Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein dagegen sehr?

Werbung:
Lilith war kein Dämon.
Lilith ist die Schattenseite von Eva.
"Schattenseite" ist auch Interpretationssache...
Sie war eigentlich nur unangepasst und freiheitsliebend, die dämonischen Attribute wurden ihr
später fortlaufend von der Kirche zugeschrieben.
Seitdem ist das nicht mehr totzukriegen.
Motto: Entweder Adams Mäuschen oder gleich dämonisiert.
Immer dasselbe...Angst vor der Sexualität der Frau.

Was lob ich mir da immer die Wikinger, die Frauen als Kämpferinnen hatten, die schon Eigentum besitzen durften
und erben...immerhin.
 
Was lob ich mir da immer die Wikinger, die Frauen als Kämpferinnen hatten, die schon Eigentum besitzen durften
und erben...immerhin.
Ja.. nur waren Wikinger kein Volk sondern es war Berufsbezeichnung....

Sie waren keine homogene Gruppe, sondern gehörten zu verschiedenen Stämmen, Sippen und Königreichen mit unterschiedlichen Dialekten, Bräuchen und Machtstrukturen. Deshalb waren auch die Rechte der Frauen höchst unterschiedlich. Auch Frauen konnten theoretisch "auf Viking gehen“, aber das war nicht die Norm...
Die Vorstellung, dass Frauen aus den vielen (skandinavischen) Völkern pauschal als kämpfende, gleichberechtigte Eigentümerinnen und Erbinnen lebten, ist eine romantisierte Vereinfachung. Und wird in feministischen esoterischen Kreisen gerne aufgegriffen. Tatsächlich war ihre Stellung komplex, regional unterschiedlich und stark vom sozialen Status abhängig.
 
Schön. Bloß, dass es mir darum gar nicht ging.
Es ging mir um das Frauenbild in der christlichen Tradition und demgegenüber war das der Wikinger, vergleichsweise! durchaus fortschrittlicher für den historischen Zeitraum ihrer größten Macht, bevor sie auch mit christlichen Gesellschaften verschmolzen.
Nix Romantisierung, meine Betonung lag auf der gründlichen Arbeit der Kirche an der Demütigung der Frau und ihrer Marginalisierung. Bzw. schlimmer noch, sogar eben ihrer Dämonisierung
Mir ist klar, dass die Wikinger verschiedenen Völkern, Königreichen was such immer zugehörig waren.
Spielt aber aus dem Winkel der Betrachtung überhaupt keine Rolle.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Schattenseite" ist auch Interpretationssache...
Sie war eigentlich nur unangepasst und freiheitsliebend, die dämonischen Attribute wurden ihr
später fortlaufend von der Kirche zugeschrieben.
Seitdem ist das nicht mehr totzukriegen.
Motto: Entweder Adams Mäuschen oder gleich dämonisiert.
Immer dasselbe...Angst vor der Sexualität der Frau.

Was lob ich mir da immer die Wikinger, die Frauen als Kämpferinnen hatten, die schon Eigentum besitzen durften
und erben...immerhin.

Lilith ist ein Archetyp, ein Initationsweg
da geht es nicht primär um die Sexualtität sondern um die grundlegende Frage des Seins.

Adam ist genauso wenig frei wie Eva.
Sein Initationsweg ist Samael

wie würde Lilith wohl ein Kind gebären?
 
zu dem Film im Eingangsbeitrag:
Ich hab nur den kurzen Trailer gesehen, und darin wirkt das Kind sehr ruhig, beinahe leblos/tot.
Ist das Kind in dem Film denn wirklich so wenig lebendig oder nimmt nur die Mutter es so wahr?
Könnte ja sein, daß der Film ihre Wahrnehmung zeigt. Wenn das Kind tatsächlich so "ruhig" ist,
dann stimmt tatsächlich was mit ihm nicht. Kein Wunder also, daß die Frau äußerst irritiert ist.

Der Film soll doch wie man liest das Thema Depression etc nach der Geburt behandeln, oder?
Wie denn nu? Ist DAS das Thema oder wurde von dem Arzt etwas mit dem Kind angestellt?
Diese Rätselei weckt in mir nicht den Wunsch, den Film anzusehen um die Antwort zu kriegen.

Stattdessen stößt es mich ab, weil der Gedanke, daß jemand an einem Baby, das gesund sein
könnte, so herumpfuscht, daß es mehr tot als lebendig ist, zutiefst bah und abstoßend ist.
Es ist zwar nur ein Film, aber der Zauber von Filmen ist ja gerade, daß man das Gesehene eben
doch fast wie Echtes aufnimmt, man also auch die Gedanken und Gefühle wie bei Echtem hat.
 
zu dem Film im Eingangsbeitrag:
Ich hab nur den kurzen Trailer gesehen, und darin wirkt das Kind sehr ruhig, beinahe leblos/tot.
Ist das Kind in dem Film denn wirklich so wenig lebendig oder nimmt nur die Mutter es so wahr?
Könnte ja sein, daß der Film ihre Wahrnehmung zeigt. Wenn das Kind tatsächlich so "ruhig" ist,
dann stimmt tatsächlich was mit ihm nicht. Kein Wunder also, daß die Frau äußerst irritiert ist.

Der Film soll doch wie man liest das Thema Depression etc nach der Geburt behandeln, oder?
Wie denn nu? Ist DAS das Thema oder wurde von dem Arzt etwas mit dem Kind angestellt?
Diese Rätselei weckt in mir nicht den Wunsch, den Film anzusehen um die Antwort zu kriegen.

Stattdessen stößt es mich ab, weil der Gedanke, daß jemand an einem Baby, das gesund sein
könnte, so herumpfuscht, daß es mehr tot als lebendig ist, zutiefst bah und abstoßend ist.
Es ist zwar nur ein Film, aber der Zauber von Filmen ist ja gerade, daß man das Gesehene eben
doch fast wie Echtes aufnimmt, man also auch die Gedanken und Gefühle wie bei Echtem hat.
Der Film ist in erster Linie eine Kritik an der Idealisierung des Mutterglücks und zeigt eine Frau, die gegen ein System aus medizinischer Arroganz (Gaslighting) und gesellschaftlichen Erwartungen um ihre eigene Wahrnehmung kämpft. Deshalb sieht man das Baby wie die Mutter es sieht.

Ich finde es faszinierend wie alle DAS gruselig finden. Wenn eine Frau, eine Mutter, das alles genau so wahrnimmt, wird es nämlich oft belächelt und abgetan.
 
zu dem Film im Eingangsbeitrag:
Ich hab nur den kurzen Trailer gesehen, und darin wirkt das Kind sehr ruhig, beinahe leblos/tot.
Ist das Kind in dem Film denn wirklich so wenig lebendig oder nimmt nur die Mutter es so wahr?
Könnte ja sein, daß der Film ihre Wahrnehmung zeigt. Wenn das Kind tatsächlich so "ruhig" ist,
dann stimmt tatsächlich was mit ihm nicht. Kein Wunder also, daß die Frau äußerst irritiert ist.

Der Film soll doch wie man liest das Thema Depression etc nach der Geburt behandeln, oder?
Wie denn nu? Ist DAS das Thema oder wurde von dem Arzt etwas mit dem Kind angestellt?
Diese Rätselei weckt in mir nicht den Wunsch, den Film anzusehen um die Antwort zu kriegen.

Stattdessen stößt es mich ab, weil der Gedanke, daß jemand an einem Baby, das gesund sein
könnte, so herumpfuscht, daß es mehr tot als lebendig ist, zutiefst bah und abstoßend ist.
Es ist zwar nur ein Film, aber der Zauber von Filmen ist ja gerade, daß man das Gesehene eben
doch fast wie Echtes aufnimmt, man also auch die Gedanken und Gefühle wie bei Echtem hat.

Man sieht das Baby nie länger als 1 Sekunde in dem Trailer.
Und wenn man bedenkt dass ein Neugeborenes fast nur schläft und trinkt, ist das im Grunde völlig normal.

Also ich habe in dem Trailer jetzt nichts abstoßendes gesehen.
 
..... Deshalb sieht man das Baby wie die Mutter es sieht. .....

Ah ja, man sieht also nicht die objektive Realität, sondern die "eingefärbte" Wahrnehmung der Mutter, okay.
(Erinnert mich an "The Sixth Sense", wo sich am Ende erschließt, daß der Mann längst tot und ein Geist ist.)

In Wirklichkeit hat das Baby also seine munteren, quietschfidelen Momente zB beim Wickeln, und es macht
durchaus ganz normale Babygeräusche. Es ist also gar nicht rund um die Uhr apathisch und wie kurz vor tot.
Das muß man ja überhaupt erstmal wissen, um sich im Film zurechtzufinden und zu wissen, was er sagen will.
 
Werbung:
Zurück
Oben