Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

Das ist eine gute Frage... *grübel*

Nach diesem Erlebnis hatte ich zwei Tage lang ein absolutes Hochgefühl, irgendwie war alles ganz klar und einfach. Am dritten Tag hatte ich Kopfschmerzen, aber es hat mich gar nicht gestört, denn an dem Ort der hiner dem Schmerz liegt, ist so unerschöpflich viel Energie, dass es mir einfach egal war.

Am Morgen darauf bin ich aufgewacht und hatte einen sehr vollen Terminkalender – ab da war dann die Organisation des „weltlichen“ Geschehens im Vordergrund. Wir hatten ein paar Tage und Nächte Besuch. Das war insofern spannend als das ich beobachten konnte, wie sich meine Wahrnehmung insgesamt wieder ein wenig verändert hatte - und ich das Gefühl habe mich permanent zu outen wenn ich sage was ich denke :)
... aber das war eben nur ein kleines bisschen Veränderung verglichen mit der tiefen Einsicht die ich davor hatte :cry3:...
Als der Besuch dann nach mehreren durchquatschten Nächten mit so einigen Drinks und viel Spass wieder abgefahren war, war ich nur erschöpft.

Die Tage darauf war ich wohl hauptsächlich frustriert (zumindest spiegelte mir das mein Umfeld gnadenlos) weil ich nichts tun konnte um zurück zu dem Ort und dem Zustand der Einheit zurückzukehren. Je mehr man sich darum bemüht den Eingang in diese Dimension zu finden, desto weiter weg rückt alles. Verflixt!

Ja, und das ist der Stand der Dinge... ich erinnere mich genau was ich gesehen und gespürt habe, kann es aber nicht sehen und spüren... und werde glücklicherweise wieder gleichgültiger...

Was hast Du in der Richtung erlebt, Fynn?


Hallo Sydney, :)

so etwas Ähnliches, wie du es sehr ausführlich geschildert hast, habe ich vor mehr als 30 Jahren erlebt; da war ich erst 15 Jahre alt. Und das ist jetzt schon so lange her, dass ich mich heute im HIER und JETZT frage, ob es überhaupt noch "wahr" ist, was ich "damals" erlebt habe. Denn "damals" ist nur noch eine Er-Inner-ung, ein Gedanke im HIER und JETZT. Und erinnern kann ich mich nur noch an das Hochgefühl, von dem ja auch du berichtet hattest. Ich hatte "damals" das Gefühl -ganz ohne Drogen wohlbemerkt- "high" zu sein, "heilig" zu sein, "begnadet" zu sein. Und ich hatte auch nichts "dafür" tun müssen; ich konnte noch nicht einmal etwas dafür tun. "Es" ist einfach geschehen.

Aber das Erlebnis hat mich zu keinem Heiligen gemacht. Und genausowenig wie du konnte ich dieses Erlebnis noch einmal bewußt "erzwingen". Aber was sich danach für mich verändert hatte, war das Gefühl, seit "damals" auf "den Weg" geschickt worden zu sein. Und auf diesem Weg zeigen sich mir immer wieder neue "In-Form-ationen" meiner selbst.

Ich habe außerdem jeden Morgen beim Aufwachen so eine Art "Gefühl" (mir fällt kein besserer Ausdruck ein) nachts im sog. Tiefschlaf "in der Einheit" gewesen zu sein, obwohl ich mich nicht "bewußt" daran erinnern kann.

Tja, und irgendwie habe ich das "Gefühl", dass ich mir selbst immer näher komme .......

:)
 
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Hallo hi!

ich war nur verwundert, wie das Zeug stinkt und im Hals kratzt und müde macht Irgendwie wurde das dann zu einer Art Abschreckung, die ich so noch nie zuvor empfunden hatte.
Ich habe im Sommer 1999 mal aufgehört, weil ich vom Rauchen plötzlich Kopfweh bekam. Das war praktisch, denn da fällt es einem leicht, damit aufzuhören. Allerdings fing ich nach einem Jahr wieder an...

Laut Österreichischer Ärztekammer werden mehr als die Hälfte aller Entwöhner in den ersten sechs Monaten wieder rückfällig, mit professioneller Begleitung (durch z.B. den Arzt) sind die Erfolgschancen um 13% (!) höher. Also soooo einfach sind die ersten sechs Monate schon nicht, wobei die nach der Studie "heißeste Zeit" die ersten zwei bis drei Monate sind.
Es muss sich schon an der Einstellung etwas ändern, sonst hält man es nicht durch. Der Vorsatz, nicht mehr zu rauchen, ist zu wenig. Es muss richtig abstoßend werden, so wie bei dir damals, oder so, wie es jetzt für mich ist.

In jedem Fall wünsche ich allen, dies probieren, viel Erfolg -- ich empfinde die fehlende Abhängigkeit als Bereicherung, doch würde ich nie versuchen, jemanden zum Aufhören zu überreden, das funktioniert nicht und macht nur ein unnötig schlechtes Gewissen.
Naja, ein schlechtes Gewissen ist in diesem Fall ja nicht schlecht, denn Rauchen ist ja etwas sehr gesundheitschädigendes. Aber es muss schon zu einer Überzeugung kommen, ein schlechtes Gewissen allein genügt noch nicht zum Aufhören. Und dazu kann man jemanden wirklich nicht überreden, das muss von einem selber kommen.
 
Hi Martina!:)

Das einzige, was meiner Meinung nach hilft, ist, die Vorstellung loszulassen, was denn dieser bestimmte Transit bewirken könnte bzw. lt. Deutungen anderer bewirken soll(te), dann bist Du viel freier in Deinem Erleben und wirst von dieser Phase in Deinem ganzen Wesen profitieren.
Es ist ja sowieso so, dass man den Ausweg aus einer schwierigen Lebenssituation immer selber finden muss. Irgendwie findet man raus, oft mehr schlecht als recht, aber man bewegt sich weiter. Das Angenehme ist dann, wenn man später auf diese Zeit zurückschauen kann. :)
 
Hi Annie :)

Hi Simi,

würd ich so sagen, ja. Aber halt eher vermeintlich, das ist glaub ich der Punkt.
Genau- sowas wie "emotionale Sicherheit" gibt es nicht.

Annie schrieb:
Pluto verlangt, Abschied von dem zu nehmen, was einem nicht mehr dienlich ist, indem er es einem entreisst oder in Frage stellt was einem bislang emotionale Sicherheit vermittelt hat. Das muss dann sterben oder transformiert werden, auf welche Art und Weise auch immer. Wenn ich mich auf irgendwas konzentriert hab wo ich der Meinung war ich brauch das für mein Wohlbefinden, und auf einmal wird da dran gerüttelt, kann ich ja davon ausgehen dass es nicht das Wahre ist.
Ich glaube, wenn ich noch einmal das Wort Transformation im Zusammenhang mit Pluto, Skorpion oder dem 8. Haus lese, krieg' ich nen Schreikrampf. :nudelwalk So ein Blödsinn! Transformation bedeutet Wandlung, Annie- Umwandlung. Das Niedere wird in das Höhere umgewandelt, dazu brauchste ne Sicht. Sowas wie Sydney beschrieben hat- das ist ne Sicht.

Pluto verlangt keinen Abschied, Pluto verlangt 120%igen Einsatz. Er steht symbolisch für dein inneres Verlangen nach Macht, denn Macht bedeutet Sicherheit, auch emotionale. Zumindest glaubt das jeder- natürlich ist es falsch, aber zunächst gibt jeder alles, um dadurch zu erreichen, was er will. Dein Transit-Pluto ist in 9, da machst und tust du alles und rechtfertigst es vor dir selbst als gottgewollt. Du musst tun, was du tust, weil Gott es so will.

Was tust du denn? Der Transit-Pluto steht im Quadrat zu deinem Waage-Mond in 6. Du willst mit anderen harmonisch (Waage) zusammenarbeiten (6). Normalerweise kein Problem, aber unter Pluto-Transit willst du nicht, du denkst aber, du musst, weil dir sonst göttliche Konsequenzen drohen. Also gibst du mehr als alles- bis zur Selbstzerstörung. Natürlich nagt das an dir, es macht dich krank, zumindest fühlst du dich so beschissen, dass du nix mehr runterkriegst. Du hast die Schnauze buchstäblich voll von dem Mist.

Man erlebt mit Pluto nur dann eine Wandlung, wenn man einsieht, was man falsch macht und warum man es falsch macht. Die innere Einstellung stimmt nicht, sie beruht auf Angst, darum erlebt man mit Pluto Ohnmacht. Man fühlt sich ohnmächtig und der Situation ausgeliefert. Man sieht keinen Ausweg, man glaubt, man müsse tun, was man tut- nur noch viel besser. Also gibt man sich Mühe und noch mehr Mühe, aber es kommt kein Ende in Sicht. Man befürchtet, dass das immer so weiter gehen wird- das wird es auch, bis man schliesslich zusammenbricht. Dann stirbt die Sache, buchstäblich, und die Situation wandelt sich. Nicht aber die innere Einstellung, dh beim nächsten Pluto-Transit kommt's genauso dicke. Das ist ja erst der zweite Durchgang. :D

Annie schrieb:
Frank Felber schreibt in seinem Transitaspekte-Buch:

Besonders der fettgedruckte Teil seh ich als wichtig an. Nur wie geh ich das am besten an, bezogen auf den Waagemond in 6 am DC? Mein Harmoniebedürfnis in der Begegnung mit anderen soll transformiert werden? :confused:
Der Text ist viel zu allgemein, den kannste ja auf jedes Quadrat anwenden, egal welche Planeten es sind. Blahblah, hat Martina ja schon gesagt. :)

Erzähl' mal lieber, was dich quält, während du dasitzt und nix runterkriegst. Welches Problem geht dir denn im Kopf rum?

:)
 
Hi Simi,

Ich glaube, wenn ich noch einmal das Wort Transformation im Zusammenhang mit Pluto, Skorpion oder dem 8. Haus lese, krieg' ich nen Schreikrampf. :nudelwalk

Pluto bedeutet Transformation. So und nun schrei dich mal so richtig aus! :weihna1

Pluto verlangt keinen Abschied, Pluto verlangt 120%igen Einsatz. Er steht symbolisch für dein inneres Verlangen nach Macht, denn Macht bedeutet Sicherheit, auch emotionale. Zumindest glaubt das jeder- natürlich ist es falsch, aber zunächst gibt jeder alles, um dadurch zu erreichen, was er will. Dein Transit-Pluto ist in 9, da machst und tust du alles und rechtfertigst es vor dir selbst als gottgewollt. Du musst tun, was du tust, weil Gott es so will.

Was tust du denn? Der Transit-Pluto steht im Quadrat zu deinem Waage-Mond in 6. Du willst mit anderen harmonisch (Waage) zusammenarbeiten (6). Normalerweise kein Problem, aber unter Pluto-Transit willst du nicht, du denkst aber, du musst, weil dir sonst göttliche Konsequenzen drohen. Also gibst du mehr als alles- bis zur Selbstzerstörung. Natürlich nagt das an dir, es macht dich krank, zumindest fühlst du dich so beschissen, dass du nix mehr runterkriegst. Du hast die Schnauze buchstäblich voll von dem Mist.

Man erlebt mit Pluto nur dann eine Wandlung, wenn man einsieht, was man falsch macht und warum man es falsch macht. Die innere Einstellung stimmt nicht, sie beruht auf Angst, darum erlebt man mit Pluto Ohnmacht. Man fühlt sich ohnmächtig und der Situation ausgeliefert. Man sieht keinen Ausweg, man glaubt, man müsse tun, was man tut- nur noch viel besser. Also gibt man sich Mühe und noch mehr Mühe, aber es kommt kein Ende in Sicht. Man befürchtet, dass das immer so weiter gehen wird- das wird es auch, bis man schliesslich zusammenbricht. Dann stirbt die Sache, buchstäblich, und die Situation wandelt sich. Nicht aber die innere Einstellung, dh beim nächsten Pluto-Transit kommt's genauso dicke. Das ist ja erst der zweite Durchgang. :D

Hmm, irgendwie klingelts da bei mir nicht wirklich.
Was sind denn göttliche Konsequenzen? Kann ich mir nix drunter vorstellen. Zusammenarbeiten mit anderen muss ich momentan auch nicht. :dontknow:

Erzähl' mal lieber, was dich quält, während du dasitzt und nix runterkriegst. Welches Problem geht dir denn im Kopf rum?

:)

Stell dir vor: Ich verputz grad schon mein zweites belegtes Brot während ich hier sitz. :weihna1 Seit heute fühl ich mich total leicht und innerlich befreit, weiss auch nicht worans liegt. Schlafen heut nacht ging auch schon besser.

Das was mich die letzten Tage so mitgenommen hat, waren wieder mal 7. Haus-Angelegenheiten. :clown:
 
Simi schrieb:
Man fühlt sich ohnmächtig und der Situation ausgeliefert.
Sich aus einer Ohnmacht zu befreien schafft man eigentlich nur, wenn man entweder Macht gewinnen kann oder die Sache verlässt.
Weiss jemand noch andere Möglichkeiten?
 
Ich glaube, wenn ich noch einmal das Wort Transformation im Zusammenhang mit Pluto, Skorpion oder dem 8. Haus lese, krieg' ich nen Schreikrampf. :nudelwalk So ein Blödsinn! Transformation bedeutet Wandlung, Annie- Umwandlung. Das Niedere wird in das Höhere umgewandelt, dazu brauchste ne Sicht. Sowas wie Sydney beschrieben hat- das ist ne Sicht.


Liebe Simi, und wieder mal machst du deine Sicht der Dinge zur Richtschnur und kommst dabei garnicht auf die Idee das es für sowas Komplexes wie die plutonische Vorgehensweise, durchaus unterschiedliche Betrachtungs- und Interpretationsweisen gibt.
Selbstverständlich hat Pluto mit Transformation zu tun und zwar aus folgendem Grund: Plutothemen bringen uns oft in Berührung mit dem Tod, oft ist es "nur" ein Tod auf psychologischer Ebene. Jeder Tod ist eine Transformation. Pluto steht für den Stirb- und Werdeprozeß und grade dieses "werde" ist es ja, das die Qualität einer grundlegenden Wandlung in sich trägt.

Pluto verlangt keinen Abschied, Pluto verlangt 120%igen Einsatz. Er steht symbolisch für dein inneres Verlangen nach Macht, denn Macht bedeutet Sicherheit, auch emotionale. Zumindest glaubt das jeder- natürlich ist es falsch, aber zunächst gibt jeder alles, um dadurch zu erreichen, was er will. Dein Transit-Pluto ist in 9, da machst und tust du alles und rechtfertigst es vor dir selbst als gottgewollt. Du musst tun, was du tust, weil Gott es so will.

Klar, steht dieser vielschichtige Planet auch für Macht aber nicht weil er 120%igen Einsatz verlangt???? Wie sollte er das verlangen, Pluto wirkt ganz und gar auf der unbewußten Ebene. Die Unterwelt ist hier ein Synonym für das Unbewußte.
Für Macht steht Pluto, weil hier ein Kampf zwischen den bewußten Anteilen (Ego) und den unbewußten Anteilen herrscht. Pluto stellt eine Bedrohung für das Ego dar. Deshalb wird unter einem Plutotransit soviel manipuliert und kontrolliert, bes. in dem Haus durch das Pluto läuft oder auch bei dem Planetenprinzip, dass von Pluto berührt wird. Natürlich ist das Unbewußte immer stärker und so findet Pluto immer einen Weg, uns mit Veränderungen und Transformation zu konfrontieren.

So und jetzt wünsche ich ebenfalls viel Vergnügen beim schreien.:weihna1

Gabi
 
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Hallo Sydney, :)

so etwas Ähnliches, wie du es sehr ausführlich geschildert hast, habe ich vor mehr als 30 Jahren erlebt; da war ich erst 15 Jahre alt.
Echt? So jung? Ich staune! Ich hatte meine erste Sicht mit 30.

Fynn schrieb:
Aber was sich danach für mich verändert hatte, war das Gefühl, seit "damals" auf "den Weg" geschickt worden zu sein.
Nur so ein Gefühl, Fynn- oder ab da bewusste Suche? Meine erste Sicht war anders, ich habe nur gesehen, wie ich mir durch eine bestimmte Angst elf Jahre lang das Leben schwer gemacht hatte, aber sie war so umfassend, dass sich die Tür zum Weg auftat. Es war auch auf einmal über mich gekommen, ich wusste auch nicht, was ich getan hatte, um es auszulösen, aber ich habe sofort damit begonnen, danach zu forschen. Was hatte ich getan, was hatte die Sicht begünstigt? Und was verhinderte eine Dauersicht? Denn das das nur die Spitze vom Eisberg war, das wusste ich sofort.

Fynn schrieb:
Und das ist jetzt schon so lange her, dass ich mich heute im HIER und JETZT frage, ob es überhaupt noch "wahr" ist, was ich "damals" erlebt habe. Denn "damals" ist nur noch eine Er-Inner-ung, ein Gedanke im HIER und JETZT.
Ja genau- es ist einem nämlich gar nicht bewusst, es ist bloss ne Erinnerung. Man sagt aber gerne: es ist mir bewusst. Ich habe mir deshalb angewöhnt, dies sprachlich zu unterscheiden: bewusst ist mir, worauf ich eine Sicht hatte, gewahr bin ich, wenn ich es in diesem Augenblick erlebe. Vom HIER und JETZT kann man nämlich nicht sprechen, wenn man sich erinnert, Fynn. Im HIER und JETZT zu sein, bedeutet, es zu sein- eine Sicht zu erleben. Als Sydney ihr geschildertes Erlebnis hatte, da war sie im HIER und JETZT, also zeitlos. Wenn sie sich jetzt beim Schreiben dran erinnert, dann tut sie das hier und jetzt, aber sie ist nicht im HIER und JETZT.

Fynn schrieb:
Und erinnern kann ich mich nur noch an das Hochgefühl, von dem ja auch du berichtet hattest. Ich hatte "damals" das Gefühl -ganz ohne Drogen wohlbemerkt- "high" zu sein, "heilig" zu sein, "begnadet" zu sein. Und ich hatte auch nichts "dafür" tun müssen; ich konnte noch nicht einmal etwas dafür tun. "Es" ist einfach geschehen.
"High" trifft's gut, ich sag' immer: ich schwebe. Je nach Tiefe und Umfang der Sicht hielt der Schwebezustand schon mal länger an, auf die Gotterkenntnis bin ich 14 Tage weggeflogen. Naja, die Erde holt einen schon wieder runter, lach. Ich habe allerdings immer etwas dafür getan, auch für die erste Sicht. Schwer zu beschreiben, es ist eine innere Haltung von wissen-wollen, die Wahrheit wissen-wollen. Gar nicht mal DIE Wahrheit, bloss die Wahrheit bezogen auf eine bestimmte Situation, auf mich, auf mein Verhalten, auf ein Problem. Ich will die Wahrheit über die Ursache wissen, wenn irgendwo Schwierigkeiten sind.

Bis zu einem bestimmten Punkt des Weges sind es ja immer dieselben Probleme und Schwierigkeiten, mit denen man zu kämpfen hat. Die 4 Angstplaneten, bei dir sind das Mars in 9- Angst vor Gott, der dir Steine in den Weg legt, wenn du nicht spurst, Saturn in 6- Angst vor körperlichem Leistungsdruck und Krankheit und Uranus und Pluto in 2- das liebe Geld, Angst vor Armut. Die Ursache der Probleme liegt in der Angst, die ein schlechter Ratgeber ist. Dennoch hört man auf sie, es ist einem ja nicht bewusst, dass es Angst ist, man nennt es "gesunden Menschenverstand" oder "mein Bauchgefühl" oder "aus dem Herzen".

Wenn die Ängste schliesslich aufgelöst sind, findet man die Ursache für alles im Denken- die Dinge sind, wie man sie denkt. Allerdings besitzt man keine Kontrolle über sein Denken. Klar- die schäbigen und niederträchtigen Gedanken fussten in den Ängsten, da die nicht mehr vorhanden sind, sind auch die dazugehörigen Gedankenmuster verschwunden, weshalb das Leben ab da recht angenehm wird, aber trotzdem gibt es unvorhersehbare Katastrophen- wo haben die denn ihre Ursache? Na- auch im Denken. Auch dann, wenn man nach der Katastrophe sieht, dass das vorher unbewusst Beabsichtigte zum Besten für einen war, so ist es dennoch furchtbar, sich dem ausgeliefert zu fühlen. Was man denkt, denkt man unwillkürlich- die Ursache für die Art zu denken, ist nicht greifbar, sie liegt in Gott. Die Ursache in Gottes Hand zu legen und dort zu belassen, bedeutet Erleuchtung.

Fynn schrieb:
Ich habe außerdem jeden Morgen beim Aufwachen so eine Art "Gefühl" (mir fällt kein besserer Ausdruck ein) nachts im sog. Tiefschlaf "in der Einheit" gewesen zu sein, obwohl ich mich nicht "bewußt" daran erinnern kann.
Das stimmt, im Tiefschlaf befindet sich jeder in der Einheit. Darum ist der Aufwach- bzw der Einschlafmoment so kostbar- wenn man aufmerksam ist, dann man in die Lücke dazwischen rutschen und eine Sicht erleben.

Fynn schrieb:
Tja, und irgendwie habe ich das "Gefühl", dass ich mir selbst immer näher komme .......
:)
 
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