wenn dem menschen leben gegeben wird, seine existenz, dann sprechen wir von zuneigung, von liebe.
aber wird das leben genommen, dann ist das die abneigung, der hass.
in der personifizierten form ist die abneigung der SATAN.
auf der anderen seite haben wir menschen mit der formulierung ein problem,
weil das geben des lebens ALLES bedeutet bezeichnen wir diese personifizierung der zuneigung mit dem wort GOTT.
gleichzeitig reichern wir diesen begriff aber mit all dem an,
was wir uns nur vorstellen können in unserem denken.
das heisst also, wir vermissen einen begriff, der sich allein auf die zuneigung bezieht und den wir als GOTT bezeichnen.
oder es fehlt uns eine formulierung, die sich auf das ganze uns bekannte system bezieht, wo wir auch die verwendung der bezeichnung GOTT pflegen.
dadurch wird aber nur die situation des menschen ersichtlich, die sich lediglich in der existenz des lebens vorstellbar erscheinen lässt.
daraus können wir nun folgern, eine existenz über das materielle sein hinaus, das einem absehbarem ende zustrebt mit dem ende der sonne, kann nur erreicht werden, wenn eine form gefunden wird, die von der materie unabhängig ist.
mit anderen worten,
wäre die geistige welt des jenseits nicht schon vorhanden,
dann müsste man sie schleunigst erfinden!
wie weit hier immer noch eine direkte abhängigkeit zur materiellen welt besteht, das wäre zu ergründen.
denn dadurch bedingt bewegen wir uns weiterhin in den grenzen der endlichkeit.
vor dieser endlichkeit die augen zu verschliessen hilft nicht viel,
denn sie ist weiterhin da und ein solches benehmen entspricht
der bekannten vogel-strauss-politik mit dem kopf-in-den-sand-stecken.
aber dieses bewusstwerden der negativen entwicklungen des versuchs leben trägt auch ihre früchte und bilden in der gestaltung der abneigung die verschiedensten namensgebungen, wovon eine die bezeichnung SATAN trägt.
das ist eigentlich nichts böses, sondern versinnbildlicht nur die ängste im menschlichen denken und empfinden aus der allgemeinen situation der endlichkeit des lebens oder aus den jeweiligen persönlichen erfahrungen heraus.
dieser wahrnehmung kann man sich auch ganz hingeben und empfindet dabei auch ein befriedigendes gefühl von wahrheit, weil es doch in der istsituation den tatsächlichen bewertungen der logik entspricht.
mit blickrichtung auf das gesamte projekt `menschliches leben´, das sich selbst von anderen lebensformen distanziert, ist dieses bewusstwerden zwar ein etappenziel, aber eigentlich ist es das falsche ziel, der falsche weg.
und ein
