Russland greift Ukraine an

Man mag sich auch gerne mal Statistiken von zivilen Todesopfern in dem mit Lügen begonnen Irakkrieg reinziehen.

"Der Iraq Body Count verzeichnete von 2003 bis zum 14. Dezember 2011 103.160 bis 113.728 zivile Todesopfer. Statistischen Schätzungen gehen von viel höheren Opferzahlen aus: Lancet schätzt 654.965 zivile Tote allein von März 2003 bis Juli 2006, Opinion Research Business geht von 1,033 Millionen Toten von März 2003 bis August 2007 aus, die PLOS Medicine Studie kommt auf 405.000 Tote von März 2003 bis Juni 2011."
(Quelle : Rosa -Luxemburg Stiftung, die aber nur die Zahlen des "Iraq Body Count" u.a. veröffentlichte, also nicht selbst erhob.)

Redet davon noch jemand, oder gar von Genozid?
Als Bush die Welt in die "Achse des Bösen" und die "Koalition der Willigen" einteilte?

Das ging in Ordnung oder wie.
Ich kann diese Doppelmoral nicht ab. Was der eine tut kommt direkt aus dem Habitat des Teufels, bei dem anderen spielen alle die 3 Affen...
Noch einmal: Hier geht's um Russlands Angriffskrieg. Und nicht um den WK 2 Und auch nicht um den Irak-Krieg.

Was genau verstehst du daran nicht? :confused4
 
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Ich kann ja deine Übellaunigkeit bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Der Meister kackt gerade gehörig ab, und was ein richtiger Putin-Groupie ist, der leidet natürlich mit.

Aber ich kann's doch nicht ändern.:rolleyes:
Wenn ich das Gefasel ernst nehmen würde, wäre es eine >Frechheit.
So sagt sie mehr über deinen kleingeistigen Horizont aus als irgendwas anderes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, hier geht es um den Ukraine-Krieg. Andere Kriege und Gräuel brauchen andere Threads......
Es ging um den Begriff "Genozid".
Da ist es recht normal und angebracht, historische Vergleiche zu bemühen.
Denn Verbrechen in Kriegen ins Verhältnis zu setzen ist auch die Grundlage für die Festlegung,
was ein solcher ist.

Insofern hat das sehr wohl etwas mit dem Thema hier zu tun.

Und mir ist echt egal, wie das hier bewertet wird, ich schreibe es trotzdem.
 
Es ging um den Begriff "Genozid".
Da ist es recht normal und angebracht, historische Vergleiche zu bemühen.
Denn Verbrechen in Kriegen ins Verhältnis zu setzen ist auch die Grundlage für die Festlegung,
was ein solcher ist.

Insofern hat das sehr wohl etwas mit dem Thema hier zu tun.

Und mir ist echt egal, wie das hier bewertet wird, ich schreibe es trotzdem.
Es ging um den Genozid, den Putin an den Ukrainern begeht! Das ist Teil des Angriffskrieges.
Alles Andere ist hier(!) OT.
 
Es ging um den Genozid, den Putin an den Ukrainern begeht! Das ist Teil des Angriffskrieges.
Alles Andere ist hier(!) OT.
Mir! ging es aber darum, OB es einer ist. Und das ist, zum dritten Mal, auch in Fachkreisen umstritten.(!)
Womit ich nicht automatisch sage, dass es keiner ist.
*Aber das wird mir sicher gleich wieder unterstellt, da habe ich gar keine Sorge*
 
Mir! ging es aber darum, OB es einer ist. Und das ist, zum dritten Mal, auch in Fachkreisen umstritten.(!)
Womit ich nicht automatisch sage, dass es keiner ist.
*Aber das wird mir sicher gleich wieder unterstellt, da habe ich gar keine Sorge*
Das ist die momentane Lesart (mit der ich übereinstimme). Ob gerechtfertigt, wird die Geschichte zeigen.
 
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"Fazit​


Eine unscharfe, unbeschränkte und inflationäre Verwendung des Genozidbegriffs und seine problematische rechtliche Definition machen ihn auch im Fall der Ukraine problematisch. Anstatt dem angeblichen „Verbrechen der Verbrechen“ einen Namen zu geben, wird das Gegenteil erreicht: Sogar dem eigentlichen Verbrecher kann er als rhetorische Keule dienen. Russland rechtfertigte seine Invasion in Georgien ursprünglich mit dem Vorwurf des ‚Genozids‘ und schreckt auch in der Ukraine nicht vor einem solchen Legitimationsversuch zurück.


Was bleibt, ist ein inflationärer Gebrauch des Begriffs, der zu einem politischen oder gar journalistischen Schlagwort degradiert wird und sich schlussendlich in Legitimationsrhetorik oder in Kriegspropaganda auflöst.


Ein solches Urteil mag überspitzt wirken, jedoch werden Verbrechen – so auch Genozid – immer im Kontext zu bereits vergangenen gesetzt. Bei Genozid erinnert man sich an Ruanda, an Armenien und auch an die deutsche Kolonie Süd-West-Afrika. Aufgezeigte Schwächen des Begriffs wirken sich damit nicht nur auf die Wahrnehmung des russischen Angriffskrieges selbst, sondern auch auf die der bereits vergangene Grausamkeiten aus. Wir stehen gleichermaßen in Gefahr, den Begriff wie auch vergangene Verbrechen zu entwerten. Rechtliche Begriffe müssen klar und präzise sein."

Quelle: menschenrechte.org
 
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