Solche Filme und Beiträge gibt es immer wieder, und das seit 50 Jahren, so lange thematisiert die Frauenbewegung das schon. Ich verstehe nicht, was daran neu sein soll, dass Muttersein kein Zuckerschlecken ist.
Das wusste man sogar schon viel früher, weshalb Menschen das Müttergenesungswerk erfunden haben unter anderem....
Ich weiß auch manchmal nicht, was die Zielrichtung des Ganzen in Bezug auf den Umstand des Kinderkriegens sein soll.
OGottoGott, was für eine Zumutung für Frauen oder wie?
Ist denn der Druck, sofort eine überglückliche Mutter sein zu müssen überhaupt noch so hoch in unserer Gesellschaft?
Bis in die 60iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts mag ich das noch glauben, aber danach?
Halte ich für ein Gerücht, obwohl ich mich in den katholischen Bergdörfern der Alpen natürlich nicht auskenne.
Und ist dieses Beharren auf "Kinder sind etwas Wunderbares und ein Glück" nicht wenigstens noch irgendwas,
was Kinder wenigstens manchmal ein bisschen schützt?
Kann man mal thematisieren, was DIE alles mitmachen müssen in dieser Gesellschaft, welche
unfassbare Gewalt und Gleichgültigkeit ihnen immer noch angetan wird, und das wenn, in erster Linie in den eigenen
4 Wänden?
Und dass es dann immer noch nur heißt, die Eltern, resp. die Mutter sei "überfordert", obwohl genau so häufig Tatsache ist,
dass sie lieber am Handy hängt, säuft oder sonstwas für sich selbst Wichtiges tut und sich ein Shice für ihr Kind interessiert.
Einfach, weil es ihr egal ist und sie die Arbeit nur nervt, die sie mit ihm hat.
Eine gebildete, erwachsene Frau heutzutage in den westlichen Ländern kann sich ohne weiteres psychologische Hilfe an jeder Ecke suchen, wenn sie Probleme mit dem Muttersein hat, zumal wenn sie aus der im Film thematisierten Mittelschicht kommt.
So richtig das gutbürgerliche intellektuelle Filmemacher-Milieu, "huuh, da habe ich aber ein brandheißes Eisen angefasst...."
Die Dame sollte mal darüber drehen, wo es wirklich brennt und wehtut in der Gesellschaft.