Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein dagegen sehr?

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Ah ja, man sieht also nicht die objektive Realität, sondern die "eingefärbte" Wahrnehmung der Mutter, okay.
(Erinnert mich an "The Sixth Sense", wo sich am Ende erschließt, daß der Mann längst tot und ein Geist ist.)

In Wirklichkeit hat das Baby also seine munteren, quietschfidelen Momente zB beim Wickeln, und es macht
durchaus ganz normale Babygeräusche. Es ist also gar nicht rund um die Uhr apathisch und wie kurz vor tot.
Das muß man ja überhaupt erstmal wissen, um sich im Film zurechtzufinden und zu wissen, was er sagen will.
Das war mir beim Anblick des Trailers auch nicht bewusst!

Es handelt sich also nur um die Wahrnehmung der Mutter - und ihre Spekulationen, was verkehrt ist!?

Mich hat der Film -
nach dem Lesen der Inhaltsangabe -
an "die Frauen von Stepford" erinnert.

Dort die " maßgeschneiderte Frau", in diesem Film hier das " maßgeschneiderte Baby".

"The Sixth Sense" habe ich - glaube ich - gar nicht gesehen.
 
Solche Filme und Beiträge gibt es immer wieder, und das seit 50 Jahren, so lange thematisiert die Frauenbewegung das schon. Ich verstehe nicht, was daran neu sein soll, dass Muttersein kein Zuckerschlecken ist.
Das wusste man sogar schon viel früher, weshalb Menschen das Müttergenesungswerk erfunden haben unter anderem....
Ich weiß auch manchmal nicht, was die Zielrichtung des Ganzen in Bezug auf den Umstand des Kinderkriegens sein soll.
OGottoGott, was für eine Zumutung für Frauen oder wie?
Ist denn der Druck, sofort eine überglückliche Mutter sein zu müssen überhaupt noch so hoch in unserer Gesellschaft?
Bis in die 60iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts mag ich das noch glauben, aber danach?
Halte ich für ein Gerücht, obwohl ich mich in den katholischen Bergdörfern der Alpen natürlich nicht auskenne.
Und ist dieses Beharren auf "Kinder sind etwas Wunderbares und ein Glück" nicht wenigstens noch irgendwas,
was Kinder wenigstens manchmal ein bisschen schützt?
Kann man mal thematisieren, was DIE alles mitmachen müssen in dieser Gesellschaft, welche
unfassbare Gewalt und Gleichgültigkeit ihnen immer noch angetan wird, und das wenn, in erster Linie in den eigenen
4 Wänden?
Und dass es dann immer noch nur heißt, die Eltern, resp. die Mutter sei "überfordert", obwohl genau so häufig Tatsache ist,
dass sie lieber am Handy hängt, säuft oder sonstwas für sich selbst Wichtiges tut und sich ein Shice für ihr Kind interessiert.
Einfach, weil es ihr egal ist und sie die Arbeit nur nervt, die sie mit ihm hat.

Eine gebildete, erwachsene Frau heutzutage in den westlichen Ländern kann sich ohne weiteres psychologische Hilfe an jeder Ecke suchen, wenn sie Probleme mit dem Muttersein hat, zumal wenn sie aus der im Film thematisierten Mittelschicht kommt.
So richtig das gutbürgerliche intellektuelle Filmemacher-Milieu, "huuh, da habe ich aber ein brandheißes Eisen angefasst....":rolleyes:

Die Dame sollte mal darüber drehen, wo es wirklich brennt und wehtut in der Gesellschaft.
 
.... Meine Hebamme meinte dazu : "er ist noch in seiner eigenen Welt "

Von wie vielen Tagen nach der Geburt handelt der Film? Nur die erste Zeit/wenige Tage?
Überrascht dieses "noch in seiner eigenen Welt sein" des Babies denn wohl viele Mütter?
Wird nie mal erwähnt, daß diese Phase ganz normal ist? Ist DAS womöglich ein Problem?

Ein zwei Sätze a la: "In wenigen Tagen/Wochen ist dein Kind munter und es bewegt sich
und kann dann auch sehen und ihr habt beglückende Momente. Aktuell aber braucht es
noch etwas Zeit, bis seine Sinne sich soweit entwickelt haben usw - alles ist gut und okay."
 
Alleine in D gibt es mehr als 1000 Beratungsstellen rund um das Thema Eltern sein, Kinder, Familie, in Österreich ca. 380, und da sind Psychologen, die sowieso Therapien anbieten, die sich ums eigene Ich und seine Probleme drehen, nicht enthalten.
Man sollte halt auch hingehen, wenn was ist.
 
Solche Filme und Beiträge gibt es immer wieder, und das seit 50 Jahren, so lange thematisiert die Frauenbewegung das schon. Ich verstehe nicht, was daran neu sein soll, dass Muttersein kein Zuckerschlecken ist.
Das wusste man sogar schon viel früher, weshalb Menschen das Müttergenesungswerk erfunden haben unter anderem....
Ich weiß auch manchmal nicht, was die Zielrichtung des Ganzen in Bezug auf den Umstand des Kinderkriegens sein soll.
OGottoGott, was für eine Zumutung für Frauen oder wie?
Ist denn der Druck, sofort eine überglückliche Mutter sein zu müssen überhaupt noch so hoch in unserer Gesellschaft?
Bis in die 60iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts mag ich das noch glauben, aber danach?
Halte ich für ein Gerücht, obwohl ich mich in den katholischen Bergdörfern der Alpen natürlich nicht auskenne.
Und ist dieses Beharren auf "Kinder sind etwas Wunderbares und ein Glück" nicht wenigstens noch irgendwas,
was Kinder wenigstens manchmal ein bisschen schützt?
Kann man mal thematisieren, was DIE alles mitmachen müssen in dieser Gesellschaft, welche
unfassbare Gewalt und Gleichgültigkeit ihnen immer noch angetan wird, und das wenn, in erster Linie in den eigenen
4 Wänden?
Und dass es dann immer noch nur heißt, die Eltern, resp. die Mutter sei "überfordert", obwohl genau so häufig Tatsache ist,
dass sie lieber am Handy hängt, säuft oder sonstwas für sich selbst Wichtiges tut und sich ein Shice für ihr Kind interessiert.
Einfach, weil es ihr egal ist und sie die Arbeit nur nervt, die sie mit ihm hat.

Eine gebildete, erwachsene Frau heutzutage in den westlichen Ländern kann sich ohne weiteres psychologische Hilfe an jeder Ecke suchen, wenn sie Probleme mit dem Muttersein hat, zumal wenn sie aus der im Film thematisierten Mittelschicht kommt.
So richtig das gutbürgerliche intellektuelle Filmemacher-Milieu, "huuh, da habe ich aber ein brandheißes Eisen angefasst....":rolleyes:

Die Dame sollte mal darüber drehen, wo es wirklich brennt und wehtut in der Gesellschaft.
Whataboutism, wirklich?

Dass strukturelle Gewalt, Care-Armut, mentale Last und gesellschaftliche Erwartungen sich nicht in Luft auflösen, nur weil man sie schon mal benannt hat, geschenkt.
Dass auch Mittelschichtsfrauen unter Druck stehen dürfen, ohne dass gleich das Elendsranking bemüht wird, ist offenbar zu viel verlangt..

Wie wäre es wenn du einfach dazu einen anderen Fred aufmachst?
.
 
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Alleine in D gibt es mehr als 1000 Beratungsstellen rund um das Thema Eltern sein, Kinder, Familie, in Österreich ca. 380, und da sind Psychologen, die sowieso Therapien anbieten, die sich ums eigene Ich und seine Probleme drehen, nicht enthalten.
Man sollte halt auch hingehen, wenn was ist.
Hast du eigene Kinder?
 
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