U-Boot auf dem Weg zur »Titanic« offenbar verschollen

Er und die anderen Männer haben sich nunmal leider für diese riskante Tauchfahrt entschieden.
Das Geld spielt dabei natürlich nur eine Nebenrolle. Es verleiht dem Ganzen aber eine zusätzlich
dekadente Note. Was ist bitte am Titanicwrack so toll, daß man dafür sein Leben aufs Spiel setzt?
Eine Flugreise oder sowas wie Bungee Jumping sind dazu absolut kein Vergleich vom Risiko her.
 
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Natürlich ist das dekadent.
Wurscht oder nicht, Superreiche geraten nun aus meiner Sicht zu Recht häufiger mal in die Kritik mit ihren Aktionen.
Denn es ist natürlich nicht egal, wie unanständig reich manche sind, wie sie dazu gekommen sind und wie sie sich eigentlich über ihr persönliches Vergnügen hinaus für das Gemeinwohl einsetzen - zumal der Zustand der Erde auch aufgrund ihrer Gier der vom Eisberg getroffenen Titanic gleicht. Das hängt nunmal alles zusammen und das wissen und spüren die Leute auch.

Sie (die Superreichen) sind zusätzlich nunmal auch die, die in der Gruppe der Privatleute (also, abgesehen von der Industrie) die Umwelt am meisten versauen, das ist in der CO2 Bilanz erwiesen mittlerweile, und das meiste verballern sie dabei für ihr persönliches Vergnügen.

Ich finde das ganz richtig so, dass diesbezüglich so langsam der Druck steigt.

Vieles ist dekadent. Ich tu auch oft dekadente Sachen. Kaufe mir Lebensmittel auf die ich gerade Lust habe, obwohl der Kühlschrank voll ist. Kaufe mir eine neue Couch, obwohl ich sie gar nicht brauche. Nur, weil ich die gerne hätte.

Unwahrscheinlich viele Menschen geben Geld aus für Dinge, die sie gar nicht brauchen. Nur so, aus Luxus.

Dieses Geld könnte man Menschen schenken, die kein Geld haben. Aber das sollen immer nur die tun, die gerade einen Tacken mehr auf dem Konto haben als man selbst.

Kann man drüber reden und es verurteilen. Es zu verurteilen bei einem Menschen, der zu Tode gekommen ist, finde ich einfach den falschen Zeitpunkt. Man kann auch Luxusaktionen eines lebenden Superreichen kritisieren und verurteilen. Warum man dafür einen Toten hernehmen muss, ist mir persönlich ein Rätsel und einfach too much.
 
do am meißten Unfälle sind daheim,

also ich finde die reichen dürfen ruhig solche sachen machen,
sind es meist Vorreiter um das dann der menschling klein sich da auch rantrauen kann billiger.

Aslo ob nun reich oder arm ist doch wurscht, das leben riskieren tun die menschen alle irgendwann mal,#der eine beim Sport der andere beim Hobby, der andere beim Tiefseetuachen, einer beim Schwimmen im Meer vom Ha angegriffen, andere fahren mit dem auto gegen einen Baum usw.

Kommerzieller touristischer Betrieb muss aber schon sicher genug sein, und daran kann man hier wohl zweifeln.

Für wissenschaftliche Zwecke sind unbemannte U-Boote hier sowieso besser geeignet.

Und nun bezahlen Steuerzahler aus den USA und Kanada die Rettungsaktion. Die sind nicht notwendig daran interessiert, dass das wiederholt werden muss in Zukunft.

Man kann sich hier insofern schon die Frage stellen, ob die Erlaubnis hätte gegeben werden sollen.
Auch konkret in Bezug auf dieses U-Boot, welches ja bereits kritisiert wurde. Natürlich wird die Firma jetzt auch von den Angehörigen verklagt werden, auch wenn die Touristen unterzeichnet hatten, dass es "experimentell" wäre, und selbst tödliche Unfälle möglich sind. Das Unternehmen kann aber trotzdem haften.

Generell dürfte "OceanGate" aber sowieso am Ende sein jetzt. U-Boot und Reputation zerstört.
 
Mehr über das Tauchboot:

In einer engen Röhre, vier Kilometer tief unter der Oberfläche des Nordatlantik – Alex Waibel weiß, wie sich das anfühlt. Der Informatiker am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist im vergangenen Sommer für ein Forschungsprojekt zum Wrack der legendären »Titanic« abgetaucht – mit dem Mini-U-Boot »Titan« des Unternehmens OceanGate, das jetzt vermisst wird.

Empfindlich kalt dürfte es darin sein und feucht, weil das Wasser der Atemluft an der Innenseite der vom Wasser gekühlten Tauchbootwände kondensiert. Die Besatzung sitzt auf einem schwarzen Kunststoffboden, größere Einbauten gibt es nicht, noch nicht einmal Sitze. Das Tauchboot wird mit dem Controller einer Spielkonsole gesteuert. All das würde man gern mit Waibel persönlich besprechen, doch der IT-Experte ist auf einer Vortragsreise in Großbritannien und selbst für seine Assistentin bis Dienstagnachmittag nicht zu erreichen.
 
Vieles ist dekadent. Ich tu auch oft dekadente Sachen. Kaufe mir Lebensmittel auf die ich gerade Lust habe, obwohl der Kühlschrank voll ist. Kaufe mir eine neue Couch, obwohl ich sie gar nicht brauche. Nur, weil ich die gerne hätte.

Unwahrscheinlich viele Menschen geben Geld aus für Dinge, die sie gar nicht brauchen. Nur so, aus Luxus.

Dieses Geld könnte man Menschen schenken, die kein Geld haben. Aber das sollen immer nur die tun, die gerade einen Tacken mehr auf dem Konto haben als man selbst.

Kann man drüber reden und es verurteilen. Es zu verurteilen bei einem Menschen, der zu Tode gekommen ist, finde ich einfach den falschen Zeitpunkt. Man kann auch Luxusaktionen eines lebenden Superreichen kritisieren und verurteilen. Warum man dafür einen Toten hernehmen muss, ist mir persönlich ein Rätsel und einfach too much.
Es ist ja gar nicht so, dass das nur in solchen Situationen kritsiert wird, sondern auch bei Weltraumflügen, ständigen Privatjetflügen etc etc.
Pech, wenn es so eine Situation ist, natürlich tun mir die Leute auf persönlich menschlicher Ebene trotzdem leid,
das kann man ja trennen.

Das Normale mal Aussscheren finde ich nicht dekadent, das hinkt schon ziemlich in meinen Augen, das alles in einen Topf zu werfen.
Wer sehr viel, also unanständig viel Geld hat und damit auch sehr viel Macht und Möglichkeiten hat, der ist ganz deutlich mehr in der Pflicht als der, der sich mal ein Stück Hummer kauft, das passt nicht so.
Denn der mit dem unanständig vielen Geld hat es mittlerweile meist auf dem Rücken von tausenden Menschen verdient, ob er nun an der Börse spekuliert (s. z.B. Zusammenhang Weizen-Spekulation und arabischer Frühling, Syrien-Krieg, vielleicht mal googeln gelegentlich...) hat oder Leute in Billiglohnländern schuften lässt.
Wir reden von Milliardären, und wir reden heute daher immer auch vom Globalismus und Raubtierkapitalismus in solchen Zusammenhängen.

Das ist ja nicht wie früher, der "anständige Unternehmertyp", der halt auch mal Millionär wurde, der aber für seine Leute
auch mal Wohnsiedlungen baute und eine gute Altersabsicherung bot.
 
So war das bisher:

Bereits bei vorherigen Tauchgängen der Titan zur Titanic riss die Kommunikation zum Begleitschiff vorübergehend für wenige Stunden ab. Seit dem Jahr 2021 hat OceanGate etwa 60 zahlende Kunden und 15 bis 20 Forscherinnen und Forscher zur Titanic gebracht.[1] Normalerweise braucht die Titan für den Abstieg zur Titanic, die in einer Tiefe von zirka 3.800 Meter liegt, etwa drei Stunden.[5] Für einen Tauchgang (Abstieg, Erkundung, Aufstieg) sind in der Regel acht Stunden eingeplant.[6]

 
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Er und die anderen Männer haben sich nunmal leider für diese riskante Tauchfahrt entschieden.
Das Geld spielt dabei natürlich nur eine Nebenrolle. Es verleiht dem Ganzen aber eine zusätzlich
dekadente Note. Was ist bitte am Titanicwrack so toll, daß man dafür sein Leben aufs Spiel setzt?
Eine Flugreise oder sowas wie Bungee Jumping sind dazu absolut kein Vergleich vom Risiko her.
Dekadent für dich oder andere
Wenn man genau schaut wer da im Boot ist, dann weiß man auch das es mit Dekadenz nichts zu tun.
Harding war im Juni 2022 schon als Passagier von Blue Origin im All. Der 58-Jährige ist ausgebildeter Pilot, Taucher und Fallschirmspringer. Er hält drei Guinness-Weltrekorde, darunter den für die längste Durchquerung der tiefsten Stelle eines Ozeans bei einem einzigen Tauchgang.
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"Die Besatzung des Tauchboots besteht aus einigen legendären Forschern, von denen einige seit den 80er-Jahren mehr als 30 Tauchgänge zur 'Titanic' unternommen haben."
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Aber klar, was man nicht versteht ist einfach nur Dekadent weil ja viel Geld ausgegeben wurde
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