Schießerei in München

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Der Schrei, ich bin hier geboren! sagt mir, hier handelt sich um einen Täter, der infolge seiner Jugend, deutsch-iranischer Hintergründe, ja...Sensibilität, mit dieser Hetz, die zur Zeit in sozialen Netzwerken, medial und politisch, stattfindet, nicht umgehen konnte. Vielleicht isoliert, vielleicht angegriffen...Ein Opfer, das zum Täter wurde...

Womit genau er nicht klar kam kann man sicherlich nicht wissen bzw. wird es vielleicht noch rauskommen. Aber es ist eben eine klassische Amok-Tat ohne politischen Hintergrund, zumindest nach allem was so herauskommt.

Auf Twitter sah ich wie jemand ihn als Iraner bezeichnet, und den Eindruck erzeugen wollte:
Iraner - Muslim - Islamist - Terror

Aber abgesehen davon dass er in Deutschland geboren und damit auch sozialisiert wurde, sind Iraner in aller Regel Schiiten und der IS ist feindlicher gegen Schiiten als gegen Christen.

Insofern "tut mir fast ein bisschen Leid", so seltsam sich das anhört, dass es überhaupt iranische Wurzeln gibt. Denn das macht es einigen zu leicht eben doch in eine Islam-Terror-Richtung zu denken.
 
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Es geht um die Folgen des iranischen Familienrechtes. :rolleyes:


Soweit ich weiss, heisst der Threadtitel "Schiesserei in München" und nicht "Iranisches Familienrecht".

Übrigens ist der Täter hier geboren und aufgewachsen, was er selber betonte. Und er war psychisch erkrankt. Und dieses "Deutsch-Iranisch" oder was man auch sonst bei Migranten sagt, diese Mischung aus zwei Nationen ist einfach zum Kotzen. Wenn er hier geboren und aufgewachsen ist, ist er Deutscher. Basta!
 
Die letzten Ereignisse, die hier im Forum thematisiert wurden.
Weil ansonsten eben stimmt die Aussage null, nada, nie.


http://www.faz.net/aktuell/gesellsc...t-frau-und-zwei-kinder-mit-beil-14318903.html


Aber das muß ja hier nicht thematisiert werden - ist schließlich kein Moslem gewesen.


Dir ist aber schon klar, dass es nicht um Familientragödien geht - ODER ? Den die hats schon immer gegeben.

Du vergleichst - Nizza, Würzburg - München mit dem geposteten Link?????

Das passt ja hinten und vorne nicht zusammen!
 
Das die alle überhaupt noch in den Spiegel schauen können - versteh ich nicht.
Und? Was siehst du so, wenn DU in den Spiegel schaust?
Egal wie "das Kind" genannt wird.
Fakt ist, dass die letzten Ereignisse alle von Menschen mit moslemischen Wurzeln begangen worden sind.
Ja genau.

WURSCHT was wirklich passiert ist, de Moslems san an oin schuid, weu de miassn an oin schuid sei, damid i weida draufhaun kann auf de Pücha.

Himmel, wie ich diese Sorte Primitivität nicht ausstehen kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist immerhin nicht befangen, aber sehe ich bei allen Personen da komplett anders.

Breivik ist eine extrem politische Person. Angriffspläne sind komplett durchdacht gewesen.

Der Attentäter von Nizza war schon straffällig und wurde von seinem Anwalt als völlig normal bezeichnet. Anscheinend hatte er zusätzlich Helfer.

Der Axt-Attentäter war zwar jung, aber ein typischer Schläfer. Es gab keine offenen Indizien. Seine Ideologie hat er verborgen. Ein psychisch Kranker kann nicht alles verstecken. Dann gab es ein Bekennervideo und Flaggen.

Selbst bei dem Schützen von Orlando spielte die Religion die entscheidende Rolle. Der Angriff auf den Homosexuellen-Club war durch seinen religiösen Hass darauf und auf sich selbst (er war heimlich schwul) motiviert. Klar, da vermischt sich ein persönliches Motiv extrem mit dem religiösen Motiv. Aber es war eine islamistische Attacke, die ihn dabei von der eigenen Sünde reinigen sollte. Ja, war mehr religiös (gegen Schwule) als politisch (pro IS) für mich. Aber das ändert nichts daran, dass es Terror war.

Persönliche Motive spielen meistens eine Rolle, aber nur weil ein Rechtsradikaler vielleicht von Ausländern verprügelt wurde als Kind, wird sein Motiv nicht plötzlich persönlich, sofern er eine derartige ideologische Weltsicht hat.

Gibt es islamistische Lektüre, Flaggen usw. sollte man dem Täter glauben.

Genauso ist das hier, um zum Thema zurückzukommen, wohl ein Amoklauf: http://www.faz.net/aktuell/politik/...-wir-ueber-den-schuetzen-wissen-14353780.html

Hitler war psychisch bestimmt auch nicht normal. Aber wenn man ignoriert, wie ausgearbeitet Hitlers politisches Weltbild war, dann macht man da einen Fehler.

Ich denke man macht v.a. einen Fehler wenn man psychisch krank in einer Kategorie verordnet die eine Unfähigkeit zu Strategie nahe legt. Denn das ist nicht so. Es kann natürlich so sein und viele die psychisch krank sind würden das nicht können. Und Breivik war darin ja in gewisser Weise sehr "gut", und Hitler war das auch und viele andere auch.

Aber es spricht einfach nicht gegen psychische Krankheit. Und Breivik gilt ja auch als psychisch nicht krank. Hitler wird ebenfalls nicht so gesehen. Aber ich persönlich sehe das anders.
 
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