Schießerei in München

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Es kann nur manchmal helfen, zu verstehen, WARUM einer sowas Irrsinniges macht. Weil Verstehen der Kausalität gelegentlich irrationale Angst besiegen kann.
Gehe ich nicht mit. Das zu verstehen hieße, genauso verquast denken zu können... Sorry, aber im Abknallen von Kindern und Jugendlichen kann ich keine Logik erkennen...
 
Leuz... Hier geht's wohl schon um die Angst, die solche irrationale Amokläufer verbreiten. Aber - kommen wir mal wieder zum Thema zurück?

Ich finde es bedenklich, wie oft alle offiziellen Stellen betonen müssen, dass es sich hier um einen typischen Amoklauf gehandelt hat. Und dennoch schmieren die unermüdlichen Blogger ein-schlägiger Richtung unermüdlich über Lügenpresse und es war DOCH IS und dergleichen Blödheiten mehr.

Ich hab mir grad einen solchen Blogger original gegeben - und verlinke diesen Scheiß absichtlich nicht... Es ist erschreckend, wie verbohrt manche Menschen inzwischen drauf bestehen, die M....s müssten auf jeden Fall an allem schuld sein.

Naja, man kann es aber auch so sehen, dass sich dieser Amokläufer in München auch von dem Axtangriff in Würzburg und dem Fahrer in Nizza hat animieren lassen. Der Zeitpunkt spricht nunmal dafür und es bleibt für mich Fakt, dass Merkels irre Flüchtlingspolitik, bei der sie Millionen Menschen vollkommen unkontrolliert ins Land gelassen hat, die Situation unnötig verschärft und alle hier gefährdet hat. Den Axtangriff in Würzburg rechne ich ihr an und wer weiß, wie viele Typen vom IS hier in Deutschland bereits sind. Merkel hat eine vollkommen verantwortungslose Politik betrieben, den IS damit stark unterstützt und den Deutschen das Gefühl vermittelt, das es ungefährlich wäre, die Grenzen zu öffnen. Von daher ist die Kritik an ihr für mich mehr als berechtigt. Diese Frau ist entweder vollkommen unfähig, oder absolut skrupellos. So oder so, sie muss weg.
 
Sehr guter Artikel (y)
http://www.profil.at/shortlist/ausland/stunde-irren-7374096


Die Stunde der Irren

Die jüngsten Anschläge haben immer weniger mit dem Islam und immer mehr mit psychischer Krankheit zu tun.

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Ich würde behaupten, dass das in Wirklichkeit auch für die Amokfahrt von Nizza, die Axt-Attacke in Würzburg, ja für meisten der jüngsten Anschläge gilt. Hier brechen sich Aggressionen Bahn, die höchstens am Rande mit Religion wohl aber mit den verschiedensten psychischen Störungen verbunden sind und sich nach innen wie nach außen richten: sie lassen den Täter zuerst andere umbringen und mit ziemlicher Sicherheit selbst den Tod finden.

Der Islam kann dazu insofern einen Beitrag leisten, als er dem Kranken die Chance einräumt, seiner Tat einen höheren Sinn zu unterstellen und die Krankheit damit vor sich selbst zu leugnen.

Einen wesentlichen Einfluss auf die Begehung der Tat hat hingegen die Aufmerksamkeit, die sie in der Öffentlichkeit erregt: Die Geltungssucht des Täters ist zweifellos bei allen Anschlägen ein zentrales Motiv - er will endlich die Aufmerksamkeit erringen, die ihm vermutlich die meiste Zeit seines Lebens versagt blieb.

Man könnte die Zahl der Attentate - sogar der Attentate, die einen klar islamistischen Hintergrund haben- mit Sicherheit erheblich reduzieren, wenn die Zeitungen und vor allem die Fernseh-Stationen die Berichterstattung darüber auf ein Minimum beschränkten. Stattdessen gab München ein Beispiel dafür ab, wie Journalisten und "Experten" sechs Stunden lang pure Mutmaßungen wiederkäuen können. Wenn ich bisher dachte, dass Sportreporter die dümmsten denkbaren Fragen stellen, so revidiere ich dieses Urteil - Lokalreporter und politische Journalisten stehen ihnen um nichts nach.

Mehr Lärm um weniger substantielle Information dürfte selten gemacht worden sein. Ich bewundere die Sprecher der Polizei, die ob so vieler blöder Fragen die Ruhe behielten und sich Spekulationen versagten.
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o Unter Personen mit Migrationshintergrund finden sich vermutlich etwas mehr psychisch gestörte gemeingefährliche Kranke. Zum einen weil Entwurzelung psychische Störungen natürlich begünstigt - zum anderen weil Migranten öfter mit offener oder unterschwelliger Ablehnung durch ihre Umgebung konfrontiert sind
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Kapitalismus lässt sich kaum als Ideologie darstellen, schließlich wäre seine einzige "Ideologie" wenn man so will, dass jeder Mensch seine eigene Ideologie haben darf. Zu sagen: Jeder wie er glaubt, solange man die Freiheit anderer nicht beschränkt, ist ja nicht im Mindesten mit den Kopfgeburten und Systemideologien zu vergleichen, die das 20.Jhdt hervorgebracht hat.

Natürlich ist unser System viel besser als etwa Hitlers Ideologie oder Stalinismus etc. Es ist auch insofern viel menschlicher als dass es ein natürlicherer Spiegel dessen ist wie Menschen eben in aller Regel sind. Aber es ist durchaus auch ideologisch und der Freiheitsgedanke, im Sinne von "jeder kann glauben was er möchte" ist da nicht die "einzige Ideologie". Das wird immer dann klar wenn tatsächlich bedroht ist worum es geht. Dann werden wir mit Propaganda nur so zugeballert. Und wer das hinterfragt, wird massiv angegriffen. Umso mehr potentielle Aufmerksamkeit dieser "Angreifer" bekommen könnte umso massiver die Angriffe.

Ein Beispiel: Gerhard Schröder hat den Euro in den 90ern als "kränkliche Frühgeburt" bezeichnet. Dafür wurde er massiv angegriffen. Später wurde das noch viel extremer. Fast alle, die den Euro massiv hinterfragten bzw. das System insgesamt, wurden extrem angegriffen und in aller Regel in eine Ecke mit rechten Verschwörungstheoretikern gestellt etc. Einer sachlichen Diskussion wird sich da gar nicht gestellt, denn die wäre nicht zu gewinnen. Und das kann man doch an vielen Themen sehen. Nimm etwa die Brexit-Diskussion. Nimm die Verlogenheit der Medien über Kriege. Wie sie uns erklären dass der Krieg gegen den Terror eben nötig sei und dann erklären dass wenn es gegen Libyen ging oder jetzt Syrien - die gleichen Terroristen sind Freiheitskämpfer und Verbündete.

Aber das Finanzsystem ist am aussagekräftigsten, gleichzeitig bleibt es für die meisten als Ideologie unerkannt weil es so tief drin ist. Der Wahnsinn der da abläuft ist gewaltig und fordert viel mehr Opfer als den meisten klar ist. Es mordet. Und das ist keine Übertreibung.

Ich finde es aber für deine Ideologie (um hier mal die Krallen auszufahren) bezeichnend, dass dir vieles zum Thema Ideologie einfällt (unter anderem eben das menschlichste selbst nämlich die Arbeit und der Warentausch=Kapitalismus), du aber nicht ein Wort zum Etatismus verlierst, der wahrscheinlich die einzige bösartige Ideologie ist und alle weiteren Formen lediglich in sich trägt, oder besser gesagt mal die eine mal die andere Fratze zeigt.
Warum ist Etatismus für Dich eine bösartige Ideologie?

https://de.wikipedia.org/wiki/Etatismus
 
Aber das Finanzsystem ist am aussagekräftigsten, gleichzeitig bleibt es für die meisten als Ideologie unerkannt weil es so tief drin ist. Der Wahnsinn der da abläuft ist gewaltig und fordert viel mehr Opfer als den meisten klar ist. Es mordet. Und das ist keine Übertreibung.

nein, der Staat mordet. Kapitalismus bedeutet auf freiwilliger Basis wirtschaften. Freiwilliges Wirtschaften tötet nicht. ich unterschreibe aber, dass in diesem Finanzsystem die Privatwirtschaft eine gewichtige Rolle spielt, indem sie wie eine Schusswaffe gegen andere eingesetzt wird. Die Schusswaffe selbst, ist aber immer unschuldig.

Warum ist Etatismus für Dich eine bösartige Ideologie?

weil ich Anarchistin bin ;) Und es immer Unrecht sein muss, wenn sich andere Menschen an meinem Eigentum bereichern = Grundlage eines jeden Staates.

Aber ich bin wieder längst in meine Anarcho-off-topic falle getappt. Ich sehe also ein, wenn wir das hier beenden.
 
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Ja, aber das mit den Bildern hatte sie ja erklärt, ich finde verständlich und nachvollziehbar.

Die Angst ganz im allgemeinen haben wir wohl ALLE. Nochmals, es gibt keinen Grund GEGEN Muslime zu hetzen, sie sitzen im selben Boot wie wir alle. Und wenn jemand einen Amoklauf wie diesen wieder zum Anlass nimmt, um doch erneut seine Ressentiments zu pflegen, auch noch in dieser unverblümten Art dieses Prollhasens, dann ist unmissverständliche Gegenrede Pflicht, und nichts, was ausgebremst gehörte.

wenn es um kriegsflüchtlinge geht keine frage!..auch was integrierte muslime betrifft...aber was zur zeit abläuft kann ich nicht mehr akzeptieren...und schon gar keine islamisierung in unserem land...der islam passt nicht in unsere kultur...auch wenn es viele nicht glauben wollen..
wenn es so weiter geht wird es noch ein bitter böses erwachen geben...
 
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