Unterschied zwischen Lilith und Pluto

Und das "finale" eigentliche Gewissen, nimmt man nur wahr, wenn etwas Schlimmes passiert?

Als Sterbebegleiter weiss ich, wie sehr den Menschen das Gewissen, der innere Saturn plagen kann, wenn das letzte Stündlein schlägt und noch so viele Leichen im Keller liegen oder vergraben worden sind. Wer das schönreden will, soll es tun. Doch die Stunde kommt für j e d e n .

Aber die Frage drängt sich wirklich auf, ob es auch Saturn ist, der eine innere Befriedigung gibt für das stetige Bemühen, Gutes zu wirken. Dafür ziehe ich wieder den Lebensbaum des Ptolemäus zu Rate. Das finale (obere) Ende auf der saturnischen Stufe wird dort auch durch das Zeichen Wassermann gebildet. Was bedeutet das? Ich zitiere mal Roswitha Broszath aus Brigitte: Er ist das einzige Zeichen, das durch einen Menschen dargestellt wird. Auf alten Karten ist es ein gut aussehender junger Mann, der einen Krug Wasser ausschüttet. Astrologen bezeichnen das als die Wasser des Geistes. Der Wassermann ist von einer ganz besonderen Bedeutung. In der spirituellen Astrologie ist er ein heiliges Zeichen und steht für den vollkommenen Menschen.
Alles Liebe von ELi
 
Zuletzt bearbeitet:
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Diese Frage, ob Saturn auch innere Befriedigung geben kann, ist für mich gar keine Frage.
Denn Saturn ist ja der Gott des Goldenen Zeitalters (Wassermann). Das Zeitalters des Friedens, Manifestation des himmlischen Äthers auf Erden (da bei mir Saturn und Uranus beide r zusammenwirken (Konj.) in Haus 9 in Zwillinge, so habe ich einen sich auf dem Heimweg befindlichen Saturn - vom URanus geführt.

Da Saturn von seinem Sohn Jupiter gestürzt wurde, der sich nun Recht und Mass anmasste, haben wir nun falsches Recht und falsches Mass.

(wiederum nur freie Assoziation ohne Anspruch auf Objektivität)
 
Als Sterbebegleiter weiss ich, wie sehr den Menschen das Gewissen, der innere Saturn plagen kann, wenn das letzte Stündlein schlägt und noch so viele Leichen im Keller liegen oder vergraben worden sind. Wer das schönreden will, soll es tun. Doch die Stunde kommt für j e d e n .

Wer redet das denn schön?
Willst du abstreiten, dass es vermutlich weniger schlimm wird, das Sterben, wenn man halt zu Lebzeiten schon dafür sorgt, dass keine Leichen im Keller rumliegen?
Du sagtest doch das eigentliche "finale Gewissen" lernen wir erst beim Tode kennen.
Und ich habe gesagt, wenn dem so ist, dann wundert mich nichts mehr.

Zurück zum Thema:

Ich lese gerade das Buch von Koch/Rindgen zum 2. Mal.
Womit wir wieder bei den Kelipoth wären.
Zitat:
"Was die griechische Mythologie noch nicht kennt, ist die Dämonologie der Kabbalisten, ist der Begriff des "Bösen". Pan war noch nicht Satan geworden: Die "Schalen" waren noch erfüllt von arkadischem Vogelgesang und nicht von dämonischem Brüllen."

Rindgen geht davon aus, dass zu früheren Zeiten, zu vorchristlichen Zeiten, das was wir heute als Hölle bezeichnen, für die Menschen damals Arkadien war, ein Reich, in welchem Pan lebte, mit der Natur und den Naturgeistern aufs Engste verbunden. Sogar zu den Göttern hatte das arkadische Reich freundschaftliche Verbindungen.
Pans Reich wurde zu Satans Hölle degradiert und das nicht nur in der Geschichte, sondern auch in unserem Bewusstsein und Unterbewusstsein. Damit wurde alles was früher, natürlicher Teil des Lebens war zur verabscheuungswürdigen Boshaftigkeit und auf das Ausleben der natürlichen Bedürfnisse und Triebe würden früher oder später bitterste Höllenqualen folgen. Nur haben wir genau damit diese Qualen überhaupt erst erschaffen.

Dies wiederum führte dazu, dass die heutigen "Schalen" (Kelipoth) übervoll sind von den abgespaltenen dämonischen Fratzen menschlicher Wünsche und Begierden, die aber gar keine Fratzen oder Dämonen waren, bevor der Mensch sie dazu gemacht hat.
Rindgen erwähnt auch Daskalos und seine Erklärungen zu den Elementalen. Ich habe alle 3 Daskalos-Bücher gelesen. Nie zuvor habe ich eine so klare und glaubwürdige Beschreibung der jenseitigen Welten erhalten. Auch oder vor allem über jene, die Rindgen mit den Kelipoth zu beschreiben versucht.

Weiters geht er davon aus, dass alle nicht erfüllten Wünsche im Leben, nach dem irdischen Ableben, als Elementale auf der irdischen Ebene verbleiben und zwar so lange bis wir selbst wieder reinkarnieren oder bis sich jemand findet, der mit derselben Energie schwingt und somit diesen "Dämonen" ein Tor öffnet, damit sie sich physisch manifestieren können.

Zitat:
Dion Fortune: Das bedeutet nicht, dass die Unreinheiten einer Evolution im Läuterungsfeuer eines einzigen Todes weggebrannt werden können. Wenige Seelen sind schon so rein und stark, dass sie eine solche Behandlung aushalten könnten, ohne sich in ihre Einzelteile aufzulösen. Deshalb wird uns bei einem Durchgang durchs Läuterungsfeuer nur gezeigt, was wir ertragen und verarbeiten können." So manche ungelebten Triebe und Emotionen, unerfüllten Wünsche und Träume des niederen Ichs können unter Umständen nicht, noch nicht geläutert, d.h. in den Reichtum des Herzens aufgenommen werden.

Rindgen hält Lilith und Priapus für die Tore zu den Kelipoth. Lilith als der schwarze Mond, die verdrängten Gefühle und Priapus als der schwarze Mars die verdrängten Triebe.
Die Aufgabe des Menschen wäre es, diese Schalen zu säubern. Der Mensch neigt zu 3 möglichen Arten mit derartigen Elementalen umzugehen:
- wahrnehmen, aber erstmal beiseite legen
- sofortige Annahme, Wandlung, Integration und Überführung in ein spirituelles Leben
- weitere Verdrängung

Und vor allem letzteres führt zu dem was Eli schreibt, das "finale Gewissen" erscheint spätestens beim Tode und dann wird man nicht mehr gefragt, ob man denn hinschauen will.
Wobei ich den Begriff immer noch irre führend finde, da das Gewissen ja nur dann als "final" zu werten ist, wenn ich zu Lebzeiten nicht darauf achte.

LG
Stern
 
....
Rindgen erwähnt auch Daskalos und seine Erklärungen zu den Elementalen. Ich habe alle 3 Daskalos-Bücher gelesen. Nie zuvor habe ich eine so klare und glaubwürdige Beschreibung der jenseitigen Welten erhalten. Auch oder vor allem über jene, die Rindgen mit den Kelipoth zu beschreiben versucht.

Weiters geht er davon aus, dass alle nicht erfüllten Wünsche im Leben, nach dem irdischen Ableben, als Elementale auf der irdischen Ebene verbleiben und zwar so lange bis wir selbst wieder reinkarnieren oder bis sich jemand findet, der mit derselben Energie schwingt und somit diesen "Dämonen" ein Tor öffnet, damit sie sich physisch manifestieren können.


LG
Stern

Hallo Stern,

Daskalos - Dr. Stylianos Atteshlis - war wirklich ein besonderer Lehrer und Mensch.
Eigentlich der Einzige, den ich in meinem Leben bisher persönlich kennen lernte, der dem Begriff des (spirituellen) Meisters am ehsten entsprach und in seiner Essenz verwirklichte - zumindest soweit ich die Meisterschaft verstand.

Übrigens sehr interessante Anmerkungen zu Lilith und den Kelipoth..

Herzliche Grüsse
Tares
 
Rindgen hält Lilith und Priapus für die Tore zu den Kelipoth. Lilith als der schwarze Mond, die verdrängten Gefühle und Priapus als der schwarze Mars die verdrängten Triebe.
Die Aufgabe des Menschen wäre es, diese Schalen zu säubern.

Sternja hat schon öfter über die Kelipoth geschrieben. Ich nehme an, dass dieser Ausdruck nicht allen geläufig ist. Informationen zu den Kelipoth, den Schalen, auch im Zusammenhang mit Lilith, können dieser Webseite entnommen werden.
Alles Liebe von ELi
 
Seit Wochen trage ich diese Lilith mit mir herum.
Heute kam mir die Inspiration.
Es gab 1965/70 eine sehr erfolgreiche TV-Serie 'Bezaubernde Jeannie' mit Barbara Eden und Larry Hagman

Kurzabriss:
Der Astronaut Tony Nelson wird nach einer missglückten Landung auf eine verlassene Insel im Pazifik verschlagen, auf der er eine seltsame Flasche findet. In dieser Flasche haust seit 2000 Jahren ein orientalischer persisch sprechender Geist (Dschinn) namens Jeannie, der magische Kräfte besitzt. Jeannie hat die Gestalt einer schönen, blonden Frau und muss demjenigen gehorchen, der die Flasche öffnet.


Die Vorgeschichte: Jeannie wurde am 1. April 64 v. Chr. in Pompeji geboren, was in der Folge dem Zuschauer auf amüsante Art und Weise mitgeteilt wird. Sie weigerte sich, den gefährlichen Zaubergeist Blue Djinn zum Ehemann zu nehmen, woraufhin sie dieser in einen Flaschengeist verwandelte. In einer verschlossenen Flasche sollte sie auf einer einsamen Insel auf ihre Befreiung warten. Zwei Jahrtausende vergehen, bis ihre Rettung am 18. September 1964 in Gestalt des US-Astronauten Tony Nelson naht.

is

Die bezaubernde Jeannie, der Djinn, wird in eine Flasche gesperrt, verjagt und ausgesetzt. Auf fatale Weise erinnert das genau an Lilith, verjagt und ausgesetzt ins Apogäum des Mondes, weggesperrt in den dunklen Mond (Dunkelerde). Und nur derjenige, der sie entdeckt und ihre Schönheit würdigt, dem hilft sie magisch im Leben. Eine frappierende Analogie. Wen wunderts, dass die Einschaltquoten im TV bei 48 % lagen. Lilith ist halt ein Archetyp
Alles Liebe von ELi
 
Auf fatale Weise erinnert das genau an Lilith, verjagt und ausgesetzt
Lieber ELi7,
genau an der Stelle kann MENSCH - wenn er sich bewusst darauf einlässt - die Erfahrung machen, dass "das Sonnenweib" = in die Wüste geschickt - dort von Gott ernährt wird! Erst dann ist die Lilith wirklich licht. Nicht, wenn sie vor der Wüstenerfahrung flüchtet.

Hiernach noch einige Gesichtspunkte zu einigen früheren Posts von Dir:
Tatsächlich habe ich mich schon als kleines Mädchen (damals ca. 5) bei Gott beschwert, warum es so ungerecht zugeht zwischen Männern und Frauen in der Welt; das wusste ich da schon aus eigener Anschauung. Ich wunderte mich auch, wieso man noch die andere Wange hinhalten soll, wenn man geschlagen wird; denn dann – wusste ich auch schon aus eigener Erfahrung - reizt man den anderen, noch mal zuzuschlagen. Ich dachte, Jesus hätte stattdessen doch auch heraus finden können, warum die Menschen so böse sind. Und überhaupt nicht begriffen habe ich damals, wieso man so einen netten Jesus einfach umbringt.

Alle diese Fragen sind mir durch Lebenserfahrungen beantwortet worden – und es wäre töricht, nicht zu begreifen, dass ich diese Erfahrungen/Antworten so selbst angezogen habe. Wenn das aber für diese Erfahrungen gilt, dann wohl auch für alle anderen. Habe ich also nicht begriffen, was sie mich lehren wollten, dann muss es an mir liegen – und nicht an irgend einem Karma oder einer rachsüchtigen Gottheit, die mich klein halten und knechten will. (Und sicher auch nicht am Horoskop.)

Was dieses „schlechte Gewissen“ angeht, das Menschen, wie Du sagst, gegen Ende Ihres Lebens zur Last wird, dazu habe ich eine Geschichte: 1994 wurde im ZDF in der Reihe: 37° die Sendung: „Ich habe die Hölle gesehen“ gezeigt; darin sprach ein Amerikaner von seiner Nahtoderfahrung, bei der er eine Höllenerfahrung machte. Danach wurde er sehr fromm, ein sehr strenger Priester, heiratete und setzte viele kleine Kinderlein in die Welt, und redete den Menschen ins Gewissen. Zuvor war er nämlich ein Museumsmann im internationalen Kunstgeschäft gewesen, Wein, Weib & Gesang außerordentlich und an ständig wechselnden Schauplätzen zugetan, und hatte, wie man so sagt, 'nichts anbrennen' lassen. Ich habe damals in dem Film meine „himmlische“ Erfahrung – dort oben geliebt worden zu sein ohne Wenn und Aber – dagegen gesetzt, weil ich es für Unfug hielt, den Menschen nicht nur weiter Angst zu machen, sondern sich auch noch mit diesem „Ablasshandel“ als Vorbild zu präsentieren. (Dr. Eugen Drewermann kam in der Sendung auch ausführlich zu Wort.)

Dieser Amerikaner war aber mit seiner Büßer-Reaktion (es gibt jedoch mit Gott keinen „Deal“!) kein Einzelfall – sondern er reagierte aus dem kollektiven Massenbewusstsein heraus, das über Jahrtausende in der westlichen Welt einen strafenden Gott und womögliche die Hölle als Lohn eines bösen Lebens suggerierte/postulierte. Damit will ich sagen, dass auch diese Menschen, die Du begleitest in ihren letzten Tagen und Erfahrungen, aus diesem kollektiven Massenbewusstsein heraus ihre ÄNGSTE vor dem Tod beziehen. Eine ganz andere Erkenntnis ist das, was C. G. Jung einmal schrieb über seine Erfahrungen mit Sterbenden: Die meisten würden am Ende ihres Lebens erkennen, dass sie 'nicht gelebt haben' … DAS ist die Erkenntnis, die ich auch hatte bei meinen Nahtoderfahrungen 1987 – dass das bisherige Leben – angepasst an das, was die Gesellschaft nicht nur vorschreibt und erwartet, sondern vor allem auch belohnt – nicht gezählt hatte. Sie hatte damit zu tun, dass das EIGENE SELBST nicht gelebt wurde … aber das kann ich erst heute so sagen; damals blieb mir nur das 'Leben nach dem Gefühl, was als nächsten zu tuenden Schritt nun anliegt' – weshalb ich diese Entscheidung empfehlen kann, denn sie führt durch gemachte Erfahrungen hin zum Erkennen des Selbst. Deinen Klienten kann eine solche erweiterte Sicht – vor allem, dass wir durch das kollektive Massenbewusstsein (und Ererbtes) in gewisses Verhalten reingezogen werden, ohne dass es uns bewusst wäre – und wir deshalb keine Schuld haben (können) - Entlastung bringen.
  • Wie wir ganz anders mit dem Tod als einer Möglichkeit für uns Hinterbliebene, unser eigenes Bewusstsein zu erweitern, umgehen können – gab LEONARDO heute morgen durch; es steht inzwischen auf meiner Webseite unter dem heutigen Datum.
Liebe Grüsse, Serafia
 
Als Sterbebegleiter weiss ich, wie sehr den Menschen das Gewissen, der innere Saturn plagen kann, wenn das letzte Stündlein schlägt und noch so viele Leichen im Keller liegen oder vergraben worden sind. Wer das schönreden will, soll es tun. Doch die Stunde kommt für j e d e n .

ELi7,
es ist oberflächlich - und aus dem kollektiven Massenbewusstsein heraus richtig, was Du sagst - aber es handelt sich dabei eher um den "anerzogenen Gehorsam" gegenüber dem Kollektiv (siehe mein Post über den amerikanischen Museumsmann - und seine Reaktion darauf). Saturn als strafender Vater ... (ist auch so eine patriarchale Sicht, die korrigiert gehört.)
Auf der höheren Ebene - und nur die zählt "da oben" - ist es die eigene Betroffenheit darüber, sich SELBST nicht gelebt zu haben, weil das eigene Selbst eben vom Kollektiv derzeit noch nicht als lebenswert - sondern aus "unterdrückenswert" angesehen wird, um zum Erfolg (durch Angepasstheit) zu kommen.
Und SATRUN ist dieses HÖHERE SELBST; indem wir bewusst aus dem kollektiven Massenbewusstsein aussteigen, haben wir die Chance, ihm zu begegnen und zu lernen, ihm den Vortritt zu lassen - z. B. mit der bewussten Entscheidung: "Ich will tun, wozu ich hier her gekommen bin."
LG, Serafia
 
es ist oberflächlich - und aus dem kollektiven Massenbewusstsein heraus richtig, was Du sagst - aber es handelt sich dabei eher um den "anerzogenen Gehorsam" g

nein, das sehe ich anders.

Menschen die im Sterben liegen und irgendwelche Dinge nicht *erledigt haben* und da meine ich nicht *das sie sich selbst nicht gelebt haben*,
haben ein Problem mit dem ins sterbengehen,

Eli:
Als Sterbebegleiter weiss ich, wie sehr den Menschen das Gewissen, der innere Saturn plagen kann, wenn das letzte Stündlein schlägt und noch so viele Leichen im Keller liegen oder vergraben worden sind."

und das hat etwas mit dem Gewissen zutun und nicht mit Gehorsam.
Und das ist Saturn in später Stunde, um einfach mal bei der Astrologie zu bleiben.

Und nun können wir wieder zum Thema zurückgehen, welches da heißt:
Unterschied zwischen Lilith und Pluto :)

Alles Liebe
flimm
 
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...seltsam, ich kann sowohl bestätigen, was Serafia sagt und auch das, was flimm zum Ausdruck bringt.

wer im kollektiven Bewusstsein hängengeblieben ist, der kann sich dann vielleicht in seiner nächsten Inkarnation davon befreien und den Weg zum inneren Selbst finden. Wer diesen Weg schon angetreten hat, aber dennoch
in manchem kein reines (subjektives) Gewissen hat, dem begegnet Saturn als Hüter der Schwelle und lässt ihn nicht ein in die höheren Sphären der ätherischen Welt, auch er muss zurück und die unerledigten Aufgaben erfüllen.
 
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