die erkenntnis, die sich mir nun geliefert hat istjedoch die, das eigentlich ich diejenige bin, die so auf die art "verweigert" (tschuldigung - bitte nicht gleich interpretieren, is einfach meine ausdrucksweise), er weniger. sicher sitzen wir im gleichen boot. aber manchmal, glaub ich, ist es so, wenn ich sage - komm, hauen wir ab, lassen wir alles hinter uns - steigt er eher drauf ein als ich. sicher sind wir zwei totale angsthasen, die sich garnicht trauen, neue wege zu beschreiten - angst und bequemlichkeit - aber zum anderen teil auch verantwortungsgefühl und genauso gefühle für die andere seite. ein gut gemixter cocktail einfach... da geht's nicht darum, dass wir eine herkömmliche beziehung miteinander führen wollten. kinder ha ma, verheiratet war ma, sex. unerfüllte phantasien oder störungen ha ma auch nicht. er und ich wir sind zwei grundsätzlich "oppositionelle", die sich einfach mit jemanden verbunden fühlen wollen, der gleich tickt - aber der "greifbar" ist und nicht virtuell... ich glaube mittlerweile, wir sind keine SP, sondern wir sind wirklich DS (wenn es sowas gibt

)) hab mal folgendes darüber niedergeschrieben:
Können zwei Oppositionelle überhaupt eine Gemeinschaft gründen, oder bleiben sie auch in dieser kleinsten Einheit zwei Oppositionelle wie Tag und Nacht, stets zusammen, und doch für immer getrennt?
...um vielleicht auch nur einmal im Leben einen Ort, eine Zeit und eine Gelegenheit zu finden, diese Gefühle der ständigen Opposition aufzulösen, um für einen Moment absolut zu vertrauen, um sich mit jemanden zu verbinden, und in diesem Zeitpunkt das ewige Gefühl des Getrenntsein nicht als solches zu empfinden.
das sind dinge, die liegen in mir verborgen, durch die summe meiner erfahrungen und ist einfach gut psychologisch und esoterisch zu interpretieren. ich kenn meine geschichte. und er hat das selbe in himmelblau erlebt wie ich. folgedessen könnte man jetzt auch sagen: vergesst den ganzen SP-Quatsch. ihr habt euch "zufällig" gefunden und leidet unter der selben geschichte und deshalb fühlt ihr euch so verbunden. ABER: da ich ein "gläubiger" (nicht zu verwechseln mit LEICHTgläubiger) mensch bin, ebenso wie ein sehr kritischer (auch nicht zu verwechseln mit eurphorischer) und man mag es kaum glauben, ein sehr verstandesbetonter - habe ich schon sehr viele dinge gesehen, gehört und selbst erlebt (bedingt auch durch meinen beruf), dass es einfach mehr gibt, als all jenes, was greifbar und belegbar ist. UND deshalb schreibe ich hier auch in einem esoterik-forum und nicht in einem liebeskummer-herz-schmerz-forum.
ich glaub, die gemeinsamkeit bei uns allen liegt einfach darin, dass wir über einen menschen zu uns selbst kommen und dieser mensch kommt in der form, in der wir uns selbst erfahren und erfassen können. dieser mensch wird dann nicht "benutzt" sondern lernt ebenfalls etwas daraus. und auch, wenn sich jemand benutzt und hinterher enttäuscht fühlt, sollte er sich fragen, warum habe ich mich überhaupt benutzen lassen. und das sind dann leidvolle lektionen im leben. aber dazu gibt's auch einen schönen spruch: "jeder verlust ist teil eines größeren gewinnes." - auch wenn man ihn vorerst als solchen nicht erkennt. und wenn ich jemanden mit meinen gefühlen nicht erreichen kann, dann sollte ich mich nicht fragen, was hat derjenige für ein problem, sondern warum verschreibe ich meine gefühle jemanden, der unnahbar ist. aber ich glaub, das wissen wir alle in uns drinn. und dazu schreib ich das auch hier rein - um selbst was draus zu lernen und anderen eventuell damit eine hilfe sein zu können. ich erleb in beratungsgesprächen sehr oft, dass die menschen sehr genau um ihre probleme und ihr potential wissen, nur sind sie unsicher. da bedarf es einfach einer bestätigung bzw. motivationen, das braucht jeder von uns. jeder einzelne. sonst wären wir alle "selbstbefruchter" und einzelgänger, bräuchten keine zwischenmenschlichen kontakte. aber das geht jetzt zu weit und ist eine ganz andere diskussion...
ciao, schönes wochenende