Hey Schamanin73,
ja aus meiner Sicht wäre es besser, sich nicht jemanden zu wünschen, der so ist wie jemand anderer, sondern dass ich definiere, WIE ich mich in der neuen Beziehung FÜHLEN möchte ... dann sagt man eben: ja, ich möchte diese Herzenstiefe und Geborgenheit erleben ... diese Intensität erleben ... und dann fühlt man da hinein wie es sein soll, lädt es mit Liebe auf und schickt es weg. Alles andere ist sehr restriktiv ... und wie es bei jedem Wunsch ist sollte man sich dessen bewusst sein, dass er eine bestimmte Kraft hat und auf einen zurück kommt. Natürlich wirken noch andere Kräfte in diesem Spiel mit.
Wenn ich einen Wunsch hinsichtlich einer bestimmten Person habe, lasse ich auch immer erkennen, dass ich mit dieser geliebten Person nicht um jeden Preis zusammen sein möchte. Oft bezahlt man sonst einen extrem hohen Preis für seine eigenen Wünsche, und es bringt viel Leid mit sich. Eine Klausel: "Wenn es so für uns beide am besten ist!" ist sehr sehr wertvoll.
Was mir bei mir selbst auffällt ist, dass ich meine Ex "verherrliche" und auf sie alle meine Wünsche/Verlangen projiziere. Ich übersehe dabei nur allzu gerne, dass sich das nicht unbedingt mit dieser Person decken muss. Mein allgemeines Verlangen nach Liebe, Erfülltheit und Geborgenheit sucht sich immer ein Ziel ... und da ich nicht so viele erfüllende Dinge kennen gelernt hab wählt es das nahe Liegendste.
Sich mit einer zweiten Wahl zufrieden geben, klingt fürchterlich
Alleine kann man sehr gut an seiner Selbstliebe arbeiten (Louise Hay ist da gut). Da lernt man dann (angeblich *g*), dass man sich selbst Dinge geben kann ... und weniger darauf angewiesen ist andere darum anzubetteln. Das wär sowieso die beste Grundlage für eine gute Beziehung ... sich selbst zu lieben ... sich selbst genug sein ... auf niemanden angewiesen sein ... mit sich selbst gut zurecht kommen ... sich selbst wertvoll sein ... unabhängiger von der Zuwendung/Anerkennung anderer zu werden. Das wär schön.
Das mit der Kreativität klingt schon mal gut
lg
Topper