Protestmail gegen Walfang

sorry, ich will das thema nicht in den dreck ziehen, mir ist arterhaltung wichtig, aber ich bin auch von einem ehemaligen unterstützer dieser methoden zu einem gegner geworden.

Hallo Goalie,:)
aufgrund Deiner Negativerfahrung mit einer Person,
darfst Du Tierschützer nicht alle in die gleiche Schublade stecken,
es sind nicht alle gleich.:nono:

Tierschützer absolvieren eine wirklich notwendige wichtige Arbeit,
für Lebewesen die sich persönlich nicht gegen unwürdige Quälereinen
des Menschen wehren können.
So gibt es einige dieser Gattung, +M.+ die dem genzenlosen Quälereien aus berechtigter Überzeugung entgegenstehen.

Trotzdem kann eines Tages die Erde durch den Menschen zerstört werden und wenn es die Atombombe ist. :(

LG:liebe1:

Sonja
 
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Guten Abend,

ich habe seit ca. 17 Jahren nach einem Erlebnis der besonderen Art eine ausgesprochene Affinität für Wale und Delphine und wenn ich Walfangbilder im Fernsehen sehe, dann geht mir der Schmerz durch Mark und Bein. Ich liebe diese Tiere über alles, - mal abgesehen davon, dass ich alle Tiere mag (und auch Spinnen nicht töte, obwohl ich die nicht so mag, sondern schnell wegrenne). Ich hatte dann eine sehr engagierte Zeit, insbesondere habe ich mit privaten, groß angelegten Geldammelaktionen die Sea Shepard Conservation Society unter Paul Watson, einem Greenpeace-Abtrünningen, unterstützt ( das sind die, die der Baron so schlimm findet). Ich fand das damals einfach klasse, dass die nicht nur geredet haben, sondern sich "dem Feind wirklich stellten" und Walfangboote in Grund und Boden rammten.

Naja, nun sind wieder einige Jahre vergangen. Heute ist es nicht mehr so mein Ding, andere in Grund und Boden zu rammen. Und vor allem weiß ich heute eines so sicher wie das Amen in der Kirche: Feinde sind sich furchtbar ähnlich. Deswegen mein Appel an alle Engagierten: Engagiert Euch für etwas und nicht gegen etwas. Dieser kleine, aber feine Unterschied macht den wirklich großen Unterschied aus.

Katarina :)
 
Kann er nicht, da die Krokos für die Taschen auf Farmen gezüchtet werden.
Also eine Überpopulation an Krokodilen gefördert wird.
Beim Robbenschlachten wird das Fleisch nichtb verwertet, sondern die Kadaver bleiben liegen.
Die dänische Königin ist übrigens eine Befürworterin der Robbenjagd.
Die Eier, die ich ess, sind übrigens in Freiheit aufgewachsen.(Biohöfe)
Die Walfleischkonsumenten werden sich wahrscheinlich eine Potenzsteigerung erhoffen , wie in Asien ohnehin viel um den Schw*** geht.

Sage


Man kann hier eine Protestmail an Sigmar Gabriel und Horst Seehofer schreiben und sie auffordern, ein Handelsverbot für Robbenprodukte in Deutschland anzuvisieren. Innerhalb der mail ist noch ein Kästchen frei für eigene Kommentare, die auch auf der Seite abgedruckt werden.

http://www.stopptdierobbenjagd.de/site/pp.asp?c=9dJHKRNrFmG&b=1390413

Ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein, sicher, aber auch Tropfen sind wichtig, um möglicherweise das kanadische Massaker an den Robbenbabies zumindest zu ächten.

Am wirkungsvollsten ist natürlich ein Boykott von Pelzmänteln, da ja das Angebot bekanntlich durch die Nachfrage bestimmt wird.
 
Oh ich hoffe, ich bin jetzt nicht der Stimmungstöter in der allgemeinen Stimmung "Haut die Robben tot!" und "Walfang ahoi!" :weihna1

Es gibt schlechte Nachrichten ( :D )

Norweger wollen kein Walfleisch mehr essen
Norwegische Walfänger töten nur halb so viel Tiere wie erlaubt. Grund: Die Nachfrage sinkt, die Lager sind noch voll
STOCKHOLM taz Was jahrelange Proteste nicht vermochten, könnten veränderte Essgewohnheiten erreichen: In Norwegen ist die Nachfrage nach Walfleisch so weit gesunken, dass sich die Jagd kaum noch lohnt. Die Bilanz der morgen endenden Walfangsaison: 527 Tiere wurden getötet. Die Regierung hatte aber eine Quote von 1.052 erlaubt.

Noch immer blockiert das tiefgefrorene Fleisch der 639 Zwergwale, die im letzten Jahr getötet wurden, die Lager. Viele Großhändler kaufen seit Juni nichts mehr. Ulf Ellingsen vom größten Walfleischhändler Karsten J. Ellingsen erklärt: "Noch mehr können wir nicht einfrieren. Und frische Ware verkaufen wir kaum." Für Truls Gulowsen von Greenpeace ist das eine gute Nachricht: "Als Nationalgericht spielt Walfleisch offenbar keine große Rolle mehr." Dabei kann man der Walfanglobby kaum mangelnde Fantasie vorwerfen: Mobile Informationskampagnen versuchten Walfleisch in Wal-Burgern, Wal-Woks und Nudeln mit Walfleischsoße anzupreisen - der Erfolg war mäßig.

Norwegens Walfänger sind auf den heimischen Markt angewiesen. Japan, das einzige Land mit nennenswerten Anteil von Walfleischliebhabern, hat ein Einfuhrverbot für norwegischen Walf erlassen. Fleisch der Nordatlantikwale ist so mit Umweltgiften belastet, dass die Regierung in Tokio es ihren Wählern nicht zumuten will. Norwegens Lebensmittelbehörde rät nur Schwangeren dringend vom Verzehr ab. Besonders kontaminiert ist das Fleisch von Walen, die sich nahe der Küste aufhalten. Vorwiegend die werden harpuniert, weil sich die Jagd vor den Arktisinseln Jan Mayen und Spitzbergen angesichts der hohen Treibstoffpreise nicht mehr lohnt.

Die Walfanglobby schiebt die misslungene Saison vor allem auf schlechtes Wetter. Für 2007 arbeitet sie an neuen Marketingstrategien. Inzwischen betreiben nur noch etwa 30 Boote mit 200 Besatzungsmitgliedern Walfang. Und auch für die gilt die Jagd auf die Meeressäuger nur als Zubrot während der fangarmen Sommermonate.

Die Branche trägt nur 0,002 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Ein endgültiger Abschied der NorwegerInnen vom Walfang würde volkswirtschaftlich unbemerkt bleiben. Eine Verschwendung von Naturressourcen ist er sowieso: Von den drei bis fünf Tonnen, die ein Zwergwal auf die Waage bringt, wird nur das kommerziell verwertbare Fleisch herausgeschnitten. Zwei Drittel des Wals, vor allem der gesamte Speck, wandert gleich wieder ins Meer zurück. REINHARD *****
http://www.taz.de/pt/2006/08/30/a0105.1/text

Tja..... :party02:
 
Ihr habt das Gefühl eures Bessermenschentums in
keinster Weise verdient.

Da gebe ich Baron voll und ganz recht. Ihr pösen, pösen Moralisten!

Aber vielleicht hat Karstadt, Quelle, Neckermann und seit neuestem auch C& A es sich verdient?

:confused:

Und da bin ich gleich bei der nächsten schlechten Nachricht.
:(

Ungern, aber nun gut, es muß raus, auch wenns hier die Stimmung auf den Nullpunkt sacken läßt:

Ein Highlight im Kampf gegen die Pelztierhaltung gab es im September zu vermerken:
Die Karstadt Quelle AG stellt den Verkauf von Echtpelzen ein. Dies gelte für die Karstadt-Warenhäuser, die konzerneigenen Fachgeschäfte wie Sinn-Leffers und Wehmeyer und für die Versandhäuser Quelle und Neckermann, teilte der Konzern der Presse mit. Vorhandene Bestände sollen aber bis ins nächste Jahr abverkauft werden. Von der Entscheidung sind nicht nur Pelzmäntel und -jacken betroffen, sondern auch alle Artikel, die Applikationen aus echtem Pelz haben - zum Beispiel Armbänder, Anhänger, Schuhe, Handschuhe und Besatz an Textilien. Die Karstadt Quelle AG begründet Ihre Entscheidung mit konzernweit gültigen Sozial- und Umweltstandards. Ebenso sei eine Kundenbefragung und der Tierschutzgedanke in die Entscheidungsfindung einbezogen worden.

Der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ hat mit dem Konzern Kontakt aufgenommen und stellvertretend für alle Mitglieder und Freunde seine Freude zum Ausdruck gebracht.
http://www.bv-tierschutz.de/40210.html

Diese pösen, pösen Bessermenschen in den Chefetagen von Karstadt.
Kommt, laßt uns eine Protestmail gegen diese linken ÖKo-Agitatoren schreiben!

:zauberer1
 
Da gebe ich Baron voll und ganz recht. Ihr pösen, pösen Moralisten!

Aber vielleicht hat Karstadt, Quelle, Neckermann und seit neuestem auch C& A es sich verdient?

:confused:

Und da bin ich gleich bei der nächsten schlechten Nachricht.
:(

Ungern, aber nun gut, es muß raus, auch wenns hier die Stimmung auf den Nullpunkt sacken läßt:


http://www.bv-tierschutz.de/40210.html

Diese pösen, pösen Bessermenschen in den Chefetagen von Karstadt.
Kommt, laßt uns eine Protestmail gegen diese linken ÖKo-Agitatoren schreiben!

:zauberer1


Ich kann Dir nicht mehr ander schreiben also hier

http://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziative_Identitätsstörung

LG:liebe1:

Sonja
 
Hier sind ein paar Argumente gegen den Walfang aus der PM 2/05

Große Bewunderung hier, rücksichtslose Jagd dort. In dieser zwiespältigen Situation befinden sich die Giganten der Meere zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Von den rund 80 bekannten Walarten gelten nahezu alle als bedroht, einige stehen sogar am Rande des Aussterbens. Gab es einst laut Schätzungen in den Weltmeeren rund 250000 Blauwale – die mit bis zu 30 Meter Länge größten Tiere der Erde –, ist ihre Zahl heute auf 2000 gesunken. Sie stehen ebenso auf der roten Liste wie Buckel-, Finn- und Seiwale. Von den Nordkapern sind gar nur wenige hundert Tiere übrig geblieben. Und das, obwohl ihre Jagd schon 1935 international verboten wurde. Doch die Bestände haben sich nicht mehr erholt.
http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/ganzer_artikel.asp?artikelid=1021

Um den Walfang in Japan einzuschränken, wird wahrscheinlich das norwegische "Modell" am Besten funktionieren, ebenso wie bei den Pelzen.

Aber so lange Menschen aus irrealen Überlegungen heraus auf Walprodukte bestehen, wird sich nichts ändern.

Fraglich ist, ob die neuen Bestimmungen auch eingehalten werden. Denn das »shark finning« ist lukrativ und bringt vor allem in Asien viel Geld ein: Eine Terrine Haiflossensuppe kos-tet in Singapur 90 Euro.

Die Tiere werden nicht nur ihrer Flossen wegen gejagt. In den letzten Jahren hat auch die Pharma- und Kosmetikindustrie Haiprodukte für sich entdeckt. Aus dem Knorpelskelett tausender Tiere gewinnt sie Collagen, das in Schönheitscremes eingesetzt wird. Aus der Haileber wird Squalen extrahiert, eine ölartige Substanz, die angeblich das menschliche Immunsys-tem stärkt. Und weil Haie selten von Tumoren befallen werden, wird geriebener Haiknorpel als Anti-Krebsmittel verkauft.

Experten sehen solche Präparate allerdings als wirkungslos an. »Das ist so, als würde ein Kurzsichtiger Adlerfleisch verzehren, um seine Sehkraft zu stärken«, sagt Carl Luer, Bio-chemiker am Mote Marine Laboratory in Florida.

Das Beste wäre also, den Konsumenten klarzumachen, das sie auf diese Produkte auch verzichten können, ohne an Lebensqualität einzubüßen.

Die Art und Weise, wie die Tiere hingeschlachtet werden, ist auch in dem Artikel beschrieben.

Es ist allerdings nicht nur der Walfang der die Wale bedroht, sondern ebenso die eingeleiteten Schadstoffe und die stetig steigende akustische Umweltverschmutzung.

Ein interessanter Vorschlag ist es vielleicht, ähnlich wie auf dem Festland große Naturschutzgebiete einzurichten, die nicht befischt werden dürfen:

Ein Beispiel für die Wirkung solcher Reservate ist die karibische Insel St. Lucia. 1995 wurde hier entlang eines elf Kilometer langen Küstenstreifens die »Soufriere Marine Management Area« eingerichtet. 35 Prozent der Fischgründe rund um Korallenriffe sind seitdem für die Fischer gesperrt. Doch anstatt wie anfangs befürchtet große Einbrüche in den Fangmengen zu verzeichnen, blicken die lokalen Fischer heute zufrieden in ihre Netze: Bis zu 90 Prozent mehr Fische bringen sie an Land, weil aus den geschützten Gebieten heraus die Populationen ständig wieder aufgefüllt werden. Zugleich ist in den Sperrzonen die Masse der Nutzfischarten sogar auf das Dreifache gestiegen.



Meeresforscher und Biologen fordern das etwa 20-40 Prozent der Weltmeere unter einen solchen Schutz gestellt werden.

Finde ich auch eine gute Idee

Liebe Grüße

Bonobo
 
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Hier sind ein paar Argumente gegen den Walfang aus der PM 2/05
Danke Bonobo.

Ich kann keine Argumente gegen den japanischen
Walfang entdecken. Die Japaner jagen dieses Jahr
an die 1.000 Zwergwale, von denen es weltweit
an die 1.000.000 Tiere gibt. Wo ist das Problem, bitte?

Wo ist das Problem, bitte?

Zudem stellt der PM-Artikel die Grindwahl-Jagd auf
den Färöern dar, die absolut nichts zur Sache tut.

Dennoch sei erwähnt, dass die Darstellung, die
Tiere würden qualvoll verbluten, eine glatte Lüge
ist. Die Fäöer töten einen Wal in wenigen Sekunden.

Zudem IST der Walfang natürlich drastisch eingeschränkt,
auch der japanische. Oder glaubst du, Japan legt
sich selbst die Quoten fest? Glaubst du tatsächlich,
auf allen Meeren dürften ohne geographische
Einschränkung Wale gejagt werden?

Ich empfehle noch einmal, sich den Wikipedia-Artikel
über "Walfang" zu geben, um wenigstens ein Grundwissen
aufzubauen.

Sonst bringt die Diskussion nichts.

Gruss
LB
 
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