Tiere haben kein Bewusstsein...

unter den menschen gibt auch es kriminelle , mörder und terroristen und trotzdem kann man nicht die ganze menschheit dafür verurteilen .

Gibt es unter Tieren auch, deshalb alle verurteilen?

Und ich würde gerne einen Test machen, dass jeder, der hier meint, Menschen teilen gerne, fünzig oder auch nur zwanzig Euro in einen Briefumschlag tut und sie irgendwo anonym in einen Briefkasten wirft. Ohne zu wissen, wen es "trifft" und ohne Absender.

Spätestens da wird den meisten Menschen bewusst, dass schon geteilt wird, aber sich ebenso genau überlegt, wo "es sich lohnt" oder "wer es verdient hat" und schon gehen die Sozialspielchen los.

Ein schlechtes Gewissen ist ja anerzogen, je nach Umfeld gibt es natürlich Leute, die für Hilfsorganisationen spenden oder ein Ehrenamt machen - ohne Zugewinn für sich selbst? Glaube ich nicht, und wenn es die Kinderkulleraugen oder die Dankbarkeit der Erwachsenen sind, die erwartet und an der sich gelabt wird. Oder das Unvermögen die eigene Lebensqualität einfach so annehmen zu können, weil es anderen Menschen schlechter geht, manche Leute ertragen das nicht, weil sie glauben, das nicht verdient zu haben, die kompensieren dann ihre Schuldgefühle.

Echter Altruismus ist selten. Ich meine durchaus, das es ihn gibt, aber nicht als alltägliches Phänomen.

LG
Any
 
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Anevay schrieb:
je nach Umfeld gibt es natürlich Leute, die für Hilfsorganisationen spenden oder ein Ehrenamt machen - ohne Zugewinn für sich selbst? Glaube ich nicht, und wenn es die Kinderkulleraugen oder die Dankbarkeit der Erwachsenen sind, die erwartet und an der sich gelabt wird. Oder das Unvermögen die eigene Lebensqualität einfach so annehmen zu können, weil es anderen Menschen schlechter geht, manche Leute ertragen das nicht, weil sie glauben, das nicht verdient zu haben, die kompensieren dann ihre Schuldgefühle.

Sicher, die Gründe für ein Ehrenamt sind vielfältig, bei manchen mag auch ein religiöser Hintergrund oder der Pfadfindergedanke dahinter stehen. Trotzdem... Natürlich gibt es ein Geben und Nehmen, und natürlich geniesst man die spürbare Dankbarkeit. Ist ja auch Anerkennung, dass das, was man macht, gut ist. Aber von vornherein als Berechnung? Ich mache dieses oder jenes ehrenamtlich, damit mich Kulleraugen anlächeln? Also ich weiss nicht, ich bin da skeptisch. Wenn da nicht im Inneren etwas ist (z.B. die Liebe zu Kindern, die Freude, mit ihnen zu spielen, was auch immer), dann würde das wohl nicht lange funktionieren.
Ein Lächeln kann man sich auch anders erkaufen, dafür muss man nicht unbedingt "schuften" (österr. Dialektausdruck für anstrengende Arbeit ;) ).

Lichtpriester
 
Und ich würde gerne einen Test machen, dass jeder, der hier meint, Menschen teilen gerne, fünzig oder auch nur zwanzig Euro in einen Briefumschlag tut und sie irgendwo anonym in einen Briefkasten wirft. Ohne zu wissen, wen es "trifft" und ohne Absender.

LG
Any

Das Wesen des Teilens ist doch gerade das, dass man weiss, was man mit wem teilt.
 
Gibt es unter Tieren auch, deshalb alle verurteilen?

Und ich würde gerne einen Test machen, dass jeder, der hier meint, Menschen teilen gerne, fünzig oder auch nur zwanzig Euro in einen Briefumschlag tut und sie irgendwo anonym in einen Briefkasten wirft. Ohne zu wissen, wen es "trifft" und ohne Absender.

Spätestens da wird den meisten Menschen bewusst, dass schon geteilt wird, aber sich ebenso genau überlegt, wo "es sich lohnt" oder "wer es verdient hat" und schon gehen die Sozialspielchen los.

Ein schlechtes Gewissen ist ja anerzogen, je nach Umfeld gibt es natürlich Leute, die für Hilfsorganisationen spenden oder ein Ehrenamt machen - ohne Zugewinn für sich selbst? Glaube ich nicht, und wenn es die Kinderkulleraugen oder die Dankbarkeit der Erwachsenen sind, die erwartet und an der sich gelabt wird. Oder das Unvermögen die eigene Lebensqualität einfach so annehmen zu können, weil es anderen Menschen schlechter geht, manche Leute ertragen das nicht, weil sie glauben, das nicht verdient zu haben, die kompensieren dann ihre Schuldgefühle.

Echter Altruismus ist selten. Ich meine durchaus, das es ihn gibt, aber nicht als alltägliches Phänomen.

LG
Any


hat hier jemand die tiere verurteilt ?

das ist der unterschied , weil mensch auch gerne sein eigenes bewußtsein auf den des tieres überträgt, dass tier aber niemals auf den menschen . für einen menschen muss das was er macht , sinn haben , sonst macht es ihn unzufrieden , dafür ist er ja nun mal mensch .
das soziale gerechtigkeitsgefühl ist eine stärke des menschen und auch notwendig, egal ob er was dafür zurückbekommt oder nicht .
die natur ist da knallhart und sediert aus und
echten altruismus gibt auch bei tieren nicht, da ist immer der überlebensinstikt angesprochen .das stärkere tier überläßt das futter dem schwächeren erst, wenn er selbst satt ist und wenn nicht genug futter da ist , werden auch die eigenen jungen gefressen.
 
Die Wissenschaft ist der Annahme, das Bewußtsein das Gehirn sei.

Nach dem Intelligenzspruch: "Ich denke, also Bin Ich"....wo bleibt das Empfinden...."Ich fühle, also bin Ich"?

Das Tiere sich Selbst empfinden können, wird hier kaum einer bestreiten wollen, oder?

Nur weil Menschen die Sprache von Tieren nicht verstehen, nehmen Sie an...Tiere hätten kein Bewußtsein.

Dies Verstehen hat mit Intelligenz die messbar ist, nichts zu tun, sondern mit Bewußtsein das fern von Zeit und Raum.
Was fern von Zeit und Raum kann auch nicht getestet werden.

Schaut euch doch das Youtube Video an das ich reingestellt habe...dann wird alles klarer....


*g Seyla
 
Ein Tier handelt nicht wirklich bewusst und es kann sich für oder gegen etwas entscheiden.

Es gibt keinen Lachs, der sagt - bin ich blöd, da den ganzen beschwerlichen Weg zurückzulegen um dann dort zu laichen und anschließend zu sterben. Ich bleib lieber hier und schwimm ein bissl lustig rum.

Nein, ein Lachs wird tun, was ein Lachs tut.

Ein Hund entscheidet sich nicht ein Rudelverhalten anzunehmen, er ist einfach ein Rudeltier.



:o
Zippe
 
Frl.Zizipe schrieb:
Ein Tier handelt nicht wirklich bewusst und es kann sich für oder gegen etwas entscheiden.

Es gibt keinen Lachs, der sagt - bin ich blöd, da den ganzen beschwerlichen Weg zurückzulegen um dann dort zu laichen und anschließend zu sterben. Ich bleib lieber hier und schwimm ein bissl lustig rum.

Nein, ein Lachs wird tun, was ein Lachs tut.

Ein Hund entscheidet sich nicht ein Rudelverhalten anzunehmen, er ist einfach ein Rudeltier.

Was du meinst, ist bewusstes Denken bzw. bewusstes Entscheiden. Das ist aber nur ein winzig kleiner Teil des gesamten Bewusstseins.

Für mich haben Tiere sehr wohl ein Bewusstsein, wenngleich es auch anders ist als das des Menschen, vielleicht nicht wirklich miteinander vergleichbar.
 
Ein Tier handelt nicht wirklich bewusst und es kann sich für oder gegen etwas entscheiden.

Es gibt keinen Lachs, der sagt - bin ich blöd, da den ganzen beschwerlichen Weg zurückzulegen um dann dort zu laichen und anschließend zu sterben. Ich bleib lieber hier und schwimm ein bissl lustig rum.

Nein, ein Lachs wird tun, was ein Lachs tut.

Ein Hund entscheidet sich nicht ein Rudelverhalten anzunehmen, er ist einfach ein Rudeltier.



:o
Zippe

und weil die Menschen verstehen was ein Tier spricht, wissen sie auch das dem Tier nicht bewußt ist, was es sagte und was es fühlt?

*g Seyla
 
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Was du meinst, ist bewusstes Denken bzw. bewusstes Entscheiden. Das ist aber nur ein winzig kleiner Teil des gesamten Bewusstseins.

Für mich haben Tiere sehr wohl ein Bewusstsein, wenngleich es auch anders ist als das des Menschen, vielleicht nicht wirklich miteinander vergleichbar.


Dann haben Tiere etwas, das wir Bewusstsein nennen, aber doch etwas anderes ist, als wir drunter verstehen.

Das unterschreib ich auch!


:o
Zippe
 
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