Selbsttötung-Selbstmord,kein Platz im Paradies?

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kommt drauf an was wir glauben sollen ...

also meinem wissen über diverse religionen: nein, er hat es noch nicht ins paradies, nirwana, etc geschafft

was ich aus reinkarnationstherapeutischer sicht sagen möchte:
gewalt gegen sich selbst ist letzten endes immer gewalt die sich eigentlich gegen andere richtet. da er das nicht geschafft hat ...

lg

Das klingt so, als wenn aus therapeutischer Sicht eine sofortige Wiedergeburt für ihn ansteht, wenn ich dies richtig verstanden habe?
Dies würde sich ja mit dem Budhismus decken, bzw. mit einigen Theorien, die ich vor kurzem gelesen habe, dass Menschen nach einem Suizid recht schnell (innerhalb weniger Tage) wiedergeboren werden in der Nähe ihres alten Wohnortes, um dort neu anzufangen und ihr Leben diesmal richtig auf die Reihe zu kriegen.
Ist es das was ich meinte, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
 
Das klingt so, als wenn aus therapeutischer Sicht eine sofortige Wiedergeburt für ihn ansteht, wenn ich dies richtig verstanden habe?
Dies würde sich ja mit dem Budhismus decken, bzw. mit einigen Theorien, die ich vor kurzem gelesen habe, dass Menschen nach einem Suizid recht schnell (innerhalb weniger Tage) wiedergeboren werden in der Nähe ihres alten Wohnortes, um dort neu anzufangen und ihr Leben diesmal richtig auf die Reihe zu kriegen.
Ist es das was ich meinte, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

ich kenne diese theorien. habe sie auch studiert.

aus rückführungstherapeutischer sicht muss ich das allerdings relativieren. dabei wurde von vielen seiten bereits festgestellt, dass wenn die seele stark traumatisiert ist, sich eine erneute inkarnation auch verzögern kann, weil diese erst mal erholung und unterstützung durch helfer braucht. erst wenn sie wieder "stabil" (keine ahnung wie ich das jetzt auf die schnelle anders schreiben soll ;)) ist, wartet sie auf eine passende inkarnation.

außerdem möchte ich noch anmerken, dass dem was man bei rückführungen bezüglich inkarnation herausgefunden hat es zumeist so ist, dass es um eine möglichst passende inkarnation geht. man hat seine themen und man "sucht" sich quasi die inkarnation aus, wo man das alles am besten neu auflegen kann. wobei ich allerdings finde das vorsicht geboten ist - es kommt auch vor, dass die inkarnation unfreiwillig ist und das leben von wem oder was auch immer (kann leider keiner schlüssig beantworte - bisher ...) ausgesucht wird, weil es einfach mal wieder sein muss (diese menschen gehen mit viel "ich muss" durchs leben ...)

beide dinge wiedersprechen aber nicht grundsätzlich den von dir oben angeführten theorien. denn auch in den buddhistischen lehren gibt es den hinweis, dass du, wenn du unter bestimmten umständen stirbst sofort neu inkarnierst, unter normalen umständen nach 49 tagen (wenn ich mich jetzt richtig erinnere) und unter bestimmten anderen umständen die inkarnation auf unbestimmte zeit sich verschiebt oder du gar ein geist wirst. wichtig für die nächste inkarnation ist die art des erlebens des sterbens - stirbst du bewusst, so kannst du direkt ins nirwana oder in ein besseres leben gehen, je "unbewusster" du stirbst, desto größer ist die gefahr irgendwo in ein niedere inkarnation zu kommen.

ich hoffe ich hab das irgendwie halbwegs klar rübergebracht ;)

lg
 
Liebe Seelenwahrheit,
vielen lieben Dank für deine Antworten!!
Ja nach 49 Tagen sollte die Seele ein Paar gefunden haben, von dem sie sich angezogen fühlt, bei Suizidenten meist sogar früher und in der gleichen "Region", wenn ich mich da jetzt nicht völlig verhaue.
Ich hab damals, als mein bester Freund aus diesem Leben ging, viel mit seinen Eltern gesprochen und es war ihnen ein großer Trost zu wissen, dass er sehr schnell wieder auf Erden weilen darf/muss.

Wobei er auch selber schrieb, dass er das hofft, und mit diesem Wunsch in den Tod geht, schnell reinkarniert zu werden.
Ich habe mal gehört, dass, wenn die Seele es sich kurz vor dem Tod wünscht, es die Zeit im Bardo noch einmal verkürzen kann, da dieser Wunsch sehr mächtig sein soll?!
Klar ist das alles nicht bewiesen, aber dennoch sehr schlüssig finde ich.
Ich würd dir das auch per PN schicken, aber ich muss ja noch Beiträge sammeln^^ daher stell ich meine Fragen hier...
LG

Scotti
 
Liebe Seelenwahrheit,
vielen lieben Dank für deine Antworten!!
Ja nach 49 Tagen sollte die Seele ein Paar gefunden haben, von dem sie sich angezogen fühlt, bei Suizidenten meist sogar früher und in der gleichen "Region", wenn ich mich da jetzt nicht völlig verhaue.
Ich hab damals, als mein bester Freund aus diesem Leben ging, viel mit seinen Eltern gesprochen und es war ihnen ein großer Trost zu wissen, dass er sehr schnell wieder auf Erden weilen darf/muss.

Wobei er auch selber schrieb, dass er das hofft, und mit diesem Wunsch in den Tod geht, schnell reinkarniert zu werden.
Ich habe mal gehört, dass, wenn die Seele es sich kurz vor dem Tod wünscht, es die Zeit im Bardo noch einmal verkürzen kann, da dieser Wunsch sehr mächtig sein soll?!
Klar ist das alles nicht bewiesen, aber dennoch sehr schlüssig finde ich.
Ich würd dir das auch per PN schicken, aber ich muss ja noch Beiträge sammeln^^ daher stell ich meine Fragen hier...

;) ging mir auch mal so ...

ja, der wunsch ist sehr mächtig. ich weiß jetzt nicht wie er in den tod gegangen ist ... jedenfalls hast du noch ne menge zeit (sowas zieht sich ewig, zumindest in rückführungen) und da geht dir noch ne menge durch den kopf. das sind die wichtigsten gedanken - die nimmst du mit! und diese gedanken bestimmen wie es weiter geht.

es ist also schwer vom abschiedsbrief aus zu schließen. was aber sicher ist: in diesem leben ist es nicht mehr weiter gegangen - für ihn war das nur noch eine katastrophe die nicht mehr zur heilung führen kann. in folge dessen wählte er den freitod um schneller in ein neues leben zu gelangen. "ich will so nicht leben" und da er nicht wusste wie anders leben, dann eben so.

nicht der optimale weg - und auch der buddhismus ist nicht begeistert davon sein leben selber zu beenden. sie betonen dabei immer die gefahr in ein niederes leben zu inkarnieren.
wobei ich finde: was ist nieder, wenn es zur heilung führt?

bei selbstmord ist immer schwer zu sagen wie das sterben stattfindet - es ist in den seltensten fällen schöner als normal zu sterben, und genau genommen will niemand sterben. nehmen wir für den optimalfall mal an, dass alles gut gegangen ist und er gut hinübergekommen ist mit hoffnungsvollen gedanken für sein nächstes leben.

auch wenn er die 49 tage im bardo zugebracht hat und die volle zeit durchlaufen hat - dann konnte er sich jetzt ein schönes leben aussuchen, in dem er seine ziele besser erreichen und vielleicht sogar viel, viel heilung findet. das ist doch ein schöner gedanke :)

lg
 
Danke schön für deine lieben Worte.
Ja diese Gewissheit, dass er sehr schnell wieder auf Erden weilt und von vorne anfangen darf gab mir damals auch die Kraft ihm alle Liebe dieser Welt zu senden.
Ich habe es nie verurteilt, dass er diesen Weg gegangen ist, ich fand es nur sehr schade, dass ihm keiner mehr helfen konnte, seinen Weg zu ende zu gehen... oder hat er das evtl doch getan und sein Tod war Bestimmung?
Persönlich sehe ich es genau wie du, dass der Wunsch, den man kurz vor seinem Tode spürt und diesen auch im Geist äußert, die größte Macht hat, im Jenseits, oder Bardo, oder wie auch immer berücksichtigt und erfüllt zu werden.

Ich las, dass es sogar sein kann, wenn man sich wünscht, das nächste Leben als Mann oder Frau zu verbringen, dieser Wunsch sogar erfüllt werden kann, wenn man ein passendes Paar findet, bei dem man sich zum Mann hingezogen fühlt (um ein Mädchen zu werden), oder zur Frau hingezogen fühlt....
Solche Dinge beschäftigen und interessieren mich sehr, weil sie für MICH sehr schlüssig und auch plausibel sind, durch Studien und mehrere Untersuchungen...
Ich hoffe nur, ich hab nix durcheinander geworfen jetzt??
LG
 
Aus gegebenen Anlass bitte ich euch um eure Meinung.
Was meint ihr wenn sich jemand selbst tötet,kommt er dann in das Paradies?
Was sagen Gläubige dazu?
Und was sagen nichtgläubige dazu?

Liebe Tantemin,

ich glaube dies:

Gott ist ungeteilte Liebe. Jedes Zeichen der Liebe ist ein Zeichen Gottes.

Ob man nun (kirchen-)gläubig ist oder nicht, das ist der Konsens, den ich bisher bei jeder Religion und jeder esoterischen Form der Spiritualität oder auch nur der Mitmenschlichkeit gefunden habe, und dieser Konsens ist vielleicht für dich und die gläubigen älteren Damen eine Grundlage für den versöhnlichen und beruhigenden Gedanken, dass jede Geste der Liebe des Verstorbenen, so gering sie auch sein mag, ein Zeichen dafür ist, dass er von Gott angenommen wurde.

Es mag für kirchliche Perspektive schwierig sein, das zu sehen was in esoterischen Kreisen dazu gesagt wird: dass es den Tod in Wahrheit nicht gibt und dass jeder Mensch- wirklich jeder ! - nach dem Verlassen des Körpers in die eine Seele zurückfließt, die wir alle in Wahrheit sind. Es kann aber für dich, die hier schreibt, vielleicht ein Trost sein. Wir gehen nach dem Tod nirgendwohin, wir sind immer hier - nur von der Frequenz her auf verschiedenen Ebenen. Eine Kommunikation oder zumindest ein Verstehen (Verständnis) wächst daraus, wieviel Liebe wir aussenden - und was wir darüber empfangen - im mehrfachen Sinn (erhalten und "hören").

So ist dein Bekannter nicht fort, er ist derzeit auf einer anderen Wellenlänge. Und ja, er hat Zugang zum Paradies - dem Bereich, in dem es weder gut noch böse gibt, wo alles vollkommen und ungeteilt ist - wie Gott selbst.

Glücklicherweise haben schon Vorredner den wertvollen Hinweis gegeben, dass für die Menschen, die Selbsttötung begangen haben, viel spirituelle Hilfe da ist. Der Grund für eine solche Tat ist fast immer ein großer Lebenswille und gleichzeitig große Angst. Und gerade für diese Wesen, die so gerne leben und doch so große Angst haben, dass es sie zerrissen hat, für diese Wesen hat Gott viel Liebe und würde sie niemals verlassen.

"Die Kirche" mag manchmal irren (mit ihrem Urteil über Freitod) aber das menschliche Herz, das sich auch nur an eine liebe Geste des Verstorbenen erinnert und liebt, das irrt nicht, es liebt und betet und weiß, dass in Wahrheit keine Seele verloren ist.

Alles Liebe für dich

evamaira
 
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liebe tantemin,

ich glaube dies:

Gott ist ungeteilte liebe. Jedes zeichen der liebe ist ein zeichen gottes.

Ob man nun (kirchen-)gläubig ist oder nicht, das ist der konsens, den ich bisher bei jeder religion und jeder esoterischen form der spiritualität oder auch nur der mitmenschlichkeit gefunden habe, und dieser konsens ist vielleicht für dich und die gläubigen älteren damen eine grundlage für den versöhnlichen und beruhigenden gedanken, dass jede geste der liebe des verstorbenen, so gering sie auch sein mag, ein zeichen dafür ist, dass er von gott angenommen wurde.

Es mag für kirchliche perspektive schwierig sein, das zu sehen was in esoterischen kreisen dazu gesagt wird: Dass es den tod in wahrheit nicht gibt und dass jeder mensch- wirklich jeder ! - nach dem verlassen des körpers in die eine seele zurückfließt, die wir alle in wahrheit sind. Es kann aber für dich, die hier schreibt, vielleicht ein trost sein. Wir gehen nach dem tod nirgendwohin, wir sind immer hier - nur von der frequenz her auf verschiedenen ebenen. Eine kommunikation oder zumindest ein verstehen (verständnis) wächst daraus, wieviel liebe wir aussenden - und was wir darüber empfangen - im mehrfachen sinn (erhalten und "hören").

So ist dein bekannter nicht fort, er ist derzeit auf einer anderen wellenlänge. Und ja, er hat zugang zum paradies - dem bereich, in dem es weder gut noch böse gibt, wo alles vollkommen und ungeteilt ist - wie gott selbst.

Glücklicherweise haben schon vorredner den wertvollen hinweis gegeben, dass für die menschen, die selbsttötung begangen haben, viel spirituelle hilfe da ist. Der grund für eine solche tat ist fast immer ein großer lebenswille und gleichzeitig große angst. Und gerade für diese wesen, die so gerne leben und doch so große angst haben, dass es sie zerrissen hat, für diese wesen hat gott viel liebe und würde sie niemals verlassen.

"die kirche" mag manchmal irren (mit ihrem urteil über freitod) aber das menschliche herz, das sich auch nur an eine liebe geste des verstorbenen erinnert und liebt, das irrt nicht, es liebt und betet und weiß, dass in wahrheit keine seele verloren ist.

Alles liebe für dich

evamaira

ich danke dir von ganzen herzen
 
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