Russland greift Ukraine an

Gar nichts. Man kann die politischen Verhältnisse von damals in keinster Weise mit den heutigen vergleichen und die Veränderungen in den Jahrzehnten dazwischen ausblenden.

Wer die Kriterien für einen Beitritt zur EU liest, der weiß, dass Russland nie und nimmer aufgenommen werden wird. Dazu müssten in Russland tiefgreifende Veränderungen stattfinden, was Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, Korruption, Wirtschaftskraft usw. betrifft. Da gehen - wenn überhaupt - Generationen ins Land.
Ebenso müssten alle EU-Staaten zustimmen. Das halte ich nach diesem Krieg für ausgeschlossen.
Wird schon bei der Ukraine realistischerweise eher 20 Jahre dauern, wenn man sieht, wie lange die Türkei schon wartet oder einige Balkanstaaten....
Es wird wohl bis dahin sowas wie eine vertiefte Zusammenarbeit geben, wie die EU das nennt. Das ist ja auch schon eine Menge.

Für eine Zusammenarbeit mit Russland ist der Zug m.E. abgefahren, weil jegliches Vertrauen dahin ist.
Wer würde sich denn so eine Laus in den Pelz setzen?
Niemand, der noch alle Sinne beisammen hat.

Sehe ich prinzipiel genau so, aber ich bin durchaus optimistischer, dass es etwas schneller gehen kann.

Man betrachte beispielsweise, wie schnell die BRD nach der Nazi-Zeit und dem zweiten Weltkrieg, es geschafft hat, dass Nachbarstaaten uns vertrauen und sogar sowas wie Freundschaft aussprechen. Immerhin war die BRD auch vom Anfang an bei der EWG, dem Vorläufer der EU, dabei.

Man schaue auch, wie schnell tatsächlich doch auch Zusammenarbeit mit Russland nach dem vorläufigen Ende des kalten Krieges zustande kam. Ich weise da immer gerne auf die ISS hin, die ich da als grandioses Beispiel der Möglichkeiten globaler Kooperation betrachte - ohne globale Zusammenarbeit wäre so ein Projekt in dieser Größenordnung kaum möglich.

Und auch, dass z.B. Deutschland die Northstream-Deals überhaupt abgeschlossen hat, zeigte Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Man kann das im Nachhinein als Fehler deklarieren - zumal andere Länder damals auch stark davor gewarnt haben, sich derart abhängig von Russland zu machen. Auf der anderen Seite werden wir Kooperation in der Zukunft brauchen, und das geht leider nicht ohne Vertrauen... was man vielleicht auch etwas vorschießen muss.

Putin hat mit diesem Angriff die empflindliche aber wachsende Vertrauensbasis zerstört - eigentlich schon mit dem Einmarsch anno 2014. Und natürlich wird es Zeit brauchen, sich da wieder vorsichtig sich anzunähern... aber ich hege die leise Hoffnung, dass es schnell genug geht, dass ich es noch erlebe (und so jung bin ich leider auch nicht mehr)...
 
Werbung:
@Joey, dass du meine Worte nach dem Gutdünken interpretierst, okay, aber liest du auch alles? Russland wollte in die EU, wurde aber nicht gelassen. Vergossene Milch, es war eine verpasste Chance.

Wir können nur (und sollten) von der Vergangenheit lernen; den Krieg als Teil einer Entwicklung sehen. Ich verstehe Putin nicht, ich kann (und werde mich auch nicht) in so jemanden hinein zu denken versuchen. Und so sehr du mich auch als realitätsfern beschreiben magst, ich schreibe was ich als das Richtige ansehe, das mMn realisiert werden sollte. Es ist mMn einfacher auf ein Ziel hinzuarbeiten, um aus einer Situation, die untragbar ist, herauszukommen, als immer wieder zu wiederholen, dass es nicht möglich ist.

Wenn ich von frei entscheiden schreibe, ist diese Wahl als unparteiisch, unbeeinflusst und fair definiert, und das setzte ich voraus. Sonst ist es Quatsch.
Es ist so, dass verschiedene Anwärter auf ein Amt entsprechende Unterstützer haben, aber bei einer Entscheidung über die eigene Souveränität hoffe ich, dass die Menschen nicht nur frei, sondern auch möglichst unbeeinflusst entscheiden können. Ich weiß, Propaganda ist überall und was ist frei?

Im Endeffekt wird es darauf hinauslaufen müssen, dass die Ukraine und Russland um Aufnahme in die EU bitten werden. Kein Argument und keine Waffe ist so stark, die Macht der Märkte, und da wird auch Russland nicht daran vorbeikommen.
Damit könnte selbst Putin seine ‘Ziele’ erreichen, nur mit anderen ‘Waffen’. Doch Putin ist der letzte seiner Art, und er macht nicht mehr lange, und dann kommt der Umbruch.

PS: bestimmt haben Frau Schwarzer und Frau Wagenknecht bessere Aussichten, mit Herrn Putin zu sprechen, als ich. Inwieweit das von Erfolg gekrönt sein wird, da bin ich skeptisch.
Die Petition der Damen habe ich nicht gelesen, ist sie das wert?

Russland hat es sich auf Generationen verdorben mit der EU, da geht nichts mehr, weder normale Handelsbeziehungen noch sonst eine Partnerschaft, schon gar kein EU Beitritt. Selber schuld.
 
Sehe ich prinzipiel genau so, aber ich bin durchaus optimistischer, dass es etwas schneller gehen kann.

Man betrachte beispielsweise, wie schnell die BRD nach der Nazi-Zeit und dem zweiten Weltkrieg, es geschafft hat, dass Nachbarstaaten uns vertrauen und sogar sowas wie Freundschaft aussprechen. Immerhin war die BRD auch vom Anfang an bei der EWG, dem Vorläufer der EU, dabei.

Man schaue auch, wie schnell tatsächlich doch auch Zusammenarbeit mit Russland nach dem vorläufigen Ende des kalten Krieges zustande kam. Ich weise da immer gerne auf die ISS hin, die ich da als grandioses Beispiel der Möglichkeiten globaler Kooperation betrachte - ohne globale Zusammenarbeit wäre so ein Projekt in dieser Größenordnung kaum möglich.

Und auch, dass z.B. Deutschland die Northstream-Deals überhaupt abgeschlossen hat, zeigte Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Man kann das im Nachhinein als Fehler deklarieren - zumal andere Länder damals auch stark davor gewarnt haben, sich derart abhängig von Russland zu machen. Auf der anderen Seite werden wir Kooperation in der Zukunft brauchen, und das geht leider nicht ohne Vertrauen... was man vielleicht auch etwas vorschießen muss.

Putin hat mit diesem Angriff die empflindliche aber wachsende Vertrauensbasis zerstört - eigentlich schon mit dem Einmarsch anno 2014. Und natürlich wird es Zeit brauchen, sich da wieder vorsichtig sich anzunähern... aber ich hege die leise Hoffnung, dass es schnell genug geht, dass ich es noch erlebe (und so jung bin ich leider auch nicht mehr)...

Das hat bei Deutschland funktioniert, weil das Land besiegt und besetzt und Hitler tot war, und es die ganzen Prozesse gegeben hat mit Hinrichtungen von Nazigrößen.

Natürlich könnte man auch mit Russland wieder schneller was aufbauen, wenn die Nato dort einmarschiert, Moskau in Schutt und Asche legt und Putin festverschnürt nach Den Haag schickt oder seine Leiche, und die ganzen Helfer von ihm hängt und das im Fernsehen überträgt.

Gehen tut alles irgendwie.
 
Ok. Und? Was hat das mit dem heutigen Russland und der heutigen EU zu tun?
Das war der Beginn des Bestrebens, ein europäisches Bündnis zu schaffen, weil lt Russland das Land zu Europa dazugehört. Genauso wie auch danach immer wieder versucht wurde der NATO beizutreten. Gerade nach dem Fall der UdSSR.

Und damit hätte sich viel Blutvergiessen vermeiden lassen, der Demokratisierung Russland wäre Vorschub geleistet worden, und es wäre nicht zu diesem Krieg gekommen.
Hätte hätte Fahrradkette. Wenn das Bestreben da war, und Putin war sehr erpicht darauf, der NATO beizutreten, er wollte die NATO nicht als Feind sehen. Dann kam die NATO-Osterweiterung, und dann ging alles den Bach hinunter.

Es wurde von verschiedenen Seiten gewarnt, dass es ein Spiel mit dem Feuer ist.
(kannte the hill bis dato nicht und hab einen fact check gemacht: das news outlet wurde als nicht beeinflusst und faktisch korrekt klassifiziert)

Nein, ich habe diesbezüglich noch keine befriedigende Antwort bekommen. Ich will den Leuten aber gerne die Chance immer wieder geben, denn das Grundanliegen finde ich ja gut.

Diese Leute beteuern ja auch immer wieder, dass sie mit der Ukraine solidarisch wären, dass sie den Angriff Russland verurteilen, und dass Verhandeln ja nicht bedeuten würde, dass die Ukraine verliert. Wenn das wirklich der Fall wäre, würde ich ihre Forderungen mit unterstützen. Und so gebe ich ihnen immer wieder die Chance, das mal genauer zu erklären, wenn sie es denn könnten.

Naja, dieser Schnitt bewirkt dann aber, dass u.a. ich als "Kriegstreiber" o.ä. beschimpft werde. Und das will ich nicht auf mir sitzen lassen. Ich kann denke ich meine Haltung gut erklären.
Ich sehe, daß die Menschen in der Ukraine, als auch in Russland, verlieren.
Für dich bedeutet verhandeln gleichzeitig verlieren, und du lässt es nicht zu, diesen ausgetretenen Pfad zu verlassen, um eine Lösung anzudenken.
Für mich bedeutet kämpfen schon verlieren.

Und ich würde gerne den Zankapfel ’wegnehmen’ und beide Parteien an den Tisch bitten. Natürlich interessiert das so niemanden. Ist ja ‘realitätsfern’.
Aber genau das muss passieren, damit langfristiger Frieden einkehrt. Und bitte nicht erst nachdem kein Grashalm mehr in der Ukraine steht. Und es muss einen Weg geben. Vielleicht ein Gipfel mit Uncle Sam?

Das einzige, was ich mir vorstellen kann, das Putin beeindruckt, ist die Ukraine als neutrales Land, und wirtschaftlicher Aufschwung in seinem Land.

Wenn du dich als Kriegstreiber siehst, dann bitte; ich beziehe mich da auf Kommentare anderer User. Auch ich muss mich für meine Haltung beschimpfen lassen, auch ich muss mich wiederholt erklären.
Da ich keinesfalls vorschlage, dass die Ukraine Gebiete abtritt, verstehe ich nicht, wieso du mir das immer wieder auf das Brot schmierst. Bist du so eingefahren in deiner Rhetorik?

Ich will nicht gegen dich argumentieren, ich will mit dir argumentieren, um Lösungen zu finden. Weil ich es nicht richtig finde, dabei zuzusehen, wie sich Menschen aufreiben. Javisst!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war der Beginn des Bestrebens, ein europäisches Bündnis zu schaffen, weil lt Russland das Land zu Europa dazugehört. Genauso wie auch danach immer wieder versucht wurde der NATO beizutreten. Gerade nach dem Fall der UdSSR.

Und damit hätte sich viel Blutvergiessen vermeiden lassen, der Demokratisierung Russland wäre Vorschub geleistet worden, und es wäre nicht zu diesem Krieg gekommen.
Hätte hätte Fahrradkette. Wenn das Bestreben da war, und Putin war sehr erpicht darauf, der NATO beizutreten, er wollte die NATO nicht als Feind sehen. Dann kam die NATO-Osterweiterung, und dann ging alles den Bach hinunter.

Du hast dazu ja einen Artikel der Welt verlinkt. Lies den mal durch, wer da noch so alles ein Anliegen hatte, dass Russland nicht zur NATO gehört. Das war nicht nur die USA, und die Begründung, warum z.B. Polen Russland nicht in der NATO haben wollen könnte, wenn Russland denn wirklich auch einen formellen Antrag gestellt hätte, ist durchaus nachvollziehbar. (Meines Wissens hat Russland übrigens NIE einen entsprechenden formellen Antrag gestellt; u.a. darum wurde darüber auch nicht intensiver diskutiert)

Und zur NATO-Osterweiterung kann ich immer nur das gleiche schreiben: Es sind Staaten, die sich um Mitgliedschaft bewerben. Es ist schon ziemlich dreist, dass Russland es als Provokation ansieht, wenn die NATO zu einigen Staaten im Umfeld Russlands nicht kategorisch nein sagt. Die Zusage, dass es keine NATO-Osterweiterung geben würde, kam zum einen von Leuten, die da keinerlei Befugnisse darüber hatten, und ist auch alleine durch diese simple Überlegung obsolet, dass es eben nicht die NATO ist, die sich aktiv erweitert, sondern dass sich ihr Staaten anschließen wollen.

Es wurde von verschiedenen Seiten gewarnt, dass es ein Spiel mit dem Feuer ist.

Ja, das wird immer wieder gewarnt, und es ist auch immer wieder ein Spiel mit dem Feuer.

Ich sehe, daß die Menschen in der Ukraine, als auch in Russland, verlieren.

Für dich bedeutet verhandeln gleichzeitig verlieren, und du lässt es nicht zu, diesen ausgetretenen Pfad zu verlassen, um eine Lösung anzudenken.
Für mich bedeutet kämpfen schon verlieren.

Nein, ich glaube nicht, dass verhandeln gleichzeitig verlieren bedeutet. Es ist nur in der aktuellen Situation so, dass die Ukraine keine fairen Verhandlungen wird bekommen können, wenn sie nicht kämpfen kann. Ein Stopp der Waffenlieferungen, wie es sich Schwarzer, Wagenknecht und co wünschen, bedeutet schlicht nur, dass Putin sagt: "Ok, hier ist meine Wunschliste, und wenn das nicht alles erfüllt wird, kämpfen wir weiter, und Ihr könnt Euch dann nicht mehr wehren. Hahaha."

Damit die Ukraine eine Chance hat, am Verhandlungstisch nicht vollkommen zu verlieren, muss Putin sehen, dass er auch auf dem Schlachtfeld nicht auf einfachem Weg und billig alles bekommen kann. Denn, wenn er auf dem Schlachtfeld alles leicht und einfach bekommen könnte, wird er am Verhandlungstisch sicher nicht fair sein und der Ukraine wahrscheinlich keine Zugeständnisse machen.

Und ich würde gerne den Zankapfel ’wegnehmen’ und beide Parteien an den Tisch bitten. Natürlich interessiert das so niemanden. Ist ja ‘realitätsfern’.

Das würde ich auch gerne. Darum frage ich ja dauernd nach: WIE? Wie kann das vonstatten gehen, damit die Ukraine auch faire Chancen am Verhandlungstisch hat und Putin nicht einfach sagt: "So lange nicht alle meine Wünsche abgenickt sind, schießt meine Armee weiter." oder beispielsweise: "Oh, Ihr wollt also unbedingt in die EU. Dann greife ich eben weiter an."

Aber genau das muss passieren, damit langfristiger Frieden einkehrt. Und bitte nicht erst nachdem kein Grashalm mehr in der Ukraine steht. Und es muss einen Weg geben. Vielleicht ein Gipfel mit Uncle Sam?

Ja, es wäre schön, wenn es einen schnellen Weg dahin gäbe. Der kann aber leider nicht darin bestehen, einfach die militärische Unterstüttzung der Ukraine einzustellen und so zu drängen: "Nun verhandelt mal!", wie es Schwarzer und Wagenknecht es darstellen. Darum frage ich doch dauernd, wie das gehen kann. Wie kann man Putin dann an den Verhandlungstisch bringen, dass er sich auch mit weit weniger als seiner Wunschliste zufrieden gibt... dass die Ukraine beispielsweise sagen kann: "Wir wollen in die EU beitreten, und dabei bleiben wir!", und Putin das dann auch akzeptiert.

Das einzige, was ich mir vorstellen kann, das Putin beeindruckt, ist die Ukraine als neutrales Land, und wirtschaftlichen Aufschwung.

Und dazu habe ich schon geschrieben, dass Selenskyj schon geäußert hat, dass er auf die NATO-Mitgliedschaft verzichten könnte. Das ist Putin allerdings offensichtlich nicht neutral genug.

Wenn du dich als Kriegstreiber siehst, dann bitte; ich beziehe mich da auf Kommentare anderer User.

Welche denn? Wer ist hier ein Kriegstreiber?

Auch ich muss mich für meine Haltung beschimpfen lassen, auch ich muss mich wiederholt erklären.
Da ich keinesfalls vorschlage, dass die Ukraine Gebiete abtritt, verstehe ich nicht, wieso du mir das immer wieder auf das Brot schmierst. Bist du so eingefahren in deiner Rhetorik?

Weil es automatisch drauf hinaus laufen würde, dass die Ukraine Gebiete abgeben muss, wenn sie sich nicht mehr militärisch wehren kann.

Wie willst Du in diesem Fall Putin dazu bewegen, freie, faire und ehrliche Wahlen in diesen Gebieten abzuhalten?

Ich will nicht gegen dich argumentieren, ich will mit dir argumentieren, um Lösungen zu finden. Weil ich es nicht richtig finde, dabei zuzusehen, wie sich Menschen aufreiben. Javisst!

Ich will auch Lösungen finden. Lösungen, die den Krieg da möglichst schnell beenden, UND die dann die Ukraine als freien, souveränen und handlungsfähigen Staat hinterlassen. Letzteres würde allerdings nicht passieren, wenn sie jetzt einfach aufhören würde, sich militärisch zu wehren zu können mangels militärischer Unterstützung. Dann würde Putin sich einfach alles nehmen, was er will, und die Ukraine könnte am Verhandlungstisch rein gar nichts mehr für sich rausholen. Darum frage ich ja immer, wie Putin dazu gebracht werden kann/soll, an den Verhandlungstisch zu kommen und wirklich fair zu verhandeln und sich auch mit weniger als seinen kompletten Kriegszielen zufrieden zu geben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum genau soll das ein Argument dafür sein, 21 Jahre später in einem völlig anderen Land unschuldige Zivilisten abzuschlachten? In Butscha und anderen Städten und Dörfern Männer, Frauen und Kinder zu foltern, vergewaltigen und umzubringen, teilweise lebendig zu begraben. Die Mörder und Vergewaltiger von Butscha wurden dafür von Putin geehrt.

Ist das für Dich echt nachvollziehbar, eine logische Reaktion? Was sagt das über Dich?
Was soll diese emotionale Empörung in Endlosschleife, ich habe überhaupt gar nichts damit gerechtfertigt,
nicht das Geringste. Meinst du, das haben nicht mittlerweile alle begriffen, dass Putin ein Kriegsverbrecher ist
und das nicht zu rechtfertigen ist?
Dient das eigentlich noch der Sache oder nur noch der moralischen Selbstdarstellung?
Ich habe lediglich darauf hingewiesen, was auch vom Westen an historischen Chancen auf dauerhaften Frieden zwischen Ost und West versäumt wurde.
 
Und dazu habe ich schon geschrieben, dass Selenskyj schon geäußert hat, dass er auf die NATO-Mitgliedschaft verzichten könnte. Das ist Putin allerdings offensichtlich nicht neutral genug.

Das war März 2022. In der Zwischenzeit ist Vieles passiert, viele Gräueltaten und mittlerweile wünscht Selenksyj ja offensichtlich mehr denn je, der NATO anzugehören.


Die Fronten sind verhärtet.. aus momentaner Sicht (lt. Berichten) scheinen Verhandlungen in weite Ferne gerückt zu sein. Auch Selenskyj sieht - solange russische Soldaten auf seinem Boden sind - keine Veranlassung Gespräche aufzunehmen.


Putin wird nicht freiwillig abrücken.. warum auch? - aus seiner Sicht - er möchte ukrainischen Boden. Selenskyj bleibt nichts anderes übrig (außer "aufgeben") als den Westen zu Hilfe zu holen.. aber für welchen Preis? Tagtäglich sterben Menschen.. das beschäftigt mich... sind Menschenleben weniger Wert als Grund & Boden? Doch ja, das ist Krieg... grausam.
 
Werbung:
Putin wird nicht freiwillig abrücken.. warum auch? - aus seiner Sicht - er möchte ukrainischen Boden. Selenskyj bleibt nichts anderes übrig (außer "aufgeben") als den Westen zu Hilfe zu holen.. aber für welchen Preis? Tagtäglich sterben Menschen.. das beschäftigt mich... sind Menschenleben weniger Wert als Grund & Boden? Doch ja, das ist Krieg... grausam.
Es geht um Freiheit und Unabhängigkeit und die muss erkämpft werden. Es gibt keinen andern Weg. Putin will mit seiner Autokratie Land einsacken und hat bereits 20 % erobert. Und wenn die Ukraine sich nicht wehrt wird er alles erobern.
Dann feiert er im Kreml mit seinen Oligarchenfreunderln dem Westen eins ausgewischt zu haben und fühlt sich brustklopfend stark.
Selensky hat dann das Land verlassen und wohnt woanders mit viel Geld ein besseres Leben als sein Volk.
 
Zurück
Oben