Hi Gabi,
der Mechanismus ist, Menschen zu entwurzeln und ihr Denken zu übernehmen, im Sinne des eigenen Idealismus. Jeder Idealismus hat seine Feinde, die dann zu hassen sind und wo es emotional nach erfolgreicher Propaganda nicht mehr berührt, wenn dieser Personenkreis leidet oder vertrieben, von der Heimat entwurzelt wird oder auch getötet.
Es morden sich Horden muslimisch geprägter (ich meine gehirngewaschener) Mörder durch Afrika und Co., als extreme Kämpfer ihres Allahs, wo alle Andersgläubige gehasst werden. Es morden die USA und dort haben sie auch ihr "Lager", wo Folter und Mord legitimiert werden, im Namen der Christen, weil in ihren Augen die IS und somit Moslems der feind ist. Hier bei uns paradox haben wir Andersdenkende zu tolerieren und dürfen keineswegs fremdenfeindlich sein, die bösen Rechten, denen gerne was zustoßen darf, zeitgleich geht ein politischer Rechtsruck durch Europa, denn auch hier findet gezielt eine Entwurzelung statt (Hass auf alles, was ethnozentristische Bedürfnisse hat). Ein Mensch hier soll kein Zugehörigkeitsgefühl haben, somit keine Heimat, die dann verteidigt werden "darf", jedwegem Nationalstolz wird, außer beim Fußball noch (Brot und Spiele um ruhigzustellen), verfehmt und für falsch propagiert. Menschen aus fernen Längern entwurzelt und hier versorgt und letztendlich ausgebeutet, unter den Augen aller unmenschlich behandelt. Die eigenen Leute finden keine Arbeit, egal ob in Deutschland, Frankreich oder Großbritannien. Überall auf der Welt geschieht das. Mal offensichtlich gewaltbereit, mal weniger offensichtlich.
Was versucht wird weg zu bekommen ist ein natürliches Heimatbedürfnis und Zugehörigkeitsgefühl der Menschen, denn dann sind sie erst bereit ihres zu verteidigen. Auch, und nun kommt es, gegen die eigenen Regierungen und Oberhäupter, wenn die Bockmist verzapfen. Die Leute halten also die Füße still und beklagen einen bedauernswerten Zustand, den sie eigentlich durchaus ändern könnten. Ohne Gewalt und Brutalität.
Kaum ein Europäer ist mit der massiven Geldverschwendung einverstanden, die stattfindet im Namen einer EU-Loyalität.Oder eben der Ausbeutung von fernen Ländern nebst Kinderarbeit und Prostitution und Menschenhandel. Aber er darf ja nicht mehr sagen: Meine Heimat, mein Land, ich möchte das es uns gut geht. Und dann, wenn es das tut, können wir anderen gerne helfen. Das ist politisch einfach nicht erwünscht.
Eigentlich weiß man auch in den Regierungen, dass Menschen friedlich sind und tolerant und auch gerne teilen, wenn es ihnen gut geht, sie ihre Heimat und ihre Sicherheiten haben. Wenn sie stolz auf ihre Herkunft und ihre Heimat sein dürfen.
Eigentlich weiß man, dass die Nazizeit auf dem Boden von Entwurzelung, wirtschaftlicher Not und Unsicherheit am besten blüht. Und dennoch wird genau das derzeit forciert bzw. nichts gegen Ausbeutung anderer Länder oder auch der eigenen Bevölkerung unternommen. Ich meine damit nicht das ist alles geplant, sondern es entwickelt sich seit vielen Jahren in diese Richtung. Gewinne individualisieren, Verluste sozialisieren, jeder muss ich selbst der Nächste sein in einer unsicheren Welt voller Druck und sozialen Zwängen. Millionen von Erwerbslosen, die man wie Asoziale behandelt sind da ebenso förderlich diesen gefährlichen Boden der Not und Entwurzelung voranzustreiben, wie der Druck in der Arbeitswelt und das treten der wenigen Leute, die noch ins System einzahlen.
Diese Medienberichterstattung die auf einem längst vergangenen Ereignis beruht, vielleicht soll dies nur dem Emotionalen in Schach halten dienen, damit der Rechtsruck sich nicht spontan politisch verselbständigt.
Menschen als Gesellschaft haben aber gemeinhin nie gemerkt, wenn sie in unsicheren Zeiten lebten und die, die das anmerkten, wurden nie erhört. Es geht uns doch gut, das Leben ist eben kein Ponyhof...
LG
Any