Selbstreflektion

  • Ersteller Ersteller MorningSun
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Grundsätzlich gebe ich dir recht ... eine weitere Facette warum die im Eingangsposting erwähnte Art von Achtsamkeit nicht besonders produktiv ist.
Aber warum sollte es das Sein stören, mal 5 Minuten zu reflektieren, ob das was man getan hat wirklich konstruktiv war?
Mit Maß und Ziel ist alles sehr okay.

Aber ich kenne einige Menschen, die vor lauter reflektieren auf das Leben vergessen. :(

Und am Ende alles reflektieren, da spielen sie dann 1000 Rollen.
Scheinbilder, Wunschliste, soll Eigenschaften ...
Nur nicht mehr ihr Selbst.
 
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Wie ist man denn so ganz konkret, wenn man nicht "im Sein ist"?

R.
Wenn man ganz im Sein ist, dann gibt es keine Rollen mehr.
Man ist ganz sein Selbst.

Samt allen Ecken und Kanten.
Alle Eigenschaften seines selbst akzeptieren wie sie sind.

Es gibt keine Bestrebungen mehr etwas zu ändern.
Akzeptanz.

Es gibt kein werten mehr.
Keine lauten Gedanken, die sich pausenlos jagen.
Man ist nicht mehr in der Vergangenheit (teilen, vergleichen, werten).
Und nur noch selten in der Zukunft (planen).
 
Um nicht zu missfallen, brav zu sein. Um nicht bestraft zu werden.


wenn das als Kind deine Strategie war, um zu überleben, gut.

Mache dir klar, dass die Umstände sich geändert haben, und aus Erfahrung kann ich dir sagen, nie, niemals kann man es allen recht machen. Da macht man sich unglaubwürdig, und die anderen benutzen dich als Spielball.

Oder hat es dir persönlich, schon jemals was gebracht, dich für andere krumm zu machen.
 
Man fällt nicht auf. Aber Dank erhält man sicher nicht. Man ist halt nie,and und somit schnell vergessen.

Glaub ich nicht, dass man schnell vergessen wird.
Würdest du aufhören, dich für Andere krumm zu machen, würden die ganz schnell merken, was du ihnen abgenommen hast.
Aber vermutlich würden sie sauer auf dich und nicht etwa checken, dass du auch mal Dank verdient gehabt hättest.
 
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