Thema war eher festzustellen ob die heutige Propaganda, die sich hauptsächlich aus Collagen von Propaganda damaliger Zeit unterschiedlicher Meinungen und Quellen bedient, mehrheitlich als neutrale, sinnvolle Berichterstattung betrachtet wird.
Tatsächlich?
Daß Dinge nicht in Vergessenheit geraten die wir nicht selbst erlebt haben sei wichtig, meinen laute Stimmen in den Medien. Andere sagen, das sei Indoktrinierung durch Propaganda.
A - "Laute" Stimmen in den Medien sagen: Wir dürfen "nicht selbst Erlebtes" nicht vergessen
B - "Andere" Stimmen sagen, dies sei Indoktrinierung durch Propaganda
Du selbst bist Fürsprecher der "Propaganda", statt die Frage zu stellen:
Was meint ihr: Ist dies Propaganda oder eine wichtige Erinnerung, die nie vergessen werden sollte?
So wie du es hinstellst, gibt es keine Neutralität und alle erlebten Erinnerungen hätte es nie gegeben, wären damals schon indoktriniert worden, und was wir erzählt bekommen haben, sei von Grundauf alles erlogen und einstudiert.
Wenn Zeitzeugen erzählen, die selbst dabei waren, dann ist das ein Stück "Miterleben". Nämlich direkte ERSTE Quelle.
Also muss ich mir laut diesem unglücklich gestarteten Thema eher die Frage stellen:
1 - Soll ich nachträglich glauben, ich sei belogen worden? (Was ein Propagandafeldzug wäre)
2 - Soll ich das Erzählte vergessen, weil ich es nicht eigenkörperlich erlebt habe (Was ein Propagandafeldzug wäre)
Neutral ist es in beiden Fällen nicht.
Unterschiedliche Meinungen wird es immer geben, wenn Tatsachen im Spiel sind. Gefährlich wird es, wenn alles Einheitlich postuliert wird.