Rache/Rachegefühle

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Innere Kämpfe, vergessen, jede Menge, klar.... besonders die Transformationsphasen auf dem sprituellen Weg. Und dann - Befreiung, Erleichterung. Auch klar.

All das hat aber absolut NICHTS mit Rache zu tun. Und schon gar nicht mit diesem Film.

Du hast also die Transformation bereits hinter dir und bist befreit, erleichtert? Schön.

Nein, sag ich auch nicht, dass die Transformation und innere Kämpfe mit Rache zu tun haben. Da ging es lediglich um den Kampf/die Kämpfe, und beim anderem, dass hinter Rache nicht immer bösartige Hintergründe oder Ziele, die erreicht werden wollen, stecken müssen.

Schade, dass du den Film nicht kennst. Aber gut, ich kenn Erwin Ringel auch nicht.
 
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Film und Reallife sind immer noch zwei Paar Schuhe - auch wenn der Film einen realen Hintergrund haben sollte.


Und nicht nur das. Ich denke, das Thema wird auch zusätzlich dadurch schwierig und ich sag jetzt mal unspirituell, wenn sich ein Individuum im Jahr 2012 auf eine Handlung bezieht, die vor einigen Jahrhunderten spielte und damit auch das damalige kollektive Bewusstsein ausdrückt.
 
Ich kenne den Film nicht...bin kein Gibson-Fan...spielt aber wohl zu einer Zeit, wo es kein wirkliches Gesetz gab...außer das des Stärkeren...und damals wurde eben mit anderen Waffen gekämpft...oder man ging unter...heute gibt es Gesetze, die...zumindest meistens auf alle angewendet werden...also kann Mensch "Rache nehmen"...bzw. sein Recht einfordern...aber es gibt sicher auch heute noch grenzsituationen, wo das nicht so einfach läuft...oder...vielleicht nicht unbedingt hier in Deutschland...nur bestimmten Bevölkerungsschichten vorbehalten ist...da verstehe ich schon, wenn jemand das Gesetz in die eigenen Hände nimmt und sich rächt...z.B. bei Sexualstraftätern...und wenn ein Opfer dann eben diesen Vater eleminiert...vielleicht zu dem Zeitpunkt, wo das Opfer selber Vater/Mutter ist und sich der "liebe Opi" an die Enkelkinder ranmacht...ich habe dafür Verständnis.

Und das machen ja auch sehr viele oder die meisten, oder? :confused:

Deshalb wundert mich auch etwas, warum manche dann so 'tun'.
 
Und nicht nur das. Ich denke, das Thema wird auch zusätzlich dadurch schwierig und ich sag jetzt mal unspirituell, wenn sich ein Individuum im Jahr 2012 auf eine Handlung bezieht, die vor einigen Jahrhunderten spielte und damit auch das damalige kollektive Bewusstsein ausdrückt.

Wenn du das mit dem Beispiel nicht verstehst, ist eben genau das nicht meine Angelegenheit.
 
ich habe dir schonmal das mit dem weißen Ring empfohlen ....


Ich geh nicht in Therapie, ich will keinen von diesen Leuten mehr sehen, bin immer noch so wütend, daß ich nicht mal ruhig drüber schreiben kann, es geht nicht, schon allein beim nachdenken drüber muß ich heulen ohne Ende, nie wieder geh ich zu so jemandem und lass mir nochmal so weh tun!
 
vergessen schrieb:
dass hinter Rache nicht immer bösartige Hintergründe oder Ziele, die erreicht werden wollen, stecken müssen.

Das mag sein. Aber der Hintergrund ist in dem Fall völlig egal. Was zählt, ist das Gefühl, der Gedanke, die Ausführung. Wenn du Rachegefühle hegst... fühl dich doch mal hin, wie fühlt sich das an? Wie geht es dir dabei? Schlecht bis saudreckig (mal salopp gesagt). Mag sein, dass du - wenn du Rache übst - ein Gefühl der Erleichterung verspürst. Die Spirale nach unten (z.B. Gerichtsverhandlung, Verurteilung wegen..... was weiss ich, usw., in spiritueller Hinsicht nächstes Karma etc.) ist mit dem momentanen Gefühl der Erleichterung nicht aufgehoben.

Rache ist IMMER destruktiv, zerstörerisch, vernichtend - dunkle Energie. (Das stammt nicht von mir, sondern von Chuck Spezzano, Spiritueller Psychologe und Mediziner.) Wenn es dich interessiert, schicke ich dir den Text, den ich von ihm vorliegen habe, per PN, oder auch hier rein, egal.

Lichtpriester
 
Ich geh nicht in Therapie, ich will keinen von diesen Leuten mehr sehen, bin immer noch so wütend, daß ich nicht mal ruhig drüber schreiben kann, es geht nicht, schon allein beim nachdenken drüber muß ich heulen ohne Ende, nie wieder geh ich zu so jemandem und lass mir nochmal so weh tun!

Ich hab das auch eine ganze Zeit lang gedacht, wenn ich wieder an so einem Punkt war, als es nicht mehr so ging, dass es mir nichts nützen oder bringen würde, mich nicht weiterbringt, wenn ich wieder reingehe, ins KH mein ich. Nur ich hab das nicht so schlimm erlebt wie du, auch wenn ich bei einer Ärztin das Gefühl hatte, dass sie mir nicht glaubt (mit freundlich-lachendem Gesicht dabei).

Mir ging es da zwar letztes Jahr an sich gut, vermutlich weil ich eine Art Auszeit hatte, aber danach war alles so wie vorher und irgendwie sogar eher noch schlimmer, weil noch andere Dinge passiert sind und ich das dann sogar noch bereut habe, dass ich die Zeit weg war. Und allein auch, weil ich weiß, dass niemand so richtig irgendwo ansetzen könnte, weil ja auch Verschiedenes vermutet wurde.

Vielleicht ist das ja auch eine Art Zeichen, dass es noch andere Weg gibt, ein anderer Weg besser wäre.
 
Da ging es lediglich um den Kampf/die Kämpfe, und beim anderem, dass hinter Rache nicht immer bösartige Hintergründe oder Ziele, die erreicht werden wollen, stecken müssen.

Die Rache erfolgte ja zuerst und erst nachdem er sich für persönliches gerächt hatte fand er sich angeblich gute Ziele und den Krieg. Ich denke du missverstehst den Film ein wenig. Der Film ist ein einziger Rachefeldzug.
 
Und nicht nur das. Ich denke, das Thema wird auch zusätzlich dadurch schwierig und ich sag jetzt mal unspirituell, wenn sich ein Individuum im Jahr 2012 auf eine Handlung bezieht, die vor einigen Jahrhunderten spielte und damit auch das damalige kollektive Bewusstsein ausdrückt.
Machtanspruch und Erhalt, Unterdrückung, Folter, Verstümmelung, Verschleppung, Vergewaltigung, Folter und Mord. Die ganze Bandbreite, die Mensch im stande ist, anderen anzutun. Wir brauchen geschichtlich auch gar nicht mal so weit zurückzugehen (2. Weltkrieg) und schauen oftmals an anderen Stellen hilflos zu oder manchmal auch einfach weg.
 
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Ja, da stimme ich dir zu. Verständnis habe ich dafür auch. Aber ich mache es nicht zu meinem Gott oder meiner Triebfeder für Energie.

Wenn ich in der Situation wäre...tja....man kann theoretisch philosophieren, wie man reagieren würde...wenn die Situation da ist...muß man immer noch einiges bedenken...schließlich hat man Verantwortung...und den Opi mal eben über die Wupper schicken...bedeutet, daß man ggf. im Knast landet und die Kinder im Heim...so ne Aktion müßte dann wirklich gut durchdacht sein...also bleibt es wahrscheinlich bei Rachegedanken...der Planung des "perfekten Mordes"....oder der Hoffnung, daß der alte Drecksack von selber elendigst krepiert.....jedemfalls bei den meisten...den wenigen, die es tatsächlich durchziehen...wünsche ich sehr milde Richter...und daß sie nach der Tat zumindest ihr Trauma endlich verarbeiten können, ohne sich, wie es häufig vor kommt, selber an Unschuldigen vergehen, weil der eigentliche Täter nicht greifbar ist oder zu sein scheint.


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