Ja das ist schlimm, aber was wollen die Menschen machen, sie sind großteils arm und müssen ja auch von etwas leben. Aber das wird immer schwerer für den kleinen Mann weil der, mit den Großgrundbesitzern, die fast alles in der Hand haben, nicht konkurieren kann.
Was ist schuld? Die Gier derer die nie genug kriegen..... Was tun dagegen? ich weis es nicht...........
Die Macht der Konzerne wie Monsanto und Co ist sehr groß und es ist zu befürchtet dass, das mit Abschluß des Freihandelsabkommens der EU mit den USA auch in Europa losgeht.Das wäre das Ende für unsere BioLandwirtschaft, das Ende alter Obst und Gemüsesorten.....Das Ende für das große biologische Reservoir das noch vorhanden ist. In den Läden bekommt man ja sowieso nur Einheitsobst und Gemüse (schön anzuschauen aber geschmacklos) angeboten Glücklich ist wer eigenen Grund besitzt und sich ein wenig selbst versorgen kann. Es gibt ja auch Vereine wie z.B. in Ö. "Die Arche" wo man Gemüsesamen alter Sorten u.s.w. bekommen kann. Das wäre dann das Aus .
Als meine Schwägerin letztes Jahr aus den USA zu Besuch war stellte sie verwundert fest wie anders und gut bei uns alles schmeckt. No , Na.............
Ich glaube wir sind uns in diesem Punkt alle einig, aber was können wir tun? Man müsste das Industrieobst und Gemüse boykottieren, und mehr auf Bauernmärkten (so es sie gibt) nach alten Sorten suchen. Ist aber sehr aufwendig und sicher nicht für Jeden machbar. Aber man sollte es versuchen. Ein wenig mehr nach den Jahreszeiten leben, wäre auch schön u.s.w.
Deshalb meine Frage nochmals WAS KÖNNEN WIR TUN denn wenn wir etwas TUN dann ist es für unsere Erde, für unsere Kinder und für uns....Und wir müssen etwas tun weil wir selbstbewusste emanzipierte starke Frauen sind. Das sollte eine Verpflichtung sein, ansonsten könnten wir uns diese "Pseudoemanzipation" in die Haare schmieren. LG
Was ich der EU vorwerfe ist, dass sie der Gentechnik Tür und Tor geöffnet hat, obwohl sie ursprünglich das Gegenteil versprochen hatte. Plötzlich ist sie eingeknickt, und die Verantwortlichkeit über Gentechnik ja oder nein lag plötzlich bei den Mitgliedsstaaten selbst.
Ich denke, dass gerade bei den landwirtschaftlichen Produkten (nicht nur Obst/Gemüse, sondern auch Milch/Milchprodukte, Honig, Marmeladen usw.) eine grosse Chance besteht, die Regionalität zu fördern, und gleichzeitig tut man sich selbst und seiner Familie Gutes, wenn man möglichst naturbelassene Produkte (und nicht welche aus Spanien oder sonst wo, die mit Pestiziden vollgespritzt werden) konsumiert.
Ich selbst achte auch sehr darauf, möglichst Produkte aus Österreich zu kaufen. Weder brauche ich Knoblauch aus China, noch Tomaten aus Ägypten usw. Des Weiteren ist mir Gentechnfreiheit (so weit wie möglich) wichtig, ebenso habe ich (aufgrund der vielen illegalen Rodungen) für mich persönlich Palmölen und -fetten den Kampf angesagt. Und das ist am allerschwersten, weil Palmöle praktisch überall drinnen sind.

In den nächsten Jahren plane ich, selber Obst- und Gemüse anzubauen. Selbst ist die Frau, da weiss ich, was ich hab, und ich weiss, was drin ist. Nämlich nix Schädliches.
Bauernmärkte (oder auch Fahrten zu Hofläden) könnte man evtl. organisieren, dass man Fahrgemeinschaften bildet, oder auch dass man für seinen Nachbarn mit einkauft. Geht ja in einem Aufwaschen, da würde ich kein Problem darin sehen.
Was mich im Bezug auf Regionalität schon lange fasziniert, ist das Regiogeld bzw. Komplementärwährung. Damit beschränkt sich die Förderung der regionalen Wirtschaft nicht nur auf die Landwirtschaft, sondern auch andere Betriebe. Wenn jemand kein oder wenig Geld hat, könnten sich Tauschkreise bzw. auch "Talente-Zahlungsmittel" anbieten.
@starman
Ich möchte deinen letzten Satz nochmal hervorheben und ergänzen. Die weibliche Energie ist mütterlich, umsorgend, nährend, gebärend (jetzt angelehnt an Tarot

). Insofern sehe ich hier eine tatsächliche Möglichkeit einer gelingenden Emanzipation - nicht nur das eigene Haus samt Familie zu hüten und zu umsorgen (das ist nicht als "Mütter hinter den Herd" gemeint *g), sondern diese im Grunde angeborene (Ausnahmen mag es geben) Fürsorge global werden zu lassen, indem man/frau sich z.B. Gedanken macht, was zum Umweltschutz (Plastikteilchen im Essen!) getan werden kann - Plastikmüllvermeidung usw.