U-Boot auf dem Weg zur »Titanic« offenbar verschollen

Faszination für die Titanic
Es ist ja auch nicht einfach nur ein Schiff
Es ist eben die Titanic

Ich empfind die Diskussion und Spekulation darüber Wieso Weshalb Warum jemand mit Viel Geld tut was er tut, auch irgendwie als eine Art versteckte Neiddebatte.

Die Beweggründe gehen einen auch wirklich nichts an.
Höchstwahrschein sind Fünf Menschen Tot.
Wie viel Geld sie nun hatten, warum sie jetzt unbedingt diese Expedition machen wollten ist nicht nur unwichtig sondern auch geschmacklos.
Vor allem dieses Auslassen über diese Menschen oder nur Einen davon ist eben völlig daneben
 
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Aber klar, was man nicht versteht ist einfach nur Dekadent weil ja viel Geld ausgegeben wurde

Das Geld interessiert mich daran am wenigsten, sondern vielmehr das extreme Risiko.
Von mir aus könnten sie die Geldinfo komplett weglassen. Was reitest du darauf herum?
Wie du siehst, wird bei jeder Meldung über diesen Vorfall das Geld aber mit erwähnt.
Und dadurch, daß es erwähnt wird, kommen einem überhaupt erst Gedanken darüber.
 
Man muss kein Milliardär sein, um Gutes zu tun. Tatsächlich wäre der Welt viel mehr geholfen, wenn alle die, die keine Milliardäre sind, sich für ihre Mitmenschen einsetzen würden und nicht nur über die schimpfen, die Milliardäre sind..
Sicher, Binsenweisheiten halt.
Tatsächlich hat es schon einen etwas konkreteren Grund, diese neuerdings etwas größere Aufmerksamkeit auf Superreiche, und nicht nur, was das Soziale angeht, aber auch:


 
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"Die Besatzung des Tauchboots besteht aus einigen legendären Forschern, von denen einige seit den 80er-Jahren mehr als 30 Tauchgänge zur 'Titanic' unternommen haben."

Nein, an Bord sind ein "legendärer" U-Boot Pilot (aber wenn man dafür keinen Experten hätte, wäre es ja auch endgültig unverantwortlich), der CEO des Unternehmens selbst, ein britischer Unternehmer, der auch ein Flugzeugpilot ist mit einem Rekord, aber dort unten nur als Tourist war, und ein pakistanischer Unternehmer mit 19-jährigem Sohn, der de facto volljährig ist, aber kann mir nicht vorstellen, dass es hier für den Vater unmöglich war, zu verhindern, dass der Sohn da die 250000 Dollar bezahlt, und eher sollte man davon ausgehen, dass es vom Vater ausging.

Wenn man es positiv ausdrücken will, könnte man vielleicht argumentieren, dass der Tourismus hier die Forschung finanzieren soll. Ok, ist ein Argument.

Das hier war aber keine wissenschaftliche Expedition.
 
"Himmelfahrtskommando": Niederbayer war im "Titanic"-Tauchboot

"Eingesperrt" im U-Boot
Rückblickend sei seine Teilnahme "absolut verrückt" gewesen, "ein Himmelfahrtskommando", erzählte Loibl in der "Abendschau" des Bayerischen Fernsehens. Aus heutiger Sicht würde er die Expedition "mit diesem U-Boot" nicht mehr machen.

Geschätzt wird, dass der Sauerstoff an Bord noch bis Donnerstag reicht. Die Crew hat nach Angaben von Loibl keine Möglichkeit, sich selbst aus dem Tauchboot zu befreien. "Sie sind eingesperrt, das U-Boot kann man nur von außen öffnen. Auch wenn sie oben treiben sollten, sie kommen nicht heraus. Sie haben Sauerstoff für 92 bis 96 Stunden. Wenn der weg ist, haben sie keine Chance", erklärte Loibl.

Verschollene Crewmitglieder dieselben wie vor zwei Jahren
Loibl hatte sich bereits am Vormittag auf BR-Anfrage schockiert von den Ereignissen gezeigt: "Als ich das gehört habe, ist es mir eiskalt den Rücken hinuntergelaufen", so Loibl. Er kenne den Piloten und den 'Titanic'-Spezialisten persönlich. "Mit ihnen war ich damals auch bei der 'Titanic'."

Der 60-Jährige hatte für seine Fahrt vor zwei Jahren über 100.000 Euro bezahlt und im Vorfeld jegliche Haftungsansprüche gegenüber "Ocean Gate Expeditions" im Falle eines Unfalls vertraglich ausgeschlossen.
 
Das Geld interessiert mich daran am wenigsten, sondern vielmehr das extreme Risiko.
Von mir aus könnten sie die Geldinfo komplett weglassen. Was reitest du darauf herum?
Wie du siehst, wird bei jeder Meldung über diesen Vorfall das Geld aber mit erwähnt.
Und dadurch, daß es erwähnt wird, kommen einem überhaupt erst Gedanken darüber.

Ja, das ist mir natürlich auch aufgefallen. Bei jeder Meldung wird erwähnt, dass ein Milliardär an Bord sei. Wozu? Als ob das irgendwas ändern würde.
 

»Die Nadel im Heuhaufen zu finden ist die leichtere Aufgabe«​



Was macht die »Titan«-Suche so schwierig? Und warum sind die kalkulierten 96 Stunden, die der Sauerstoff reichen soll, nur ein Richtwert? Hier erklärt Wissenschaftsredakteur Christoph Seidler die Lage.
 

Suchteams haben Klopfgeräusche gehört​


Auf der Suche nach dem verschollenen Tauchboot »Titan« im Atlantik gibt es womöglich eine Spur. Geräusche könnten einen Hinweis geben, wo sich das Mini-U-Boot befindet.

 
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