S A T A N

Satan. Ansichtssache. Ich finde nicht unbedingt schlecht. Er wird mehr als Sündenbock benutzt.

Ich sehe ihn als Freiheit...

MMH...

Freiheit, finde ich interessant...

Freiheit, sich auch seine eigenen Gedanken zu machen,

Freiheit, sich gegen allgemeingültige Glaubensvorstellungen zu wenden,

Freiheit, seinen eigenen Glauben zu erspüren...

und das alles ohne ANGST, "von GOTT bestraft zu werden" ?

___________________________________

Was hat eigentlich Jesus über Satan gesagt ??
 
Werbung:
das mit dem Erspüren ist solange schwierig, solange man noch auf die Schmeicheleien des Widersachers reinfällt.
Solange man noch die Egostreicheleinheiten braucht und Gefahr läuft dem Größenwahn zu verfallen.
 
das mit dem Erspüren ist solange schwierig, solange man noch auf die Schmeicheleien des Widersachers reinfällt.
Solange man noch die Egostreicheleinheiten braucht und Gefahr läuft dem Größenwahn zu verfallen.

...

Mich würde eher interessieren, wer (oder was ?) der Widersacher ist ? Satan ? Der Mensch selbst ?

Und, wie ist es mit dem Satan bei den Rosenkreuzern, Rosy, falls du das weisst ?

Ist er (es) gesehen als etwas Persönliches oder nicht ?

Und, wie ist es (er) gesehen ?

Spielt er (es) eine besondere Rolle im Leben eines Rosenkreuzers ?

...

Gruß an dich,
alnei

...
 
...

Mich würde eher interessieren, wer (oder was ?) der Widersacher ist ? Satan ? Der Mensch selbst ?

Und, wie ist es mit dem Satan bei den Rosenkreuzern, Rosy, falls du das weisst ?

Ist er (es) gesehen als etwas Persönliches oder nicht ?

Und, wie ist es (er) gesehen ?

Spielt er (es) eine besondere Rolle im Leben eines Rosenkreuzers ?

...

Gruß an dich,
alnei

...


ich bin ihm bisher nur auf der Tarotkarte der Teufel begegnet.
Er ist zwar Lichtbirnger mit der Flamme, die ist aber fuzi, denn er ist nur die Spiegelung. Ihm ist der Steinbock zugeordnet, der ja von Saturn regiert wird. Saturn ist die begrenzende Kraft, die Widerstand bietet.
Man kann über ihn Lachen, ob man mit ihm einen göttlichen Humor haben kann weiss ich nicht.
Er spielt Rolle auf dem Pfad nach Tipheret, da ist er der Widersacher, Verführer ist. Tod und Teufel stehen davor.

Danach werden diese Kräfte zum Werkzeug
 
ich bin ihm bisher nur auf der Tarotkarte der Teufel begegnet.
Er ist zwar Lichtbirnger mit der Flamme, die ist aber fuzi, denn er ist nur die Spiegelung. Ihm ist der Steinbock zugeordnet, der ja von Saturn regiert wird. Saturn ist die begrenzende Kraft, die Widerstand bietet.
Man kann über ihn Lachen, ob man mit ihm einen göttlichen Humor haben kann weiss ich nicht.
Er spielt Rolle auf dem Pfad nach Tipheret, da ist er der Widersacher, Verführer ist. Tod und Teufel stehen davor.

Danach werden diese Kräfte zum Werkzeug

...

Danke, ich habe nicht gewusst, dass ein Rosenkreuzer zu sein eigentlich bedeutet, ein Kabbalist zu sein.

ATU XV (der Teufel) steht auf dem Pfad von Hod nach Tiphareth. Ich würde behaupten, dass das auf den mentalen Lernprozess in der Verbindung mit dem Herz deutet. Also, die Illusionen, die in den Gedanken so gerne entstehen. Diese Gedanken sind in dem Fall des negativen Aspektes des Teufels noch nicht durch das Herz realisiert. Nach der Verbindung aller Sephiroth, werden, so wie du sagst, diese Kräfte zum Werkzeug.

Wenn man den Mittleren Weg "geht", konfrontiert man da die Kunst (ATU VIX), in derem alchemistischem Prozess die Emotionen und Gedanken ein Gleichgewicht finden (Hod - Netzach).

..

Natürlich meine ich damit nicht, dass man irgendeinen Weg "geht", sondern, dass man die Sephirot ständig im Gleichgewicht halten sollte. Deswegen ist die Konfrontation des Teufels eigentlich unausweichlich, meiner Meinung nach.

...

Gruß,
alnei
 
AOR ist ein kabbalistischer Orden.

ja ich denke auf dem mittleren (mystischen) Pfad nach Tipheret zu gelangen, kann recht unangenehm sein, wenn man Hod und Netzach sprich Emotion/Intellekt noch nicht zu balancieren gelernt hat.
Aber Jesus Christus hat uns den Weg dorthin bereitet...er zeigt uns das Licht durch die Dunkelheit.
 
Dophins Mind hat folgendes geschrieben:

Nichts existiert außerhalb der geistigen Welt und auch die materielle Welt ist Teil der geistigen Welt.
Die materielle Welt ist von der geistigen Welt durchdrungen.
Dennoch existiert die Dualität nur in der Materie und nicht in der geistigen Welt ...

es ist dies zwar nur eine ergänzung zu voran gegangenen texten,
und doch erlaube ich mir darauf hinzuweisen:

siehst du deinen eigenen widerspruch nicht?!

das ist genau diese fehlinterpretation wie man sie auch im thomasevangelium findet,
gesehen wird nur das was man sehen will und nicht das was man sieht.
wo es heisst:

(29) Jesus sprach: Wenn das Fleisch zur Existenz gelangt ist wegen des Geistes, so ist das ein Wunder.
Aber wenn der Geist (zur Existenz gelangt ist) wegen des Leibes, so ist das ein Wunder der Wunder.
Aber ich, ich wundere mich darüber, wie dieser große Reichtum in dieser Armut gewohnt hat..

in dieser deiner und in jener darstellung wird davon ausgegangen,
das was gewesen ist und ist hätte einen geistigen ursprung
und das ist meiner meinung nach komplett falsch!

wie kann aus einer polarität eine dualität entstehen,
wäre nicht zuvor die dualität vorhanden?
dagegen ist aus dem beginn im dualismus sehr wohl das entstehen der einen einheit in der geringeren form der grossen gemeinsamkeit nachzuvollziehen,
aus der sich dann wieder eine hinwendung in den dualismus ergeben kann.

meiner meinung nach wird die sichtweise der realität eher gerecht, wenn wir den ursprung in der materiellen welt suchen und die geistige existenz in der form von seelengemeinschaften der verschiedensten arten und formen in einer der materiellen seite begleitenden art sehen wollen. wo dann die geistige welt auf den geistigen teil bezug nimmt, jedoch von der materiellen allein distanziert verstanden werden müsste.

das entspricht keinem übergeordneten prinzip, sondern versteht sich als teil der evolution des lebens, in dem sich aus der materie der menschliche geist unter anderen gebildet hat, nach dem zeitlichen ablauf der materie eine eigenständigkeit neben der dualität von materie und geist betreibt, um seine weitere und qualitative entwicklung in eben dieser form der dualität versucht zu erreichen, und das in begleitender und ständiger rückbezüglicher wiederholung.

sonst wäre der dauernde bezug dieser beiden scheinbar unabhängigen systeme zueinander gar nicht verständlich.

was hier die zuneigungen und abneigungen zu den begriffen gott und satan zu suchen hätten bleibt mir sowieso unbegreiflich und stellt für mich ohnehin nur eine flucht aus dem thema selbst dar in die unendlichen weiten der möglichkeiten, ob nun realität oder fantasie.

und ein :weihna2
 
Werbung:
wenn dem menschen leben gegeben wird, seine existenz, dann sprechen wir von zuneigung, von liebe.
aber wird das leben genommen, dann ist das die abneigung, der hass.
in der personifizierten form ist die abneigung der SATAN.
auf der anderen seite haben wir menschen mit der formulierung ein problem,
weil das geben des lebens ALLES bedeutet bezeichnen wir diese personifizierung der zuneigung mit dem wort GOTT.
gleichzeitig reichern wir diesen begriff aber mit all dem an,
was wir uns nur vorstellen können in unserem denken.

das heisst also, wir vermissen einen begriff, der sich allein auf die zuneigung bezieht und den wir als GOTT bezeichnen.
oder es fehlt uns eine formulierung, die sich auf das ganze uns bekannte system bezieht, wo wir auch die verwendung der bezeichnung GOTT pflegen.

dadurch wird aber nur die situation des menschen ersichtlich, die sich lediglich in der existenz des lebens vorstellbar erscheinen lässt.
daraus können wir nun folgern, eine existenz über das materielle sein hinaus, das einem absehbarem ende zustrebt mit dem ende der sonne, kann nur erreicht werden, wenn eine form gefunden wird, die von der materie unabhängig ist.

mit anderen worten,
wäre die geistige welt des jenseits nicht schon vorhanden,
dann müsste man sie schleunigst erfinden!

wie weit hier immer noch eine direkte abhängigkeit zur materiellen welt besteht, das wäre zu ergründen.
denn dadurch bedingt bewegen wir uns weiterhin in den grenzen der endlichkeit.

vor dieser endlichkeit die augen zu verschliessen hilft nicht viel,
denn sie ist weiterhin da und ein solches benehmen entspricht
der bekannten vogel-strauss-politik mit dem kopf-in-den-sand-stecken.
aber dieses bewusstwerden der negativen entwicklungen des versuchs leben trägt auch ihre früchte und bilden in der gestaltung der abneigung die verschiedensten namensgebungen, wovon eine die bezeichnung SATAN trägt.

das ist eigentlich nichts böses, sondern versinnbildlicht nur die ängste im menschlichen denken und empfinden aus der allgemeinen situation der endlichkeit des lebens oder aus den jeweiligen persönlichen erfahrungen heraus.
dieser wahrnehmung kann man sich auch ganz hingeben und empfindet dabei auch ein befriedigendes gefühl von wahrheit, weil es doch in der istsituation den tatsächlichen bewertungen der logik entspricht.

mit blickrichtung auf das gesamte projekt `menschliches leben´, das sich selbst von anderen lebensformen distanziert, ist dieses bewusstwerden zwar ein etappenziel, aber eigentlich ist es das falsche ziel, der falsche weg.

und ein :weihna1
 
Zurück
Oben