Sterben/Tod?

Hallo Annie

Falsche Vorstellungen gibt es eigentlich nicht, nur solche, die uns glücklich oder unglücklich machen. Aber selbst da täuschen wir uns oft und erwarten von etwas Glück oder Unglück, und wenn es dann kommt, ist es ganz anders. Und das Problem ist gar nicht die Sache selbst, sondern dass wir uns die ganze Zeit über geängstigt haben oder in Illusionen gewiegt.

Die Beschreibung der Stadien des Sterbens finde ich interessant. Im "Tibetischen Buch vom Leben und Sterben" von Sogyal Rinpoche steht etwas Ähnliches. Das ist ein Buch, das mir sehr viel gegeben hat und worin ich immer mal wieder lese.
Mich damit zu befassen, macht mir auch Angst, ehrlich gesagt. Wahrscheinlich ist es da auch angebracht, mich mit solchen kompetenten Beschreibungen doch näher zu befassen. In der Situation des Sterbens könnte es sinnvoll sein mich daran zu erinnern.
Auf der anderen Seite sagt mir mein Inneres, wenn ich achtsam in Meditation bin, brauche ich vom Sterben nicht viel zu merken.

An unserem Körper hängen wir alle, denke ich, auch wenn wir uns das nicht so aufrichtig klar machen wie du. Es ist ja auch schön, wenn wir uns an ihm und durch ihn erfreuen können. Ich merke aber auch, die Natur sorgt dafür, dass das Hängen am Körper im Alter nachlässt. Er macht Beschwerden, ist nicht mehr so ansehnlich - ich könnte mir vorstellen, dass ich ihn gegen Ende einfach leid bin.

Meditation mit den Elementen ist mir zuerst spontan gekommen - Bilder von Wasser oder Feuer mit der inneren Aufforderung, mich dort hinein zu begeben. Jetzt meditiere ich manchmal absichtlich mit einem Element oder mit allen vieren nach einander. Ich finde, es tut mir sehr gut.

Herzliche Grüße
Marjul
 
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Hallo Annie

Falsche Vorstellungen gibt es eigentlich nicht, nur solche, die uns glücklich oder unglücklich machen. Aber selbst da täuschen wir uns oft und erwarten von etwas Glück oder Unglück, und wenn es dann kommt, ist es ganz anders. Und das Problem ist gar nicht die Sache selbst, sondern dass wir uns die ganze Zeit über geängstigt haben oder in Illusionen gewiegt.

Die Beschreibung der Stadien des Sterbens finde ich interessant. Im "Tibetischen Buch vom Leben und Sterben" von Sogyal Rinpoche steht etwas Ähnliches. Das ist ein Buch, das mir sehr viel gegeben hat und worin ich immer mal wieder lese.
Mich damit zu befassen, macht mir auch Angst, ehrlich gesagt. Wahrscheinlich ist es da auch angebracht, mich mit solchen kompetenten Beschreibungen doch näher zu befassen. In der Situation des Sterbens könnte es sinnvoll sein mich daran zu erinnern.
Auf der anderen Seite sagt mir mein Inneres, wenn ich achtsam in Meditation bin, brauche ich vom Sterben nicht viel zu merken.

An unserem Körper hängen wir alle, denke ich, auch wenn wir uns das nicht so aufrichtig klar machen wie du. Es ist ja auch schön, wenn wir uns an ihm und durch ihn erfreuen können. Ich merke aber auch, die Natur sorgt dafür, dass das Hängen am Körper im Alter nachlässt. Er macht Beschwerden, ist nicht mehr so ansehnlich - ich könnte mir vorstellen, dass ich ihn gegen Ende einfach leid bin.

Meditation mit den Elementen ist mir zuerst spontan gekommen - Bilder von Wasser oder Feuer mit der inneren Aufforderung, mich dort hinein zu begeben. Jetzt meditiere ich manchmal absichtlich mit einem Element oder mit allen vieren nach einander. Ich finde, es tut mir sehr gut.

Herzliche Grüße
Marjul

So geht auch unsere Hülle dahin,ich glaube,deshalb fällt es sehr vielen
alten Leuten auch leichter zu gehen,haben sie alles gelebt...als ob der
Motor rückwärts läufts,so welken wir dahin..darin etwas wahres zu
finden ist...zurück zum Ursprung...ja,man ist es wohl leid,kann man
sich plötzlich nicht mehr bewegen und doch hängt auch viel vom Lebenswillen
ab...und auch unsere innere Uhr,spüren wir doch..wer es am Ende bestimmt.
Doch jetzt schon zwei Mal erlebt habe,in der Nachbarschaft..von heute
auf morgen,zum Pflegefall geworden und nein,dass wollten beide nicht
akzeptieren,legten sich hin und innerhalb einer Woche gingen sie...das auch
schon in der Tierwelt erlebt habe,ohne Frauchen,nein,eine Woche später
lag dieser treue Hund da...unerklärlich,weil kerngesund? Für mich nicht...
Übrigens,dein Meditieren mit den Elementen eine sehr schöne Sache,ich
verbinde mich ohne Meditation mit den Elementen,jeder halt,auf seine Art,
unglaublich viel haben sie zu erzählen auch...
alles Liebe dir,
madma
 
Mein Ziel ist ewige Glückseligkeit, und die kann man nur im Himmel erreichen, weswegen ich mir neben dem jenseitigen Himmel einen Himmel auf Erden erhoffe.

Alles Liebe

Erich
 
Mein Ziel ist ewige Glückseligkeit, und die kann man nur im Himmel erreichen, weswegen ich mir neben dem jenseitigen Himmel einen Himmel auf Erden erhoffe.

Alles Liebe

Erich

Beides kannst du jetzt schon haben.....die Tore zur diesseits doch offen
sind....aber,gerne,gehen deinen Weg,ist deine Glückseligkeit..so sei es

alles Liebe
madma:)
 
Ich habe Angst vor dem Tod, weil dir niemand wirklich eine Antwort darauf geben kann was nach dem Sterben wirklich ist. Ob man wieder Geboren wird oder ob es ein Leben danach gibt oder wie einige Menschen sagen danach ist nichts. Ich hoffe zwar das es ein Leben nach dem Tod gibt, wo ich all die Menschen wieder sehe die gegangen sind und die sehen kann die noch auf Erden sind und ich hoffe dann Antworten auf meine Fragen zu bekommen die mir jetzt niemand geben kann. Aber umso mehr ich mich mit dem Thema Sterben und Tod ausseinander setze auch aus Wissenschaftlicher seite, umso mehr zweifel ich, das nach dem Sterben etwas kommt. Also die größte Angst habe ich das nach dem Sterben nichts ist, das ich einfach weg bin, all mein Erinnerungen, mein ich, das ich nie wieder meine lieben sehen darf, vorallem mein Bruder der viel zu früh gestorben ist. Ich bin 25 und alle sagen ich bin so jung ich soll aufhören mich so intensiv damit zu beschäftigen,aber ich denke das alter spielt keine Rolle, denn niemand bekommt bei der Geburt eine Garntie mit das er Alt wird. Ich habe zwar liebe Menschen um mich herum die versuchen mir zu helfen für mich einn weg zu finden aber irgendwie verwirren sie mich mehr als sie mir helfen, nämlich mit solchen sätzen wie: Hilf dir selber dann hilft dir Gott, was soll das bedeuten? Oder das Glaube auch etwas mit gewissheit zu tun hat, aber jeder Mensch glaubt doch an was anderes, der eine Glaubt an Gott der andere nicht, der eine Glaubt das nach dem Sterben etwas kommt, der nächste glaubt danach ist nichts, wer hat denn nun recht oder hat jeder recht und es kommt das woran er glaubt? Vielleicht kann mir ja jemand sagen was diese Sätze zu bedeuten haben, dennzur Zeit bin ich auf dem Standpunkt das Glaube im Leben einigen Menschen hilft besser mit vielen besser umzugehen aber irgendwie jeder weis das nach dem Sterben alles aus ist und falls sich jemand Fragt wie ich darauf komme, ich habe mal in einem Hospiz gearbeitet und hatte dann ein gespräch mit der Hospizleitung über Sterben und was danach ist. Sie sagte mir der Mensch ist einfach ein höher entwickeltes Säugetier das nur die Aufgabe hat die Art zu erhalten und das sie selbst eine Nahtoderfahrung gehabt hätte und sie sagte es war dunkel warm und friedlich aber sie meint das Gefühl kann auch von den Medikamneten ausgelöst worden sein, sie hatte ein Herzstillstand auf der Arbeit. Und sie meinte nach dem sterben ist nichts, ich soll mir bewusst machen das all meine Vorstellungen die ich habe das nach dem Tod etwas kommt, nur Vorstellungen sind denn danach kommt nichts. Sie meinte den ganzen scheiß noch einmal machen, nein Danke. Aber was ich auch komisch fand ist das sie sagte sie würde sich manchmal nach diesem Gefühl sehnen, mit ihren Worten sie hätte Todessehnsucht und das es nicht schlimm gewesen wäre wen sie damals gestorben wäre, aus ihren Kindern wäre auch ohne sie etwas geworden.
 
Hallo Bea und hallo alle anderen,

es stimmt mich ein wenig wehmütig, solche Gedanken von einer 25-jährigen zu lesen.

Mit 25 dachte ich noch nicht wirklich (also so richtig ernsthaft) über den Tod nach. Das kommt tatsächlich mit dem älterwerden intensiver und häufiger. Und es kommen auch die immer gleichen Fragen:

- geht es irgendwie weiter?
- ist alles endgültig zu Ende?

UND - die für mich schrecklichste aller Fragen: WENN es wirklich einfach so für immer vorbei ist - für was war das alles gut?

Wofür haben wir gelebt?
Was sollte das Ganze?

Ich habe wirklich echte Angst davor, keine Antwort auf diese Fragen zu bekommen. Der einzige Lichtblick ist der, dass WENN es einfach so aufhört, ich es ja dann nicht mehr wahrnehme.

Was ich Dir liebe Bea aber uneingeschränkt empfehlen darf - genieße Dein Leben JETZT. Nicht morgen und nicht übermorgen. JETZT! Fang gleich damit an. In nicht allzu ferner Zukunft wirst Du feststellen müssen, dass Dir die Zeit durch die Finger rinnt wie feiner Sand!!!

Liebe Grüße
Thomas
 
Ich kann das gut glauben das dich das Wehmütig macht das höre ich von vielen. Aber wie gesagt der Tod kann jeden Tag kommen und ich denke geanu wie du. Was kommt danach und warum machen wir das alles. Wir kämpfen jeden Tag ums überleben um doch am ende zu sterben. Ich lebe ja mein Leben aber ich denke manchmal man kämpft für dinge die man möchte erlebt, leidet und für was das alles, das ach dem tod alles aus ist und dann nichts mehr ist. das man vielleict einfach nur Madenfutter und sonst nichts ist. Und das die zei so schnell vergeht merke ich jeden Tag, diese jahr ist für mich so verdammt schnell rum gegeangen, wo ich denke wo ist die zeit geblieben. Ich war früher nicht so ich war lebensfroh, mein glaube an Gott und an ein Leben nach dem tod waren fester bestandteil meines Lebens und ich war immer der überzeugung nach dem tod kommt was und so wie es ist ist alles ok. Ich habe nicht viel in Frage gestellt, aber seid anfang des jahres ist alles anders. Ich stelle vieles in Frage frage mich warum das alles und warum sagen soviele in meinem alter sie haben keine Angst vor dem Tod, was kommt das kommt. In den letzten drei Jahre habe ih auch einiges mit gemacht aber das macht jeder Mensch in seinem Leben. Ich habe 2009 meinen Bruder an Krebs verloren, er war immer eine wichtige bezugsperson für mich. Sylvester 2010 ist unser Nachbar gestorben er hatte einen Herzinfarkt ich habe noch mit einem freund versucht ihn wieder zu beleben aber die Hilfe kam leider zu spät. Im Januar ist mein Opa gestorben. Ich hatte viel stress auf der Arbeit und mit meiner Familie zum Teil. Ich habe durch meine Ausbildung einen Ausseneinsatz in einem Hospiz gemacht. wo das Gespräch mich mit dieser Hospizleitung noch mehr runtergezogen hat. Eine Gute bekannte sagt zu mir ich bi der geborene Zweifler, denn ich kann meinen eigenen glauben nicht akzeptieren. Aber mein glaube ist doch keine garantie das etwas nach dem Tod kommt und das macht mir solche Angst. dieses nichts einfach weg zu sein. niemanden den ich liebe zu sehen. mein eigener tod ist für mich unvorstellbar und unrealistisch.
 
hhmmmm ... das könnten fast meine Worte sein. Nicht das was Du in Sachen Tod "live" erleben durftest/musstest, sondern wie Du Deine Empfindungen und Gedanken beschreibst.

Eigentlich ist es ja relativ einfach - sagt der Logiker in mir. :)

Entweder:

geht es tatsächlich weiter. Dann sind all die Erfahrungen (emotionaler Natur) nicht umsonst gewesen, sondern taugen für "irgendetwas". Dann sind womöglich sogar tiefe Gefühle (Liebe) noch irgendwie da und von Nutzen. Dann versteht man vielleicht all das und die oben gestellten Fragen beantworten sich quasi wie von selbst. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich, dass ich in einem Buch mal gelesen habe, dass eine Frau die ihre eigene Nahtoderfahrung beschrieb unter anderem sagt: "...und plötzlich wusste ich alles, hatte Antworten auf alle Fragen..." oder zumindest so ähnlich. Und "...seit ich wieder zurück bin, ist das alles wieder weg..."

Das macht mir schon irgendwie Mut, denn das ist es was mich eigentlich am Meisten bewegt, dass ich irgendwie tief innen spüre, dass "WIR" das alles hier irgendwann begreifen und sogar VERSTEHEN werden - nur JETZT und HIER sollen/dürfen wir das nicht. So kommt's mir zumindest vor.

oder:

...es geht NICHT weiter. Licht aus. Ende!

Gefällt mir nicht so gut, wäre aber zwangsläufig auch nicht wirklich schlimm!

Liebe Grüße
Thomas

Nachtrag: da ich an Gott glaube (wer/was/wo/wie Gott auch immer sein mag) weigere ich mich beinahe die zweite Variante überhaupt in Erwägung zu ziehen. "Eigentlich" glaube ich daran, dass es irgendwie weitergeht. Aber die Zweifel............
 
hhmmmm ... das könnten fast meine Worte sein. Nicht das was Du in Sachen Tod "live" erleben durftest/musstest, sondern wie Du Deine Empfindungen und Gedanken beschreibst.

Eigentlich ist es ja relativ einfach - sagt der Logiker in mir. :)

Entweder:

geht es tatsächlich weiter. Dann sind all die Erfahrungen (emotionaler Natur) nicht umsonst gewesen, sondern taugen für "irgendetwas". Dann sind womöglich sogar tiefe Gefühle (Liebe) noch irgendwie da und von Nutzen. Dann versteht man vielleicht all das und die oben gestellten Fragen beantworten sich quasi wie von selbst. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich, dass ich in einem Buch mal gelesen habe, dass eine Frau die ihre eigene Nahtoderfahrung beschrieb unter anderem sagt: "...und plötzlich wusste ich alles, hatte Antworten auf alle Fragen..." oder zumindest so ähnlich. Und "...seit ich wieder zurück bin, ist das alles wieder weg..."

Das macht mir schon irgendwie Mut, denn das ist es was mich eigentlich am Meisten bewegt, dass ich irgendwie tief innen spüre, dass "WIR" das alles hier irgendwann begreifen und sogar VERSTEHEN werden - nur JETZT und HIER sollen/dürfen wir das nicht. So kommt's mir zumindest vor.

oder:

...es geht NICHT weiter. Licht aus. Ende!

Gefällt mir nicht so gut, wäre aber zwangsläufig auch nicht wirklich schlimm!

Liebe Grüße
Thomas

Nachtrag: da ich an Gott glaube (wer/was/wo/wie Gott auch immer sein mag) weigere ich mich beinahe die zweite Variante überhaupt in Erwägung zu ziehen. "Eigentlich" glaube ich daran, dass es irgendwie weitergeht. Aber die Zweifel............

Brauchste nicht zweifeln,geht ganz bestimmt weiter...wo jetzt anfangen und
wo aufhören...aber,wenns ja nicht so schlimm ist,Licht aus und Ende,findest
du schon deine Antworten,

liebe Grüsse,madma
 
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Ach so,live miterleben,kann man auch bei NTEs...oder bei der Sterbebegleitung,schon einiges passiert,dass einem die Sicherheit gibt,oder
wenn man eine Jenseitserscheinung hatte..so einiges halt.

lieben Gruss Madma:)
 
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