Lerne gerade, dass Du eher ein detailorientierter Mensch bist ... ok, werde mich anpassen.
1) Ok, Du kannst auch Unbewusstes sagen, oder vegetatives Nervensystem.
2) Nein, aber sowohl unterbewusste (stärker) als auch bewusste (schwächer) Reize lösen Reaktionen in der Physis aus. Mal ohne Grenzziehung, was sich da konkret in welchem Gehirnteil abspielt.
3) Ja, leider. Man kann alles verkomplizieren. Für das allgemeine Verständnis reicht der Begriff aber.
4) Sehe ich nicht so. Die körperlichen Reaktionen auf biochemischer Ebene sind wohl definiert. Sie können nur von Mensch zu Mensch graduell variieren.
5) Dann sag deine Meinung, und kritisiere nicht nur.
6) Entschuldige dass ich die Präsenz des Organs auch mit seiner Funktion verknüpfe. Mir erscheint die Funktion wesentlicher für das Funktionieren des Körpers als die reine Präsenz des Organs.
Bei diesen Vorgängen geht es um langfristige Effekte, d.h. erst wird sich eine Fehlfunktion einstellen, ggf. dann eine Schädigung des Organs selber (aber nicht zwingend, sondern eher nur in extremen Fällen).
7) Ja, wird er. Aber wie bei 4) ist er nur graduell unterschiedlich. Die Muskeln brauchen wir aber im ersten Ansatz sowieso nur untergeordnet.
Ok, jetzt habe ich deine Fragen beantwortet, Du meine aber noch immer nicht. Ist deine Sicht jetzt klarer, oder gibt es noch Fragen zur Klärung?
Übrigens habe ich zu meinem 1. Punkt ein bisschen nachgeschlagen, um das Verständnis zu verbessern:
Zitat aus dem "Lexikon der Neurowissenschaften":
"(...) wird ein Aktivierungsmuster eingeleitet, das körperliche Ressourcen für das Handeln bereitstellt, aber unter Umständen zunächst zu Lähmung und Verharren (Schreckstarre) führen kann (dies ist vorteilhaft, weil viele Raubtiere auf Bewegung reagieren). Angst ist behavioral durch Vermeidungs- und Fluchtverhalten oder Abwehr gekennzeichnet (...)"
In der Neurowissenschaft ist dieses Faktum also als bekannt vorauszusetzen

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Da hatte ich wieder einmal aus meinem Wissen etwas als bekannt vorausgesetzt ... natürlich geht es bei (Mikro)Traumata primär um Ängste.