Schulmedizin vs. alternative Heilungsmethoden

Genau das meine ich mit Überlappung, auch chronologisch von eso- zu schul-... auch wenn dann schulmedizinhörige Menschen dat nicht verknusen können. :D

Auch wieder daneben, der Schulmedizin ist der nur höchstens Placeboeffekt bewusst und kennt auch die Gefahren.

Nun nehme aber jemand der psychisch Krankheiten ausgebildet hat und durch Esoterisches eine "Heilung" erfahren hat, kann der die Gefahren überhaupt erkennen, nimmt er sie überhaupt war oder glaubt der nur.

Und nun sollte es endgültig klingeln im Oberstübchen. ;) Denn unter solchen Annahmen des Glaubens passiert dann das Überstülpen bei allen Kranken. Eben durch eine falsche Wahrnehmung.

Der Schulmedizin ist diese Gefahr bekannt, das ist der Unterschied.
 
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Hi Fiwa,

ich gehe davon aus, dass Du dich auf Kaufhausesos beziehst. Darauf bezog ich mich nicht.

Und das es psychisch labile Menschen gibt sollte doch auch klar sein. Die sind dann natürlich besonders gefährdet für jede Art von Spinnerei, die die Welt so zu bieten hat. Angefangen vom brutelen Schlägermacho, der sich als Partner gesucht wird, über alle möglichen Digne, von denen ein Mensch süchtig oder abhängig werden kann und so weiter.

Ich rede hier aber von normalen Leuten, nicht die, die eh aufgrund ihrer Disposition quasi hängen bleiben.

Nur, wenn ich eine Methode gegen z.B. böse Schmerzen habe und mir dann die Tablette sparen kann, diese Methode esoterisch ist, was spricht dagegen?

Oder mit einer esoterischen Methode Stress "wegmachen" kann.

Darf all das dann nicht sein, weil das Etikett Eso dranbappt?

Oder muss eine beliebige Methode gleich Menschen ohne Beine solche nachwachsen lassen, damit ein Nutzen daran (an)erkannt wird?

Über Kaufhausesoterik und labile Personen brauchen wir uns echt nicht auslassen, das ist gemeinhin bekannt.

Labile Menschen werden zudem auch häufiger Opfer von schulmedizinischen Behandlungsfehlern, weil auch hier Eigenverantwortung und aufpassen ganz wichtig ist. Sprich die Methode, an der Schäden genommen werden kann ist irrelevant. Und auch in der Schulmedizin geht es um sehr viel Geld, wo es zu Lasten der Patienten geht, die dann Leidtragende werden. Sei es durch Hetzerei in der Arztpraxis wegen der Kopfpauschale und Budgets oder weil auch Ärzte nur Menschen sind und ihren Wahrnehmngsfehlern unterliegen.

Genau darum finde ich dieses vs.= dagegen so hirnverbrannt.

LG
Any
 
1. Welches Unterbewußtsein meinst Du (Freud, Jung, Sartre ...)?
2. Unterbewußtsein (egal, welches Du Dir davon aussuchst) ist nicht mit Physis (ich denke, Du gehst von Physiologie aus?) gleichzusetzen.
3. Unterbewußtsein spielt in heutigen psychotherapeutischen Verfahren keine Rolle mehr, ist aus dem diesbzgl.Wortschatz im Prinzip verschwunden
4. körperliche Reaktionen sind individuell sehr unterschiedlich und nicht verallgemeinerbar (und das ist von soooo viele weiteren Faktoren abhängig)
5. Deine Ausführungen zu Zwängen sind WIRKLICH hanebüchen (googel selbst).
6. Vorhin war noch von Organ an sich die Rede, auf einmal ist es die FUNKTION eines Organs (das ist doch ein riesiger Unterschied!).
7. Wir hatten schon ausgeführt, daß "Stress" individuell völlig unterschiedlich interpretiert und empfunden wird, somit gibt es nicht "den Stress" und somit sind die Reaktionen (auch die der Muskeln) unterschiedlich.

Die Beleidigungen am Anfang ignoriere ich, wenn sie sich wiederholen, werde ich die Diskussion nicht forsetzen.

Lerne gerade, dass Du eher ein detailorientierter Mensch bist ... ok, werde mich anpassen.

1) Ok, Du kannst auch Unbewusstes sagen, oder vegetatives Nervensystem.

2) Nein, aber sowohl unterbewusste (stärker) als auch bewusste (schwächer) Reize lösen Reaktionen in der Physis aus. Mal ohne Grenzziehung, was sich da konkret in welchem Gehirnteil abspielt.

3) Ja, leider. Man kann alles verkomplizieren. Für das allgemeine Verständnis reicht der Begriff aber.

4) Sehe ich nicht so. Die körperlichen Reaktionen auf biochemischer Ebene sind wohl definiert. Sie können nur von Mensch zu Mensch graduell variieren.

5) Dann sag deine Meinung, und kritisiere nicht nur.

6) Entschuldige dass ich die Präsenz des Organs auch mit seiner Funktion verknüpfe. Mir erscheint die Funktion wesentlicher für das Funktionieren des Körpers als die reine Präsenz des Organs.
Bei diesen Vorgängen geht es um langfristige Effekte, d.h. erst wird sich eine Fehlfunktion einstellen, ggf. dann eine Schädigung des Organs selber (aber nicht zwingend, sondern eher nur in extremen Fällen).

7) Ja, wird er. Aber wie bei 4) ist er nur graduell unterschiedlich. Die Muskeln brauchen wir aber im ersten Ansatz sowieso nur untergeordnet.

Ok, jetzt habe ich deine Fragen beantwortet, Du meine aber noch immer nicht. Ist deine Sicht jetzt klarer, oder gibt es noch Fragen zur Klärung?

Übrigens habe ich zu meinem 1. Punkt ein bisschen nachgeschlagen, um das Verständnis zu verbessern:

Zitat aus dem "Lexikon der Neurowissenschaften":
"(...) wird ein Aktivierungsmuster eingeleitet, das körperliche Ressourcen für das Handeln bereitstellt, aber unter Umständen zunächst zu Lähmung und Verharren (Schreckstarre) führen kann (dies ist vorteilhaft, weil viele Raubtiere auf Bewegung reagieren). Angst ist behavioral durch Vermeidungs- und Fluchtverhalten oder Abwehr gekennzeichnet (...)"
In der Neurowissenschaft ist dieses Faktum also als bekannt vorauszusetzen ;).

Da hatte ich wieder einmal aus meinem Wissen etwas als bekannt vorausgesetzt ... natürlich geht es bei (Mikro)Traumata primär um Ängste.
 
Wir drehen uns seit bald einem Jahr im Kreis, was dieses Thema anbelangt und werden auch hier nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
Wenn ein Schauspieler spielt, daß er Reiki gibt und das wirkt, ist das kein Reiki (im Sinne der Reiki-Lehre), was da wirkt.

Da irrst Du aber ganz gewaltig ... solltest dich vielleicht doch einmal auch mit energetischen Heilweisen auseinandersetzen. In der Studie präsentiert lediglich der Studienersteller seine Inkompetenz.

DENN: Nach Dr. Usui kann JEDER Mensch Reiki (= Lebensenergie) geben, und gibt sie auch laufend. Der Unterschied ist nur ... ohne die Einweihungen arbeite ich mit der eigenen Energie meines Körpers. Mit der Einweihung bekomme ich Zugang zu einem universellen Energiereservoir, über das ich dann meine Eigenenergie nicht mehr verbrauche sondern als "Mittler" sogar selber in der Behandlung Energie bekomme. Ausserdem habe ich mit den Symbolen der höheren Grade dann auch die Möglichkeit, den Energiefluss zu verstärken.

Generell ist Reiki auch bei Mann/Frau von der Straße von den eigenen Blockaden abhängig. Die Wahl eines Schauspielers (= Selbsterfahrung = therapeutische Entfernung von Blockaden, siehe Psychodrama) ist daher eine der denkbar schlechtesten für ein "Placebo" :banane:

Wissen kann durch nichts ersetzt werden ;)!
 
Die Wahl eines Schauspielers (= Selbsterfahrung = therapeutische Entfernung von Blockaden, siehe Psychodrama) ist daher eine der denkbar schlechtesten für ein "Placebo"

Daran hatte ich noch gar nicht gedacht, aber selbstverständlich beeinflusst eine so gezielte Wahl der Probanden dann das Ergebnis.

Danke für den Hinweis.

LG
Any
 
Lerne gerade, dass Du eher ein detailorientierter Mensch bist ... ok, werde mich anpassen.

1) Ok, Du kannst auch Unbewusstes sagen, oder vegetatives Nervensystem.

2) Nein, aber sowohl unterbewusste (stärker) als auch bewusste (schwächer) Reize lösen Reaktionen in der Physis aus. Mal ohne Grenzziehung, was sich da konkret in welchem Gehirnteil abspielt.

3) Ja, leider. Man kann alles verkomplizieren. Für das allgemeine Verständnis reicht der Begriff aber.

4) Sehe ich nicht so. Die körperlichen Reaktionen auf biochemischer Ebene sind wohl definiert. Sie können nur von Mensch zu Mensch graduell variieren.

5) Dann sag deine Meinung, und kritisiere nicht nur.

6) Entschuldige dass ich die Präsenz des Organs auch mit seiner Funktion verknüpfe. Mir erscheint die Funktion wesentlicher für das Funktionieren des Körpers als die reine Präsenz des Organs.
Bei diesen Vorgängen geht es um langfristige Effekte, d.h. erst wird sich eine Fehlfunktion einstellen, ggf. dann eine Schädigung des Organs selber (aber nicht zwingend, sondern eher nur in extremen Fällen).

7) Ja, wird er. Aber wie bei 4) ist er nur graduell unterschiedlich. Die Muskeln brauchen wir aber im ersten Ansatz sowieso nur untergeordnet.

Ok, jetzt habe ich deine Fragen beantwortet, Du meine aber noch immer nicht. Ist deine Sicht jetzt klarer, oder gibt es noch Fragen zur Klärung?

Übrigens habe ich zu meinem 1. Punkt ein bisschen nachgeschlagen, um das Verständnis zu verbessern:

Zitat aus dem "Lexikon der Neurowissenschaften":
"(...) wird ein Aktivierungsmuster eingeleitet, das körperliche Ressourcen für das Handeln bereitstellt, aber unter Umständen zunächst zu Lähmung und Verharren (Schreckstarre) führen kann (dies ist vorteilhaft, weil viele Raubtiere auf Bewegung reagieren). Angst ist behavioral durch Vermeidungs- und Fluchtverhalten oder Abwehr gekennzeichnet (...)"
In der Neurowissenschaft ist dieses Faktum also als bekannt vorauszusetzen ;).

Da hatte ich wieder einmal aus meinem Wissen etwas als bekannt vorausgesetzt ... natürlich geht es bei (Mikro)Traumata primär um Ängste.

Nein, Du kannst diese vereinfachten "Regelkreisläufe" nicht so pauschal anwenden und als Basis "Mikrotrauma" verwenden, das quasi "automatisch" krank macht.

Etliche Menschen, die massivste Angststörungen oder Zwänge haben, sind körperlich absolut gesund.
Und Menschen, die nie Ängsten ausgesetzt waren, die nie einen Zwang hatten, können lebensbedrohliche Krankheiten bekommen.

Hier zum weiten Spektrum von Angst und Zwang:

http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/psychologie/angst/

http://neurologie-psychiatrie.universimed.com/artikel/psychopathologie-von-angst-und-zwang
 
Nein, das besagt der Placebo-Effekt nicht.
Irgendetwas muß man tun/ geben, was als Placebo dienen kann.

Bei einem Depressiven kann schon die Haltung samt Aussage des diagnostizierenden Arztes wie ein Placebo wirken:

Es wirkt sich nachweislich auf den Krankheitsverlauf und die Dauer aus, ob ein Arzt mit ernstem, problematischen Gesicht verkündet "Sie haben eine schweeeere Depression und es wird sehr sehr lange dauern, bis sie daraus sind" oder ob er freundlich/ optimistisch mitteilt: "Das sieht nach einer Depression aus, aber das bekommen wir hin".

Der Glaube kann schon Berge versetzen, nur sollte man diesen Glauben nicht mit allem möglichen (auch gefährlichen Attributionen) füllen und die Berge klar definieren (nicht alles ist möglich, auch wen ich das persönlich sehr ärgerlich finde ;) ).
Ein Placebo kann ruch zuck in Richtung Nocebo umschlagen ("wenn ich kein Reiki bekomme/ mir leisten kann, werde ich nicht gesund" - nur als ein Beispiel von etlichen denkbaren).

Ja, aber das wäre merkwürdig oder sehr großer Zufall , wenn nur bei den Reikibehandelten der Placebo-Effekt wirkt . Daran mag ich nicht glauben .

Der Nocebo-Effekt wäre kein Problem .
Wenn jemand wünscht regelmässig Reiki zu bekommen , kann er sich selbst einweihen lassen und sich behandeln wo und wann immer er möchte .
 
Da irrst Du aber ganz gewaltig ... solltest dich vielleicht doch einmal auch mit energetischen Heilweisen auseinandersetzen. In der Studie präsentiert lediglich der Studienersteller seine Inkompetenz.

DENN: Nach Dr. Usui kann JEDER Mensch Reiki (= Lebensenergie) geben, und gibt sie auch laufend. Der Unterschied ist nur ... ohne die Einweihungen arbeite ich mit der eigenen Energie meines Körpers. Mit der Einweihung bekomme ich Zugang zu einem universellen Energiereservoir, über das ich dann meine Eigenenergie nicht mehr verbrauche sondern als "Mittler" sogar selber in der Behandlung Energie bekomme. Ausserdem habe ich mit den Symbolen der höheren Grade dann auch die Möglichkeit, den Energiefluss zu verstärken.

Generell ist Reiki auch bei Mann/Frau von der Straße von den eigenen Blockaden abhängig. Die Wahl eines Schauspielers (= Selbsterfahrung = therapeutische Entfernung von Blockaden, siehe Psychodrama) ist daher eine der denkbar schlechtesten für ein "Placebo" :banane:

Wissen kann durch nichts ersetzt werden ;)!

Soso ... :D

http://www.psiram.com/ge/index.php/Reiki?COLLCC=2101351461&

Was Du alles so Wissen nennst.
 
Hi Fiwa,

ich gehe davon aus, dass Du dich auf Kaufhausesos beziehst. Darauf bezog ich mich nicht.

Und das es psychisch labile Menschen gibt sollte doch auch klar sein. Die sind dann natürlich besonders gefährdet für jede Art von Spinnerei, die die Welt so zu bieten hat. Angefangen vom brutelen Schlägermacho, der sich als Partner gesucht wird, über alle möglichen Digne, von denen ein Mensch süchtig oder abhängig werden kann und so weiter.

Ich rede hier aber von normalen Leuten, nicht die, die eh aufgrund ihrer Disposition quasi hängen bleiben.

Nur, wenn ich eine Methode gegen z.B. böse Schmerzen habe und mir dann die Tablette sparen kann, diese Methode esoterisch ist, was spricht dagegen?

Oder mit einer esoterischen Methode Stress "wegmachen" kann.


Darf all das dann nicht sein, weil das Etikett Eso dranbappt?

Oder muss eine beliebige Methode gleich Menschen ohne Beine solche nachwachsen lassen, damit ein Nutzen daran (an)erkannt wird?

Über Kaufhausesoterik und labile Personen brauchen wir uns echt nicht auslassen, das ist gemeinhin bekannt.

Labile Menschen werden zudem auch häufiger Opfer von schulmedizinischen Behandlungsfehlern, weil auch hier Eigenverantwortung und aufpassen ganz wichtig ist. Sprich die Methode, an der Schäden genommen werden kann ist irrelevant. Und auch in der Schulmedizin geht es um sehr viel Geld, wo es zu Lasten der Patienten geht, die dann Leidtragende werden. Sei es durch Hetzerei in der Arztpraxis wegen der Kopfpauschale und Budgets oder weil auch Ärzte nur Menschen sind und ihren Wahrnehmngsfehlern unterliegen.

Genau darum finde ich dieses vs.= dagegen so hirnverbrannt.

LG
Any

Hmm, ja also das gegen Alternative Heilmethoden so gewettert wird , kenn ich nicht mal von meinem Arzt, nur hier aus dem Forum - :D Als ich dem mal erzählt habe , was ich so mache , meinte der : '' Machen Sie , wenn es Ihnen gut tut und hilft ''

Verstehe ich auch dieses ständige Abwerten und Negieren nicht wirklich , da die Schulmedizin ihren festen Platz hier hat und auch nicht mehr wegzudenken ist. Nun gibt es aber auch Menschen , die für sich selbst oder mit anderen zusammen Alternatives ausprobieren möchten , ausserhalb und unabhängig von der Schulmedizin und das ist auch gut so...
 
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