Dann bin ich in Deinen Augen also auch krank , sowie Groovy

Sind dann alle , die an nicht beweisbare Dinge glauben , und auch einiges von erleben , also krank
Es ist schon ein wesentlicher Unterschied zwischen
"an unbewieseses Glauben"
und
"alles Mögliche unbewiesesnes ins eigene Weltbild integrieren und bis auf's Blut zu verteidigen."
Am Beispiel von UFOs:
Es spricht rein gar nichts dagegen, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass UFO-Sichtungen teilweise außerirdischen Ursprungs sein könnten. Ich persönlich halte diese Möglichkeit zwar für extrem unplausibel, jemand, der aber an diese Möglichkeit glaubt, ist in meinen Augen nicht krank. Das ist ein normaler Unterschied der Weltsicht.
Krankheitrswert bekommt die Geschichte in meinen Augen, wenn man bei einigen UFO-Sichtungen, Kornkreisen etc. kategorisch behauptet: "Das kann nur ein außerirdisches Raumschiff gewesen sein." Und alle anderen Möglichkeiten entweder nur oberflächlich oder rein gar nicht in Betracht zieht. weil man sie sich nicht vorstellen kann oder will.
Es wird hier zwar gerne über Toleranz gepredigt. Aber die Aufforderung: "Akzeptiert doch andere Meinungen", heißt sinngemäßg oft nur: "Haltet die Klappe." Kritik am Glaube der außerirdischen Natur von UFOs ist auch als freie Meinungsäußerung zu verstehen, und nicht als Verbotswunsch des Glaubens (wie es oft genug missverstanden wird)
Am Beispiel von Religion:
Es spricht rein gar nichts dagegen an Gott zu glauben und regelmäßig zu ihm zu beten.
Krankhaft wird es, wenn man so von der Existenz Gottes überzeugt ist, dass man Zweifel nicht mehr zulässt. Das führte schon zu Sätzen wie: "Gott will, dass ich Ungläubige töte."
Am Beispiel von Verschwörungstheorien:
Es ist nicht krankhaft, wenn man beispielsweise an die Möglichkeit glaubt, dass 9/11 ein Inside-Job war. Ich bin zwar weiterhin davon überzeugt, dass das nicht der Fall ist (und habe da auch meine Gründe, weswegen ich diese Überzeugung habe)... aber es ist kein allzu unplausibles Szenario, und es gab in der Vergangenheit Präzedenzfälle (wenn auch nicht in diesem Ausmaß).
Krankheitswert bekommt es, wenn man jegliches Argument, welches die "Beweise" entkräftet, entweder falsch oder gar nicht versteht, oder ignoriert.
Krankhaft wird es ebenfalls , wenn man jede Verschwörungstheorie geradezu in sich hineininhaliert. Wenn man hinter allem möglichen einen verschwörerischen Sinn wittert, und Menschen, die diese Einstellung nicht teilen als mind-manipulierte blinde Schäfchen-Mitläufer betrachtet. Besonders krass wird es, wenn man seine eigene Ansicht hier durch das Verhalten der Umwelt bestätigt sieht... unabhängig, wie die Umwelt reagiert. Reagiert sie gar nicht, wird das "Problem totgeschwiegen und ausgesessen"; wird reagiert, sind es Agenten der Verschwörer, die ja die "nachdenkenden Menschen" diskreditieren müssen, oder es sind mind-manipulierte "Zombies", die dem programmierten Mainstream folgen und nicht selbst denken können (wie man selbst).
Krankhaft wird es auch, wenn die Verschwörungstheorien, die man glaubt, wirklich lächerliche Ausmaße annehmen... Stichwort "Reptiloide Verschwörung des Weltjudentums im Vatikan" oder so ähnlich...
Ja nachdem, wo Du Dich da beschrieben wiederfindest, kannst Du abschätzen, ob ich Dich für "krank" halte oder nicht.
Viele Grüße
Joey