Fynn
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- 13. März 2008
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Das ist eine gute Frage... *grübel*
Nach diesem Erlebnis hatte ich zwei Tage lang ein absolutes Hochgefühl, irgendwie war alles ganz klar und einfach. Am dritten Tag hatte ich Kopfschmerzen, aber es hat mich gar nicht gestört, denn an dem Ort der hiner dem Schmerz liegt, ist so unerschöpflich viel Energie, dass es mir einfach egal war.
Am Morgen darauf bin ich aufgewacht und hatte einen sehr vollen Terminkalender ab da war dann die Organisation des weltlichen Geschehens im Vordergrund. Wir hatten ein paar Tage und Nächte Besuch. Das war insofern spannend als das ich beobachten konnte, wie sich meine Wahrnehmung insgesamt wieder ein wenig verändert hatte - und ich das Gefühl habe mich permanent zu outen wenn ich sage was ich denke![]()
... aber das war eben nur ein kleines bisschen Veränderung verglichen mit der tiefen Einsicht die ich davor hatte...
Als der Besuch dann nach mehreren durchquatschten Nächten mit so einigen Drinks und viel Spass wieder abgefahren war, war ich nur erschöpft.
Die Tage darauf war ich wohl hauptsächlich frustriert (zumindest spiegelte mir das mein Umfeld gnadenlos) weil ich nichts tun konnte um zurück zu dem Ort und dem Zustand der Einheit zurückzukehren. Je mehr man sich darum bemüht den Eingang in diese Dimension zu finden, desto weiter weg rückt alles. Verflixt!
Ja, und das ist der Stand der Dinge... ich erinnere mich genau was ich gesehen und gespürt habe, kann es aber nicht sehen und spüren... und werde glücklicherweise wieder gleichgültiger...
Was hast Du in der Richtung erlebt, Fynn?
Hallo Sydney,
so etwas Ähnliches, wie du es sehr ausführlich geschildert hast, habe ich vor mehr als 30 Jahren erlebt; da war ich erst 15 Jahre alt. Und das ist jetzt schon so lange her, dass ich mich heute im HIER und JETZT frage, ob es überhaupt noch "wahr" ist, was ich "damals" erlebt habe. Denn "damals" ist nur noch eine Er-Inner-ung, ein Gedanke im HIER und JETZT. Und erinnern kann ich mich nur noch an das Hochgefühl, von dem ja auch du berichtet hattest. Ich hatte "damals" das Gefühl -ganz ohne Drogen wohlbemerkt- "high" zu sein, "heilig" zu sein, "begnadet" zu sein. Und ich hatte auch nichts "dafür" tun müssen; ich konnte noch nicht einmal etwas dafür tun. "Es" ist einfach geschehen.
Aber das Erlebnis hat mich zu keinem Heiligen gemacht. Und genausowenig wie du konnte ich dieses Erlebnis noch einmal bewußt "erzwingen". Aber was sich danach für mich verändert hatte, war das Gefühl, seit "damals" auf "den Weg" geschickt worden zu sein. Und auf diesem Weg zeigen sich mir immer wieder neue "In-Form-ationen" meiner selbst.
Ich habe außerdem jeden Morgen beim Aufwachen so eine Art "Gefühl" (mir fällt kein besserer Ausdruck ein) nachts im sog. Tiefschlaf "in der Einheit" gewesen zu sein, obwohl ich mich nicht "bewußt" daran erinnern kann.
Tja, und irgendwie habe ich das "Gefühl", dass ich mir selbst immer näher komme .......
...
So ein Blödsinn! Transformation bedeutet Wandlung, Annie- Umwandlung. Das Niedere wird in das Höhere umgewandelt, dazu brauchste ne Sicht. Sowas wie Sydney beschrieben hat- das ist ne Sicht.

