Schießerei in München

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Gehe ich nicht mit. Das zu verstehen hieße, genauso verquast denken zu können... Sorry, aber im Abknallen von Kindern und Jugendlichen kann ich keine Logik erkennen...
Um es ganz drastisch auszudrücken: ich meine in diesem Fall mit "verstehen" etwa das, was ein Programmierer mit Computerprogrammen tut. Nicht Verstehen im Sinne von "Kopferlstreicheln".

So klarer?
 
Wenn er "dabei über Leichen geht", dann würde er die Eigentumsrechte anderer verletzen und wäre ein Verbrecher.

"Unsere" Staaten tun aber genau das. Und das sind nicht nur ein paar Leichen. Es sind weit mehr als der IS jemals schaffen wird. Es sind Millionen.

Individuell tun wir es nicht, aber wir sind ja nicht wirklich total unbeteiligt weil wir fast alle letztlich Profiteure dessen sind. Ich tippe das hier z.B. in ein echt cooles Apple-Macbook. Ich besitze vermutlich nicht viel das ich mehr benutze und mehr vermissen würde wenn ich es nicht hätte. Ich weiß aber auch dass Apple im Grunde von Sklavenarbeit profitiert, denn die lassen ja sehr viel im Ausland herstellen.

Und das betrifft fast alles was wir so täglich kaufen und was für uns total normal ist. Von Lebensmitteln bis zu elektronischen Geräten. Wir kaufen verdammt viel von Konzernen die nach innen ganz okay sein mögen (oft auch da schon nicht nach Regeln spielen die man mit irgendwelchen Werten in Übereinstimmung bringen könnte), nach außen agieren sie oft genug eher wie kriminelle Organisationen.

Insofern... es ist insgesamt vermutlich menschlich und man kann nicht sagen dass andere Länder besser sind oder besser wären wenn sie die gleiche Macht hätten. Aber es ist momentan unser "System" das am mächtigsten ist, und auch am aggressivsten. Und es wird ja auch immer kontrollierender und auch aggressiver nach innen. Vor allem in den USA ist das offensichtlich. Ich kenne einen Amerikaner und fragte ihn mal ob sich die Polizei schon immer so militärisch und hart aufführte und er meinte sinngemäß: Nein, sie waren immer hart, aber die Entwicklung zu dem was man mittlerweile schon Polizei-Staat nennen kann war und ist extrem und v.a. echt schnell. Die Entwicklungen insgesamt sind extrem weil sie so schnell verlaufen. Wir halten auch schon vieles für normal was noch in den 90ern nahezu undenkbar gewesen wäre. Nimm etwa Foltergefängnisse oder Drohnenmorde gegenüber total Unschuldigen.

Und allgemein nehmen wir mittlerweile als normal hin dass sich Staaten nicht mehr an die eigenen Gesetze halten. Es ist kein Aufschrei mehr wert dass die EU immer wieder gerade erst beschlossene Gesetze bricht. Das ist normal geworden weil es eben "System-Rettung" ist. Aber die Rechnung bekommen Mittelstand und "sozial Schwache". Und das wirkt indirekt weil es keine offensiven Angriffe sind, aber es ist hoch aggressiv und es fordert viele Opfer.
 
Wenn er "dabei über Leichen geht", dann würde er die Eigentumsrechte anderer verletzen und wäre ein Verbrecher.

Ach komm schon, wie verhalten sich denn Konzerne, Banken und all die geldgeilen, kranken Schweine? Ausbeutung, Zerstörung, Kindersklaverei bei der Schokoladenherstellung, Coca Cola, Nestlé, senken den Grundwasserspiegel in Pakistan und Indien ab und Waffenhersteller schüren Kriege um ihre "Wahren" an den Mann zu bringen und Monsanto treibt tausende Bauern weltweit in den Selbstmord. Gerade heute muss man doch über Leichen gehen, wenn man Karriere machen will. Und dann wundern wir uns darüber, dass es Amokläufer gibt? Die Gesellschaft trägt doch mit ihrem Kranken Denken auch mit dazu bei, dass so etwas geschieht. Für was wurden denn die Kriege der letzten Jahre geführt? Fürs Öl und unser krankes System. Alles doch nur wegen den geldgeilen selbstsüchtigen Schweinen, denen alle anderen scheissegal sind.
 
Ich weiß nicht was du mit F. meinst. Aber da könnte man bestimmt ewig weiter diskutieren wer die ärmste sau in Deutschland ist.




Um aber alle Interessen zu verbessern muss man sich zuhören und die Probleme ernst nehmen und nich bagatellisieren und wieder damit anfangen, die und ich. Sondern wir alle.
 
...kann, was auch immer sie falsch gemacht haben mag, bitte nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass sich ein 18jähriger Schüler, der mit Mitschülern nicht zurechtkommt und depressive Zustände hat, in Anleitungen zum Amoklauf vergräbt und das dann ausführt.

An allem ist nicht die Merkel schuld.

Und dass der zeitliche Zusammenhang eher zum Breijvik-Jahrestag führt, wurde jetzt bitte auch schon oft genug betont.

Man könnte jetzt bitte endlich runtersteigen von der Schiene...
 
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"Unsere" Staaten tun aber genau das. Und das sind nicht nur ein paar Leichen. Es sind weit mehr als der IS jemals schaffen wird. Es sind Millionen.

Individuell tun wir es nicht, aber wir sind ja nicht wirklich total unbeteiligt weil wir fast alle letztlich Profiteure dessen sind. Ich tippe das hier z.B. in ein echt cooles Apple-Macbook. Ich besitze vermutlich nicht viel das ich mehr benutze und mehr vermissen würde wenn ich es nicht hätte. Ich weiß aber auch dass Apple im Grunde von Sklavenarbeit profitiert, denn die lassen ja sehr viel im Ausland herstellen.

Und das betrifft fast alles was wir so täglich kaufen und was für uns total normal ist. Von Lebensmitteln bis zu elektronischen Geräten. Wir kaufen verdammt viel von Konzernen die nach innen ganz okay sein mögen (oft auch da schon nicht nach Regeln spielen die man mit irgendwelchen Werten in Übereinstimmung bringen könnte), nach außen agieren sie oft genug eher wie kriminelle Organisationen.

Insofern... es ist insgesamt vermutlich menschlich und man kann nicht sagen dass andere Länder besser sind oder besser wären wenn sie die gleiche Macht hätten. Aber es ist momentan unser "System" das am mächtigsten ist, und auch am aggressivsten. Und es wird ja auch immer kontrollierender und auch aggressiver nach innen. Vor allem in den USA ist das offensichtlich. Ich kenne einen Amerikaner und fragte ihn mal ob sich die Polizei schon immer so militärisch und hart aufführte und er meinte sinngemäß: Nein, sie waren immer hart, aber die Entwicklung zu dem was man mittlerweile schon Polizei-Staat nennen kann war und ist extrem und v.a. echt schnell. Die Entwicklungen insgesamt sind extrem weil sie so schnell verlaufen. Wir halten auch schon vieles für normal was noch in den 90ern nahezu undenkbar gewesen wäre. Nimm etwa Foltergefängnisse oder Drohnenmorde gegenüber total Unschuldigen.

Und allgemein nehmen wir mittlerweile als normal hin dass sich Staaten nicht mehr an die eigenen Gesetze halten. Es ist kein Aufschrei mehr wert dass die EU immer wieder gerade erst beschlossene Gesetze bricht. Das ist normal geworden weil es eben "System-Rettung" ist. Aber die Rechnung bekommen Mittelstand und "sozial Schwache". Und das wirkt indirekt weil es keine offensiven Angriffe sind, aber es ist hoch aggressiv und es fordert viele Opfer.

Wenn du das so schreibst, dann behandelst du Wirtschaft und Staat als getrennte Sphären. Die Missstände, die du aber beschreibst, führe ich auf die Inbesitznahme des Kapitalismus durch den Staat zurück, der Riesenkonzerne hervorbringt Oligopole, die auf einem freien Markt nicht existieren würden, jedenfalls nicht wahrhscheinlicher und schon gar nicht erzwungener Weise.
 
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