Wladimir Putin: ein lupenreiner Kriegsverbrecher
Solange es in den Debatten um Schröder und Gazprom noch um Energiepolitik ging, behielt Schröder immer ein paar Argumente in der Hand. Ja, den Amerikanern ging es stets auch um die Förderung ihres eigenen Flüssiggasexports. Ja, die Amerikaner predigen den Europäern Zurückhaltung beim Gas und können selbst von russischem Öl nicht genug bekommen. Und ja, bei kühler geopolitischer Draufsicht wäre es besser, dass ein deutscher Wirtschaftsanwalt im Gazprom-Aufsichtsrat sitzt als etwa ein chinesischer.
Mit Putins Krieg aber wird jetzt nicht irgendein Poker fortgesetzt, sondern der Tisch umgeworfen. Es geht nicht mehr um Energiepolitik. Das Spiel, in das sich Schröder schon viel zu sehr verstiegen hat, ist aus.
Von außen wurden viele Gründe an ihn herangetragen, warum er die Jobs hinwerfen muss, die Putin ihm gegeben hat. Doch Gerhard Schröder wollte keine Rücksicht nehmen, weder auf Deutschland noch auf die SPD. Inzwischen müssten Russlands Kriegsverbrechen ihm eigentlich helfen, einen Grund für die...
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