Kayamea
Sehr aktives Mitglied
Hallo zusammen, 
Wieso das denn, magst Du das mal erläutern, liebe Keoma?
hm..... "Prüfen" mag mir nicht so recht zu einer Uranus/Jupiter-Konstellation passen. "Prüfen" ist doch eher was Strukturiertes, Zielführendes ....?
Klingt ein wenig, als dürfte das nicht sein, die Selbstsicherheit und die mögliche Selbstgefälligkeit. Könnte es nicht das ungeschriebene "Recht" geben, dass man sich diese Attribute im Alter durchaus mal rausnehmen darf, wenn man sichtbarer Maßen erfolgreich war, mit der Lebens- und Arbeitsweise, die man "gewohnt" ist, die die Menschen, die von Außen draufschauen gewohnt sind?
Das liegt im Auge des Betrachters. Ich habe die Sendung bis vor 10 Jahren auch gerne gesehen, ich fand genial, wie da jemand über Jahre die Lottozahlen zusammen bekam, wie jemand an Buntsiften genuckelt hat, um die Farbe zu erkennen, wie jemand über schlürfende Grunzgeräusche am Weinglase nippend die Traube erkannt hat, wie am Stiefel geschnüffelt wurde etc... seit die Außenwetten, mit Stands und Bum-Zack-Krach vermehrt hinzukamen, habe ich das Interesse verloren.
Ist denn gleich alles verstaubt, weil die rasante Veränderung vielen immer noch zu langsam ist. Das Bewahren ist genauso gewollt, wie die Veränderung. Was aber definitiv nicht geklappt hat, bei aller Mühe der Menschheit, das ist das beschleunigen der Zeit. Das einzige, was wir damit erreichen, ist, dass wir keine Zeit mehr haben, obwohl sie heute wie damals genauso und in selbem Umfang zur Verfügung steht. Die Frage ist, was damit gemacht wird.
Klingt als wäre es falsch, ein gutes, funktionierendes Konzept fortzuführen, klingt, als solle man seine Talente wegwerfen, nur damit Veränderung stattfindet, die nicht unbedingt besser sein soll. Fernsehmoderator ist ein Beruf. Man kann einen Beruf lieben, man kann auch in Zweifel geraten, aber es ist eben ein Beruf.
Tod im Eiskanal, die Olympischen Spiele werden nicht abgeschafft. Tod in der Formel 1, sie geht weiter .... etc.....
Ich halte es nicht für "stur", wenn man ein Ereignis für sich eben nicht als Grund nimmt, etwas aufzuhören, was zum eigenen Leben gehört. Es kann auch ein Zeichen dafür sein, die eigenen Gesetze des Lebens anzuerkennen.
Noch wissen wir nicht, ob Herr Gottschalk wirklich weitermachen wird, in ein paar Tagen wird er den Jahresrückblick 2010 moderieren.
Die einen mögen das als gefühllos interpretieren, die anderen als eine berufliche Entscheidung. Schließlich hängt an so eine Sendung ein Jahr Arbeit von vielen Berufstätigen, die nun wirklich nichts dafür können, wenn "irgendwo" ein Unfall passiert.
Die Welt ist frei für viele Gedanke, aber ich persönlich sehe nicht, warum der Moderator, seinen Beruf an den Nagel hängen muss, weil das manche mit Gefühllosigkeit gleichsetzen würden..... oder aus sonstigen anderen Gründen ... irgendwie meinen, sie könnten Herrn Gottschalk die eigene Meinung verkaufen.
Liebe Grüße
Martina
So, Gottschalk. Als Waage-Geborener ist er ein geborener Zuschauer, der sein Leben wie ein Schachspiel vor Augen hat, vielleicht auch wie eine Vision oder ein Film, mit Neptun am AC.
Wieso das denn, magst Du das mal erläutern, liebe Keoma?
Was tut ein Uranus in 9? Er prüft und dekonstruiert die Sichtweisen, die einen Menschen durch sein Leben navigieren.
hm..... "Prüfen" mag mir nicht so recht zu einer Uranus/Jupiter-Konstellation passen. "Prüfen" ist doch eher was Strukturiertes, Zielführendes ....?
Pluto in 10 passt natürlich auch, seine bisherige Berufung ist überkommen und alt geworden und der HE vielleicht zu selbstsicher, gar selbstgefällig.
Klingt ein wenig, als dürfte das nicht sein, die Selbstsicherheit und die mögliche Selbstgefälligkeit. Könnte es nicht das ungeschriebene "Recht" geben, dass man sich diese Attribute im Alter durchaus mal rausnehmen darf, wenn man sichtbarer Maßen erfolgreich war, mit der Lebens- und Arbeitsweise, die man "gewohnt" ist, die die Menschen, die von Außen draufschauen gewohnt sind?
Ein frischer Uranus kam ins Bild und hat den alt gewordenen Pluto, die meiner Meinung nach staubige Show, live Schach Matt gesetzt, vor den Augen des Moderators und allen anderen Zuschauern.![]()
Das liegt im Auge des Betrachters. Ich habe die Sendung bis vor 10 Jahren auch gerne gesehen, ich fand genial, wie da jemand über Jahre die Lottozahlen zusammen bekam, wie jemand an Buntsiften genuckelt hat, um die Farbe zu erkennen, wie jemand über schlürfende Grunzgeräusche am Weinglase nippend die Traube erkannt hat, wie am Stiefel geschnüffelt wurde etc... seit die Außenwetten, mit Stands und Bum-Zack-Krach vermehrt hinzukamen, habe ich das Interesse verloren.
Ist denn gleich alles verstaubt, weil die rasante Veränderung vielen immer noch zu langsam ist. Das Bewahren ist genauso gewollt, wie die Veränderung. Was aber definitiv nicht geklappt hat, bei aller Mühe der Menschheit, das ist das beschleunigen der Zeit. Das einzige, was wir damit erreichen, ist, dass wir keine Zeit mehr haben, obwohl sie heute wie damals genauso und in selbem Umfang zur Verfügung steht. Die Frage ist, was damit gemacht wird.
So geht's nicht weiter. Mit Jupiter in Fische in 5 wird er sicher eine neue, mediale Bühne finden, fragt sich nich nur, ob die Stier-Sonne sich zu einer Abrechnung mit dem Alten bewegt und sich neuen Gefilden überverantwortet. Er könnte ja auch stur ungeachtet der Geschehnisse weiter moderieren.
Klingt als wäre es falsch, ein gutes, funktionierendes Konzept fortzuführen, klingt, als solle man seine Talente wegwerfen, nur damit Veränderung stattfindet, die nicht unbedingt besser sein soll. Fernsehmoderator ist ein Beruf. Man kann einen Beruf lieben, man kann auch in Zweifel geraten, aber es ist eben ein Beruf.
Tod im Eiskanal, die Olympischen Spiele werden nicht abgeschafft. Tod in der Formel 1, sie geht weiter .... etc.....
Ich halte es nicht für "stur", wenn man ein Ereignis für sich eben nicht als Grund nimmt, etwas aufzuhören, was zum eigenen Leben gehört. Es kann auch ein Zeichen dafür sein, die eigenen Gesetze des Lebens anzuerkennen.
Noch wissen wir nicht, ob Herr Gottschalk wirklich weitermachen wird, in ein paar Tagen wird er den Jahresrückblick 2010 moderieren.
Die einen mögen das als gefühllos interpretieren, die anderen als eine berufliche Entscheidung. Schließlich hängt an so eine Sendung ein Jahr Arbeit von vielen Berufstätigen, die nun wirklich nichts dafür können, wenn "irgendwo" ein Unfall passiert.
Die Welt ist frei für viele Gedanke, aber ich persönlich sehe nicht, warum der Moderator, seinen Beruf an den Nagel hängen muss, weil das manche mit Gefühllosigkeit gleichsetzen würden..... oder aus sonstigen anderen Gründen ... irgendwie meinen, sie könnten Herrn Gottschalk die eigene Meinung verkaufen.
Liebe Grüße
Martina