Russland greift Ukraine an

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Deutschland war aber eines der schuldigen Länder.
Ja, aber trotzdem wurde Deutschland die Alleinige Schuld zugesprochen und das ist nunmal umstritten. Es geht um die alleinige Schuld und darum das Deutschland den Ersten Weltkrieg auslöste und kein anderer.

Dass Deutschland überhaupt keine Schuld hatte/trug, darum ging es ja nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, aber trotzdem wurde Deutschland die Alleinige Schuld zugesprochen und das ist nunmal umstritten. Es geht um die alleinige Schuld und darum das Deutschland den Ersten Weltkrieg auslöste und kein anderer.
Das ändert aber nichts daran, dass Deutschland auch am 1. Weltkrieg mit Schuld war.
Das Deutsche Reich war ja im Bündnis mit Österreich-Ungarn. Und damals zog sich die Begeisterung für den Krieg durch alle möglichen Gesellschaftsschichten, und das in verschiedenen Ländern.

Siehe auch:
 
Darum geht es nicht. Es geht darum, dass Deutschland eine nicht geringe Schuld trägt und sich nicht noch an Waffen eine goldene Nase verdienen sollte.

Deutschland verdient sich aber keine goldene Nase damit, dass es Waffen an die Ukraine liefert. Deutschland bezahlt diese Waffen selber.

Detailierter bzw. so weit wie möglich aufgeschlüsselt, kann man hier sehen, wer wie die Waffen bezahlt:
 
Und was hat das jetzt konkret mit der jetzigen Situation zu tun?
Das frag besser mal @east of the sun und @JimmyVoice ...
Die zwei halten das offenbar für wichtig in dieser Situation.

 
Das ändert aber nichts daran, dass Deutschland auch am 1. Weltkrieg mit Schuld war.
Das Deutsche Reich war ja im Bündnis mit Österreich-Ungarn. Und damals zog sich die Begeisterung für den Krieg durch alle möglichen Gesellschaftsschichten, und das in verschiedenen Ländern.

Siehe auch:
Darum ging es doch nicht.
Das Deutschland völlig unschuldig war, davon war doch überhaupt nicht die Rede
Es ging nur um das Alleinige
Was ist jetzt schwer daran zu verstehen?
 
Bei allem Verständnis für den Bedarf nach Unterstützung in der Ukraine,aber wenn wir die Liste der Länder, die unsere Hilfe brauchen chronologisch abarbeiten würden, dann kommt die Ukraine die nächsten 50 Jahre nicht an die Reihe.

Ich sehe das absolut nicht so.

Ukraine wurde von einer dritten Partei angegriffen, während es in vielen anderen Fällen ein innerer Konflikt ist, wobei oft nicht klar ist, wer überhaupt an der Eskalation schuld ist.

Ukraine ist trotz Korruption klar eine freiheitliche Demokratie und der Gegner ist eine kriegsverbrecherische Diktatur. Und das muss so gesagt werden, obwohl ich eigentlich nicht "antirussisch" empfinde, aber es gibt hier keine Diskussion darüber, wer hier verantwortlich für die Katastrophe ist. Ich hoffe, dass Putin oder seine Leute sehen, dass dieser Krieg nicht zum Erfolg führen kann aufgrund von westlichen Waffenlieferungen. Sie werden nur aufhören, wenn das klar wird (hoffentlich, aber solange Putin glaubt Erfolg haben zu können, wird am Verhandlungstisch bestimmt nichts gehen, was einer Kapitulation der Ukraine nicht nahe kommt). In Syrien zum Beispiel konnte ich mich noch einigermaßen mit den Kurden identifizieren, und war dort ja auch für Waffenlieferungen gegen ISIS (insofern keine andere Position als hier prinzipiell, erinnere mich zum Beispiel an Kobane), aber häufig fällt/fiel es schwer die Seite zu finden, die man nun wirklich unterstützen will. Assad erschien teilweise weniger fundamentalistisch was die Religion betrifft als seine Gegner zum Beispiel.

Die Bevölkerung in der Ukraine kämpft für ihre Freiheit, und nicht dafür andere, inklusive die eigene Bevölkerung zu unterdrücken (wie durch Einführung von Scharia usw.).

Ukrainer zeigen Mut. Ist doch mal was anderes, wenn die Männer kämpfen und die Frauen fliehen, statt dass hier größtenteils junge Männer auftauchen... Wenn man sich den Unterschied anschaut zu Afghanistan, wo es beinahe überhaupt keinen Widerstand gegen die Taliban gab, was impliziert, dass ein großer Teil das genauso gut findet.

Und letztlich gibt es natürlich auch ein Eigeninteresse logischerweise. Noch mehr für Polen, Rumänien und die baltischen Länder (aber auch Finnland und die EU insgesamt), aber ist doch klar, dass ein Russland, welches seine imperialistischen Ambitionen mit Waffengewalt durchsetzen will, historisch begründete Angst auslöst. Und ich wüsste nicht wie man darauf kommen kann, dass Russland diesen Imperialismus reduziert, wenn wir klein bei geben, oder den Waffengang mit Zugeständnissen belohnen. Wer bereit ist Waffen einzusetzen um seine Macht zu vergrößern, wird darin gerade bestärkt werden, wenn es keinen wirklichen Widerstand gibt.
 
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Was ist jetzt schwer daran zu verstehen?
Es ist - im Vergleich zur jetzigen Situation - einfach nicht relevant, ob Deutschland nur eine größere Mitschuld oder die alleinige Schuld am 1. Weltkrieg hatte.
Denn damals war Deutschland Angriffspartei, jetzt ist sie es nicht!
Jetzt geht es ausschließlich um die Verteidigung eines Landes, bei der Deutschland unterstützend eingreift.
 
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