskennen und jedes Recht haben Frauen zu erklären wie sie sich richtig zu verhalten haben.
Ich bin mir sicher , da warst schon in der Jugend ein Meister im Feuer machen !
Ein sicheres Gefühl wann es wieder Zeit ist einen Scheit aufs aufs Feuer zu legen hast Du auf jeden Fall ....
Ging es Dir jemals eigentlich wirklich um ein Thema ....welches du wie am Fliesband gerne eröffnest ...oder is es eher so das es drum geht hier einfach einem emotionalen Haufen beim gegenseitigen Zerfleischen lachend im Hintergrund zu zuschauen .
Feuer kann reinigend sein und da kann ich zum Teil einen Sinn darin sehen was du tuest aber es kann auch Sachen kaputt machen ...
Ich sehe nur Gräben welche schon Tief genug sind , man brauch sie nicht weiter auszuheben !
Ich für meinen Teil bin selber ein Gewaltopfer gewesen und habe einige Frauen geliebt welche Vergewaltigungsopfer waren und habe das Ausmaß der Tat selber miterleben dürfen, bin aber auch selber aktiv aus jeder emotionalen und körperlichen Opferidentität ausgestiegen.
Wenn man sein Wissen aus diesen Prozessen mit einer solch polemischen und reiserischen Art der Diffamierung wie es in diesem Thread teilweise passiert , konfrontiert sieht ,hat man keine Lust mehr .
Ich weis aus meiner Vergangenheit viel zu gut , wie sehr hier schnell Opfer zu Tätern werden und das das ganze Thema religiöse Züge Bekommt .
Macht eure Hexenjagt weiter , viel Spass dabei !
 
Yeah, je mehr "Waffen" desto besser !!!
Wenn man sie immer mit nimmt, Spray, Messer oder Pistole - dann denkt man gar nicht mehr so an einen möglichen Angriff. Der ist dadurch komplett ausgeblendet.
Somit verhält man sich total natürlich selbstbewusst und so - gell ? :whistle:

Deine Zeit beim Militär (?) hat dich ziemlich geprägt, kann dass sein ?

Ja, danke. war nettes Cowboy und Indianer spielen ... nur das G'wand ist dabei dreckig geworden.

Letztlich geht es darum, eine Grenze zu setzen und diese auch zu verteidigen. Ganz simpel. Und ja, gegen manche Übergriffe muss man auch Waffen einsetzen. Und alleine die Kenntnis von Selbstverteidigungstechniken bzw. das Wissen im Fall des Falles eine Waffe zu haben erhöht in der Regel das Selbstbewusstsein so, dass es gar nicht mehr zum Ernstfall kommt ... weil man sich eben nicht mehr als potentielles Opfer präsentiert.
 
Ich bin noch nie aggressiv von einem Mann angegangen worden.
So Anfang 20 wollte mich mal einen junge Frau verprügeln.
Ein Mann hat mich dann gerettet.

Ich fühlte mich immer sicher wo ich war und auch wenn ich Nachts mal allein heim ging, fühlte ich mich sicher.
Vielleicht bewirkt das sehr viel, aber im Grunde weiss ich es nicht.
 
Pfefferspray dabei zu haben mag in manchen Gegenden vermutlich wirklich nützlich sein, ist auch einfach zu bedienen und auch (je nach "Sorte") legal. Ist schon ein guter Tip.
Dieses Thema ist sehr komplex und auch psychologisch meiner Erfahrung nach.

Das Leben ist kein Drehbuch, und viele Menschen ziehen unbewusst "Raubtiere" an wenn sie "bewaffnet" sind - oder fühlen sich unwohl.
Diese Unwohl fühlen kann zu einer "Opfer-Ausstrahlung" führen.
Also kann dadurch genau das Gegenteil erreicht werden...

Kenne viele Frauen, die deswegen kein Spray mitnehmen.
 
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Mansplaining bezeichnet herablassende Erklärungen eines Mannes, der fälschlicherweise davon ausgeht, er wisse mehr über den Gesprächsgegenstand als die – meist weibliche – Person, mit der er spricht. Der Begriff benennt die in der Kommunikation häufig von Frauen empfundenen Machtasymmetrien, deren zugehörige Ab- und Aufwertungswirkungen von Männern oft nicht bemerkt werden. Die Wortneuschöpfung entstand bei der Reflexion kommunikativer Machtausübung durch Männer.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mansplaining

Ich bin mir sicher dass, besonders beim Thema Vergewaltigung Männer sich besser auskennen und jedes Recht haben Frauen zu erklären wie sie sich richtig zu verhalten haben.

:rolleyes:

Du sprichst also einem Polizisten (oder einer Polizistin) mit Kampfausbildung ab, dass derjenige (geschlechtsneutral) besser wissen kann wie Du dich verteidigen kannst, als Du?

Deine Aussage ist letztlich nur sexistisch. Denn nichts an solchen Erklärungen ist herablassend. Es ist aber abwertend, gerade einem Mann, der in der Regel weitaus besser und klarer Grenzen ziehen kann als die meisten Frauen, abzusprechen, dass er hier beraten kann.
 
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