Verfehlte Emanzipation der Frau?

Was alles soll die junge Frau haben?

Schönheit, Vitalität, Liebenswürdigkeit: Eine perfekte Gastgeberin im Zuhause, eine Spitzenköchin in der Küche und eine Hure im Bett.

(Ja, ja, ich habe schon vor Jahren eine Umfrage unter meinen männlichen Freunden und Bekannten zu diesem Thema gestartet - Ergänzungen jederzeit willkommen!:D)
 
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@regentropf - zu deinem Beitrag 336: ja, ich würde auch nicht das Hausmütterchen spielen wollen, nur weil es bequem ist. Doch das will ich niemandem unterstellen, sicher gibt es da auch vereinzelte Fälle.
Auch den europäischen Frauen blieb noch vor 100 Jahren nichts anderes übrig. Wenn eine 17jährige mit einem über 40jährigen verheiratet wurde, so wurde sie von einem vom Ehemann bezahlten Wächter bewacht, damit sie ja nicht ausriss.

Ich lese grade die verrückte Biographie einer emanzipierten Frau des 18. Jahrhunderst - Helena Petrowna B. von Hahn
(Madam Blavatsky - sie war wedere eine "madam" noch hiess sie Blavatsky, so hiess der Ehemann, dem sie als achtzehnjährige entfleuchte). Sehr interessant doch, wie es im 18. Jh. in adeligen Kreisen (die anderen zählten damals ja garnicht...) um die hoch gebildeten Frauen bestellt war. Sie fanden eine Lösung: die Salons. Nicht nur George Sand in Frankreich, auch Charlotte von Kalb in D., die Mutter von Schopenhauer und viele andere betrieben in ihren Salons
Kultur. Ja, sie waren die Seele dieser Salons, zu deren Gesellschaften selbstverzizipationständlich auch die Männer gehörten.

Dort sehe ich einen ersten Ansatz für Emanzipation.
 
...eine" emanzipierte" Gesellschaft soll es bei den Germanen gegeben haben (bevor die Römer kamen). Angeblich war die Frau dort frei. (vor dem lat. Begriff emancipare)
 
Schönheit, Vitalität, Liebenswürdigkeit: Eine perfekte Gastgeberin im Zuhause, eine Spitzenköchin in der Küche und eine Hure im Bett.

(Ja, ja, ich habe schon vor Jahren eine Umfrage unter meinen männlichen Freunden und Bekannten zu diesem Thema gestartet - Ergänzungen jederzeit willkommen!:D)
Und wozu soll Emanzipation gut sein?
 
da steht nicht untertan machen, sondern unterordnen!
Warum sollte Frau sich einem Mann "unterordnen? Achtung, Respekt und Liebe gibt es auch ohne "Unterordnung"? Alles was Du schreibst ist schon richtig und soll auch so sein, aber warum sich da die Frau unterordnen soll ist mir schleierhaft. Sich gemeinsam auf Augenhöhe begegnen, gemeinsam auf Augenhöhe das Leben und seine Hürden meistern, sich gegenseitig lieben, achten, verteidigen, zur Seite stehen, ja das ist das Ideal dem wir nacheifern sollten. Da braucht es keine Unterordnung, weder vom Mann noch von der Frau.
Und ja ich lernte noch, dass Frau "untertan" sein sollte nicht nur sich unterordnen. Gut ich lernte da noch viel anderen Unsinn. Spätestens als wir den "Katechismus" auswendig lernen sollten war für mich der Ofen aus.
Die (Zwangs)beichten gestalteten dann in der Folge auch sehr unterhaltsam, nun ja wie halt Pubertierende so sind, hab ich den betreffenden Pfarrer ordentlich ins schwitzen gebracht. Da eine Befreiung vom Religionsunterricht für meine Familie nicht einmal anzudenken war, blieb mir keine andere Wahl als die der passiven Resistance. So gesehen war die "katholische" Erziehung für mich sehr fruchtbar:lachen: Sie lehrte mich schon früh nicht "alles" zu glauben. Aber das ist eine andere Geschichte.
LG
 
So stelle ich mir den Vorhof zur Hölle vor (wenn es denn eine gäbe). Einfach nur schrecklich. Die Welt steckt voller Frauenhasser.:(

Lg
Urajup

Die Welt steckt voller Frauenhasser?
Es ist ja paradoxerweise so, dass diese gleichen Männer, die ihre Frauen verprügeln (meist im betrunkenen Zustand!), diese auf ihre macho Art schon lieben, ja, ohne sie nicht leben können. Es kommt häufig vor, dass sie Suizid begehen, nachdem sie ihre Liebste umgebracht haben.

Was steckt hinter dieser Hassliebe?
 
...eine" emanzipierte" Gesellschaft soll es bei den Germanen gegeben haben (bevor die Römer kamen). Angeblich war die Frau dort frei. (vor dem lat. Begriff emancipare)
@Mahuna

Das waren die "Teutonen" -> Die Deutschen haben von ihnen (Teutschen) den Namen. Der Teutoburger Wald ist noch Erinnerung aus jener Zeit. Ohne Angst der Kimbern vor Gewitter, wären die Römer noch vor Jesus besiegt worden, und das Römerzeugs wäre nie ins Deutsche geflossen.
 
@regentropf - zu deinem Beitrag 336: ja, ich würde auch nicht das Hausmütterchen spielen wollen, nur weil es bequem ist. Doch das will ich niemandem unterstellen, sicher gibt es da auch vereinzelte Fälle.
Auch den europäischen Frauen blieb noch vor 100 Jahren nichts anderes übrig. Wenn eine 17jährige mit einem über 40jährigen verheiratet wurde, so wurde sie von einem vom Ehemann bezahlten Wächter bewacht, damit sie ja nicht ausriss.

Ich lese grade die verrückte Biographie einer emanzipierten Frau des 18. Jahrhunderst - Helena Petrowna B. von Hahn
(Madam Blavatsky - sie war wedere eine "madam" noch hiess sie Blavatsky, so hiess der Ehemann, dem sie als achtzehnjährige entfleuchte). Sehr interessant doch, wie es im 18. Jh. in adeligen Kreisen (die anderen zählten damals ja garnicht...) um die hoch gebildeten Frauen bestellt war. Sie fanden eine Lösung: die Salons. Nicht nur George Sand in Frankreich, auch Charlotte von Kalb in D., die Mutter von Schopenhauer und viele andere betrieben in ihren Salons
Kultur. Ja, sie waren die Seele dieser Salons, zu deren Gesellschaften selbstverzizipationständlich auch die Männer gehörten.

Dort sehe ich einen ersten Ansatz für Emanzipation.

das war vor 100 jahren war, ist schrecklich.

leider gibts heute noch männer die so denken... weil sie es vllt nicht verkraften können?! :ROFLMAO:
frauen unterordnen... frau muss dies... das... :unsure: das sind im hirn hintergelieben menschen die den fortschritt verweigerm.
ka, vllt haben sie sonst nichts zu sagen :brav:
allein der satz: frau müsste sich den mann unterordnen... da lach ich mich schlapp :lachen:

im jahr 21. muss man nicht mehr unbedingt eine "familie" gründen, es ist kein muss mehr. (y)
ich will keine kinder haben und mein freund ebenso wenig, wir haben eh keinen zeit dafür... im moment zumindestens.
es ist einfach toll, dass frauen heutezutage entscheiden kann, ob sie mutter werden will oder nicht, früher musste der frau, wenn sie
schwanger war, das kind austragen, heutezutage kann man abtreiben und die frau hat die freie wahl (y)
 
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@ JacquesDeMolay - danke für die Info. Also stimmt es. Deshalb ist die Frauenbewegung im deutschen Sprachraum vielleicht so besonders stark - Genetik.
 
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