Mobbing Opfer/Täter

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würde ich für mich persönlich nicht so bestätigen können warum ich vergeben hatte, da ich weder an das eine noch das andere glaube (religion und eso). aber bei vielen kann es natürlich zutreffen.
lg jessey

Verzeihen tut man aus reinem Egoismus, dh. man erlöst sich aus der Sache und kommt damit aus der Opferrolle. Ich finde es auch immer lustig wenn Leute zu mir schreiben ich wisse nicht wovon ich spreche, ... .
Sorry ich habe genügend Negatives erlebt in meinem Leben und da ich eben nicht jammern möchte und auch kein Mitleid oder sonst was von irgendwem brauche und ich kein Glasmensch bin, schreibe ich es nicht auf.
Ebenfalls wird es ja eh Missbraucht, wenn man seine Vergangenheit aufschreibt, die Menschen wo ich vertraue, die wissen es, aber ich muss mich nicht rechtfertigen.
lg
Cyrill
 
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Verzeihen tut man aus reinem Egoismus, dh. man erlöst sich aus der Sache und kommt damit aus der Opferrolle. Ich finde es auch immer lustig wenn Leute zu mir schreiben ich wisse nicht wovon ich spreche, ... .
Sorry ich habe genügend Negatives erlebt in meinem Leben und da ich eben nicht jammern möchte und auch kein Mitleid oder sonst was von irgendwem brauche und ich kein Glasmensch bin, schreibe ich es nicht auf.
Ebenfalls wird es ja eh Missbraucht, wenn man seine Vergangenheit aufschreibt, die Menschen wo ich vertraue, die wissen es, aber ich muss mich nicht rechtfertigen.
lg
Cyrill
ich finde es nicht schlimm in diesem moment egoistisch zu sein zu mal ja die wirkliche bereitschaft aus dem inneren kommt nachdem ich wut und trauer hinter mir ließ. das heißt ich war bereit alle gefühle rauszulassen, bis der letzte rest davon gewichen war. und dann konnte ich vergeben. ja, ich tat es für mich selbst und nicht aus nächstenliebe. ich bin nicht bereit die verantwortung einer tat zu übernehmen in dem ich leide. nöööööö!!!!
lg jessey
 
Wieso glaubst du eigentlich dass man stagniert wenn man nicht verzeiht? Ich wurde von einer Kollegin und einem ehemaligen Vermieter gemobbt. Ich hasse das Miststück von Vermieter bis heute, sehe aber nicht warum ich deshalb stagniere. Ich sehe ihn nicht mehr. Ich lebe mein Leben und er seins, wobei er wahrscheinlich wieder irgendwen quält. Ich sehe nicht den geringsten Grund für die Qualität meines Lebens diesem Schwein zu verzeihen.

Ich bin auch kein Opfer deshalb und krieg wegen dem Kerl auch kein Mitgefühl oder Mitleid. Ich hab den seit fast drei Jahren nicht mehr gesehen und er ist bestimmt nicht Thema irgendwelcher Gespräche mit meinen Freunden. Also, warum suhle ich mich jetzt in einer Opferrolle?

Ich finde du machst es dir sehr leicht und ich vermute dass du noch nie gemobbt wurdest, da deine Ratschläge für mich nur nach Theorie klingen und nicht nach erlebten Erfahrungen. Und das kommt bei mir wie eine Verhöhnung rüber. Mir liegt auf der Zunge zu sagen "Junge, wenn du keine Ahnung von einem Thema hast dann behalt deine Ratschläge für dich".

Ich versuche es halt unemotional zu schreiben und sachlich, ich denke ich habe mehr Ahnung als Du denkst, meine Ratschläge haben Ihre Berechtigung, schliesslich lebe ich nach dem Prinzip, ... .
Aber gleich mit Totschlagargumenten zu kommen finde ich nicht so sachlich zu bleiben, nur wenn Du es nicht verstehst und nicht den Einblick hast in gewisse Dinge, gibt es Dir noch lange kein Recht hier anzugreifen, denn auf solche Dinge bin ich allergisch.
Ich habe geschrieben, dass ich aus Persönlichkeitsgründen meine Geschichte nicht schreibe, weil ich es nicht brauche und es mir nichts bringt.
Die Menschen wo mich ein bisschen kennen, wissen das ich (genügend) Background habe und sehr wohl weiss um was es geht.
Nur ich bin halt nicht der Typ Mensch, der alles über sich selbst öffentlich schreibt, ... . Ich habe mal ein paar wenige Dinge geschrieben und ich wurde deswegen noch angegriffen, deshalb, weil ich genau niemandem Rechenschaft schuldig bin, schreibe ich nichts über mich selbst.
lg
Cyrill
 
Ich weiß....deshalb fühle ich mich, ob meines Gehaltes,gemobbt....

Oki...jetzt mal ernsthaft...es gibt durchaus "Mobbingopfer", die sich ihr gemobbt werden, redlich verdient haben...nicht gleich aufjaulen, bitte...nehmen wir mal nur rein hypothetic an, daß dat L56 eine real life Kollegin von uns gewesen wäre...sie mischt sich in jedes Thema ein, weiß alles besser...nein, ihr Wissen ist das einzig wahre...wie haben wir hier reagiert? und wie würden wir im real life reagieren?
Wahrscheinlich ähnlich...sie würde uns über kurz oder lang Oberlippe/Unterlippe stehen und ggf. würden wir´s dem Cheffe/Admin mitteilen...und der würde sich das ganze noch ne Weile anschaun und dann handeln...hier speerenn...im real life Kündigung aussprechen...
Wenn ich irgendwo arbeite, habe ich den Anspruch auf angemessene Bezahlung, auf den mir zustehenden Urlaub, geregelte Arbeitszeiten, wie sie in der jeweiligen Firma üblich sind...und auf korrekte, dienstliche Zusammenarbeit...heißt, daß man mir Fragen, die im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit stehen, zeitnah beantworten muß, gilt auch für alle sonstigen dienstlichen Infos, die in im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit haben muß, um diese korrekt ausführen zu können...ich habe aber keinen Anspruch darauf, daß ich mit den übrigen Mitarbeitern private Gespräche führen kann, auch wenn diese das untereinander durchaus tun.


Sage

Da stimme ich dir zu.

Und es gibt auch durchaus Leute die gern rufen "ich werde gemobbt" obwohl sie das gar nicht werden sondern nur etwas nicht nach ihren Wünschen geht. Wir hatten mal einen Kreis von Kolleginnen, die sich jeden Morgen um 8.00 Uhr zu einer einstündigen Frühstückspause trafen. Die halbstündige Mittagspause die ihnen zustand, haben sie zusätzlich auch noch genommen. Die haben sich also 5 Stunden in der Woche und 20 Stunden pro Monat und pro Person bezahlen lassen ohne zu arbeiten. Als ein neuer Vorgesetzter dass unterband kreischten die sehr schnell MOBBING. Und vorher kreischten sie immer dass sie mehr Personal brauchen weil sie ihre Arbeit nicht schaffen.
 
ich finde es nicht schlimm in diesem moment egoistisch zu sein zu mal ja die wirkliche bereitschaft aus dem inneren kommt nachdem ich wut und trauer hinter mir ließ. das heißt ich war bereit alle gefühle rauszulassen, bis der letzte rest davon gewichen war. und dann konnte ich vergeben. ja, ich tat es für mich selbst und nicht aus nächstenliebe. ich bin nicht bereit die verantwortung einer tat zu übernehmen in dem ich leide. nöööööö!!!!
lg jessey

Ja es nützt, wenn man das Prinzip versteht, viele Menschen verstehen die Zusammenhänge nicht und werden sogar *aggresiv* wenn man sowas schreibt. Verzeihen ist Egoismus, denn man will einfach mit der Scheisse nichts mehr zu tun haben und deshalb verzeiht man, weil man nicht ein Leben lang sich mit Dingen auseinandersetzen will wo man eh nicht ändern kann.
Man macht sich selbst an solchen Dingen kaputt und merkt es nicht einmal, man steigert sich in was rein, wird (krank) im Geiste und wird verbittert und aggesiv unter Umständen. Diejenigen wo es praktiziert haben, wissen aber, dass es eine sehr gute Lösung ist.
lg
Cyrill
 
Ja es nützt, wenn man das Prinzip versteht, viele Menschen verstehen die Zusammenhänge nicht und werden sogar *aggresiv* wenn man sowas schreibt. Verzeihen ist Egoismus, denn man will einfach mit der Scheisse nichts mehr zu tun haben und deshalb verzeiht man, weil man nicht ein Leben lang sich mit Dingen auseinandersetzen will wo man eh nicht ändern kann.
Man macht sich selbst an solchen Dingen kaputt und merkt es nicht einmal, man steigert sich in was rein, wird (krank) im Geiste und wird verbittert und aggesiv unter Umständen. Diejenigen wo es praktiziert haben, wissen aber, dass es eine sehr gute Lösung ist.
lg
Cyrill
naja, es ist eben nicht so leicht dahinter zu kommen, brauchte selbst sehr lange zeit. ich hatte irgendwann halt einfach die bereitschaft. aber dahin zu kommen bedarf es eine zeit des prozesses. kann man halt schwer erklären. und wenn sich sehr vieles angestaut hat ist es sicherlich auch ein längerer prozess. verstehen kann ich es schon, auch bei mir gab es ne zeit wo ich sagte: verzeihen? niemals! aber es änderte sich dann halt, dann wenn man nicht mehr kann oder aus anderen gründen.
lg jessey
 
Ich versuche es halt unemotional zu schreiben und sachlich, ich denke ich habe mehr Ahnung als Du denkst, meine Ratschläge haben Ihre Berechtigung, schliesslich lebe ich nach dem Prinzip, ... .
Aber gleich mit Totschlagargumenten zu kommen finde ich nicht so sachlich zu bleiben, nur wenn Du es nicht verstehst und nicht den Einblick hast in gewisse Dinge, gibt es Dir noch lange kein Recht hier anzugreifen, denn auf solche Dinge bin ich allergisch.
Ich habe geschrieben, dass ich aus Persönlichkeitsgründen meine Geschichte nicht schreibe, weil ich es nicht brauche und es mir nichts bringt.
Die Menschen wo mich ein bisschen kennen, wissen das ich (genügend) Background habe und sehr wohl weiss um was es geht.
Nur ich bin halt nicht der Typ Mensch, der alles über sich selbst öffentlich schreibt, ... . Ich habe mal ein paar wenige Dinge geschrieben und ich wurde deswegen noch angegriffen, deshalb, weil ich genau niemandem Rechenschaft schuldig bin, schreibe ich nichts über mich selbst.
lg
Cyrill

Wo habe ich dich denn angegriffen? :confused: Was bist du denn so angepißt? Und wie aggressiv du schreibst, ts ts. Deine Beiträge machen nun mal auf mich den Eindruck als hättest du Mobbing noch nicht erlebt. Dann guck doch mal bei dir warum deine Beiträge so rüberkommen.

Und wenn du nach dem folgenden Satz schon von wegen Totschlagargument rumjammern mußt und mir Angriff vorwerfen mußt, dann hast du wirklich noch nicht viel schlimmes erlebt. :rolleyes:

Ich finde du machst es dir sehr leicht und ich vermute dass du noch nie gemobbt wurdest, da deine Ratschläge für mich nur nach Theorie klingen und nicht nach erlebten Erfahrungen. Und das kommt bei mir wie eine Verhöhnung rüber. Mir liegt auf der Zunge zu sagen "Junge, wenn du keine Ahnung von einem Thema hast dann behalt deine Ratschläge für dich".
 
naja, es ist eben nicht so leicht dahinter zu kommen, brauchte selbst sehr lange zeit. ich hatte irgendwann halt einfach die bereitschaft. aber dahin zu kommen bedarf es eine zeit des prozesses. kann man halt schwer erklären. und wenn sich sehr vieles angestaut hat ist es sicherlich auch ein längerer prozess. verstehen kann ich es schon, auch bei mir gab es ne zeit wo ich sagte: verzeihen? niemals! aber es änderte sich dann halt, dann wenn man nicht mehr kann oder aus anderen gründen.
lg jessey

Ich gehe davon aus, dass wenn ich es nicht so gelebt hätte, würde ich heute nicht mehr leben, ... .
Denn es hätte mich zerfressen wenn ich alles mir erklären müsste was ich schon erlebt habe und mir über alles fragen müsste warum?
Ich habe mir immer selbst geholfen, war nie bei einem Psychodoc oder sowas, sondern ich habe mehr als 35 Jahre nie über mich gesprochen.
Ich habe angefangen über mich zu sprechen vor ungefähr einem Jahr, dass sind vieleicht 2 Personen wo ein bisschen mehr über mich wissen.
Da ich niemanden belasten will, erzähle ich auch nie alles, ich kann damit umgehen andere können es nicht. Dann ist es für mich ein Hohn, wenn jemand schreibt Du hast keine Ahnung, denn ich weiss dann nicht ob ich was schreiben soll, nur das bringt nichts, denn schlussendlich will ich kein Glasmensch sein und ich brauche auch keine Menschen die es eh nicht verstehen können, diejenigen wo es verstehen, die wissen ein wenig von mir und das reicht mir vollends.
lg
Cyrill
 
naja, es ist eben nicht so leicht dahinter zu kommen, brauchte selbst sehr lange zeit. ich hatte irgendwann halt einfach die bereitschaft. aber dahin zu kommen bedarf es eine zeit des prozesses. kann man halt schwer erklären. und wenn sich sehr vieles angestaut hat ist es sicherlich auch ein längerer prozess. verstehen kann ich es schon, auch bei mir gab es ne zeit wo ich sagte: verzeihen? niemals! aber es änderte sich dann halt, dann wenn man nicht mehr kann oder aus anderen gründen.
lg jessey

Du hast verziehen weil es dir zu dem Zeitpunkt ein Bedürfnis war und es für dich gut und wichtig war, und nicht weil jemand dir immer und immer wieder wie mit einem Preßlufthammer eingebleut hat "Du mußt mußt mußt mußt verzeihen"

Und für dich war es zu diesem Zeitpunkt gut. Ich finde jeder sollte selbst das tun was für ihn richtig ist.:)
 
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Wo habe ich dich denn angegriffen? :confused: Was bist du denn so angepißt? Und wie aggressiv du schreibst, ts ts. Deine Beiträge machen nun mal auf mich den Eindruck als hättest du Mobbing noch nicht erlebt. Dann guck doch mal bei dir warum deine Beiträge so rüberkommen.Und wenn du nach dem folgenden Satz schon von wegen Totschlagargument rumjammern mußt und mir Angriff vorwerfen mußt, dann hast du wirklich noch nicht viel schlimmes erlebt. :rolleyes:

Anscheinend bist Du einfach unfähig zu verstehen?
Musst Du auch nicht, denn wie schon erwähnt ich bin nicht das Thema und ich schreibe nicht meine Geschichte, denn es geht niemand was an.
lg
Cyrill
 
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