Liebe Gaia,
nimm mal, räumlich und auch emotional Abstand von Deien eigenen Worten und lies, was Du geschrieben hast .... da stecken die Antworten, nach denen Du suchst doch schon drin ....
Liebe Joan, vielen Dank, ja das mache ich, fast schon wie automatisch...loool....suche ich wirklich? Hat ja schon etwas von Langerweile
Aber ja, du hast Recht, ich kenne sie auch, ich möchte sie ausdrücken und somit mich...vielleicht hier noch einen Kontex finden, wie ich dieses am besten für mich umsetze und das Schreiben ist für mich eine der wirkungsvollsten Methoden. In meinen Zeilen lebe ich, wenn man das so nennen kann. Ich gebe ihnen leben. Ein bisschen Wahnsinn steckt ja schon drin, wenn man diese mal ganz obejektiv liest.
Übergeschnappt bist Du nicht ... vll wirkst Du so, aber das kann dann maximal sympathisch sein, oder Du wirkst arrogant, kann ich so nicht beruteilen ....
Wohl beides, je nachdem, wer mir wie begegnet und was ich zeige, zeigen will und was nicht, so ich mich überhaupt zeige.....ich finde, es spielt auch gar keine Rolle, wer oder was ich bin für andere.....Akzeptanz ist sehr wenig vorhanden, stelle ich oft fest....das macht vieles meiner unverständlich, vermutlich....ist menschlich, wie ich finde...
aber auf der Suche nach Dir (in Dir) jagst Du Dich selbst, ohne zu wissen, dass Du Dich längst schon gefunden hast ...
Nein, ich weiß es wohl! Ich spiele das Spiel nur mit, das ist ok für mich, auch das hat seine Gründe.....
Wenn Du Deine Zeilen liest, als wären sie von einem anderen geschrieben worden, merkst Du, dass Du sehr differenziert und reflektiert schreibst - nur eben alles - auch und vor allem Dich selbst - in Frage stellst, anstatt zu bündeln und ein Ganzes - Dich - sichtbar werden zu lassen ....
Ich will es nicht, bzw. will es so. Ich bin das, was andere sehen wollen, aber on ich das wirklich bin, ist wieder eine andere Frage....
Nicht das Alles bist nicht Du, sondern das Alles macht Dich aus - das ist mein Zugang zu Dir: Intelligent, suchend, nichts einfach so hinnehmend, kritisch besonders mit sich selbst
Nein, nicht ganz...ich nehme alles hin, doch weiß ich um die Nichtexistent dessen, was sich zeigt, bzw. dass auch das Gegenteil davon da ist, in jedem Moment. So hast auch du die Möglichkeit...interessant oder, wir geben sie uns gerade beide und wachsen doch gerade sehr schön miteinander, wie ich finde...
.... vielschichtig ... und um Deine Frage zu beantworten, wie ich darauf komme: Um so viel zu hinterfragen und zu differenzieren, sich selbst in Frage zu stellen, muss man viel Geist und Verstand investieren .. so kam ich drauf
Ist nicht nötig, das geschieht von ganz alleine...ohne Konzentration und ohne Investition...schwierig zu erklären...aber darin steckt ja das Paradoxo.
Ich danke Dir auch