Ich suche die Liebste, die mich nimmt, wie ich bin. Trockenlegen tu ich mich eh selber.
Waschen und Zähneputzen auch...
naja, die Dritten halt, da kümmer ich mich selber drum.
Ich kann auch Waschmaschinen gut bedienen und bin im Haushalt durchaus einsetzbar.
Kochen is nicht meine Stärke, eher bin ich the Godfather of Fastfood,
aber da wär ich nicht bloß lernfähig, sondern hochgradig interessiert,
von der Prinzessin meines Herzens das eine oder andere zu lernen,
sofern sie bereit ist, ihre Kunst mit mir zu teilen.
Semmelknödel kann ich schon, hat mir die Drachenfrau gelernt, die ich einst sehr liebte
und die ich heute wieder lieben gelernt habe, wenngleich nicht in der selben Art wie anno dazumal.
Die Ferne zu ihr ist`s, die diese Liebe neu belebt, in andrem Kleide mir erträglich macht.
Es ist nichts, nichts als ein Traum.
An manchen Tagen wiegt die Einsamkeit schwerer als an anderen und da wünsche ich mir wieder, noch einmal dieser Liebe zu begegenen, einen Menschen zu finden, eine zentrale Gestalt, um die meine Gedanken kreisen und deren Glück und Wohlergehen mir ein dringendes Bedürfnis ist. Die ganz besondere Zuneigung zu einem Menschen will ich wiederfinden in mir, zu einem Menschen, nicht zu einem Drachen, so liebenswert Drachenfrauen auch sein können; sie sind auch sehr gefährlich.
Dann wieder wache ich auf aus meinem Tagtraum, löse mich aus meiner Wunschnatur und weiß, ich bin ob meines Wunsches ein egoistischer, ungerechter Mensch, denn nicht das Glück und Wohlergehen eines Einzelnen, ins Zentrum gerückten Menschen will mir ein Anliegen sein, sondern allen meinen Freunden soll es gut ergehen auf Erden und vom Glück beschienen der Rest der Welt.
Und so geht es hin und her
in meinem Denken
und nur selten
find ich Ruh,
drum gehe ich nun
fort von hier
und schließe meine
Augen zu.
