Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

Bei vielen Leuten, die ich bislang traf und auch bei mir selbst sehe ich das so: sind soziale Kontakte oft nur eine Sucht, und manchmal auch, braucht man den anderen, der einem wohlgesonnen ist, um sein seelisches Rückgrat wieder aufzubauen. Ich bin gerne mit Freunden zusammen, und was ist der Grund? Weil ich auf gleicher Wellenlänge bin. Nicht aus Sucht und nicht, weil ich deren Fürsprache bräuchte oder so was. Ich habe festgestellt, dass man sich sehr leicht verlieren kann, in seinen Freundschaften, besonders solche, die keine Freundschaften sind. Und ich hatte meine zweifelhaften Freundeskreise schon gehabt. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die man wirklich zu Freunden ernennen kann.
 
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Also ick wees nicht, ich bin da irgendwie anders eingestellt. Möglicherweise deshalb, weil ich aus ziemlich intakten Familienverhältnissen komme und Freundschaften, die teilweise schon über 50 Jahre dauern, dort immernoch eine tragende Rolle spielen. Und die Leute, die jetzt in Rente sind oder gehen, die waren vor 20 Jahren auch noch Freaks mit lockeren Sprüchen, die über solche Sachen gelächelt haben...

Bei mir gibt es auch keine lockeren freundschaftlichen Kontakte. Die wenigen richtigen Freunde, die ich habe, die würden alles für mich tun und ich auch für sie. Bedingungslos. Und es gab schon oft grenzwertige Situationen, in denen es überlebsnotwendig war, dass der eine für den anderen da war. Aber gut, jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen.
Auf jeden Fall ist ein füreinander-da-sein nie 'ne Einbahnstrasse.

:)
 
Hallo Simi, :)

wie einsam bist Du eigentlich wirklich? :) Ja, warum solltest Du die Welten anderer Leute betreten? Ach ja, sie liegen hinter dir, sowas brauchst Du nicht. :)
Was meinst du mit "einsam", Martina? Das, was die Katze mit "alleine vor sich hinzuschimmeln" meint?

Kayamea schrieb:
Gott ist in den vielen kleinen Dingen, nicht irgendwo alleine in Deiner Welt, verbunden mit einem Geist. Gott ist in einem Lächeln, in einer Umarmung, in einem Streit, er ist in all dem, er ist "lebendig". Und er hat nicht vorgesehen, dass wir uns in geistige oder körperliche Isolation begeben und darauf warten, dass andere in so einen kalten, sterilen Raum treten, um es jemandem gleich zu tun.
Was denn für'n kalter, steriler Raum? Was denn für'ne Isolation? Wovon sprichst du? Der Eine Geist IST Gott, Martina. Der lebt nicht in nem kalten, sterilen Raum, den du mit geistiger und körperlicher Isolation gleichsetzt- er IST der Raum. Ich lebe in Gott. Wo du einen sozialen Kontakt mit einer Person siehst, sehe ich eine Verbindung mit Gott. Das geht aber nur, wenn ich die Person ausblende. Man kann nicht beides gleichzeitig sehen: entweder man sieht die Person oder man sieht Gott, beides gleichzeitig geht nicht.

Kayamea schrieb:
Ich weiß, ich verstehe Dich falsch. ;) Du sagst aber, Du möchtest Deine Wahrheit auf dem Prüfstand wissen. Dazu reicht es aber nicht aus, intellektuell zu parieren, dazu ist es erforderlich, eben doch runter zu steigen vom Thron und sich in die Welten anderer Leute zu wagen, auch auf die Gefahr hin, dass man dort nur "alten Käse" findet, den man selbst schon erlebt hat und angeblich hinter sich gelassen hat.
Ja, du verstehst mich falsch. Das ist nicht schlimm, das tun die meisten, für mich ist es eine Herausforderung, aber nicht intellektueller, sondern spiritueller Art. Ich kann nicht mehr zurück in diese Welten, Martina. Ich sehe sie, ich kenne sie, aber was soll ich da? Ich reiche dir gerne die Hand: komm' in meine Welt. Du schlägst die Hand aus, nennst die Welt Gottes kalt und steril, was soll ich da tun? Ich weiss es nicht, ein Meister weiss es- ich bin aber keiner.

Kayamea schrieb:
Ich bin sicher, jeder hier hat das, was Du als Erleuchtung betrachtest schon erlebt, nur bauschen wir das nicht so auf, unterziehen es keiner so überdimensionierten Überbewertung. Und ich glaube auch, dass einige gar nicht checken, dass das, was Du hier erzählst zur ganz normalen Bewusstseinsentwicklung eines Menschen gehört, nur durch Deine Darstellung der Konsequenzen, die das für Dich hat, nicht mehr zugänglich ist, weil es unrealistisch, unglaubwürdig und einsam wirkt.
Es steht jedem offen- ja. Und es sollte normal sein, sein Bewusstsein zur Erleuchtung zu entwickeln- ja. Leider ist es nicht der Regelfall, ich wünschte, es wäre so. Ich bausche das nicht auf, Martina- ich kann es gar nicht genug preisen. Aber um diesen Zustand zu erreichen, muss man einige Konsequenzen ziehen- und die wirken unrealistisch, unglaubwürdig und einsam auf dich. Das ist aber der Preis. Soll ich dir lieber was von dem Lohn erzählen? Das klingt ja dann noch unglaubwürdiger. Hmmm....

Kayamea schrieb:
Laut Geschichte: Gott ist Mensch geworden, Simi. Warum hat er sich auf diese "niedere Stufe" begeben? Um die Sünden der Welt auf sich zu nehmen. Und wo entsteht Sünde? Da, wo sich der eine über den anderen stellt.
Gott oder für mich die Liebe, ist dort, wo "zwei oder drei ... in seinem Namen versammelt sind".
Du spielst auf Jesus und die Bibel an, richtiger wäre: Mensch ist Gott geworden. Er hat sich auf diese hohe Stufe begeben. Er hat auf dieser hohen Stufe die Sünden auf sich genommen, die die Menschen ihm angetan haben. Sünde ist da entstanden, wo sie ihn angespuckt haben, Steine nach ihm geworfen und ihn gekreuzigt haben. Liebe ist das, was er verkörpert.

Kayamea schrieb:
Es ist verzwickt, ich weiß genau, wo Du stehst und was Du brauchst und einige hier wissen das mittlerweile auch - so scheint mir. Du sprichst davon, dass Du Kontakt nur suchst, um zu geben .... was gibst Du denn?
Wo stehe ich denn und was brauche ich denn, was meinste? Sag' es mir. :)
Ich suche keinen Kontakt. .... Ah, doch. *lach* Natürlich! Göttlichen. Ich halte Ausschau nach Gott. Ich höre ihn, aber ich sehe ihn nicht. Sozialen Kontakt suche ich nicht, auch nicht, um zu geben. Aber manchmal treffe ich Menschen, die suchen auch Gott und die fragen mich dann. Weil sie sehen, dass ich Gott nahe bin. Ich bin nicht Eins mit ihm, ich bin ja erst auf der 5ten, aber ich bin ihm nahe, ich höre, wie er spricht. Durch mich und durch jeden anderen. Die, die mich aufrichtig fragen, die stellen Kontakt her durch den Geist- den einzig wahren Kontakt. Denen gebe ich, was ER mir gibt- was auch immer das ist.

Kayamea schrieb:
Du seist das Sprachrohr Gottes? Ja, was bringt Dir dieser Job, ohne jemanden, der Dir zuhört?
Job, lach. Nein, Martina, das ist kein Job, das ist mein Dasein. Ich sage, was ich sehe, die Worte legt ER mir in den Mund. Ich sage manchmal Sachen, da staune ich selbst, lach- und sehe. Ich höre zu- das ist das Wesentliche. Das Erstaunliche dabei ist, dass das Gesagte bei anderen um so mehr Wirkung zeigt, je mehr ich sie ausblende. <-- da isses wieder, der Zwiespalt, siehste.

Kayamea schrieb:
Eine Umarmung, ein Kuss, eine liebes Wort - kein noch so ausgeklügeltes theoretisches System und dessen verbale Vermittlung kann diese Dinge jemals ersetzen. :liebe1:
Ein theoretisches System taugt nix, das stimmt. Ich vermittle hier aber kein theoretisches System, das sagste bloss, weil es für dich wie Theorie klingt- für mich ist es Praxis. Ich habe nichts gegen eine Umarmung, einen Kuss oder ein liebes Wort- alles zu seiner Zeit, so wie es mir einfällt. Ich hab's schon mal gesagt: mein Herz ist weich wie Butter, aber auch hart wie Stahl.

:)
 
Hallo Simi ;),

jetzt bin ich doch sehr irritiert und durcheinander :confused:

Du schreibst:
Ich suche keinen Kontakt. .... Ah, doch. *lach* Natürlich! Göttlichen. Ich halte Ausschau nach Gott. Ich höre ihn, aber ich sehe ihn nicht.
Sozialen Kontakt suche ich nicht, auch nicht, um zu geben. Aber manchmal treffe ich Menschen, die suchen auch Gott und die fragen mich dann.
Weil sie sehen, dass ich Gott nahe bin. Ich bin nicht Eins mit ihm, ich bin ja erst auf der 5ten, aber ich bin ihm nahe, ich höre, wie er
spricht. Durch mich und durch jeden anderen. Die, die mich aufrichtig fragen, die stellen Kontakt her durch den Geist- den einzig wahren
Kontakt. Denen gebe ich, was ER mir gibt- was auch immer das ist.

Wieviele Stufen gibt es denn? Und liebt Gott die Menschen, die auf einer "höheren Stufe" stehen mehr als die, die noch "nicht so weit" sind???
Ich dachte immer, Gott liebt alle Menschen gleich und wir sind für ihn alle gleich! Außerdem war ich immer der Meinung, jeder der wirklich
möchte, kann mit Gott jederzeit kommunizieren. Dazu braucht es meiner Ansicht nach nur den ehrlichen Willen. Habe ich mich so geirrt oder doch etwas mißverstanden? :confused:

Alles Liebe :liebe1:
Kodiak
 
Liebe Simi,

wozu ist das gut, was du dir einredest? Um deine Ängste zu überwinden? Wozu sonst? Oder haste keene Böcke mehr auf ein weiteres Rebirthing?

Wenn ich nicht schon soviel erlebt hätte und soviele Menschen kennengelernt hätte, die an genau den Theorien, wie du sie dir zur Praxis machst, kläglich gescheitert wären, würde ich mich wahrscheinlich ehrfurchtsvoll vor dir verneigen. So fällt es mir sehr schwer - mittlerweile. Denn du hast dich durch deine Schreiberei hier auf ein Niveau oder Plateau hochgeschaukelt, dem du nicht mehr gewachsen bist. Vielleicht hab ich ja durch meinen sozialen Touch, den ich trotz meines fast permanenten Alleinseins, immernoch hege und pflege wie eine kostbare Rose, einfach ein bisschen mehr Einblicke in die tiefsten Tiefen von Menschenseelen, die sich mir oftmals ungefragt komplett entblösen. Ich weiß nicht, wieso ich deren Ansprechpartner bin bzw. war (denn einige davon leben schon längst nicht mehr). Das ist ein scheiss Erbe, was mir da einige reingedrückt haben. Ich hätte dicht machen können. Hab ich aber nicht. Dafür ist mein Horizont extrem weit geworden - auch wenn's dahinter geht. Aber darüber würde ich hier niemals schreiben. Hier schreib ich lieber über Synastrien :clown:
 
Nö, weil wir auf völlig verschiedenen Entwicklungsebenen waren. Und das ist was Wesentliches, wenn die Entwicklungsebenen zu unterschiedlich sind, kann es nicht wirklich zum Kontakt kommen. Weil jeder das, was der andere sagt, auf seiner eigenen Ebene wahrnimmt und dadurch ganz was anderes versteht, als der andere meint.
Genau- es kann auf unterschiedlichen Entwicklungsebenen nicht wirklich zum Kontakt kommen. Ich verstehe allerdings fast immer, was der andere meint, ich kenne die Ebene ja, es war ja mal meine. Ich könnte auch Kontakt herstellen, das hätte aber den Preis, dass ich meine Ebene verlasse. Dabei kann ich aber nur verlieren, warum sollte ich das tun?

Stell' dir das vor bei deinem Ex- du hättest dich nur auf seine Ebene begeben müssen, dann währt ihr heute noch zusammen.

Lilith schrieb:
Wenn die Blasen aus Vorstellungen und Wünschen bei zwei Leuten ähnlich sind, kann es funktionieren. Wenn sie zu unterschiedlich sind, dann sagt man ja wörtlich, dass man in sehr verschiedenen Welten lebt.
*schmunzel* Ja, das hab' ich auch mal gedacht. Nee Lilith, das funktioniert nicht, du müsstest schon jemanden finden, der dein astrologischer Zwilling ist. Ansonsten wird es in der Synastrie immer disharmonische Punkte geben. Ein gutes Beispiel ist die Katze, die eine Saturn-Mars Konjunktion mit ihrem besten Freund hat. Lies dir den thread gut durch: obwohl sie ihn liebt, ihren Kumpel, quält sie ihn- absichtlich. Und obwohl sie sich dessen schämt, kann sie nicht anders.

Lilith schrieb:
Das hängt davon ab, inwieweit man Zugang zur Wahrheit hat; dort, wo der Zugang da ist, dort trifft man sich.
Ja. :liebe1:
 
Hi Katze

Wenn ich viele Freunde hätte, die wirklich für einander da sind, dann wäre das in Ordnung für mich. Ich glaube, hier kommt der Punkt auch ins Spiel, wo jeder sein "Lebensskript" hat, so etwas wie Schicksal und Notwendigkeit (im Radix danach zu suchen , da wird man wohl nie ganz fündig) und ich verstehe unter diesem Skript ja nichts negatives, auch nichts positives, und auch nicht,dass wir es uns ausgewählt hätten, sondern es ist einfach so, dass einige Leute sehr wenige gute Freunde haben, und andere sehr viele gute Freunde haben, und ich habe zB in der Zeit als ich mein Abitur gemacht habe, solche kennen gelernt, die sehr viele Freunde hatten, und ich kam in diese Kreise niemals rein, es war überhaupt nich meine Wellenlänge. Ausserdem, war und bin ich durch meine sprirituellen Interessen längst nicht mehr jedem zugetan, ich will mich nicht verstellen, und mit jedem zB darüber reden können,was ich wirklich mache. Wenn ich etwas wesentliches verbergen müsste, zB gegenüber meinen Bruder ist das oft so, dann ist das für mich befremdend. Ich kenne aber welche, die verstellen sich sogar, es macht ihnen nichts aus, und es ist bestimmt nicht schlecht, weil man sich die Ebenen aussuchen kann, auf denen man sich begegnet. Vermutlich ist es kein Zufall, dass bei einer die obere Horoskophälfte betont ist.

Der beste Freund von mir, hat ebenso nur wenig wirklich gute Freunde. Und vielleicht ist es ja bei uns beiden zum Teil (nicht massgeblich) die 4. Haus Betonung.
Die Wenigen , die ich habe, da verbindet uns sehr viel und wir brauchen uns auch nicht ständig zu sehen. Es sind Freundschaften, die ein Leben halten. Das wiegt sehr viel.
Da gibt es drei, die ich jahrelang nicht sehe, und dann merken wir, wenn wir uns wiedersehen, wie sehr wir uns mit der Zeit verändert haben, aber immer noch Freunde sind.

Aber ich bleibe dabei, es gibt wirklich nur wenige , für jeden Menschen, die man WIRKLICH ZU FREUNDEN ernennen würde, wenn man das Wort Freunde mit einem hohen Anspruch versieht. Wenn man viele Freunde hat, kann mir keiner erzählen, dass die einem alle gleich viel bedeuten und es nicht einige gäbe, die das gewisse Etwas hätten. Umso mehr man kennt, desto grösser muss auch der Unterschied sein, mit wem man zB gewisse Dinge besprechen würde, oder wem man gewisse Dinge anvertrauen könnte, oder von wem man meint, der verstünde einem am besten, solche Sachen - Das glaube ich nicht, und das wäre ein Missverständnis, wenn man jetzt das Wort Anspruch mit Erwartungen, anstatt mit Bedeutung versieht.

LG
Stefan
 
Hi Stefan,

ja, die Freunde, die ich hab, haben sonst auch kaum Freunde und die meisten haben 'ne 12te-Haus- und oder 'ne Wassermann-Betonung oder sind so hoch-plutonisch, so sehr, dass sie es sich mit dem Rest der Welt verscherzt haben, bzw. der Rest der Welt mit ihnen. :stickout2
Klar, hab ich ein Herz für die schwierigen "Fälle". Bin ja auch einer :-)

Ich glaube, hier kommt der Punkt auch ins Spiel, wo jeder sein "Lebensskript" hat, und ich verstehe da drunter ja nichts negatives, auch nichts positives, sondern es ist einfach so, dass einige Leute sehr wenige gute Freunde haben, und andere sehr viele gute Freunde haben, und ich habe zB in der Zeit als ich mein Abitur gemacht habe, solche kennen gelernt, die sehr viele Freunde hatten.

Logisch. Sehr viele Freunde zu haben, halte ich für recht oberflächlich, weil es nicht möglich ist, zu sehr vielen eine enge Bindung aufzubauen - und Vertrauen natürlich, was letztlich eine Freundschaft ausmacht. Die wirklichen Freunde erkennste echt erst in Krisensituationen. Alter Spruch. Aber wahr.

Es sind Freundschaften, die ein Leben halten. Das wiegt sehr viel.

Oj ja. Ich hatte das Thema kürzlich erst mit meiner Freundin, die ich kenne, seit wir beide Vier waren. Wir haben uns das letzte Mal vor 6 Jahren gesehen, telefonieren aber ab und an mal...wir haben immer ein Bild der anderen dabei. Das steht ausser Frage, dass wir für den Rest unsres Lebens verbunden bleiben, auch wenn wir uns nur noch zwei, drei mal im selbigen sehen werden...

:)
 
Hallo,

Ein bekannter Schamane meinte, betreffend zum sogenannten "sozialen Wesen" des (erwachsenen) Menschen : "Es sollte einem gleichgültig sein können, ob man in Gesellschaft mit anderen ist, oder eben nicht in Gesellschaft ist." (Freilich galt diese "optimale Haltung" einem nach Erleuchtung strebenden Schüler, oder allgemein solchen Menschen, die sich aus der "Knechtschaft ihres Verstandes" befreien wollten, wobei das sogenannte "Soziale" als eine unzulängliche Sicherheitsapparatur überwunden werden sollte, also konkret die künstlichen Blasen, die usn in Sicherheit wiegen.
Exakt. Die künstlichen Blasen geben ja gar keine Sicherheit, das erscheint einem nur so. Man glaubt es ja auch nur zu gerne- bis so'ne Blase mal wirklich platzt. Dann erkennt man, dass sie eh nur in der Einbildung bestanden hat- es gab nie eine Sicherheit. Ich habe dann alle Blasen untersucht, sie platzten alle, eine nach der anderen- das war befreiend.

Iakchus schrieb:
Ich sehe momentan zB in meinen persönlichen Erlebnissen ein Bedürfnis nach sozialen Sicherheiten, die mir von anderen gegeben werden, aber in den Allerwertesten will ich niemanden mehr kriechen, so fühle mich aber gut, wenn ich keine "sogenannten Kontakte" brauche. Andere verurteilen das als krankhaft. Ich sehe es als gesund an und es sollte nicht mehr heissen, wer soziale Kontakte scheut, der ist entweder asozial, unangepasst oder ganz einfach schutzbedürftig; es ist ein Unterschied darin zu sehen, warum man eben nicht so viele soziale Kontakte braucht.
Ja, das ist so ein Mittelding, so fängt es an. Man hat die Schnauze voll davon. Weil man bereits mehrmals enttäuscht wurde. Wenn's drauf ankommt, tragen diese "sozialen Kontakte" nämlich nicht. Wahre Hilfe kommt dann auf einmal ganz woanders her, wo man nie mit gerechnet hätte.

Iakchus schrieb:
Im Internet finde ich zB täglich solche "Kontakte", aber es sind keine bereichernde Erfahrungen, wie ich sie bei Freunden erleben würde, weil diese sozialen Kontakte im Internet mir oft genug vor Augen führen, wie sehr ich auf diese Kontakte verzichten möchte, aber ich bleibe dran, weil ich mich zur Gleichgültigkeit bringen will.
Ich bin es bereits- noch nicht vollkommen, es gibt immer noch Leute, über die ich mich ärgere, aber da muss es schon dicke kommen.

Iakchus schrieb:
Es gibt aber noch "Begegnungen", die mir zeigen, dass viele in egal welchen Forum nur mitlesen, aber nicht selbst schreiben wollen, weil sie sich diesen Stress nicht antun wollen).
Gleichgültig sein heisst: so sein können, wie man ist, und alles zu tun, was man für richtig hält, egal ob nun andere Menschen da sind oder nicht.
Es heisst aber auch, dass Menschen fortan nur noch gleichgestellt neben allen anderen Wesen sind. Gleich - gültig. Wahrnehmbare lebendige Phänomene, Energie, Lichtwesen - was auch immer.
Ja, das ist gleich - gültig. Meist wird das Wort falsch verstanden im Sinne von kalt und scheissegal- so ist es nicht gemeint!

:)
 
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Hallo Katze,

ich fühle mich zu vier Leuten spirituell verbunden, da weiss ich, dass wir uns niemals auseinanderleben würden. Eine hat sich jedoch zerstritten und wenn man die Tatsachen so nehmen würde, wie sie sind, würden wir alle sagen, dass wir sie nie wieder sehen (wollen). Aber ich glaube, nach einigen Jahren kann man sich auf die tiefe Verbindung stützen und man findet (hoffentlich) wieder zueinander, dann hat jeder auch seine Erfahrungen machen können, auf dem individiuellen Weg, und man geht vielleicht noch ein paar Jahre gemeinsam und Vergangenheit braucht keine Last sein, wenn man in der Gegenwart ist, aber das fällt uns allen noch ziemlich schwer - also diese Verbundenheit ist nicht ganz unproblematisch, vielleicht sowas wie eine Karmische Verbindung. Wenn das Karmische überwunden ist, dann wird eine neue Ebene betreten.
Andere Freunde betrachte ich als alte Schulfreunde, wir sehen uns nicht so oft, aber es ist wie der klassische Spielfilm, wenn der Held irgendwann an "alte Adressen" gerät (alt=im chronologischen Sinne). :)

LG
Stefan
 
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